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						<title>Infomed RSS Feed</title>
						<link>http://www.infomed.ch</link>
						<description>Dies ist der RSS News-Feed von Infomed Verlags AG</description>
						<language>de-ch</language>
						<copyright>Copyright (C) 2011 Infomed Verlags AG</copyright><item>
						 <title>Metoclopramid (Paspertin® u.a.): in Frankreich bei Kindern kontraindiziert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=440</link>
						 <description><![CDATA[ Die franz&ouml;sische Arzneimittelbeh&ouml;rde hat entschieden, dass Metoclopramid bei unter 18-j&auml;hrigen Personen nicht mehr eingesetzt werden darf. Die Begr&uuml;ndung lautet, dass die m&ouml;glichen extrapyramidalen Nebenwirkungen das Nutzen-Risiko-Verh&auml;ltnis in der p&auml;diatrischen Population zu stark belasten w&uuml;rden. Zugleich wird allgemein an die Gefahren von Metoclopramid erinnert wie die tardiven Dyskinesien oder die kardiovaskul&auml;ren Zwischenf&auml;lle, die sich vor allem nach intraven&ouml;ser Verabreichung in Form einer Bradykardie oder eines Herzstillstands &auml;ussern k&ouml;nnen.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://metoclopramid-afssaps.notlong.com/" target="_self">Mitteilung</a> der franz&ouml;sischen Arzneimittelbeh&ouml;rde<br /><br />Fr&uuml;herer BDN-Text zu Metoclopramid:<br /><a style="font-weight: bold;" href="bdn.php?bdnid=362" target="_self">Metoclopramid (Paspertin&reg; u.a.) und Sp&auml;tdyskinesien</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nebenwirkungen von Lithium systematisch analysiert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=439</link>
						 <description><![CDATA[ In einer soeben ver&ouml;ffentlichten Metaanalyse hatte man versucht, die h&auml;ufigsten Probleme zu quantifizieren, die mit einer Lithium-Behandlung verbunden sind. Was die Auswirkungen auf die Niere anbelangt, ergab sich, dass durch Lithium die glomerul&auml;re Filtrationsrate im Durchschnitt um 6 ml/min und die Urinkonzentrationsf&auml;higkeit um 15% reduziert wird. Das Risiko einer Hypothyreose wird um das sechsfache, der Parathormon- und Kalzium-spiegel um 10% erh&ouml;ht. Eine klinisch signifikante Gewichtszunahme (&gt; 7% des K&ouml;rpergewichts) ist etwa doppelt so h&auml;ufig zu erwarten wie unter Placebo. Kein signifikanter Zusammenhang liess sich dagegen in Bezug auf Hautreaktionen und Haarverlust nachweisen. Auch ein teratogenes Risiko konnte nicht dokumentiert werden &ndash; wobei es hier zuwenig Daten gibt, um abschliessend zu urteilen.<br />Als Fazit wird unter anderem empfohlen, dass man bei einer Lithium-Behandlung mindestens einmal j&auml;hrlich Nieren- und Schilddr&uuml;senfunktion sowie den Kalziumspiegel kontrolliere und im Falle einer Schwangerschaft &uuml;ber eine Therapie-Fortf&uuml;hrung auf individueller Basis entscheide. <br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://lithium-lancet.notlong.com/" target="_self">Kurzbeschreibung</a> der Metaanalyse aus dem &laquo;Lancet&raquo;<br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-&Uuml;bersicht mit einem Abschnitt &uuml;ber Lithium: <a style="font-weight: bold;" href="pk_template.php?pkid=342" target="_self">Pharmakotherapie bipolarer St&ouml;rungen</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Kardiale Toxizität von Fingolimod (Gilenya®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=438</link>
						 <description><![CDATA[Das neue MS-Medikament Fingolimod (Gilenya&reg;) kann bekanntlich zu Bradykardie und av-Block f&uuml;hren. Da nun verschiedene Berichte von kardiovaskul&auml;ren Problemen (inkl. ein Todesfall) vorliegen, hat die europ&auml;ische Arzneimittelbeh&ouml;rde EMA zus&auml;tzliche Vorsichtsmassnahmen empfohlen. Nach Verabreichung der ersten Fingolimod-Dosis soll das EKG w&auml;hrend 6 Stunden st&auml;ndig &uuml;berwacht werden; Blutdruck und Herzfrequenz m&uuml;ssen jede Stunde gemessen werden. Sollten w&auml;hrend dieser initialen Beobachtung nennenswerte Probleme auftreten, so muss die &Uuml;berwachung fortgesetzt werden.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="pk_template.php?pkid=815" target="_blank">Link</a> zum Fingolimod-Text in <a style="font-weight: bold;" href="pk_template.php?pkid=815" target="_blank">pharma-kritik</a> (f&uuml;r Abonnentinnen und Abonnenten)<br /><a style="font-weight: bold;" href="http://www.mhra.gov.uk/home/groups/pl-p/documents/websiteresources/con143512.pdf" target="_blank">Link</a> zum <a style="font-weight: bold;" href="http://www.mhra.gov.uk/home/groups/pl-p/documents/websiteresources/con143512.pdf" target="_blank">Informationsschreiben</a>, das die Herstellerfirma in Grossbritannien versendet: Dieses Schreiben enth&auml;lt auch detaillierte Angaben zu den Kriterien, die eine erweiterte &Uuml;berwachung notwendig machen.<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Doripenem (Doribax®) gegenüber Imipenem/Cilastatin (Tienam® u.a.) unterlegen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=437</link>
						 <description><![CDATA[ <!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } A:link { so-language: zxx } --> Die kanadische Arzneimittelbeh&ouml;rde hat &uuml;ber eine Doppelblindstudie informiert, die man bei Leuten durchgef&uuml;hrt hatte, die im Zusammenhang mit einer Beatmung an einer Pneumonie erkrankt waren. Den Patienten und Patientinnen hatte man entweder <span style="font-style: italic;">Doripenem</span> (3-mal 1 g/Tag &uuml;ber 7 Tage) oder <span style="font-style: italic;">Imipenem/Cilastatin</span> (3-mal 1 g/Tag &uuml;ber 10 Tage) verabreicht. Dabei ergab sich in der Doripenem-Gruppe eine geringere Heilungsrate und eine h&ouml;here Gesamtmortalit&auml;t als in der Vergleichgsgruppe. (Zu erg&auml;nzen ist, dass die verwendete Doripenem-Dosis h&ouml;her war als die offiziell empfohlene.)<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://doripenem-hc.notlong.com/" target="_self">Mitteilung</a> von &laquo;Health Canada&raquo;<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://doripenem-cid.notlong.com/" target="_self">&Uuml;bersichtsartikel</a> zu Doripenem<br />]]></description>
						 <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Metastasierendes Kolorektalkarzinom: Monoklonale Antikörper grösstenteils nicht kosteneffizient</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=436</link>
						 <description><![CDATA[Das britische &laquo;National Institute for Health and Clinical Excellence&raquo; (NICE) hat in einer aktuellen Publikation die Verwendung von <span style="font-style: italic;">Bevacizumab</span> (Avastin&reg;), <span style="font-style: italic;">Cetuximab</span> (Erbitux&reg;) und <span style="font-style: italic;"> Panitumumab</span> (Vectibix&reg;) innerhalb einer <span style="font-style: italic;">Zweitlinien</span>-Chemotherapie beim metastasierenden Kolorektalkarzinom beurteilt. Dabei ist man zum Schluss gekommen, dass der klinische Nutzen dieser monoklonalen Antik&ouml;rper die Kosten nicht zu rechtfertigen vermag, die dem Gesundheitswesen damit auferlegt w&uuml;rden.<br />In fr&uuml;her ver&ouml;ffentlichten Richtlinien &ndash; die sich zur <span style="font-style: italic;">Erstlinien</span>-Therapie des metastasierenden Kolorektalkarzinoms ge&auml;ussert hatten &ndash; waren Bevacizumab bereits abschl&auml;gig beurteilt und Cetuximab nur mit Vorbehalten empfohlen worden.<br /><br />Erw&auml;hnte NICE-Richtlinien:<br /><a style="font-weight: bold;" href="http://ta242-nice.notlong.com/" target="_self">Colorectal cancer (metastatic) 2nd line &ndash; cetuximab, bevacizumab and panitumumab</a><br style="font-weight: bold;" /> <a style="font-weight: bold;" href="http://ta118-nice.notlong.com/" target="_self">Colorectal cancer (metastatic) &ndash; bevacizumab and cetuximab</a><br style="font-weight: bold;" /><a style="font-weight: bold;" href="http://ta176-nice.notlong.com/" target="_self">Colorectal cancer (first line) &ndash; cetuximab</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-&Uuml;bersicht (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): <a style="font-weight: bold;" href="pk_template.php?pkid=227" target="_self">Kolorektalkarzinom</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 27 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Acetylsalicylsäure (Aspirin® u.a.): Nutzen bei der Primärphrophylaxe weiterhin zweifelhaft</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=435</link>
						 <description><![CDATA[Mit einer aktuellen Metaanalyse wird das Wissen auf den neusten Stand gebracht, was den Nutzen von Acetylsalicyls&auml;ure (ASS) bei Personen anbelangt, bei denen keine kardiovaskul&auml;re Erkrankung bekannt ist. Gem&auml;ss dieser Zusammenstellung senkt ASS im Vergleich zu Placebo zwar das Risiko eines kardiovaskul&auml;ren Ereignisses um 10% (was vor allem auf der 20%-igen Abnahme der nicht-t&ouml;dlichen Herzinfarkte beruht); doch weder die Gesamtmortalit&auml;t noch die kardiovaskul&auml;r oder krebsbedingte Sterblichkeit werden signifikant vermindert. Dabei ist auch in Betracht zu ziehen, dass unter ASS die Gefahr einer ernsthaften Blutung um &uuml;ber 30% steigt. M&ouml;glicher Nutzen und Schaden der ASS-Prim&auml;rprophylaxe lassen sich folgendermassen gegen&uuml;berstellen: die &laquo;number needed to treat&raquo; (NNT), dass w&auml;hrend einer 6-j&auml;hrigen Zeitspanne <span style="font-style: italic;">ein</span> nicht-t&ouml;dlicher Herzinfarkt verhindert wird, betr&auml;gt 162, die &laquo;number needed to harm&raquo; (NNH), dass sich <span style="font-style: italic;">eine </span>Blutungskomplikation ereignet, 73.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://ass-aim.notlong.com/" target="_self">Kurzbeschreibung</a> der Metaanalyse aus den &laquo;Archives of Internal Medicine&raquo;<br /><br />Fr&uuml;herer BDN-Text zu ASS: <a style="font-weight: bold;" href="bdn.php?bdnid=35" target="_self">Acetylsalicyls&auml;ure: Kein klarer prim&auml;rprophylaktischer Nutzen bei Diabetes</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 21 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Fünfzehn aktuelle Texte</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=434</link>
						 <description><![CDATA[Unsere Abonnentinnen und Abonnenten k&ouml;nnen gratis jede zweite Woche eine Mail mit Weblinks zu 15 aktuellen Volltexten (in englischer Sprache) erhalten. <a style="font-weight: bold;" href="https://docs.google.com/document/pub?id=1vAT9Og_D9UpKHWZsYonXHh7ClzAEAKAq3pn_JCc0U5c" target="_blank">Hier</a> geben wir Ihnen die M&ouml;glichkeit, sich einmal eine solche Liste (vom 20. Januar 2012) anzusehen.<br />]]></description>
						 <pubDate>Fri, 20 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Bescheidener Nutzen von Akupunktur bei Migräne</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=431</link>
						 <description><![CDATA[In einer sorgf&auml;ltig konzipierten einfachblinden Studie wurde die Anwendung von drei verschiedenen Akupunktur-Methoden bzw. von Schein-Akupunktur untersucht. 480 Personen mit Migr&auml;ne wurden nach dem Zufall in einer der vier Gruppen 20-mal behandelt. Der prim&auml;re Endpunkt (Zahl der Tage mit Migr&auml;ne 5 bis 8 Wochen nach der Randomisierung) wurde von der "echten" Akupunktur nicht signifikant besser beeinflusst als von der Schein-Akupunktur. Bei sekund&auml;ren Endpunkten erreichte die Akupunktur aber signifikant bessere Resultate. Die Studienverantwortlichen schliessen dennoch, mit Akupunktur liesse sich kein klinisch relevantes Resultat erreichen. <a style="font-weight: bold;" href="http://www.cmaj.ca/content/early/2012/01/09/cmaj.110551.full.pdf+html" target="_blank">Link zum Volltext im CMAJ</a><span style="font-weight: bold;">.</span><br />]]></description>
						 <pubDate>Fri, 13 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Mehr Herzinfarkte unter Dabigatran</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=430</link>
						 <description><![CDATA[Dabigatran ist ein oral verabreichbarer Thrombinhemmer. Die Substanz ist in der Schweiz noch nicht zugelassen, ansonsten aber in den meisten Industriel&auml;ndern erh&auml;ltlich (mehrheitlich unter dem Namen Pradaxa&reg;), und zwar zur Thromboembolieprophylaxe nach orthop&auml;dischen Operationen und bei Vorhofflimmern. Eine Metaanalyse zeigt nun, dass koronare Ereignisse unter Dabigatran signifikant h&auml;ufiger auftraten als in den Kontrollgruppen (die mit Warfarin, Enoxaparin [Clexane&reg;] oder Placebo behandelt worden waren), wobei man eine &laquo;Odds Ratio&raquo; von 1,33 (Vertrauensintervall 1,03 bis 1,71) ermittelte. M&ouml;glicherweise kommt dieser Unterschied auch dadurch zustande, dass Dabigatran im Gegensatz zu den anderen Antikoagulantien <span style="font-style: italic;">keine</span> sch&uuml;tzende Wirkung gegen&uuml;ber einem Herzinfarkt aus&uuml;bt.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://dabigatran-aim.notlong.com/" target="_self">Volltext</a> der Metaanalyse aus den &laquo;Archives of Internal Medicine&raquo;<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://dabigatran-vhrm.notlong.com/" target="_self">&Uuml;bersichtsartikel</a> zu Dabigatran<br />]]></description>
						 <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Enoxaparin (Clexane®): Keine Senkung der Sterblichkeit bei internistischen Patienten und Patientinnen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=429</link>
						 <description><![CDATA[In einer soeben publizierten Doppelblindstudie hatte man untersucht, ob ein niedermolekulares Heparin bei internistischen Patienten und Patientinnen einen Einfluss auf die Sterblichkeit hat. Das Kollektiv bestand aus &uuml;ber 8300 Personen, die wegen einer dekompensierten Herzinsuffizienz, eines Krebsleidens oder einer schweren Infektion hatten hospitalisiert werden m&uuml;ssen. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen liess man zur Thromboembolie-Prophylaxe Kompressionsstr&uuml;mpfe tragen; ferner erhielten sie, auf zwei Gruppen verteilt, Enoxaparin (40 mg/Tag) oder Placebo. Den prim&auml;ren Endpunkt bildete die Gesamtmortalit&auml;t nach 30 Tagen: sie errreichte in der Enoxaparin-Gruppe 4,9% und in der Placebo-Gruppe 4,8%.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://enoxaparin-nejm.notlong.com/" target="_self">Kurzbeschreibung</a> der Studie aus dem &laquo;New England Journal of Medicine&raquo;<br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-&Uuml;bersicht zu den niedermolekularen Heparinen: <a style="font-weight: bold;" href="pk_template.php?pkid=361" target="_self">Niedermolekulare Heparine</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 04 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und Hyperprolaktinämie</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=428</link>
						 <description><![CDATA[ Eine Analyse der franz&ouml;sischen Arzneimittelbeh&ouml;rde unterst&uuml;tzt den Verdacht, dass Serotonin-Wiederaufnahme-hemmer (SSRI) eine <span style="font-style: italic;">Hyperprolaktin&auml;mie</span> verursachen k&ouml;nnen. Ausgehend von den 187 Spontanmeldungen, die eine Hyperprolaktin&auml;mie unter SSRI beschrieben hatten, fand sich eine signifikant erh&ouml;hte Wahrscheinlichkeit, dass unter einer SSRI-Therapie als Nebenwirkung eine Hyperprolaktin&auml;mie gemeldet wird. Als &laquo;reporting odds ratio&raquo; wurde ein Wert von 3,3 mit einem Vertrauensintervall von 2,8 bis 3,8 ermittelt.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://ssri-ds.notlong.com/" target="_self">Kurzbeschreibung</a> der Studie aus &laquo;Drug Safety&raquo; ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 31 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Vorhofflimmern: Antikoagulantien absetzen riskant</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=427</link>
						 <description><![CDATA[Bei Personen mit Vorhofflimmern wird nicht selten die orale Antikoagulation zeitweise pausiert oder gar l&auml;ngere Zeit abgesetzt. Gem&auml;ss einer retrospektiven Kohortenstudie aus D&auml;nemark ist jedoch das Risiko eines thromboembolischen Ereignisses besonders in der ersten Zeit nach dem Absetzen der Antikoagulantien stark erh&ouml;ht. Vergleicht man die Zeit in den ersten drei Monaten nach dem Stopp der Antikoagulation mit den Monaten 9-12 nach Absetzen, so ist das Thromboembolie- oder Sterberisiko in der Fr&uuml;hphase mehr als doppelt so hoch. Link zum <a style="font-weight: bold;" href="http://eurheartj.oxfordjournals.org/content/early/2011/12/23/eurheartj.ehr454.abstract" target="_blank">Abstract im European Heart Journal</a>.<br />]]></description>
						 <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhtes Thromboserisiko von Drospirenon bestätigt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=426</link>
						 <description><![CDATA[&Uuml;ber das Thromboembolie-Problem von Drospirenon (in Yasmin&reg; u.a.) haben wir schon wiederholt berichtet, n&auml;mlich in einer <a style="font-weight: bold;" href="pk_template.php?pkid=252" target="_blank">pharma-kritik-Nummer</a> und in einem fr&uuml;heren "<a style="font-weight: bold;" href="bdn.php?bdnid=344" target="_blank">Bad Drug News</a>".<br />Nun ist eine neue <a style="font-weight: bold;" href="http://fulltext1493.notlong.com/" target="_blank">Kohortenstudie</a> zu diesem Thema erschienen, die erneut zeigt, dass Drospirenon-haltige Kontrazeptiva ein (im Vergleich mit Zweit- oder Drittgenerations-Pillen) erh&ouml;htes Thromboembolie-Risiko aufweisen.<br /><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 23 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Studie mit dem Reninhemmer Aliskiren (Rasilez®) abgebrochen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=424</link>
