| 11. November 2008
(UPM) Die kanadischen Arzneimittelbehörden haben eine
Warnung zu Venlafaxin publiziert: Retrospektiven Studien zufolge
sei dieses Antidepressivum bei Überdosierung zwar weniger
gefährlich als trizyklische Substanzen, aber mit einem
höheren Sterberisiko behaftet als zum Beispiel selektive
Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Es gibt Berichte, wonach
Venlafaxin bereits in einer Überdosis von ungefähr
1 g zum Tode geführt habe.
Eine schottische Analyse, die vor gut einem Jahr erschienen
ist, zeigte, dass es wahrscheinlich ebenfalls Arrhythmien
sind, woran die Betroffenen bei Überdosierung sterben.
Kandischer "Dear Doctor Letter":
http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/prof/_2008/venlaflaxine_hpc-cps-eng.php
Erwähnte Studie aus Schottland:
http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=17298480
"pharma-kritik"-Nummern, die sich mit Venlafaxin
befassten:
http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk22a-95.html
http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk14a-04.html
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