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Zoledronat (Zometa® u.a.) bei Knochenmetastasen: 3‑monatliche Gabe ist gleichwertig wie monatliche

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 5. Januar 2017

Was in dieser Rubrik vor 2½ Jahren bereits thematisiert worden ist, findet sich durch eine neue Studie bekräftigt: Zoledronat braucht bei der Behandlung von Knochenmetastasen nicht monatlich, sondern kann auch nur alle drei Monate verabreicht werden. 1822 Patientinnen und Patienten, die bei einem metastasierenden Mamma- oder Prostatakarzinom oder bei einem multiplen Myelom einen Knochenbefall aufwiesen, erhielten zwei Jahre lang Zoledronat, entweder in 4- oder in 12-wöchentlichem Abstand. Primärer Endpunkt war das Auftreten von mindestens einem skelettalen Ereignis (Fraktur, Rückenmarkskompression, radiotherapeutische oder chirurgische Intervention) – was man in beiden Gruppen praktisch gleich häufig zählte (bei 29,5 bzw. 28,6%).

Kurzform der Studie aus dem JAMA: Effect of Longer-Interval vs Standard Dosing of Zoledronic Acid on Skeletal Events in Patients With Bone Metastases

Früherer «Telegramm»-Text: Bisphosphonate bei Knochenmetastasen: wahrscheinlich weniger häufige Verabreichung möglich

 
Zoledronat (Zometa® u.a.) bei Knochenmetastasen: 3‑monatliche Gabe ist gleichwertig wie monatliche (5. Januar 2017)
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