						 <description><![CDATA[ Die sogenannte ALTITUDE-Studie, in der man die Kombination von Aliskiren mit anderen kardiovaskul&auml;ren Medikamenten bei Personen mit Diabetes und Niereninsuffizienz untersuchte, ist vorzeitig beendet worden. Es hatte sich gezeigt, dass Aliskiren keinen zus&auml;tzlichen Nutzen verspricht. &Uuml;berdies beobachtete man bei Patienten und Patientinnen, die Aliskiren zusammen mit ACE-Hemmern oder Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten eingenommen hatten, eine erh&ouml;hte Inzidenz von Schlaganf&auml;llen, renalen Komplikationen, Hyperkali&auml;mie und Hypotonie.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://aliskiren-hc.notlong.com/" target="_self">Mitteilung</a> der kanadischen Arzneimittelbeh&ouml;rde<br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-&Uuml;bersicht (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): <a style="font-weight: bold;" href="pk_template.php?pkid=185" target="_self">Aliskiren</a> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Vitamin D: Vorteile für Herz/Kreislauf und Krebs nicht gesichert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=422</link>
						 <description><![CDATA[In zwei neuen Arbeiten wurden (unter anderem) die Auswirkungen von Vitamin-D-Supplementen auf Herz-Kreislauf- und Krebs-Erkrankungen analysiert. <br />Eine sogenannte "narrative review" diente der Kl&auml;rung, ob sich Vitamin D vorteilhaft auf Herz-Kreislauf-Ereignisse auswirke. Die bis anhin vorliegenden Daten sind nicht &uuml;berzeugend und widersprechen sich teilweise. Neue kontrollierte Studien zu dieser Frage sind notwendig. <a style="font-weight: bold;" href="http://www.annals.org/content/155/12/820.abstract" target="_blank">Link</a> zum Abstract in den Annals of Internal Medicine. <br />Die zweite Arbeit entspricht einer neuen Version einer Meta-Analyse zu den Auswirkungen von Vitamin D auf Frakturen und auf die Krebsinzidenz. Kombinierte Calcium-Vitamin-D-Pr&auml;parate reduzieren das Frakturrisiko; die beste Dosis ist jedoch unbekannt. Ob Vitamin D bez&uuml;glich Krebs eine pr&auml;ventive Wirkung hat, ist nicht gen&uuml;gend dokumentiert. <a style="font-weight: bold;" href="http://www.annals.org/content/155/12/827.abstract" target="_blank">Link</a> zu dem Abstract dieser Arbeit.<br />]]></description>
						 <pubDate>Wed, 21 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Statine bedeuten keinen Schutz vor Infektionen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=420</link>
						 <description><![CDATA[ Statine haben neben der lipidsenkenen Wirkung auch entz&uuml;ndungshemmende Eigenschaften, und Resultate von Beobachtungsstudien hatten zur Hypothese gef&uuml;hrt, dass sie vor Infektionen sch&uuml;tzen k&ouml;nnten. Eine Metaanalyse r&auml;umt nun mit solchen Vermutungen auf: die Zusammenfassung von 11 placebokontrollierten Studien ergab keinen Hinweis, dass unter Statinen weniger Infektionen auftreten w&uuml;rden.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://statine-bmj.notlong.com/" target="_self">Volltext</a> der Metaanalyse aus dem &laquo;British Medical Journal&raquo; <br /><br />Fr&uuml;here BDN-Texte zu Statinen:<br /><a style="font-weight: bold;" href="bdn.php?bdnid=115" target="_self">Statine in der Schwangerschaft: Kontraindikation versch&auml;rft</a><br /><a style="font-weight: bold;" href="bdn.php?bdnid=353" target="_self">Neue Dosislimiten f&uuml;r Simvastatin (Zocor&reg; u.a.)</a><br /><a style="font-weight: bold;" href="bdn.php?bdnid=355" target="_self">Hochdosierte Statine mit erh&ouml;htem Diabetesrisiko verbunden</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Internet zum Fest</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=417</link>
						 <description><![CDATA[ In den Internet Corners unserer Zeitschrift infomed-screen finden Sie &uuml;blicherweise Hinweise auf die "medizinische" Anwendung des Internets. Diesmal bieten wir Ihnen jedoch Links zu "festlichen" Adressen, z.B. zu digitalen Gl&uuml;ckwunschkarten. Lesen Sie den neuesten Internet Corner <a style="font-weight: bold;" href="http://www.infomed.org/screen_template.php?articleid=2073&amp;screenissueid=271" target="_blank">hier</a><span style="font-weight: bold;"></span>. ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 13 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Neue Warnung zu Atomoxetin</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=419</link>
						 <description><![CDATA[In Deutschland ist mit Datum vom 7. Dezember 2011 ein <a href="http://www.dcgma.org/cms/index.php?option=com_acymailing&amp;ctrl=url&amp;urlid=103&amp;mailid=74&amp;subid=5086&amp;Itemid=435" target="_blank">Warnbrief</a> zu den kardiovaskul&auml;ren Nebenwirkungen von Atomoxetin (Strattera&reg;) versandt worden. Bei 6 bis 12% der mit Atomoxetin Behandelten steigt die Herzfrequenz um 20 Schl&auml;ge pro Minute und der Blutdruck um 15-20 mm Hg an. Bei 15 bis 32% der Kinder und Erwachsenen handelt es sich um einen anhaltenden Anstieg von Puls und Blutrdruck.<br />Link zum <a href="pk_template.php?pkid=44" target="_blank">pharma-kritik-Text &uuml;ber Atomoxetin</a>&nbsp; ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 13 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Krebs zu einem grossen Teil umweltbedingt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=416</link>
						 <description><![CDATA[Gem&auml;ss verschiedenen Untersuchungen sind mehr als 40% aller Krebsf&auml;lle durch Umweltfaktoren (Rauchen, Alkohol, verschiedene Nahrungsmittel-Elemente, &Uuml;bergewicht, ungen&uuml;gende Bewgung usw.) verursacht.<br />Hier finden Sie den <a href="http://fulltext1481.notlong.com/" target="_blank">zusammenfassenden Schlusstext</a> dieser Sonderausgabe des British Journal of Cancer. <a href="http://www.nature.com/bjc/journal/v105/n2s/index.html" target="_blank">Inhalts&uuml;bersicht</a> zu den verschiedenen Texten. <br /> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 10 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Fingolimod: NICE nicht überzeugt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=411</link>
						 <description><![CDATA[ Dem neuen oral verabreichbaren Immunsuppressivum Fingolimod kommt noch kein eindeutiger Stellenwert in der Behandlung der Multiplen Sklerose zu. Dies ist die Schlussfolgerung unseres <a style="font-weight: bold;" href="http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=815" target="_blank">Textes zu diesem Medikament</a><span style="font-weight: bold;"></span> (April 2011). <br />Auch Ende November 2011 sieht die vorberatende Kommission des britischen "National Institute for Health and Clinical Excellence" (NICE) keinen gen&uuml;genden Zusatznutzen dieses Medikamentes, der den hohen Preis rechtfertigen w&uuml;rde. Link zur <a href="http://www.nelm.nhs.uk//en/NeLM-Area/News/2011---December/01/NICE-issues-preliminary-guidance-appraisal-consultation-on-fingolimod-for-relapsing-remitting-multiple-sclerosis-/" target="_blank">Summary aus der National electronic Library for Medicine</a>.<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 09 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Auch für Escitalopram (Cipralex®) gelten neue Dosisgrenzen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=415</link>
						 <description><![CDATA[ Vor drei Monaten haben wir berichtet, dass f&uuml;r Citalopram (Seropram&reg; u.a.) neue Dosisbeschr&auml;nkungen festgelegt wurden, weil die Substanz zu einer dosisabh&auml;ngigen Verl&auml;ngerung der QT-Zeit f&uuml;hren kann. Nun wird darauf hingewiesen, dass diese Vorsichtsmassnahme ebenso Escitalopram betrifft: das heisst, die maximale Escitalopram-Tagesdosis wird auf 20 mg, f&uuml;r &uuml;ber 65-J&auml;hrige auf 10 mg limitiert.<br /><br />In Deutschland verschickter <a style="font-weight: bold;" href="http://escitalopram-akdae.notlong.com/" target="_self">&laquo;Dear Doctor Letter&raquo;</a> zu Escitalopram<br /><br />Erw&auml;hnter BDN-Text zu Citalopram: <a style="font-weight: bold;" href="bdn.php?bdnid=365" target="_self">Neue Dosislimite f&uuml;r Citalopram (Seropram&reg; u.a.)</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text zu Escitalopram: <a style="font-weight: bold;" href="pk_template.php?pkid=72" target="_self">Escitalopram</a><br /><br />Klinische Wirkung von Escitalopram im Vergleich zu Citalopram &ndash; eine aktuelle <a style="font-weight: bold;" href="http://escitalopram-cmj.notlong.com/" target="_self">Metaanalyse</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 07 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Atorvastatin und Rosuvastatin wohl gleichwertig</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=412</link>
						 <description><![CDATA[Eine intensive Behandlung mit Atorvastatin (Sortis&reg;, 80 mg/Tag) oder Rosuvastatin (Crestor&reg;, 40 mg/Tag) erbringt gem&auml;ss einer neuen Doppelblindstudie f&uuml;r die beiden Medikamente eine ganz &auml;hnliche Abnahme der atheromat&ouml;sen Ver&auml;nderungen in den Koronarien. &Uuml;ber 1000 Personen mit einer koronaren Herzkrankheit wurden zwei Jahre lang behandelt und ihre koronaren Ver&auml;nderungen mit intravaskul&auml;rem Ultraschall untersucht. Dieses Resultat wurde erreicht, obwohl die Rosuvastatin-Behandlung bez&uuml;glich der Lipidwerte (LDL-Cholesterin-Abnahme, HDL-Cholesterin-Zunahme) wirksamer war als die Atorvastatin-Behandlung. <a href="http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1110874#t=article" target="_blank">Link zum Volltext im New England Journal of Medicine.</a><br />Das Resultat hat besondere Bedeutung, weil in absehbarer Zeit auch bei uns Atorvastatin-Generika verf&uuml;gbar werden (in den USA bereits zugelassen). <br />&nbsp;&nbsp; ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 02 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Bevacizumab (Avastin®): Brustkrebs-Indikation in Nordamerika nun definitiv gestrichen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=406</link>
						 <description><![CDATA[ Wie wir anfangs des Jahres berichtet haben, war die FDA darangegangen, die Brustkrebs-Indikation von Bevacizumab zu &uuml;berpr&uuml;fen. Nun haben die amerikanischen und kanadischen Arzneimittelbeh&ouml;rden endg&uuml;ltig entschieden, dass der Anwendung von Bevacizumab beim Mammakarzinom die Zulassung entzogen wird.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://bevacizumab-2-fda.notlong.com/" target="_self">Mitteilung</a> der FDA<br /><br />Erw&auml;hnter BDN-Text vom Januar 2011: <a style="font-weight: bold;" href="bdn.php?bdnid=326" target="_self">Bevacizumab (Avastin&reg;): Brustkrebs-Indikation in Bedr&auml;ngnis</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 30 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Intensive Blutzuckerkontrolle ungünstig</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=405</link>
						 <description><![CDATA[Gleich zwei neue Arbeiten weisen auf m&ouml;gliche Nachteile einer intensiven Blutzuckerkontrolle hin: Gem&auml;ss einer systematischen &Uuml;bersicht, die im <a href="http://www.bmj.com/content/343/bmj.d6898" target="_blank">BMJ</a> erschienen ist, senkt eine intensive Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes die Gesamtmortalit&auml;t nicht, erh&ouml;ht aber das Risiko einer schweren Hypoglyk&auml;mie um 30%. In den <a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/171/21/1920" target="_blank">Archives of Internal Medicine</a> wurden die Resultate einer Kohortenstudie aus der kanadischen Provinz Alberta ver&ouml;ffentlicht; f&uuml;r Personen mit Diabetes und chronischer Niereninsuffizienz (Kreatininclearance unter 60 ml/min) fand sich eine erh&ouml;hte Mortalit&auml;t, wenn das HbA1c unter 6,5 gesenkt wurde.<br />Wir haben schon vor einiger Zeit berichtet, dass f&uuml;r eine Senkung des HbA1c unter 7,0 <a href="pk_template.php?pkid=789" target="_blank">keine Vorteile nachgewiesen</a> sind.<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Zuviele Hamburger gefährden die Gesundheit Ihrer Prostata</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=404</link>
						 <description><![CDATA[ Vor kurzem haben wir &uuml;ber ein erh&ouml;htes Prostatakrebs-Risiko unter <a href="http://www.infomed.org/bdn.php?bdnid=372" target="_blank">Vitamin E</a> berichtet. Besonders aggressive Tumoren k&ouml;nnen bekanntlich unter <a href="http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=824" target="_blank">Dutasterid (Avodart) und Finasterid (Proscar u.a.)</a> entstehen. Aber auch Fleisch vom Grill oder gut gebratene Hamburger erh&ouml;hen das Risiko, an einem gef&auml;hrlichen Prostatakrebs zu erkranken. Dies ist das Resultat einer <a href="http://fulltext1474.notlong.com/" target="_blank">Fall-Kontroll-Studie</a>, in der 470 M&auml;nner mit einem aggressiven Prostatakrebs mit 512 Kontrollen verglichen wurden. &nbsp; ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 25 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Fluorochinolone: Bei Myasthenia gravis kontraindiziert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=374</link>
						 <description><![CDATA[ Die kanadische Arzneimittelbeh&ouml;rde hat eine Warnung verschickt, dass Flurorochinolone bei Personen mit Myasthenia gravis eine Verschlechterung der Symptome provozieren k&ouml;nnen und deshalb bei dieser Krankheit kontraindiziert seien.<br />Genaueres findet man in einer retrospektiven Analyse der FDA in der Zeitschrift &laquo;Drug Safety&raquo;: sie beschreibt 37 solche F&auml;lle, die sich unter einer Behandlung mit Ciprofloxanin (Ciproxin&reg; u.a.), Levofloxacin (Tavanic&reg; u.a.), Moxifloxacin (Avalox&reg;), Norfloxacin (Noroxin&reg; u.a.) und anderen Fluorochinolonen ereignet haben und bei denen sich die Myasthenie-Verschlechterung in Form von Atemnot, generalisierter Muskelschw&auml;che, Schluckbeschwerden, Doppelbildern oder einer Ptose ge&auml;ussert hat.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://chinolone-hc.notlong.com/" target="_self">Rundschreiben</a><span style="font-weight: bold;"> </span>von &laquo;Health Canada&raquo;<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://chinolone-ds.notlong.com/" target="_self">Kurzbeschreibung</a> der Studie aus &laquo;Drug Safety&raquo;<br /><br />Fr&uuml;here BDN-Texte zu Chinolonen:<br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=190" target="_self">Chinolone: Risiko von Achillessehnenrupturen steigt mit dem Alter und in Kombination mit Steroiden</a><br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=8" target="_self">Norfloxacin (Noroxin&reg; u.a.) nicht indiziert bei komplizierter Pyelonephritis</a><br /> <style type="text/css">p { margin-bottom: 0.21cm; }h3 { margin-bottom: 0.21cm; }h3.ctl { font-family: "Lohit Hindi"; }</style> <br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Acetylcystein (Fluimucil® u.a.): Nutzen bei schwerer alkoholbedingter Hepatitis ist marginal</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=373</link>
						 <description><![CDATA[ Bei schwerer alkoholbedingter Hepatitis wird die Verabreichung von Glukokortikoiden empfohlen. In einem 174 Personen umfassenden Kollektiv hatte man nun gepr&uuml;ft, ob die Kombination einer einmonatigen Prednisolon-Verabreichung (40 mg/Tag) mit einer f&uuml;nft&auml;gigen Acetylcystein-Behandlung im Vergleich zur alleinigen Steroidgabe einen Vorteil bieten w&uuml;rde. Mit der Kombination betrug die Mortalit&auml;t <span style="font-style: italic;">nach einem Monat</span> 8 %, in der Kontrollgruppe 24 %; bei der Sterblichkeitsrate <span style="font-style: italic;">nach sechs Monaten</span> &ndash; dem prim&auml;ren Endpunkt &ndash; war der beobachtete Unterschied (22 % gegen&uuml;ber 34 %) dagegen nicht mehr signifikant.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://acc-nejm.notlong.com/" target="_self">Kurzbeschreibung</a> der Studie aus dem &laquo;New England Journal of Medicine&raquo;<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 16 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhtes Prostatakarzinom-Risiko durch Vitamin E</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=372</link>
						 <description><![CDATA[ Vor kurzem sind die aufdatierten Ergebnisse der sogenannten SELECT-Studie publiziert worden, in der man bei &uuml;ber 35&rsquo;000 M&auml;nnern untersucht hatte, ob Selen (200 &micro;g/Tag) und Vitamin E (400 E/Tag) vor einem Prostatakarzinom zu sch&uuml;tzen verm&ouml;gen. Nach einer Beobachtungszeit von minimal sieben und maximal zw&ouml;lf Jahren ergab sich, dass die Einnahme von Vitamin E das Risiko eines Prostatakarzinoms signifikant erh&ouml;ht: so betrug die Inzidenz in der Vitamin-E-Gruppe 10,9 Prostatakarzinom-F&auml;lle pro 1000 Personenjahre, in der Placebogruppe dagegen nur 9,3.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://vitamin-e-jama.notlong.com/" target="_self">Kurzbeschreibung</a> der Studie aus dem JAMA ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 09 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Überschätzen wir den Nutzen der Grippeimpfung?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=371</link>
