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Lorbeerwälder der Kanaren

Februar 2019

Lorbeerwälder der Kanaren

Die Kanarischen Inseln befinden sich in der Zone der Passatwinde, welche das ganze Jahr über vor allem aus Nordost wehen. Bei allen Inseln ausser Lanzarote und Fuerteventura (diese haben keine nennenswerten Gebirge) staut sich die feuchte Luft und bildet in einer Höhe zwischen 200 und 1'400 Metern ü.M. eine Wolkenschicht. Der vorherrschende Waldtyp war vor den Eiszeiten auch in Europa vorhanden, starb aber mit der Klimaverschlechterung aus. Die Temperaturen liegen im Jahresschnitt bei 15 Grad , die Niederschlagsmenge bei 1'000 mm. Für sonnensuchende Touristen ist das defintiv keine Gegend zum Ferien machen. Doch die warmen und trockenen Gegenden liegen „gleich um die Ecke“ auf der anderen Seite der Inseln.

Der Namen gebende Baum ist der Azoren-Lorbeer (Laurus azorica), neben weiteren Bäumen aus der selben Familie der Lauraceae sind immergrüne Pflanzen dominierend wie z.B. Kanaren-Stechpalme (Ilex canariensis), Kanaren-Schneeball (Viburnum tinus rigidum), Kanaren-Erdbeerbaum (Arbutus canariensis). Auch die vor einem Jahr vorgestellte Kanaren-Glockenblume (Canarina canariensis) ist im Lorbeerwald verbreitet.

Mein Bild stammt von der Insel El Hierro, wo sich ein kleiner Bestand des Lorbeerwaldes erhalten hat.

 

 
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Lorbeerwälder der Kanaren (Februar 2019)
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