						 <description><![CDATA[Das Ergebnis einer soeben ver&ouml;ffentlichten Metaanalyse l&auml;sst annehmen, dass der Nutzen der Grippeimpfstoffe geringer ist, als bislang vermutet wurde. In dieser Metaanalyse wurden 17 kontrollierte und 14 Beobachtungs-studien zusammengestellt, in denen &ndash; als ein Hauptkriterium &ndash; Influenza-Infektionen &uuml;ber eine Polymerasen-Kettenreaktion (PCR) oder Viruskultur best&auml;tigt worden sein mussten. F&uuml;r Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren wurde eine Wirkung von ungef&auml;hr 60 % errechnet, was weniger ist als die Angaben von 70 bis 90 %, die in fr&uuml;heren Arbeiten gemacht wurden. F&uuml;r das Gros der anderen Altersgruppen, insbesondere f&uuml;r die &uuml;ber 65-J&auml;hrigen, konnten keine kontrollierten Studien herausgefiltert werden, die eine Wirkung der Grippeimpfstoffe belegen w&uuml;rden.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://influenza-lid.notlong.com/" target="_self">Kurzbeschreibung</a> der Metaanalyse aus &laquo;Lancet Infectious Diseases&raquo;<br />]]></description>
						 <pubDate>Mon, 31 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Weltweiter Rückzug von Drotrecogin alfa (Xigris®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=370</link>
						 <description><![CDATA[ Drotrecogin alfa, das &ndash; als die rekombinante Form von aktiviertem Protein C &ndash; zur Therapie bei schwerer Sepsis zur Verf&uuml;gung stand, wird weltweit vom Markt genommen. Eine k&uuml;rzlich beendete Studie hatte ergeben, dass das Medikament gegen&uuml;ber der mit Placebo behandelten Kontrollgruppe keinen &Uuml;berlebensvorteil bietet.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://drotrecogin-ema.notlong.com/" target="_self">Mitteilung</a> der &laquo;European Medicines Agency&raquo;<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 26 Oct 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Lepirudin (Refludan®): Vermarktung wird eingestellt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=369</link>
						 <description><![CDATA[Lepirudin &ndash; das bei Personen mit der Antik&ouml;rper-vermittelten Form der Heparin-induzierten Thrombozytopenie zur Gerinnungshemmung eingesetzt werden kann &ndash; soll gem&auml;ss Herstellerfirma in den EU-L&auml;ndern im kommenden Fr&uuml;hling vom Markt verschwinden. Es ist zu vermuten, dass dieser Schritt auch in der Schweiz vollzogen wird. Gr&uuml;nde f&uuml;r den Entscheid werden nicht angegeben, es seien jedoch nicht Sicherheitsprobleme.<br /><br />In Deutschland publizierter <a style="font-weight: bold;" href="http://lepirudin-akdae.notlong.com/" target="_self">&laquo;Dear Doctor Letter&raquo;</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text: <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=363" target="_self">Lepirudin</a><span style="font-weight: bold;"></span> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 25 Oct 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Bisphosphonate ohne Nutzen bei der adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=368</link>
						 <description><![CDATA[ Aus Studien gibt es Hinweise, dass Bisphosphonate als adjuvante Behandlung beim Mammakarzinom das Risiko eines R&uuml;ckfalls senken. Diese Vermutung liess sich nun aber in einer grossen Untersuchung nicht best&auml;tigen: &Uuml;ber 3300 Frauen mit einem invasiven Mammakarzinom wurden auf zwei Gruppen verteilt; die eine erhielt nach der Operation zus&auml;tzlich zur adjuvanten Chemotherapie w&auml;hrend f&uuml;nf Jahren in regelm&auml;ssigen Abst&auml;nden <span style="font-style: italic;">Zoledronat</span> (Zometa&reg;, 4 mg i.v.), die andere lediglich die adjuvante Chemotherapie. Nach einer medianen Beobachtungszeit von knapp f&uuml;nf Jahren erreichte der Anteil der Patientinnen, die keinen R&uuml;ckfall erlitten hatten und die am Leben waren, in der Zoledronat-Gruppe 76,9% und in der Kontrollgruppe 77,1%. <br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://zoledronat-nejm.notlong.com/" target="_self">Kurzbeschreibung</a> der Studie aus dem &laquo;New England Journal of Medicine&raquo;<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 28 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Vareniclin (Champix®): Metaanalyse bestätigt Zunahme des kardiovaskulären Risikos</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=367</link>
						 <description><![CDATA[ Vor drei Monaten haben wir in den BDN auf eine FDA-Mitteilung hingewiesen, gem&auml;ss der bei Vareniclin ein erh&ouml;htes kardiovaskul&auml;res Risiko zu vermuten sei. Dieser Verdacht wird nun durch eine aktuelle Metaanalyse bekr&auml;ftigt, in der man 14 placebokontrollierte Doppelblindstudien zusammengefasst hatte. Die Inzidenz von kardiovaskul&auml;ren Ereignissen (akute koronare Herzkrankheit, Revaskularisationen, zerebrovaskul&auml;re Ereignisse, Todesf&auml;lle, Herzinsuffizienz) betrug unter Vareniclin 1,06% und unter Placebo 0,82%. Als &laquo;Odds Ratio&raquo; wurde ein Wert von 1,72 berechnet.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://vareniclin-cmaj.notlong.com/" target="_self">Volltext</a> der Metaanalyse aus dem &laquo;Canadian Medical Association Journal&raquo;<br /><br />Erw&auml;hnter BDN-Text:<br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=354" target="_self">Erh&ouml;htes kardiovaskul&auml;res Risiko unter Vareniclin (Champix&reg;)?</a><br /><a href="/bdn.php?bdnid=354" target="_self"></a> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 22 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Cranberrys als Zystitis-Prophylaxe: auch im Vergleich mit Antibiotikum ernüchterndes Resultat</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=366</link>
						 <description><![CDATA[ 199 pr&auml;menopausale Frauen mit mindestens drei symptomatischen Harnwegsinfekten im zur&uuml;ckliegenden Jahr erhielten doppelblind ein Jahr lang eine Prophylaxe mit niedrigdosiertem Cotrimoxazol (Bactrim&reg; u.a., 1-mal 480 mg/Tag) oder einem Cranberry-Extrakt (2-mal 500 mg/Tag). Mit Cotrimoxazol betrug die durchschnittliche Zahl an Harnwegsinfekt-Rezidiven 1,8, die Anzahl der Frauen, die mindestens ein Harnwegsinfekt-Rezidiv erlitten, 71% und die Frist bis zum Auftreten des ersten Harnwegsinfekt-Rezidivs im Median 8 Monate; mit dem Cranberry-Extrakt ergaben sich als entsprechende Zahlen 4,0, 78% und 4 Monate &ndash; das &laquo;Non-inferiority&raquo;-Kriterium war somit <span style="font-style: italic;">nicht</span> erf&uuml;llt. Als Nachteil der Prophylaxe mit Cotrimoxazol zeigte sich, dass sie zu einer erheblichen Zunahme von resistenten Keimen f&uuml;hrte.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://cranberry-aim.notlong.com/" target="_self">Abriss</a> der Studie aus den &laquo;Archives of Internal Medicine&raquo;<br /><br />Fr&uuml;here BDN-Texte zu Cranberrys:<br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=331" target="_self">Cranberry-Saft scheint als Zystitis-Prophylaxe keine Wirkung zu haben</a><br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=182" target="_self">Cranberrys und orale Antikoagulantien: eine potentiell gef&auml;hrliche Kombination</a><br /> <style type="text/css">p { margin-bottom: 0.21cm; }h3 { margin-bottom: 0.21cm; }h3.ctl { font-family: "Lohit Hindi"; }</style> <br /> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 13 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Neue Dosislimite für Citalopram (Seropram® u.a.)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=365</link>
						 <description><![CDATA[Die FDA hat eine Empfehlung publiziert, wonach die maximale Tagesdosis f&uuml;r das Antidepressivum Citalopram auf 40 mg/Tag (bei &uuml;ber 60-J&auml;hrigen auf 20 mg/Tag) zu beschr&auml;nken sei: einerseits ist Wirksamkeit h&ouml;herer Dosen nicht erwiesen, andererseits f&uuml;hrt Citalopram dosisabh&auml;ngig zu einer Verl&auml;ngerung des QT-Intervalls, so dass mit steigender Dosis das Risiko von gef&auml;hrlichen Herzrhythmusst&ouml;rungen zunimmt.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://citalopram-fda.notlong.com/" target="_self">Information</a> der FDA<br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Texte zu Citalopram: <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=555" target="_self">Citalopram</a> und <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=412" target="_self">Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer</a><br />]]></description>
						 <pubDate>Tue, 06 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Pulmonal-arterielle Hypertonie unter Dasatinib (Sprycel®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=364</link>
						 <description><![CDATA[ Dasatinib, ein Tyrosinkinasehemmer zur Behandlung der chronischen myeloischen Leuk&auml;mie, scheint in seltenen F&auml;llen eine pulmonal-arterielle Hypertonie hervorrufen zu k&ouml;nnen. So sind weltweit bislang 60 F&auml;lle von pulmonaler Hypertonie bekannt , die unter Dasatinib aufgetreten sind: 36 F&auml;lle wurden als pulmonale, 24 F&auml;lle als pulmonal-arterielle Hypertonie beschrieben (von diesen 24 F&auml;llen wurde bei 12 die Diagnose mit einer Rechtsherzkatheter-Untersuchung best&auml;tigt).<br /><br />&laquo;Dear Doctor Letters&raquo;, die von der <a style="font-weight: bold;" href="http://dasatinib-hc.notlong.com/" target="_self">kanadischen Arzneimittelbeh&ouml;rde</a> bzw. von <a style="font-weight: bold;" href="http://dasatinib-swissmedic.notlong.com/" target="_self">Swissmedic</a> verschickt wurden<br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=251" target="_self">Dasatinib und Nilotinib</a><br /><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 31 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Antidepressiva bei Demenzkranken ohne Wirkung</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=363</link>
						 <description><![CDATA[ Antidepressiva werden bei dementen Patienten und Patientinnen relativ oft verschrieben, obschon sich daf&uuml;r wenig Evidenz findet. Nun ist eine Doppelblindstudie ver&ouml;ffentlicht worden, in der man dieser Frage nachgegangen war. 326 Personen mit einer Alzheimerdemenz und einer Depression erhielten <span style="font-style: italic;">Sertralin</span> (Zoloft&reg; u.a., ⌀ 70 mg/Tag), <span style="font-style: italic;">Mirtazapin</span> (Remeron&reg; u.a., ⌀ 24 mg/Tag) oder Placebo. Prim&auml;rer Endpunkt war die Abnahme der depressiven Symptome, gemessen anhand der &laquo;Cornell Scale for Depression in Dementia&raquo;. Mit Sertralin hatte sich die Punktezahl nach 13 Wochen um 3,9 und nach 39 Wochen um 4,0 reduziert; mit Mirtazapin waren es zweimal 5,0 und mit Placebo 5,6 und 4,8 &ndash; das heisst, die beiden Antidepressiva liessen im Vergleich zu Placebo keine zus&auml;tzliche Wirkung erkennen.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://antidepressiva-demenz-lancet.notlong.com/" target="_self">Abstract</a> der Studie aus dem &laquo;Lancet&raquo; ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 24 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Metoclopramid (Paspertin® u.a.) und Spätdyskinesien</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=362</link>
						 <description><![CDATA[ In Kanada wird in den Packungsbeilagen von Metoclopramid-haltigen Pr&auml;paraten der Warnhinweis verst&auml;rkt, dass diese Substanz zu <span style="font-style: italic;">Sp&auml;tdyskinesien</span> f&uuml;hren kann. Das Risiko dieser Nebenwirkung steige mit der Behandlungsdauer, mit der verabreichten Gesamtdosis sowie mit dem Alter; am meisten gef&auml;hrdet scheinen &auml;ltere Frauen. Es wird empfohlen, die Gabe von Metoclopramid m&ouml;glichst auf eine Frist von 12 Wochen zu beschr&auml;nken.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://metoclopramid-hc.notlong.com/" target="_self">Rundschreiben</a> der kanadischen Arzneimittelbeh&ouml;rde ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 15 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Fragwürdige Cochrane-Analyse zum Salzkonsum</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=375</link>
						 <description><![CDATA[ In der Cochrane Library ist vor wenigen Wochen eine Meta-Analyse ver&ouml;ffentlicht worden, gem&auml;ss der eine Einschr&auml;nkung des Kochsalzkonsums die kardiovaskul&auml;re Morbidit&auml;t und Mortalit&auml;t nicht reduzieren w&uuml;rde. Dieses Resultat wurde dann in den Laienmedien als neue Erkrenntnis stark verbreitet. Nun erf&auml;hrt diese Meta-Analyse jedoch gut begr&uuml;ndete Kritik. Zwei Forscher des Wolfson Institute of Preventive Medicine (London) haben die Publikation genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass sich unter den ber&uuml;cksichtigten Studien eine befindet, die keine zuverl&auml;ssige Information zum Salzkonsum vermitteln kann, da die ber&uuml;cksichtigten Patientinnen und Patienten mit massivsten Diuretika-Dosen (500 bis 2000 mg Furosemid t&auml;glich!) behandelt wurden. L&auml;sst man diese Studie weg, so kommt man zu einer gegens&auml;tzlichen Schlussfolgerung: eine Einschr&auml;nkung des Salzkonsums reduziert die H&auml;ufigkeit von Herz-Kreislaufereignissen signfikant.<br />Es ist nicht das erste Mal, dass in der Cochrane Library eine Arbeit ver&ouml;ffentlicht wird, die einer genaueren &Uuml;berpr&uuml;fung nicht standh&auml;lt. Weder die Etikette "Cochrane-Analyse" noch die Bezeichnung "Meta-Analyse" garantieren sorgf&auml;ltige wissenschaftliche Arbeit.<br /><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21735439" target="_blank">Link zum Abstract</a> der (fragw&uuml;rdigen) Cochrane-Analyse.<br />Der Text der beiden erw&auml;hnten kritischen Forscher ist nicht frei verf&uuml;gbar.<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 12 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nesiritid (Noratak® ) nutzlos</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=361</link>
						 <description><![CDATA[Die vor Jahren mit Nesiritid durchgef&uuml;hrten Studien konnten nicht wirklich &uuml;berzeugen. Nun ist die Wirksamkeit von Nesiritid in einer grossen randomisierten Studie (mit &uuml;ber 7000 Teilnehmenden) gegen Placebo getestet worden. Weder die Mortalit&auml;t noch die Rehospitalisierungs-H&auml;ufigkeit wurde von Nesiritid vorteilhaft beeinflusst; es fand sich lediglich eine nicht-signifikante Abnahme der Dyspnoe. Bei Personen, die mit Nesiritid behandelt wurden, kam es h&auml;ufig zu einer Hypotonie. Im Editorial, das diese im New England Journal of Medicine publizierte Studie begleitet, wird beklagt, dass hier einmal mehr ein Medikament aufgrund von halbwegs vorteilhaft beeinflussten Surrogatendpunkten zugelassen worden war und dass die behandelnden &Auml;rztinnen und &Auml;rzte w&auml;hrend rund einem Jahrzehnt &uuml;ber das wahre Nutzen/Risiko-Verh&auml;ltnis im Unklaren gelassen wurden.<br /><br />Link zum fr&uuml;heren <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=95" target="_blank">pharma-kritik-Text.</a><br />Link zum Abstract der <a style="font-weight: bold;" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21732835" target="_blank">neuen Studie.</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 05 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Antidepressiva bei älteren Leuten riskant</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=360</link>
						 <description><![CDATA[Gem&auml;ss einer britischen Kohortenstudie, an der &uuml;ber 60'000 &auml;ltere Leute in 570 haus&auml;rztlichen Praxen beteiligt waren, traten unter selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) und einer Gruppe von &laquo;anderen&raquo; Antidepressiva -&nbsp; Trazodon (Trittico&reg;), Venlafaxin (Efexor&reg; u.a.) und Mirtazapin (Remeron&reg;) - verschiedene unerw&uuml;nschte Ereignisse geh&auml;uft auf. Im Vergleich mit Leuten, die keine Antidepressiva erhielten, waren unter SSRI St&uuml;rze und Hyponatri&auml;mien besonders h&auml;ufig. Bei Personen, die die genannten &laquo;anderen&raquo; Antidepressiva erhielten, war das Mortalit&auml;tsrisiko sowie das Risiko von suizidalen Handlungen, zerebralen Isch&auml;mien, von Frakturen und epileptischen Anf&auml;llen erh&ouml;ht. Trizyklische Antidepressiva waren dagegen in Bezug auf keines der genannten Risiken besonders problematisch. Da es sich nicht um eine kontrollierte Studie handelt, sind die Resultate zur&uuml;ckhaltend zu interpretieren.<br />Immerhin wird auch im begleitenden Editorial unterstrichen, Antidepressiva m&uuml;ssten bei &auml;lteren Leuten besonders vorsichtig verschrieben werden. Da unerw&uuml;nschte Ereignisse in den ersten Behandlungswochen geh&auml;uft auftreten, wird auch geraten, Patientinnen und Patienten in den ersten vier Behandlungswochen, bzw. nach dem Absetzen dieser Medikamente w&ouml;chentlich zur Kontrolle aufzubieten. Ausserdem sollen nach M&ouml;glichkeit geeignete Verhaltenstherapien eingesetzt werden.<br />Link zum <a style="font-weight: bold;" href="http://www.bmj.com/content/343/bmj.d4551.full" target="_blank">Volltext dieser Studie im BMJ</a>.&nbsp; &nbsp; <br />]]></description>
						 <pubDate>Wed, 03 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Keratitis unter Panitumumab  (Vectibix®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=359</link>
						 <description><![CDATA[Panitumumab ist ein monoklonaler Antik&ouml;rper, der f&uuml;r die Zweitlinientherapie bei gewissen Formen des metastasierenden Kolorektalkarzinoms zugelassen ist. Wie in einem Rundschreiben gewarnt wird, scheint dieses Medikament in seltenen F&auml;llen zu einer <span style="font-style: italic;">Keratitis</span> zu f&uuml;hren, wobei es auch zu Ulzerationen und dauerhaften Sehsch&auml;den kommen kann.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://panitumumab-swissmedic.notlong.com/" target="_self">&laquo;Dear Doctor Letter&raquo;</a><span style="font-weight: bold;"> </span>zu Panitumumab<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2886332" target="_self">&Uuml;bersicht</a> zu Panitumumab aus &laquo;OncoTargets and Therapy&raquo; <br />]]></description>
						 <pubDate>Tue, 19 Jul 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Dronedaron (Multaq®) in neuer Bedrängnis</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=358</link>
						 <description><![CDATA[ Vor wenigen Tagen hat die Herstellerfirma von Dronedaron entschieden, dass die sogenannte PALLAS-Studie vorzeitig abgebrochen wird. In dieser Studie verglich man Dronedaron bei Personen mit permanentem Vorhofflimmern mit Placebo, wobei nun in der Dronedaron-Gruppe eine erh&ouml;hte Inzidenz an schwerwiegenden kardiovaskul&auml;ren Ereignissen (Schlaganf&auml;lle, Herzinfarkte u.a.) festgestellt wurde. Swissmedic empfiehlt deshalb, Dronedaron bei <span style="font-style: italic;">permanentem</span> Vorhofflimmern nicht mehr zu verwenden bzw. abzusetzen.<br />Erst k&uuml;rzlich war Dronedaron wegen F&auml;llen von <span style="font-style: italic;">Hepatotoxizit&auml;t</span> in die Schlagzeilen geraten.<br /><br />Mitteilungen der <a style="font-weight: bold;" href="http://dronedaron-ema.notlong.com/" target="_self">europ&auml;ischen Arzneimittelbeh&ouml;rde (EMA)</a> und der <a style="font-weight: bold;" href="http://dronedaron-swissmedic.notlong.com/" target="_self">Swissmedic</a><br /><br />BDN-Text zur Hepatotoxizit&auml;t:<br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=328" target="_self">Dronedaron hepatotoxisch?</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=695" target="_self">Dronedaron</a> <br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 13 Jul 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Pankreaskarzinome und Exenatid (Byetta®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=357</link>
						 <description><![CDATA[ Die Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft hat k&uuml;rzlich &uuml;ber zwei diabeteskranke Personen berichtet, bei denen unter oder nach einer Behandlung mit Exenatid ein Pankreaskarzinom diagnostiziert worden war. Ferner wird erw&auml;hnt, dass in Deutschland noch ein paar weitere Spontanmeldungen eingegangen seien, die ein Pankreaskarzinom im Zusammenhang mit einer Exenatid-Verabreichung beschreiben. Ob ein Kausalzusammenhang besteht, ist ungewiss. Da aber unter Exenatid auch Pankreatitiden vorgekommen sind, ist es als Signal zu werten, das beachtet und &uuml;berpr&uuml;ft werden muss.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://exenatid-akdae.notlong.com/" target="_self">Mitteilung</a> der Akd&Auml;<br /><br />Fr&uuml;herer BDN-Text zu Exenatid:<br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=41" target="_self">Akute Pankreatitis als m&ouml;gliche Nebenwirkung von Exenatid (Byetta&reg;)</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):&nbsp;<a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=188" target="_self">Exenatid</a> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 07 Jul 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Optimale Betreuung von Personen mit Herzinsuffizienz</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=376</link>
						 <description><![CDATA[ Das britische "National Institute for Health and Clinical Excellence" (NICE) hat eine Reihe von Evidenz-basierten Kriterien ver&ouml;ffentlicht, aufgrund derer sich die Qualit&auml;t der Betreuung von Patientinnen und Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz beurteilen l&auml;sst. Link zum <a style="font-weight: bold;" href="http://www.nice.org.uk/guidance/qualitystandards/chronicheartfailure/home.jsp" target="_blank">NICE-Dokument</a><span style="font-weight: bold;">.</span> <br /> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 03 Jul 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>5-α-Reduktasehemmer fördern «aggressive» Prostatakarzinome</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=356</link>
						 <description><![CDATA[Die FDA hat &ndash; als Erinnerung zu verstehen &ndash; Zusammenfassungen von zwei grossen placebokontrollierten Studien publiziert, in denen untersucht worden war, ob die beiden 5-&alpha;-Reduktasehemmer Finasterid (Proscar&reg; u.a.) und Dutasterid (Avodart&reg;) vor einem Prostatakarzinom sch&uuml;tzen (wir haben bereits vor einem Jahr im &laquo;infomed-screen&raquo; dar&uuml;ber berichtet). Diese Hypothese liess sich zwar best&auml;tigen, indem man unter Finasterid und Dutasterid eine Abnahme des Prostatakarzinom-Risikos um etwa ein Viertel beobachtete. Gesenkt wurde jedoch nur die Inzidenz der &laquo;gutartigeren&raquo; Tumoren (&laquo;Gleason-Score&raquo; &le; 6), derweil bei den &laquo;b&ouml;sartigeren&raquo; Tumoren (&laquo;Gleason-Score&raquo; 8&ndash;10) sogar eine Zunahme des Risikos festzustellen war.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://finasterid-dutasterid-fda.notlong.com/" target="_self">Mitteilung</a> der FDA<br /><br />Fr&uuml;herer BDN-Text zu Finasterid:<br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=311" target="_self">Brustkrebs unter Finasterid</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Texte zu <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=505" target="_self">Finasterid</a> und <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=90" target="_self">Dutasterid</a><br /><br />Erw&auml;hnter Text aus dem &laquo;infomed-screen&raquo; (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /><a style="font-weight: bold;" href="/screen_template.php?articleid=1754&amp;screenissueid=258" target="_self">Weniger Prostatakrebs dank Dutasterid?</a><br />]]></description>
						 <pubDate>Wed, 29 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Neues zum teratogenen Risiko von SSRI</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=377</link>
						 <description><![CDATA[ Das teratogene Potential von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) ist nach wie vor nicht eindeutig definiert. Aus Finnland kommt jetzt eine grosse retrospektive Kohortenstudie, in der aufgrund nationaler Register nach dem Zusammenhang zwischen SSRI-Exposition und angeborenen Fehlbildungen gesucht wurde. Die Studie bezieht sich auf die Geburten zwischen 1996 und 2006 und umfasst fast 7000 Nachkommen von Frauen, die im ersten Schwangerschafts-Trimester einen SSRI einnahmen. F&uuml;r einzelne SSRI konnte ein Zusammenhang mit bestimmten Fehlbildungen gezeigt werden: Dies betraf Fluoxetin (Fluctine&reg; u.a.) und isolierte Kammerseptumdefekte, Paroxetin (Deroxat&reg; u.a.) und Defekte des rechtsventrikul&auml;ren Ausflusstraktes sowie Citalopram (Seropram&reg; u.a.) und Neuralrohrdefekte. SSRI-exponierte Nachkommen hatten zehnmal h&auml;ufiger ein fetales Alkoholsyndrom als Kinder von Frauen, die keine SSRI erhielten. Die in Obstetrics &amp; Gynecology publizierte Studie kann im <a style="font-weight: bold;" href="http://journals.lww.com/greenjournal/Fulltext/2011/07000/Selective_Serotonin_Reuptake_Inhibitors_and_Risk.16.aspx" target="_blank">Volltext</a> gelesen werden.&nbsp; &nbsp; ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 28 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hochdosierte Statine mit erhöhtem Diabetesrisiko verbunden</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=355</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Meta-Analyse wurden f&uuml;nf grosse randomisierte Studien ber&uuml;cksichtigt, in denen eine intensive (hochdosierte) Statintherapie mit einer "durchschnittlichen" (niedriger dosierten) Statintherapie verglichen worden waren. Insgesamt trat bei 2749 von 32'752 Personen w&auml;hrend des Studienverlaufs neu ein Diabetes auf, unter hohen Statindosen signifikant h&auml;ufiger (auf 1000 Patientenjahre 2 zus&auml;tzliche F&auml;lle). In der intensiv behandelten Gruppe waren anderseits kardiovaskul&auml;re Ereignisse signifikant seltener. Die hochdosierte Statintherapie hatte jedoch - im Vergleich mit niedriger dosierten Statinen - <span style="font-weight: bold;">keinen </span>signifikanten Einfluss auf die gesamte oder auf die kardiovaskul&auml;re Mortalit&auml;t.<br />Lesen Sie das <a style="font-weight: bold;" href="http://jama.ama-assn.org/content/305/24/2556.short" target="_blank">Original-Abstract</a> dieser Meta-Analyse im JAMA.<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 23 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter Vareniclin (Champix®)?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=354</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einer von der FDA vorgestellten Studie erh&ouml;ht das zur Rauchentw&ouml;hnung propagierte <span style="font-style: italic;">Vareniclin </span>m&ouml;glicherweise das kardiovaskul&auml;re Risiko, wenn bereits entsprechende Vorerkrankungen vorhanden sind. Rund 700 Personen, rauchend und an einer Herz-Kreislauf-Krankheit leidend (wobei eine arterielle Hypertonie nicht z&auml;hlte), hatten doppelblind Vareniclin oder Placebo erhalten. Dabei waren gewisse Ereignisse (nicht-t&ouml;dlicher Herzinfarkt, Notwendigkeit einer koronaren Revaskularisation, Diagnose oder Verschlechterung einer peripher-arteriellen Verschlusskrankheit) in der Vareniclin-Gruppe h&auml;ufiger aufgetreten als in der Kontrollgruppe.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://vareniclin-fda.notlong.com/" target="_self">Mitteilung</a> der FDA<br /><br />Fr&uuml;herer BDN-Text zu Vareniclin:<br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=38" target="_self">Neuropsychiatrische Nebenwirkungen unter Vareniclin (Champix&reg;) beobachtet</a> <br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Texte zu Vareniclin (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=163" target="_self">Synopsis</a> (2006) und <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=222" target="_self">Nebenwirkungen aktuell</a> (2007)<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 22 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Neue Dosislimiten für Simvastatin (Zocor® u.a.)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=353</link>
						 <description><![CDATA[ Die amerikanische FDA hat wegen des Risikos von muskul&auml;ren Nebenwirkungen (Rhabdomyolyse u.a.) 40 mg/Tag als neue Simvastatin-H&ouml;chstdosis festgesetzt. Mit 80 mg/Tag sollen &auml;usserstenfalls noch Personen weiterbehandelt werden, welche diese Dosis seit mindestens einem Jahr und ohne Hinweise auf eine muskul&auml;re Nebenwirkung verwenden. Zu beachten sind auch Interaktionen, die einen Anstieg der Simvastatin-Spiegel bedeuten k&ouml;nnen. In Kombination mit starken CYP3A4-Hemmern ist Simvastatin kontraindiziert; in Kombination mit Amiodaron (Cordarone&reg; u.a.), Verapamil (Isoptin&reg; u.a.) oder Diltiazem (Dilzem&reg; u.a.) sollen maximal 10 mg Simvastatin pro Tag verabreicht werden und in Kombination mit Amlodipin (Norvasc&reg; u.a.) oder Ranolazin (Ranexa&reg;) maximal 20 mg/Tag.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://simvastatin-fda.notlong.com/" target="_self">Mitteilung</a> der FDA<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 15 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Pioglitazon vor dem Ende</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=352</link>
						 <description><![CDATA[ Am 9. Juni 2011 haben die franz&ouml;sischen Arzneimittelbeh&ouml;rden die Anwendung von Pioglitazon (Actos&reg;) untersagt. Sie finden das Communiqu&eacute; (in franz&ouml;sischer Sprache) mit dem folgenden&nbsp;<a style="font-weight: bold;" href="http://www.afssaps.fr/content/download/34031/445665/version/1/file/cp-110609-Pioglitazone.pdf" target="_blank">Link</a>. Der Grund f&uuml;r das Verbot liegt in einer erh&ouml;hten Inzidenz von Blasenkrebs unter Pioglitazon. Dieses Problem wurde neu auch in einer franz&ouml;sischen Studie nachgewiesen, nachdem bereits eine kalifornische Studie entsprechende Hinweise ergeben hatte. Schon am 10. Juni haben auch die deutschen Beh&ouml;rden "vorl&auml;ufig" von der Verschreibung von Pioglitazon abgeraten (<a style="font-weight: bold;" href="http://www.bfarm.de/DE/BfArM/Presse/mitteil2011/pm05-2011.html?nn=1013290" target="_blank">Link</a>). Es ist abzusehen, dass dieses Antidiabetikum, das noch einige andere Probleme verursacht, vom Markt verschwinden wird.&nbsp; ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 10 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Inhalierte Steroide begünstigen Diabetes</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=351</link>
						 <description><![CDATA[ In einer kanadischen Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen inhalierten Steroiden und Diabetesrisiko untersucht. Mit einer Fall-Kontroll-Analyse ergab sich Folgendes: Personen, bei denen neu ein Diabetes mellitus diagnostiziert worden war oder bei denen sich der Diabetes so verschlechtert hatte, dass mit Insulin behandelt werden musste, hatten signifikant h&auml;ufiger ein inhaliertes Steroid verwendet als die Kontrollpersonen. Die Zunahme des relativen Risikos war dosisabh&auml;ngig. Das Diabetesrisiko stieg um 18 % mit einer &Auml;quivalenz-Tagesdosis von weniger als 500 &micro;g Fluticason (Axotide&reg;), um 30 % mit 500 bis 1000 &micro;g und um 64 % mit 1000 &micro;g oder mehr.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://steroide-ajm.notlong.com/" target="_self">Studie</a> aus dem &laquo;American Journal of Medicine&raquo;<br /><br />&laquo;Infomed-Screen&raquo;-<a style="font-weight: bold;" href="/screen_template.php?articleid=1817&amp;screenissueid=254" target="_self">Telegramm</a> zu diesem Problem<br /><br />Fr&uuml;here BDN-Texte zu inhalierten Steroiden:<br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=175" target="_self">Erh&ouml;htes Katarakt-Risiko auch bei inhalierten Steroiden</a><br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=188" target="_self">Auch inhalierte Steroide k&ouml;nnen Nebennierenrinde unterdr&uuml;cken</a><br /> <h2 style="font-weight: normal;"><br /></h2><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 08 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Aripiprazol (Abilify®): Rückfallprophylaxe bei bipolaren Störungen ist schlecht fundiert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=350</link>
						 <description><![CDATA[Bei bipolaren St&ouml;rungen werden auch atypische Neuroleptika verwendet, nicht nur in der Akutphase, sondern auch zur l&auml;ngerfristigen R&uuml;ckfallprophylaxe. Aripiprazol ist eines der atypischen Neuroleptika, das daf&uuml;r freigegeben ist. Gem&auml;ss einer systematischen &Uuml;bersicht zu Aripiprazol beruht die Zulassung f&uuml;r diese Indikation im Wesentlichen auf einer einzigen Studie. Diese Untersuchung sei aber in verschiedener Hinsicht mit M&auml;ngeln behaftet. Die Autoren der systematischen &Uuml;bersicht kommen deshalb zum Schluss, dass die Daten ungen&uuml;gend seien, um Aripiprazol f&uuml;r die Erhaltungstherapie bei bipolaren St&ouml;rungen zu empfehlen. <br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://aripiprazol-plos.notlong.com/" target="_self">Systematische &Uuml;bersicht</a> aus &laquo;PLOS Medicine&raquo;<br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Texte: <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=106" target="_self">Aripiprazol</a> (2004), <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=342" target="_self">Pharmakotherapie bipolarer St&ouml;rungen</a> (2000) und <a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=178" target="_self">Bipolare St&ouml;rungen: R&uuml;ckfallprophylaxe</a> (2007, nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich)<br />]]></description>
						 <pubDate>Wed, 01 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Überempfindlichkeitsreaktionen unter Prasugrel (Efient®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=349</link>
						 <description><![CDATA[ Swissmedic hat zusammen mit der Herstellerfirma einen &laquo;Dear Doctor Letter&raquo; zu Prasugrel ver&ouml;ffentlicht: er verweist auf &Uuml;berempfindlichkeitsreaktionen, die bei diesem Thrombozytenaggregationshemmer beobachtet wurden und sich als Hautreaktionen oder Angio&ouml;deme &auml;usserten. In der Schweiz sind bislang 3 F&auml;lle einer Hautreaktion und 1 Fall eines Angio&ouml;dems gemeldet worden &ndash; bei einer gesch&auml;tzten Gesamtzahl von knapp 8000 behandelten Patienten und Patientinnen.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://prasugrel-swissmedic.notlong.com/" target="_self">Mitteilung</a><span style="font-weight: bold;"> </span>der Swissmedic<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=696" target="_self">&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text</a> zu Prasugrel (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich)<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://prasugrel-nihr.notlong.com/" target="_self">Klinische Beurteilung</a> von Prasugrel durch das britische &laquo;National Institute for Health Research&raquo; ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 25 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nutzen von antepartalen Steroiden verliert sich ab der 34. Schwangerschaftswoche</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=348</link>
						 <description><![CDATA[ Schwangeren Frauen, bei denen eine vorzeitige Geburt droht, verabreicht man zur <span style="font-style: italic;">fetalen Lungenreifung</span> Steroide. W&auml;hrend diese Massnahme vor der 34. Schwangerschaftswoche als unbestritten gilt, ist sie bei &laquo;&auml;lteren&raquo; Fr&uuml;hgeburten offenbar weniger dringlich: So wurden in einer kontrollierten Studie 273 Neugeborene untersucht, die in der 34. bis 36. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen waren und deren M&uuml;tter im Abstand von 24 Stunden intramuskul&auml;r 2-mal 12 mg Betamethason oder Placebo erhalten hatten. Dabei zeigte sich, dass sich das Risiko eines Atemnotsyndroms oder einer sogenannten transienten Tachypnoe mit dem Steroid nicht reduzieren l&auml;sst.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://betamethason-bmj.notlong.com/" target="_self">Volltext</a> der Studie aus dem &laquo;British Medical Journal&raquo;<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 18 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Akute Appendizitis: Co-Amoxiclav (Augmentin® u.a.) ist der Operation unterlegen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=347</link>
						 <description><![CDATA[ In einer randomisierten Studie wurden unter 239 erwachsenen Personen, bei denen man via Computertomographie die Diagnose einer akuten Appendizitis gestellt hatte, zwei Gruppen gebildet: in der einen wurde operiert, in der anderen 8 bis 15 Tage lang Co-Amoxiclav (3 bis 4 g/Tag) verabreicht. Den prim&auml;ren Endpunkt bildete das Auftreten einer Peritonitis in den ersten 30 Tagen nach Therapiebeginn. Dieses Ereignis trat in der operierten Gruppe bei 2 %, in der Antibiotikum-Gruppe bei 8 % auf, womit das &laquo;Non-inferiority&raquo;-Kriterium <span style="font-style: italic;">nicht</span> erf&uuml;llt war. Immerhin blieb aber &ndash; w&auml;hrend der einj&auml;hrigen Verlaufsbeobachtung &ndash; gut zwei Dritteln der Personen, die mit dem Antibiotikum behandelt worden waren, eine Appendektomie erspart.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://appendizitis-lancet.notlong.com/" target="_self">Abstract</a> der Studie aus dem &laquo;Lancet&raquo;<br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Nummer:<br /><a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=448" target="_self">Antibiotika bei Appendizitis</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 10 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Billiges Bevacizumab bei Makuladegeneration gleich gut wie teures Ranibizumab</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=378</link>
						 <description><![CDATA[ Bei der altersbedingten Makuladegeneration ist es eine g&auml;ngige Praxis, dass man anstelle von<span style="font-style: italic;"> Ranibizumab</span> (Lucentis&reg;) das nicht offiziell zugelassene, jedoch massiv billigere <span style="font-style: italic;">Bevacizumab</span> (Avastin&reg;) zur intravitrealen Injektion verwendet. Dieser &laquo;Off-Label&raquo;-Gebrauch von Bevacizumab wird nun durch das Ergebnis einer grossen Studie sanktioniert, die zeigte, dass die Sehsch&auml;rfe im Durchschnitt von beiden Medikamenten gleichermassen verbessert wird.<br /><a style="font-weight: bold;" href="http://amd-nejm.notlong.com/" target="_self">Studie</a> und begleitendes <a style="font-weight: bold;" href="http://amd-e-nejm.notlong.com/" target="_self">Editorial</a> aus dem &laquo;New England Journal of Medicine&raquo;<br /> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 06 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Vorsicht bei der Kombination von CYP3A4-hemmenden Makroliden und Kalziumantagonisten</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=346</link>
						 <description><![CDATA[In einer Fall-Kontroll-Studie &ndash; im Crossover-Verfahren durchgef&uuml;hrt, womit jedes Individuum als eigene Kontrolle diente &ndash; wurden 7100 Personen im Alter von mindestens 66 Jahren analysiert, die mit Diltiazem (Dilzem&reg; u.a.), Amlodipin (Norvasc&reg; u.a.), Nifedipin (Adalat&reg; u.a.) oder einem anderen Kalziumantagonisten behandelt waren und wegen einer <span style="font-style: italic;">Hypotonie</span> hatten hospitalisiert werden m&uuml;ssen. Dabei ergab sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Hypotonie-Ereignis und der Einnahme von Erythromycin (Erythrocin&reg;) und Clarithromycin (Klacid&reg; u.a.), zwei Makroliden, die als potente CYP3A4-Hemmer wirken und den Abbau von Kalziumantagonisten bremsen. Keinen Einfluss auf das Hypotonie-Risiko zeigte dagegen Azithromycin (Zithromax&reg; u.a.), das kein Zytochromhemmer ist. Daraus wird gefolgert, dass bei &auml;lteren Leuten, die unter einem Kalziumantagonisten stehen, Azithromycin als das zu bevorzugende Makrolid anzusehen sei.<br /><br /><a href="http://makrolide-cmaj.notlong.com/" target="_self">Studie aus dem &laquo;Canadian Medical Association Journal&raquo;</a><br /><br />]]></description>
						 <pubDate>Wed, 04 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhtes Thromboserisiko unter Drospirenon</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=344</link>
						 <description><![CDATA[ Wir haben schon wiederholt darauf hingewiesen, dass das Thromboembolie-Risiko unter Drospirenon-haltigen Kontrazeptiva (Yasmin&reg;, Yasminelle&reg;, Yaz&reg;) wahrscheinlich h&ouml;her ist als unter Levonorgestrel-haltigen Kontrazeptiva. Zwei neue Fall-Kontrollstudien, die eine aus Grossbritannien, die andere aus den USA, best&auml;tigen jetzt ein zwei- bis dreifach erh&ouml;htes Risiko ven&ouml;ser Thromboembolien unter Drospirenon-haltigen Kontrazeptiva.<br /><br />Studie aus Grossbritannien (<a style="font-weight: bold;" href="http://www.bmj.com/content/342/bmj.d2139" target="_blank">Volltext im BMJ</a>)<br />Studie aus den USA (<a style="font-weight: bold;" href="http://www.bmj.com/content/342/bmj.d2151" target="_blank">Volltext im BMJ</a>)<br /><br />Fr&uuml;here Hinweise auf unserer Website:<br />Thromboembolische Ereignisse unter Kontrazeptiva (<a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=252" target="_blank">2009, f&uuml;r AbonnentInnen</a>)<br />Thromboembolien unter Drospirenon/Yasmin (<a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=206" target="_blank">2003</a>)<br /><br /><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 23 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>T-Zell-Lymphome unter TNF-α-Hemmern und anderen Immunsuppressiva</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=342</link>
						 <description><![CDATA[Die FDA hat eine erneute Warnung publiziert, mit der auf die Gefahr von T-Zell-Lymphomen hingewiesen wird, die unter TNF-&alpha;-Hemmern (Infliximab = Remicade&reg;, Etancercept = Enbrel&reg;, Adalimumab = Humira&reg;, Certolizumab = Cimzia&reg;, Golimumab = Simponi&reg;) und anderen Immunsuppressiva wie Azathioprin (Imurek&reg; u.a.) und Mercaptopurin (Puri-Nethol&reg;) erh&ouml;ht sei. Der aktuelle Bericht bezieht sich namentlich auf das sogenannte <span style="font-style: italic;">hepatosplenische T-Zell-Lymphom</span>, ein rasch wachsender und meist t&ouml;dlicher Tumor, der bei Personen beobachtet wurde, die solche Immunsuppressiva bekommen hatten. Bei den Betroffenen handelte es sich mehrheitlich um Jugendliche oder junge Erwachsene, die wegen einer chronisch-entz&uuml;ndlichen Darmerkrankung behandelt worden waren.<br /><br /><a href="http://tnf-fda.notlong.com/" target="_self">FDA-Mitteilung</a><br /><br />Fr&uuml;here BDN-Texte zu TNF-&alpha;-Hemmern:<br /><a href="/bdn.php?bdnid=243" target="_self">Opportunistische Infekte und Herzinsuffizienz unter Infliximab (Remicade&reg;)</a><br /><a href="/bdn.php?bdnid=295" target="_self">Demyelinisierung als Nebenwirkung der TNF-&alpha;-Hemmer Etanercept (Enbrel&reg;) und Infliximab (Remicade&reg;)?</a> <a href="/bdn.php?bdnid=209" target="_self">Lymphoproliferative Erkrankungen unter Etanercept (Enbrel&reg;) und Infliximab (Remicade&reg;)</a><br /><a href="/bdn.php?bdnid=127" target="_self">Infliximab (Remicade&reg;): Packungsbeilage mit neuen Nebenwirkungen aktualisiert</a><br /><a href="/bdn.php?bdnid=119" target="_self">Weitere Warnhinweise zu Infliximab (Remicade&reg;)</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 20 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Wie die Pharmaindustrie die "Off-Label"-Verordnung propagiert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=379</link>
						 <description><![CDATA[ Medikamente k&ouml;nnen auch f&uuml;r Krankheiten oder Symptome verschrieben werden, f&uuml;r die sie nicht offiziell zugelassen sind ("off-label"); f&uuml;r diese Art der Anwendung darf jedoch nicht geworben werden. Eine neue Arbeit zeigt, dass dies aber h&auml;ufig dennoch geschieht. <br /><a style="font-weight: bold;" href="http://fulltext1255.notlong.com/" target="_blank">Link zum Volltext</a><span style="font-weight: bold;">&nbsp;</span> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 15 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Lenalidomid (Revlimid®): Erhöhtes Risiko von Zweittumoren?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=341</link>
						 <description><![CDATA[ Lenalidomid ist ein Thalidomid-Derivat, das zur Behandlung des multiplen Myeloms verwendet wird (in den USA ist es zudem f&uuml;r gewisse Formen des myelodysplastischen Syndroms zugelassen). Wie von verschiedenen Stellen mitgeteilt wurde, weisen vorl&auml;ufige Studienergebnisse darauf hin, dass mit Lenalidomid Behandelte h&auml;ufiger an Zweittumoren erkranken; namentlich handelt es sich um akute myeloische Leuk&auml;mien und um B-Zell-Lymphome. Die vorliegenden Daten werden nun genauer ausgewertet, bevor eine definitive Empfehlung formuliert wird. Auch bei Thalidomid soll die Sachlage &uuml;berpr&uuml;ft werden.<br /><br /><a href="http://lenalidomid-fda.notlong.com/" target="_self">FDA-Mitteilung</a><br /><br /><a href="http://lenalidomid-akdae.notlong.com/" target="_self">&laquo;Dear Doctor Letter&raquo;, der in Deutschland verschickt wurde</a>&nbsp; <br /><br /><a href="/pk_template.php?pkid=233" target="_self">&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text mit einem Abschnitt zu Lenalidomid (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich)</a><br /><br /><a href="http://lenalidomid-cjon.notlong.com/" target="_self">&Uuml;bersichtsartikel zu Lenalidomid aus &laquo;Clinical Journal of Oncology Nursing&raquo;</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 13 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Darminvagination bei Rotavirus-Impfstoffen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=340</link>
						 <description><![CDATA[ Die australische Arzneimittelbeh&ouml;rde hat vorl&auml;ufige Ergebnisse von zwei &laquo;Postmarketing&raquo;-Studien ver&ouml;ffentlicht, die gezeigt haben, dass die beiden in Australien verwendeten Rotavirus-Impfstoffe &ndash; darunter auch der als Rotarix&reg; in der Schweiz erh&auml;ltliche &ndash; das Risiko einer Darminvagination erh&ouml;hen: bei S&auml;uglingen, die einen Rotavirus-Impfstoff bekommen hatten, trat diese Komplikation ungef&auml;hr viermal h&auml;ufiger auf als bei Nichtgeimpften. Schon der allererste Rotavirus-Impfstoff, der &ndash; in den USA &ndash; auf den Markt gekommen war, hatte 1999 wegen dieses Problems zur&uuml;ckgezogen werden m&uuml;ssen.<br /><br /><a href="http://rotarix-tga.notlong.com/" target="_self">Zusammenfassung der australischen Arzneimittelbeh&ouml;rde</a> <br /><br /><a href="http://rotarix-swissmedic.notlong.com/" target="_self">Kommentar von Swissmedic</a><br /><br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=235" target="_self">&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text zum Rotavirus-Impfstoff (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich)</a><br /><br />Fr&uuml;herer BDN-Text zum Rotavirus-Impfstoff:<font face="Arial, sans-serif"><font size="4"><font face="Ubuntu"><br /></font></font></font><a href="/bdn.php?bdnid=299" target="_blank">Monovalenter Rotavirus-Impfstoff (Rotarix&reg;) wird vor&uuml;bergehend zur&uuml;ckgezogen</a> <h2> </h2>]]></description>
						 <pubDate>Wed, 06 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Androgenentzug beim Prostatakarzinom: Zählt das Kolorektalkarzinom zu den Risiken?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=339</link>
						 <description><![CDATA[ Im Gegensatz zum symptomatischen metastasierenden Prostatakarzinom ist bei einem lokalisierten Tumor der Androgenentzug mit Gonadotropin-Agonisten oder einer Orchiektomie nicht unumstritten, auch weil die Gefahr einer Ostoporose, kardiovaskul&auml;ren Erkrankung oder eines Diabetes zunimmt. In einer epidemiologischen Untersuchung, die sich auf die Daten von &uuml;ber 100&rsquo;000 amerikanischen M&auml;nnern mit einem Prostatakarzinom st&uuml;tzte, zeigte sich, dass der Androgenentzug auch das Risiko eines Kolorektalkarzinoms zu erh&ouml;hen scheint: bei M&auml;nnern mit einer Orchiektomie erreichte die j&auml;hrliche Kolorektalkarzinom-Inzidenz 6,3 &permil;, bei M&auml;nnern unter Gonadotropin-Agonisten 4,4 &permil; und bei M&auml;nnern ohne Androgenentzug 3,7 &permil;. Signifikant erh&ouml;ht war das Risiko bei denjenigen M&auml;nnern, bei denen sich der Androgenentzug auf &uuml;ber zwei Jahre erstreckt hatte.<br /><br /><a href="http://androgenentzug-jnci.notlong.com/" target="_self">Abstract der Studie aus dem &laquo;Journal of the National Cancer Institute&raquo;</a><br /><br />Fr&uuml;herer BDN-Text zu den Gonadotropin-Agonisten:<br /><a href="/bdn.php?bdnid=305" target="_self">Gonadotropin-Agonisten: Erh&ouml;htes Diabetes- und kardiovaskul&auml;res Risiko?</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 30 Mar 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Warnung vor der Kombination ACE-Hemmer + Sartan</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=380</link>
						 <description><![CDATA[ Verschreibungs- und Labordaten aus der Provinz Alberta (Kanada) dienten dazu, eine bev&ouml;lkerungsbasierte Studie zur Kombination von ACE-Hemmern und Sartanen auszuf&uuml;hren. Unter der Kombination waren eine Abnahme der Nierenfunktion und eine Hyperkali&auml;mie mehr als doppelt so h&auml;ufig wie unter Monotherapien mit ACE-Hemmern oder Sartanen.<br /><a style="font-weight: bold;" href="http://www.cmaj.ca/cgi/content/abstract/cmaj.101333v1" target="_blank">Link zum Abstract im CMAJ</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 25 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erniedrigte Magnesiumkonzentration durch Protonenpumpenhemmer</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=338</link>
						 <description><![CDATA[In einer Mitteilung der FDA wird darauf hingewiesen, dass eine l&auml;ngerfristige Behandlung mit Protonenpumpenhemmern &ndash; vor allem wenn sie mehr als ein Jahr dauert &ndash; eine Hypomagnesi&auml;mie hervorrufen kann. In rund einem Viertel der beobachteten F&auml;lle musste der Protonenpumpenhemmer abgesetzt werden, da eine Magnesiumgabe den Spiegel nicht zu normalisieren vermochte. Eine Hypomagnesi&auml;mie kann zu ernsthaften Nebenwirkungen f&uuml;hren wie Muskelspasmen, Arrhythmien oder Konvulsionen. Deshalb seien Kontrollen des Magnesiumspiegels zu erw&auml;gen, falls Protonenpumpenhemmer &uuml;ber l&auml;ngere Zeit oder in Kombination zum Beispiel mit Diuretika oder Digoxin eingenommen werden.<br /><br /><a href="http://ppi-fda.notlong.com/" target="_self">Mitteilung der FDA</a><br /><br />Fr&uuml;here BDN-Texte zu Protonenpumpenhemmern:<br /><a href="/bdn.php?bdnid=139" target="_self">Protonenpumpenhemmer dienen schlecht f&uuml;r die Diagnose einer gastro&ouml;sophagealen Refluxkrankheit</a><br /><a href="/bdn.php?bdnid=124" target="_self">Protonenpumpenhemmer und H2-Blocker sind mit erh&ouml;htem Pneumonie-Risiko assoziiert</a><br /><a href="/bdn.php?bdnid=67" target="_self">Erh&ouml;hen Protonenpumpenhemmer das Risiko einer pseudomembran&ouml;sen Kolitis?</a><br /><a href="/bdn.php?bdnid=58" target="_self">Erh&ouml;hen Protonenpumpenhemmer das Risiko von Femurfrakturen?</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 23 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erstaunliches zu den Betablockern bei Herzinsuffizienz</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=381</link>
						 <description><![CDATA[ Eine grosse Beobachtungsstudie kommt zum Schluss, es gebe nicht nur relevante Unterschiede zwischen den verschiedenen Betablockern, sondern Atenolol (Tenormin&reg; u.a.) sowie Acebutolol (in der Schweiz nicht mehr erh&auml;ltlich) seien bei Herzinsuffizienz wirksamer als z.B. Metoprolol (Beloc&reg; u.a.).<br /><a style="font-weight: bold;" href="http://www.nelm.nhs.uk//en/NeLM-Area/News/2011---March/21/Do-different-beta-blockers-have-different-effectiveness-in-heart-failure/" target="_blank">Link zu einem britischen Kommentar zur Studie</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 22 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhte Sturz- und Frakturgefahr unter einmal jährlichem hochdosiertem Vitamin D</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=337</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Doppelblindstudie erhielten 2256 australische Frauen, die mindestens 70 Jahre alt waren und bei denen aufgrund anamnestischer Angaben von einem erh&ouml;hten H&uuml;ftfraktur-Risiko auszugehen war, w&auml;hrend drei bis f&uuml;nf Jahren hochdosiertes Vitamin D (500'000 E oral) einmal pro Jahr oder Placebo. Dabei ergab sich, dass St&uuml;rze und Frakturen (jedwelcher Art) in der Vitamin-D-Gruppe h&auml;ufiger vorkamen als in der Kontrollgruppe: unter Vitamin D betrug die Sturzrate 83 pro 100 Personenjahre und die Frakturrate 4,9 pro 100 Personenjahre; unter Placebo waren es 73 bzw. 3,9 pro 100 Personenjahre.<br /><br /><a href="http://vitamin-d-jama.notlong.com/" target="_self">Volltext der Studie aus dem JAMA</a> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 17 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Mittelmeer-Diät gegen metabolisches Syndrom</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=382</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einer neuen systematischen &Uuml;bersicht und Meta-Analyse kann die sogen. Mittelmeer-Di&auml;t verschiedene Komponenten des metabolischen Syndroms (Blutdruck, Lipide, Blutzucker) vorteilhaft beeinflussen.<br /><a style="font-weight: bold;" href="http://content.onlinejacc.org/cgi/content/abstract/57/11/1299" target="_blank">Link zum Abstract im Journal of the American College of Cardiology</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 11 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Topiramat (Topamax® u.a.) wird neu als eindeutig teratogen beurteilt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=336</link>
						 <description><![CDATA[ Topiramat, ein Antiepileptikum, das neben der Epilepsiebehandlung auch zur Migr&auml;neprophylaxe zugelassen ist, hat gem&auml;ss neuen Daten auch beim Menschen ein teratogenes Potential, indem es beim ungeborenen Kind Spaltbildungen im Mundbereich hervorrufen kann. Es wurde deshalb durch die FDA von der Schwangerschaftskategorie C in die Kategorie D umgestuft.<br /><a style="font-weight: bold;" href="http://topiramat-fda.notlong.com/" target="_blank">FDA-Mitteilung</a><br /><br />pharma-kritik-Nummern mit Abschnitten zu Topiramat: <br /><a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=76" target="_blank">Neue Antiepileptika</a><br /><a style="font-weight: bold;" href="/pk_template.php?pkid=205" target="_blank">Topiramat-Nebenwirkungen</a><br /><br />Fr&uuml;here BDN-Texte zu Topiramat:<br /><a style="font-weight: bold;" href="/bdn.php?bdnid=245" target="_blank">Myopie und Glaukom unter Topiramat</a><br /><a href="/bdn.php?bdnid=192" target="_blank"><span style="font-weight: bold;">Topiramat: Gen&uuml;gend trinken, wenn es warm is</span>t</a><br /><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 11 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Japan: Todesfälle nach Impfungen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=335</link>
						 <description><![CDATA[ Vier kleine Kinder sind in Japan kurz nach der Verabreichung verschiedener Impfstoffe gestorben. Zwei der Impfstoffe (der Pneumokokken-Impfstoff Prevenar der Firma Pfizer und der Hepatitis-B-Impfstoff der Firma Sanofi (ActHIB) wurden nun in Japan vorl&auml;ufig aus dem Markt zur&uuml;ckgezogen. Der Zusammenhang mit den Impfstoffen wird zur Zeit genauer untersucht. Todesf&auml;lle nach Injektion von Prevanar sind auch in anderen L&auml;ndern beobachtet worden; bisher konnte jedoch kein Zusammenhang etabliert werden.<br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jmDiBxQmb1R-cuFcrpyQJ3R1GqXw?docId=CNG.e99c7a6792349b1faeb9937d379d079e.581" target="_self">Link zur Pressemeldung</a><br /><br /><a style="font-weight: bold;" href="/screen_template.php?articleid=999&amp;screenissueid=214" target="_self">Prevenar in infomed-screen</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 08 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Raucherinnen haben häufiger Brustkrebs</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=383</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einer Kohortenstudie, die fast 80'000 Frauen umfasste, haben Frauen, die aktiv rauchen, ein signifikant erh&ouml;htes Brustkrebsrisiko. M&ouml;glicherweise erh&ouml;ht auch Passivrauchen das Brustkrebsrisiko.&nbsp;<a style="font-weight: bold;" href="http://www.bmj.com/content/342/bmj.d1016.full" target="_blank">Link zum Volltext im BMJ.</a><span style="font-weight: bold;">&nbsp;</span> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 03 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Behandlung mit einem Sartan bedeutet meist verschwendetes Geld</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=334</link>
						 <description><![CDATA[ Es ist bislang nicht nachgewiesen, dass Sartane (Angiotensinrezeptor-Antagonisten) wirksamer sind als ACE-Hemmer, sei es bei arterieller Hypertonie, Herzinsuffizienz oder der Sekund&auml;rpr&auml;vention bei koronarer Herzkrankheit. Einziger nennenswerter Unterschied zwischen den beiden Medikamentengruppen ist der Husten, der bei den ACE-Hemmern als &ndash; reversible und nicht als gravierend einzustufende &ndash; Nebenwirkung auftreten kann.<br />In einer kanadischen Kostenanalyse wurde errechnet, welcher Betrag sich einsparen l&auml;sst, wenn man bei neu zu behandelnden Patienten und Patientinnen prim&auml;r einen ACE-Hemmer statt eines Sartans w&auml;hlt (bei der Analyse ging man davon aus, dass bei knapp 10% der F&auml;lle sp&auml;ter auf ein Sartan gewechselt werden muss): F&uuml;r das Jahr 2006 kam man dabei auf einen gesch&auml;tzten Betrag von 77 Millionen kanadischer Dollars, um den das kanadische Gesundheitssystem mit einem solchen Verschreibungsverhalten entlastet worden w&auml;re! <br /><br />Kostenanalyse aus dem &laquo;Canadian Medical Association Journal&raquo;:<br /><a href="http://sartane-cmaj.notlong.com/" target="_self">http://sartane-cmaj.notlong.com</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 02 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nitroglycerin erhöht Knochendichte</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=384</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Doppelblindstudie wurden 243 Frauen w&auml;hrend zwei Jahren mit Nitroglycerin- oder Placebosalbe behandelt. Unter Nitroglycerin kam es zu einer (statistisch signifikanten) m&auml;ssigen Zunahme der Knochendichte. <a style="font-weight: bold;" href="http://jama.ama-assn.org/content/305/8/800.abstract" target="_self">Link zum Abstract.</a> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 24 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Neuroleptika: Schwangerschaftsabschnitt in der Packungsbeilage wird aktualisiert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=333</link>
						 <description><![CDATA[ In den USA wird bei allen Neuroleptika die Fachinformation bez&uuml;glich Anwendung in der Schwangerschaft auf den neusten Stand gebracht. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass Neuroleptika plazentag&auml;ngig sind und bei den Neugeborenen von behandelten M&uuml;ttern zu extrapyramidalen Symptomen und zu Entzugserscheinungen f&uuml;hren k&ouml;nnten. Dies &auml;ussere sich bei Neugeborenen zum Beispiel in ver&auml;ndertem Muskeltonus, Tremor, Agitiertheit, Schl&auml;frigkeit oder St&ouml;rungen bei der Atmung und Nahrungsaufnahme. Zum Teil w&uuml;rden solche Symptome innerhalb von Stunden bis Tagen ohne spezielle Behandlung verschwinden, zum Teil k&ouml;nne aber auch eine l&auml;ngere Hospitalisation n&ouml;tig sein.<br /><br />FDA-Mitteilung:<br /><a href="http://neuroleptika-fda.notlong.com/" target="_self">http://neuroleptika-fda.notlong.com</a>]]></description>
						 <pubDate>Wed, 23 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>"NICE" für die Hausarztpraxis</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=385</link>
						 <description><![CDATA[ Das britische Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) hat jetzt eine spezielle Internetadresse f&uuml;r die Hausarztpraxis eingerichtet. Diese soll mithelfen, dass die Patientinnen und Patienten in der Prim&auml;rmedizin optimal versorgt werden. Link zu <a href="http://www.nice.org.uk/GP" target="_self">Practical Support for General Practice.</a>&nbsp; ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 21 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Indikationseinschränkung für Modafinil (Modasomil®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=332</link>
						 <description><![CDATA[ Modafinil, ein vigilanzf&ouml;rderndes Mittel zur Behandlung von Tagesschl&auml;frigkeit, darf in den EU-L&auml;ndern nur noch bei Narkolepsie-bedingter Schl&auml;frigkeit verwendet werden. Hingegen soll das Mittel nicht mehr bei Schl&auml;frigkeit infolge eines Schlaf-Apnoe-Syndroms oder von Schichtarbeit eingesetzt werden, da bei diesen beiden Anwendungsgebieten kein g&uuml;nstiges Nutzen-Risiko-Verh&auml;ltnis gew&auml;hrleistet sei. <br /><br />Von der Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft verschickte Mitteilung:<br /><a href="http://modafinil-akdae.notlong.com/" target="_self">http://modafinil-akdae.notlong.com</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Texte zu Modafinil (z.T. nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /><a href="/pk_template.php?pkid=136" target="_blank">http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=136</a><br /><a href="/pk_template.php?pkid=222" target="_blank">http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=222</a><br /><br />Fr&uuml;herer BDN-Text zu Modafinil:<br /><a href="/bdn.php?bdnid=43" target="_self">http://www.infomed.org/bdn.php?bdnid=43 </a>]]></description>
						 <pubDate>Wed, 16 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Wie lange antikoagulieren nach einer Thrombose?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=386</link>
						 <description><![CDATA[ In den zehn Jahren nach einem thromboembolischen Ereignis erleiden rund 40% der Betroffenen eine erneute Thromboembolie. Aber das Blutungsrisiko einer langfristigen Antikoagulation darf nicht vernachl&auml;ssigt werden. Ein Text in der Zeitschrift "Circulation" diskutiert die Frage der optimalen Dauer der Antikoagulation. <span style="font-weight: bold;"></span><a style="font-weight: bold;" href="http://circ.ahajournals.org/cgi/content/full/123/6/664" target="_self">Link zum Volltext</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 15 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Cranberry-Saft scheint als Zystitis-Prophylaxe keine Wirkung zu haben</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=331</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Doppelblindstudie untersucht man die prophylaktische Wirkung von Cranberry-Saft gegen&uuml;ber Harnwegsinfekten. 319 Studentinnen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren, bei denen ein Harnwegsinfekt diagnostiziert worden war, tranken zweimal pro Tag ein Fl&auml;schchen Cranberry-Saft (240 ml) oder einen Placebo-Saft, der hinsichtlich Farbe, Zucker- und S&auml;uregehalt dem Cranberry-Saft angepasst worden war. Die Einnahme erstreckte sich bis zum Auftreten eines erneuten Harnwegsinfektes oder maximal 6 Monate. Mit dem Cranberry-Saft betrug die R&uuml;ckfallrate 19,3%, mit dem Placebo-Saft 14,6%.<br /><br />Volltext der Studie aus &laquo;Clinical Infectious Diseases&raquo;:<br /><a href="http://cranberry-cid.notlong.com/" target="_self">http://cranberry-cid.notlong.com</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 09 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Tamsulosin (Pradif® u.a.) verspricht kaum Hilfe bei Uretersteinen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=330</link>
						 <description><![CDATA[ Es gibt Fachleute, die bei gr&ouml;sseren Uretersteinen, die sich nicht spontan l&ouml;sen, einen Behandlungsversuch mit einem &alpha;-Blocker empfehlen (als &laquo;Off-label&raquo;-Gebrauch). Das Ergebnis einer aktuellen Doppelblindstudie l&auml;sst jedoch an diesem Vorschlag zweifeln: 122 Personen, die eine Nierenkolik erlitten hatten und einen distalen, 2 bis 7 mm grossen Ureterstein aufwiesen, erhielten Tamsulosin (0,4 mg/Tag) oder Placebo; die Behandlung dauerte solange, bis der Stein abging, oder maximal 6 Wochen. Der Steinabgang liess sich durch Tamsulosin nicht beschleunigen. Nach 6 Wochen war der Stein in der Tamsulin-Gruppe bei 77% abgegangen, mit einer durchschnittlichen Latenzzeit von 9,6 Tagen; in der Placebo-Gruppe waren es 71% bzw. 10,1 Tage.<br /><br />Abstract der Studie den &laquo;Archives of Internal Medicine&raquo;:<span style="text-decoration: underline;"><br /></span><a href="http://tamsulosin-arch.notlong.com/" target="_self">http://tamsulosin-arch.notlong.com</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 02 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erneute Abfuhr für die Chondroprotektiva Chondroitinsulfat (Condrosulf®, Structum®) und Glucosamin (Voltaflex® u.a.)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=329</link>
						 <description><![CDATA[ Unter der Leitung einer Schweizer Forschungsgruppe ist abermals eine Metaanalyse durchgef&uuml;hrt worden, welche die Wirkung von Chondroitinsulfat, Glucosamin oder der Kombination der beiden Stoffe bei Knie- und H&uuml;ftarthrose pr&uuml;fte. Sie kommt zum Ergebnis, dass Chondroprotektiva auf Schmerzen und Gelenkspaltverschm&auml;lerung keinen klinisch relevanten Einfluss haben. Deshalb sei bei Patienten und Patientinnen, die von solchen Pr&auml;paraten profitieren w&uuml;rden, eine Placebowirkung anzunehmen oder das als Regression zur Mitte bekannte Ph&auml;nomen.<br /><br />Metaanalyse aus dem &laquo;British Medical Journal&raquo;:<br /><a href="http://chondroprotektiva-bmj.notlong.com/" target="_blank">http://chondroprotektiva-bmj.notlong.com</a><br /><br />In einer anderen Arbeit wurde doppelblind die Wirkung von Glucosamin (1500 mg/Tag) bei Personen mit chronischen Kreuzschmerzen und degenerativen Ver&auml;nderungen der Lendenwirbels&auml;ule untersucht. Es zeigte sich, dass schmerzbedingte Alltagseinschr&auml;nkungen durch Glucosamin nicht mehr gelindert wurden als mit Placebo.<br /><br />Studie aus dem JAMA:<br /><a href="http://chondroprotektiva-jama.notlong.com/" target="_blank">http://chondroprotektiva-jama.notlong.com</a><br /><br /><br />Fr&uuml;herer BDN-Text zu Chondroitinsulfat:<br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=53" target="_blank">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=53</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text zu Glucosamin (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=173" target="_blank">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=173 </a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 25 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Geringer primärpräventiver Nutzen der Statine</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=387</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einer neuen Meta-Analyse der britischen Cochrane-Gruppe ist der Nutzen von Statinen bei Personen <span style="font-weight: bold;">ohne</span> kardiovaskul&auml;re Anamnese sehr bescheiden. <a style="font-weight: bold;" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21249663" target="_self">Link zum Abstract.</a><span style="font-weight: bold;"></span> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 22 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Neue Abonnementspreise</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=388</link>
						 <description><![CDATA[ Beachten Sie unsere neuen Sonderangebote, wir haben die Preise f&uuml;r Neuabonnemente angepasst. Verpassen Sie unsere Aktion nicht!! <br /><a href="pk_abo.php" target="_self">Link zum Formular.</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 20 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Dronedaron hepatotoxisch?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=328</link>
						 <description><![CDATA[ Die amerikanische Arzneimittelbeh&ouml;rde (FDA) weist in einem Warnschreiben darauf hin, dass unter Dronedaron (Multaq&reg;) wiederholt Lebersch&auml;digungen (wovon zwei F&auml;lle von Leberversagen) aufgetreten sind. Lesen Sie das Schreiben der FDA: <a style="font-weight: bold;" href="http://www.fda.gov/Drugs/DrugSafety/ucm240011.htm" target="_self">Link zum Communiqu&eacute; der FDA.</a> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 16 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Clozapin (Leponex® u.a.): Gefährliche gastrointestinale Motilitätsstörungen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=327</link>
						 <description><![CDATA[ Clozapin hat anticholinerge und -serotonerge Eigenschaften, was zu einer gastrointestinalen Hypomotilit&auml;t und zu einer Darm&uuml;berbl&auml;hung f&uuml;hren kann, deren Komplikationen lebensbedrohlich wirken k&ouml;nnen. Die kanadische Arzneimittelbeh&ouml;rde hat Kenntnis von 28 Todesf&auml;llen, die durch eine schwere intestinale Obstruktion verursacht waren und bei denen Clozapin zumindest als mitverantwortlich einzustufen ist. Deshalb sollte, sobald unter Clozapin eine Obstipation auftritt, rasch mit geeigneten Massnahmen reagiert werden.<br /><br />Bericht aus dem &laquo;Canadian Adverse Reaction Newsletter&raquo;:<br /><a href="http://clozapin-carn.notlong.com/" target="_blank">http://clozapin-carn.notlong.com</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Nummer mit Abschnitt zu Clozapin:<br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=270" target="_blank">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=270</a><br /><br />&Auml;ltere BDN-Texte zu Clozapin:<br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=237" target="_blank">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=237</a><br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=143" target="_blank">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=143</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 12 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Omega-3-Fettsäuren bei Herzinsuffizienz wirksam?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=389</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einer randomisierten Studie bei Personen mit einer leichten Form einer nicht-isch&auml;misch bedingten Herzinsuffizienz (NYHA I-II) verbessern Omega-3-Fetts&auml;ure-Supplemente die kardiale Prognose der Betroffenen. <a style="font-weight: bold;" href="http://content.onlinejacc.org/cgi/content/abstract/j.jacc.2010.11.017" target="_self">Link zum Abstract.</a> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 06 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Bevacizumab (Avastin®): Brustkrebs-Indikation in Bedrängnis</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=326</link>
						 <description><![CDATA[ Die FDA empfiehlt, das Mammakarzinom aus der Indikationenliste von Bevacizumab zu streichen. Das Medikament wurde bislang in vier grossen randomisierten Studien bei metastasierendem Mammakarzinom untersucht. Gem&auml;ss deren Ergebnisse erreicht man mit Bevacizumab zwar eine gewisse Verz&ouml;gerung des Krankheitsverlaufs, jedoch keine Verl&auml;ngerung der Gesamt&uuml;berlebenszeit. Die Gesamtbilanz wird umso mehr getr&uuml;bt, als Bevacizumab mit einer erheblichen Zunahme an ernsthaften Nebenwirkungen verbunden ist; so starben rund 1% der behandelten Frauen an Nebenwirkungen, die dem Bevacizumab anzulasten waren.<br /><br />FDA-Dokument:<br /><a href="http://bevacizumab-fda.notlong.com/" target="_self">http://bevacizumab-fda.notlong.com</a><br /><br />Fr&uuml;here BDN-Texte zu Bevacizumab:<br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=66">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=66</a><br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=304">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=304</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 05 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhte Mortalität infolge Somatotropin-Behandlung?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=325</link>
						 <description><![CDATA[ In einer FDA-Mitteilung wird &uuml;ber Ergebnisse einer in Frankreich initiierten Beobachtungsstudie berichtet. In dieser Studie wurden mehrere tausend Individuen, die als Kinder wegen eines Kleinwuchses bzw. eines Wachstumshormon-Mangels mit rekombinantem Wachstumshormon (Somatotropin) behandelt worden waren, im Langzeitverlauf verfolgt. Wie eine erste Analyse ergab, scheint eine Somatotropin-Behandlung die Mortalit&auml;t um rund 30% zu erh&ouml;hen (93 Todesf&auml;lle gegen&uuml;ber dem Erwartungswert von 70 Todesf&auml;llen), wobei sich eine Dosisabh&auml;ngigkeit abzeichnete. Die erh&ouml;hte Mortalit&auml;t w&auml;re vor allem einer Zunahme von Knochentumoren und kardiovaskul&auml;ren Erkrankungen anzulasten.<br /><br />FDA-Mitteilung:<br /><a href="http://somatotropin-fda.notlong.com/" target="_blank">http://somatotropin-fda.notlong.com</a>]]></description>
						 <pubDate>Wed, 29 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Kann man sich gegen zu viel Information wehren?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=390</link>
						 <description><![CDATA[ Richard Smith, der fr&uuml;here Chefredaktor des British Medical Journals, hat zum Thema "Information Overload" ein paar nachdenkliche Gedanken formuliert.&nbsp;<a style="font-weight: bold;" href="http://www.bmj.com/content/341/bmj.c7126.full" target="_self">Link zum Volltext im BMJ.</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 29 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Dolasetron (Anzemet®) soll nicht mehr intravenös verabreicht werde</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=324</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einem Rundschreiben der FDA soll die intraven&ouml;s verabreichte Form von Dolasetron, einem antiemetisch wirkenden 5-HT3-Antagonisten, nicht mehr zur Prophylaxe von zytostatikainduziertem Erbrechen eingesetzt werden. Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass h&ouml;here Plasmaspiegel von Dolasetron, wie sie nach einer Injektion auftreten k&ouml;nnen, zu einer signifikanten QT-Verl&auml;ngerung und anderen EKG-Ver&auml;nderungen f&uuml;hren und als arrhythmogen einzustufen sind.<br /><br />FDA-Mitteilung:<br /><a href="http://dolasetron-fda.notlong.com/" target="_self">http://dolasetron-fda.notlong.com</a>]]></description>
						 <pubDate>Tue, 21 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Niedrige HDL-Werte erhöhen Herzinfarktrisiko trotz Statinbehandlung</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=391</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einer Meta-Analyse beeinflusst die Behandlung mit Statinen das von niedrigen HDL-Cholesterinwerten verursachte kardiovaskul&auml;re Risiko nicht nennenswert. <a style="font-weight: bold;" href="http://www.annals.org/content/153/12/800.abstract" target="_self">Link zum Abstract.</a>&nbsp; ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 21 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Paracetamol – Leberversagen auch unter «normalen» Dosen möglich</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=323</link>
						 <description><![CDATA[ Im &laquo;British Medical Journal&raquo; wurde k&uuml;rzlich von zwei Personen berichtet, bei denen sich unter einer Paracetamol-Tagesdosis von 4 g ein akuter Leberschaden entwickelte. Im einen Fall handelte es sich um einen 43-j&auml;hrigen, an einem Morbus Crohn leidenden Mann, der sich in einem schlechten Ern&auml;hrungszustand befand, nur noch 30 kg wog und letztlich an einem Multiorganversagen starb, im anderen Fall um eine 32-j&auml;hrige Frau, bei der ein Alkoholabusus vorlag.<br />Die beiden F&auml;lle erinnern daran, dass eine Paracetamol-Tagesdosis von 4 g, die als obere, aber noch sichere Grenze gilt, unter ung&uuml;nstigen Umst&auml;nden bereits einen schweren Leberschaden ausl&ouml;sen kann. Gefahr bedeuten insbesondere Zust&auml;nde, bei denen ein Glutathionmangel oder eine Zytochrominduktion besteht, was nach Paracetamol-Einnahme zu erh&ouml;hten Spiegeln des hepatotoxischen Metaboliten f&uuml;hren kann.<br /><br />Fallberichte aus dem &laquo;British Medical Journal&raquo;:<br /><a href="http://paracetamol-bmj.notlong.com/" target="_self">http://paracetamol-bmj.notlong.com</a><br /><br />Aktuelle &Uuml;bersicht zu Paracetamol:<br /><a href="http://paracetamol-ccjm.notlong.com/" target="_self">http://paracetamol-ccjm.notlong.com</a><br /><br />Fr&uuml;herer BDN-Text zu Paracetamol:<br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=236" target="_blank">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=236</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Aromatasehemmer erhöhen kardiovaskuläres Risiko</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=392</link>
						 <description><![CDATA[ Aromatasehemmer wie z.B. Anastrozol (Arimidex) f&uuml;hren zu einem um 26% h&ouml;heren relativen Risiko eines kardiovaskul&auml;ren Ereignisses als Tamoxifen. Dies ist der besseren Wirkung von Aromatasehemmern bei Brustkrebs gegen&uuml;berzustellen. <a style="font-weight: bold;" href="http://www.medpagetoday.com/MeetingCoverage/SABCS/23838" target="_self">Link zum Kongressbericht.</a>&nbsp; ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 14 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Cotrimoxazol (Bactrim® u.a.) und orale Antikoagulantien – neue Daten zu einer altbekannten Interaktion</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=322</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Fall-Kontroll-Studie wurden &uuml;ber 2000 Patienten und Patientinnen analysiert, die &ndash; unter Warfarin &ndash; eine obere Gastrointestinalblutung erlitten hatten. Als Kontrollen dienten antikoagulierte Personen ohne Blutungsereignis. In der Fallgruppe fand man eine fast viermal so hohe Wahrscheinlichkeit wie in der Kontrollgruppe, dass in den 14 Tagen, die der Gastrointestinalblutung vorangegangen waren, Cotrimoxazol eingesetzt worden war. Unter den anderen Antibiotika, die bei Harnwegsinfekten gel&auml;ufig sind, ermittelte man lediglich noch f&uuml;r Ciprofloxacin ein &ndash; leicht &ndash; erh&ouml;htes Risiko. Als Schlussfolgerung wird geraten, Harnwegsinfekte bei antikoagulierten Personen m&ouml;glichst nicht mit Cotrimoxazol zu behandeln.<br /><br />Abstract der Fall-Kontroll-Studie aus den &laquo;Archives of Internal Medicine&raquo;:<br /><a href="http://cotrimoxazol-archinte.notlong.com/" target="_self">http://cotrimoxazol-archinte.notlong.com</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Nummer zu Cotrimoxazol:<span style="text-decoration: underline;"><br /></span><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=43" target="_blank">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=43</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 08 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Antihypertensiva erhöhen Krebsgefahr nicht</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=393</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einer neuen Meta-Analyse kann kein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Einnahme von Antihypertensiva (auch Angiotensin-Rezeptorblocker) und einem gr&ouml;sseren Krebsrisiko festgestellt werden. <a style="font-weight: bold;" href="http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2810%2970260-6/abstract" target="_self">Link zum Abstract.</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 03 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Medroxyprogesteronacetat (Depo-Provera®) erhöht das Frakturrisiko</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=321</link>
						 <description><![CDATA[ Medroxyprogesteronacetet, ein dreimonatlich verabreichtes Gestagen-Kontrazeptivum, kann eine Abnahme der Knochendichte hervorrufen. Dass dies auch mit einer erh&ouml;hten Frakturrate einherzugehen scheint, ist das Ergebnis einer von Schweizer Autoren getragenen Fall-Kontroll-Studie. &Uuml;ber 17ʼ000 Frauen, die eine Spontanfraktur erlitten hatten, wurden mit rund 70ʼ000 Frauen verglichen, bei denen keine Fraktur vorgekommen war. In der Fallgruppe gaben 11% der Frauen, irgendwann einmal Medroxyprogesteronacetat verwendet zu haben, in der Kontrollgruppe 8%. Das Frakturrisiko stieg dabei mit der Anzahl der Verschreibungen, die stattgefunden hatten: bei ein bis zwei Verschreibungen betrug die &laquo;Odds Ratio&raquo; 1,18, bei drei bis neun 1,36 und bei mindestens zehn 1,54.<br /><br />Abstract der Fall-Kontroll-Studie aus dem &laquo;Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism&raquo;:<br /><a href="http://mpa-jcem.notlong.com/" target="_blank">http://mpa-jcem.notlong.com</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Nummer zu den langwirkenden Gestagen-Kontrazeptiva (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /><a href="/pk_template.php?pkid=694" target="_blank">http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=694 </a>]]></description>
						 <pubDate>Wed, 01 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Duale Plättchenhemmung nicht harmlos</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=394</link>
						 <description><![CDATA[ Wie eine neue amerikanische Untersuchung zeigt, bringt die duale Pl&auml;ttchenhemmung (mit Acetylsalicyls&auml;ure und Clopidogrel) ein Blutungsrisiko mit sich, das nicht vernachl&auml;ssigt werden darf. <a style="font-weight: bold;" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez/21098354" target="_self">Link zum Abstract.</a>&nbsp; ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 29 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Probleme der mehrjährigen Bisphosphonat-Therapie</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=320</link>
						 <description><![CDATA[ <br />Eine britische Fall-Kontroll-Studie befasste sich mit &uuml;ber 15'000 Patienten und Patientinnen, bei denen ein &Ouml;sophagus-, Magen oder Kolorektalkarzinom aufgetreten war. Es zeigte sich, dass Personen, die &uuml;ber l&auml;ngere Zeit oral ein Bisphosphonat eingenommen hatten (d.h. wenn mindestens zehn Verschreibungen stattgefunden oder die Behandlung mindestens 3 Jahre gedauert hatte), im Vergleich zur Kontrollgruppe ein ungef&auml;hr doppelt so hohes <span style="font-style: italic;">&Ouml;sophaguskarzinom-Risiko</span> aufwiesen. Auf die Inzidenz von Magen- und Kolorektalkarzinomen hatten die Bisphosphonate dagegen keinen Einfluss.<br /><br />Volltext der Fall-Kontroll-Studie aus dem<font face="Arial, sans-serif"><font size="4"><font face="Ubuntu"> </font></font></font>&laquo;British Medical Journal&raquo;:<br /><a href="http://bisphosphonate-bmj.notlong.com/" target="_self">http://bisphosphonate-bmj.notlong.com</a><br /><br />Die FDA hat nochmals auf das Problem der <span style="font-style: italic;">atypischen subtrochant&auml;ren Femurfrakturen</span> hingewiesen. Zwar sei ein kausaler Zusammenhang nicht belegt; doch seien solche Femurfrakturen, die selten vorkommen bzw. weniger als 1% der Femurfrakturen ausmachen, bisher mehrheitlich bei Leuten vorgekommen, die Bisphosponate erhalten haben. Auch hier d&uuml;rfte die Gef&auml;hrdung mit zunehmender Dauer der Bisphosphonat-Behandlung steigen.<br /><br />FDA-Information:<br /><a href="http://bisphosphonate-fda.notlong.com/" target="_self">http://bisphosphonate-fda.notlong.com</a><br /><br />Fr&uuml;here BDN-Texte zu Bisphosphonaten:<br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=239" target="_blank">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=239</a><br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=203" target="_blank">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=203</a><span style="text-decoration: underline;"><br /></span><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=104" target="_blank">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=104</a><br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=22" target="_blank">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=22</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 24 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nierensteine als Folge der postmenopausalen Hormonsubstitution</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=319</link>
						 <description><![CDATA[ K&uuml;rzlich ist eine weitere Analyse von Daten der &laquo;Womenʼs-Health-Initiative&raquo;-Studien ver&ouml;ffentlicht worden. Sie zeigte, dass auf Frauen, die nach der Menopause ein &Ouml;strogen oder eine &Ouml;strogen-Gestagen-Kombination bekommen hatten, ein signifikant h&ouml;heres Nierenstein-Risiko lastete. Durch den Hormonersatz stieg die Nierenstein-Inzidenz von 34 auf 39 pro 10ʼ000 Frauenjahre, was einer &laquo;hazard ratio&raquo; von 1,21 entsprach.<br /><br />Abstract der Studie aus den &laquo;Archives of Internal Medicine&raquo;: <a href="http://hrt-archives.notlong.com/" target="_self">http://hrt-archives.notlong.com</a>]]></description>
						 <pubDate>Wed, 17 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Rivaroxaban: fragliche Vorteile bei Vorhofflimmern</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=395</link>
						 <description><![CDATA[ Rivaroxaban (Xarelto) - in den USA bisher nicht zugelassen - war in der grossen Rocket-AF-Studie zur Schlaganfall-Pr&auml;vention nicht eindeutig besser als ein konventionelles orales Antikoagulans (Warfarin). Die Intention-To-Treat-Analyse ergab keine signifikante &Uuml;berlegenheit von Rivaroxaban. <a style="font-weight: bold;" href="http://www.newsroom.heart.org/index.php?s=43&amp;item=1191" target="_self">Link zum Abstract.</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 17 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Medikamente beeinträchtigen Schulerfolg der Nachkommen epileptischer Mütter</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=396</link>
						 <description><![CDATA[ Im Vergleich mit Jugendlichen, deren Mutter w&auml;hrend der Schwangerschaft nur <span style="font-weight: bold;">ein </span>Antiepileptikum erhalten hatte, war der Schulerfolg von 16-J&auml;hrigen signifikant geringer, wenn die Behandlung der Mutter mit mehreren Antiepileptika erfolgt war.<br /><a style="font-weight: bold;" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21054354" target="_self">Link zum Abstract.</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 10 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhte Mortalität unter Tigecyclin (Tigacyl®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=318</link>
						 <description><![CDATA[Tigecyclin ist ein Tetrazyklin-Derivat zur Behandlung von schweren Haut-, Weichteil- und Abdominalinfektionen. Wie von Arzneimittelbeh&ouml;rden mitgeteilt wurde, hat eine Analyse von 13 Studien gezeigt, dass die Mortalit&auml;t unter Tigecyclin h&ouml;her war als in den mit anderen Antibiotika behandelten Vergleichsgruppen; alle Studien zusammengefasst, betrug sie 4% gegen&uuml;ber 3%. Es wird deshalb empfohlen, m&ouml;glichst auf Tigacyclin zu verzichten und andere Antibiotika zu bevorzugen.<br /><br />Mitteilungen von FDA und Swissmedic:<br /><a href="http://tigecyclin-fda.notlong.com/" target="_self">http://tigecyclin-fda.notlong.com</a><br /><a href="http://tigecyclin-swissmedic.notlong.com/" target="_self">http://tigecyclin-swissmedic.notlong.com</a><br /><br />&Uuml;bersicht zu Tigecyclin:<br /><a href="http://tigecyclin-jac.notlong.com/" target="_self">http://tigecyclin-jac.notlong.com</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 09 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Pharma-Studien als Einnahmequelle für Fachzeitschriften </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=397</link>
						 <description><![CDATA[ Grosse medizinische Fachzeitschriften haben zum Teil sehr namhafte Einnahmen aus der Publikation von Industrie-finanzierten Studien. <br /><a style="font-weight: bold;" href="http://fulltext1091.notlong.com/" target="_self">Link zur Studie</a><span style="font-weight: bold;">, </span><a style="font-weight: bold;" href="http://www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1000364" target="_self">Kommentar 1</a><span style="font-weight: bold;">, </span><a style="font-weight: bold;" href="http://www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1000355" target="_self">Kommentar 2</a><span style="font-weight: bold;">.</span> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Reboxetin (Edronax®) als wirkungsloses und nachteiliges Antidepressivum eingestuft</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=317</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Metaanalyse wurden 13 Doppelblindstudien zusammengefasst, in denen Reboxetin mit Placebo oder anderen Antidepressiva verglichen worden war; ber&uuml;cksichtigt wurden auch Studien, die bislang nicht ver&ouml;ffentlicht worden waren. Das Fazit der Metaanalyse lautet, dass Reboxetin in Bezug auf Ansprechrate und R&uuml;ckfallprophylaxe gegen&uuml;ber Placebo nicht signifikant besser und gegen&uuml;ber selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) schlechter wirkt. Ebenso zeichnete sich f&uuml;r Reboxetin bei den Nebenwirkungen und den dadurch verursachten Studienabbr&uuml;chen ein unvorteilhaftes Bild.<br /><br />Volltext der Metaanalyse aus dem &laquo;British Medical Journal&raquo;:<br /><a href="http://reboxetin-bmj.notlong.com/" target="_blank">http://reboxetin-bmj.notlong.com</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text zu Reboxetin:<br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=260" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=260</a>]]></description>
						 <pubDate>Wed, 03 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Schützt Metformin vor Krebs?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=398</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einer Fall-Kontroll-Studie ist bei Diabeskranken,die mit Metformin behandelt werden, die Krebsinzidenz signifikant kleiner als bei Kontrollpersonen.<span style="font-weight: bold;"> </span><a style="font-weight: bold;" href="http://care.diabetesjournals.org/content/early/2010/10/27/dc10-1287.abstract" target="_self">Link zum Abstract.</a>&nbsp; ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 29 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hormonsubstitution erhöht Mortalität</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=399</link>
						 <description><![CDATA[ Nach durchschnittlich 11 Jahren Beobachtungszeit zeigt sich, dass die Frauen, die in der Studie der Women's Health Initiative eine &Ouml;strogen-Gestagen-Substitution erhielten, nicht nur h&auml;ufiger an Brustkrebs erkrankten, sondern auch eine h&ouml;here Mortalit&auml;t als die Frauen in der Placebogruppe hatten. <a style="font-weight: bold;" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20959578" target="_self">Link zum Abstract</a><span style="font-weight: bold;">.</span> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 28 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Eosinophile Pneumonie bei Daptomycin (Cubicin®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=316</link>
						 <description><![CDATA[ Die europ&auml;ischen und amerikanischen Arzneimittelbeh&ouml;rden haben eine Information verschickt, die auf eine eosinophile Pneumonie als Nebenwirkung des Antibiotikums Daptomycin hinweist. Die FDA berichtet von 7 F&auml;llen einer eosinophilen Pneumonie, die mit grosser Wahrscheinlichkeit, und von 36 F&auml;llen, die m&ouml;glicherweise durch Daptomycin verursacht wurden. Aufgrund der vorliegenden Spontanmeldungen wird die H&auml;ufigkeit dieser Nebenwirkung auf 4,3 pro 100ʼ000 Behandelte gesch&auml;tzt. Die eosinophile Pneumonie trat bei den Betroffenen 2 bis 4 Wochen nach Beginn der Daptomycin-Behandlung auf und manifestierte sich mit Husten, Fieber und Dyspnoe.<br /><br />Mitteilung der Swissmedic und FDA:<br /><a href="http://daptomycin-swissmedic.notlong.com/" target="_self">http://daptomycin-swissmedic.notlong.com</a><br /><a href="http://daptomycin-fda.notlong.com/" target="_self">http://daptomycin-fda.notlong.com</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text zu Daptomycin (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=700" target="_blank">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=700</a>]]></description>
						 <pubDate>Tue, 26 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Pharma-Geld für Ärzte</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=400</link>
						 <description><![CDATA[ In den USA kann man jetzt &uuml;berpr&uuml;fen, ob ein Arzt oder eine &Auml;rztin von der Pharma-Industrie Geld erh&auml;lt. Die Organisation Pro Publica hat die entsprechenden Angaben in einer Datenbank zusammengestellt, die <a style="font-weight: bold;" href="http://projects.propublica.org/docdollars/" target="_self">hier zug&auml;nglich</a> ist. ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 26 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Pharma-Information verbessert Behandlung kaum</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=401</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einer umfassenden Literatur-Recherche beeinflusst die von den Pharmafirmen vermittelte Information die Qualit&auml;t der Verschreibung von rezeptpflichtigen Medikamenten eher ung&uuml;nstig. <a style="font-weight: bold;" href="http://fulltext1076.notlong.com/" target="_self">Lesen Sie hier</a> den Text in PLoS Medicine.&nbsp; ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 24 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Thromboembolien unter Neuroleptika</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=403</link>
						 <description><![CDATA[ In der BMJ-Ausgabe vom 25. September 2010 findet sich eine Studie, die einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Neuroleptika und thromboembolischen Ereignissen wahrscheinlich macht. Gem&auml;ss dieser Fall-Kontroll-Studie mit &uuml;ber 25&lsquo;000 F&auml;llen von Thromboembolien hatten Personen, denen in den 2 Jahren vor dem Ereignis ein Neuroleptikum verschrieben worden war, ein um 32% h&ouml;heres Risiko. Dieses war besonders ausgepr&auml;gt bei Leuten, denen erst vor kurzem ein Neuroleptikum verschrieben worden war oder die ein atypisches Neuroleptikum erhielten.<br />Lesen Sie den Volltext unter <a href="http://fulltext1047.notlong.com/" target="_blank">http://fulltext1047.notlong.com/</a><br /><br />Abonnentinnen und Abonnenten, die unseren Volltext-Mailingservice noch nicht kennen, k&ouml;nnen sich diese Dienstleistung hier (<a href="product_order.php?prodid=3" target="_self">http://www.infomed.ch/product_order.php?prodid=3</a>) bestellen ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Rosiglitazon in den USA weiter erhältlich</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/aktuell.php?newsid=402</link>
						 <description><![CDATA[ W&auml;hrend die europ&auml;ischen Beh&ouml;rden (EMA) sich daf&uuml;r entschieden haben, die Zulassung f&uuml;r Rosiglitazon (Avandia) ganz zu sistieren (siehe: <a href="/bdn.php?bdnid=313" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnidbdnid=313</a>), soll das Medikament gem&auml;ss dem Beschluss der FDA weiterhin erh&auml;ltlich bleiben, allerdings nur in stark limitiertem Ausmass. GSK soll ein &bdquo;restricted access program&ldquo; f&uuml;r Avandia entwickeln. Informationen zum Entscheid der FDA finden sich hier: <a href="http://www.fda.gov/Drugs/DrugSafety/PostmarketDrugSafetyInformationforPatientsandProviders/ucm226956.htm" target="_blank">http://www.fda.gov/Drugs/DrugSafety/PostmarketDrugSafetyInformationforPatientsandProviders/ucm226956.htm</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Sildenafil hilft bei idiopathischer Lungenfibrose nur marginal</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=315</link>
						 <description><![CDATA[ In einer placebokontrollierten Doppelblindstudie wurde Sildenafil bei 180 Personen mit fortgeschrittener idiopathischer Lungenfibrose untersucht, und zwar in einer Dosis von 3-mal 20 mg/Tag (in dieser Dosierung ist Sildenafil in der Schweiz unter dem Namen Revatio<sup>&reg;</sup> im Handel). Prim&auml;rer Endpunkt war der Anteil der Patienten und Patientinnen, bei denen sich die 6-Minuten-Gehstrecke ─ sie betrug zu Studienbeginn im Durchschnitt 265 Meter ─ im Laufe von 12 Wochen um mindestens 20% gebessert hatte. In der Sildenafil-Gruppe war dies bei 10% und in der Placebo-Gruppe bei 7% der Fall, was keine signifikante Differenz bedeutete. Einen Unterschied zugunsten von Sildenafil beobachtete man bei der Besserung der Dyspnoe und der Lebensqualit&auml;t; hierbei handelte es sich allerdings um sekund&auml;re Endpunkte.<br /><br />Abstract der Studie aus dem &laquo;New England Journal of Medicine&raquo;:<span style="text-decoration: underline;"><br /></span><a href="http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1002110" target="_self">http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1002110</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 15 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Rückruf von Octagam®</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=314</link>
						 <description><![CDATA[ Unter Octagam&reg; ─ einer L&ouml;sung von menschlichem Immunglobulin, die zur Behandlung von prim&auml;ren Immunmangelsyndromen und zur &laquo;Immunmodulation&raquo; zum Beispiel bei idiopathischer thrombozytopenischer Purpura oder Guillain-Barr&eacute;-Syndrom empfohlen wird ─ sind vermehrt thromboembolische Ereignisse wie Schlaganf&auml;lle, Herzinfarkte oder Lungenembolien beobachtet worden. Deshalb haben europ&auml;ische und amerikanische Arzneimittelbeh&ouml;rden einen R&uuml;ckruf von Octagam&reg; angeordnet (der mindestens solange gilt, bis sich die Ursache des Problems herausfinden und allenfalls l&ouml;sen l&auml;sst).<br /><br />Informationen der Swissmedic, FDA und deutschen Arzneimittelbeh&ouml;rde:<br /><a href="http://octagam-swissmedic.notlong.com/" target="_self">http://octagam-swissmedic.notlong.com</a><br /><a href="http://octagam-fda.notlong.com/" target="_self">http://octagam-fda.notlong.com</a><br /><a href="http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/DSM/Archiv/2010-119.html" target="_self">http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/DSM/Archiv/2010-119.html</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 06 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Rosiglitazon wird in den EU-Ländern zurückgezogen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=313</link>
						 <description><![CDATA[ Die europ&auml;ische Arzneimittelbeh&ouml;rde (EMA) hat heute bekanntgegeben, dass die Zulassung von Rosiglitazon (Avandia&reg;; in Kombination mit Metformin =&nbsp; Avandamet&reg;) aufgehoben und die entsprechenden Pr&auml;parate in den n&auml;chsten Monaten vom Markt genommen werden sollen. Nach dem heutigen Wissensstand w&uuml;rden die m&ouml;glichen kardiovaskul&auml;ren Risiken, die Rosiglitazon zuzuschreiben sind, dessen Nutzen als Antidiabetikum &uuml;berwiegen.<br /><br />Mitteilung der EMA:<br /><a href="http://rosiglitazon.notlong.com/" target="_self">http://rosiglitazon.notlong.com</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Texte, die sich mit Rosiglitazon befassen (zum Teil nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=316" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=316 </a><br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=276" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=276 </a><br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=207" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=207 </a><br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=215" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=215</a><br /><br />Fr&uuml;here BDN-Texte zu Rosiglitazon:<br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=240" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=240</a><br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=82" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=82</a><br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=54" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=54</a><br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=50" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=50 </a>]]></description>
						 <pubDate>Thu, 23 Sep 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Gentamicin-Schwamm: Keine Verhinderung von Wundinfekten</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=312</link>
						 <description><![CDATA[ Zwei randomisierte Studien zeigten, dass ein Gentamicin-haltiger Kollagenschwamm (Schweizer Produkt: Garamycin&reg; Schwamm), der am Ende der Operation in die Wunde gelegt wird, das Risiko eines lokalen Infekts nicht zu reduzieren vermag. Im einen Fall bestand das Kollektiv aus herzchirurgischen Patienten und Patientinnen; hier traten Wundinfekte im Bereich des Sternums in der Gentamcin- und der Kontrollgruppe praktisch gleich h&auml;ufig auf (8,4% gegen&uuml;ber 8,7%). Im anderen Fall handelte es sich um Leute, die sich einer Kolorektal-Operation zu unterziehen hatten; hier z&auml;hlte man in der Gentamicin-Gruppe sogar deutlich mehr Wundinfekte als in der Kontrollgruppe (30,0% gegen&uuml;ber 20,9%).<br /><br />Abstracts der beiden Studien:<br /><a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/304/7/755" target="_self">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/304/7/755</a><br /><a href="http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1000837" target="_self">http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1000837</a>]]></description>
						 <pubDate>Tue, 21 Sep 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Brustkrebs unter Finasterid</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=311</link>
						 <description><![CDATA[ Die Fachinformation zu Finasterid ist k&uuml;rzlich mit dem Warnhinweis erweitert worden, dass bei M&auml;nnern unter Finasterid in seltenen F&auml;llen ein Brustkrebs aufgetreten ist. Als Grundlage liegt ein ausf&uuml;hrlicher Bericht der britischen Arzneimittelbeh&ouml;rde vor. Dort wird aufgef&uuml;hrt, dass weltweit bislang 50 F&auml;lle von Brustkrebs unter der 5-mg-Dosis (die z.B. als Proscar&reg; bei der benignen Prostatahyperplasie verwendet wird) beobachtet worden sind sowie 3 F&auml;lle unter der 1-mg-Dosis (die z.B. als Propecia&reg; bei der androgenetischen Alopezie empfohlen wird).<br /><br />Information von Swissmedic:<br /><a href="http://finasterid-ch.notlong.com/" target="_blank">http://finasterid-ch.notlong.com</a><br /><br />Bericht der britischen Arzneimittelbeh&ouml;rde:<br /><a href="http://finasterid-gb.notlong.com/" target="_blank">http://finasterid-gb.notlong.com</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Texte zu Finasterid:<br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=505" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=505</a><br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=355" target="_blank">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=355 </a><br />]]></description>
						 <pubDate>Tue, 14 Sep 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Midodrin (Gutron®): Zulassung soll in den USA aufgehoben werden</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=310</link>
						 <description><![CDATA[ Midodrin, ein <!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --> &alpha;-Sympathomimetikum, das zur Behandlung von orthostatischer Hypotonie eingesetzt wird, soll gem&auml;ss Pl&auml;nen der FDA vom Markt genommen werden. Die Einf&uuml;hrung des Medikamentes vor vierzehn Jahren war mit der Auflage verbunden worden, dass die Wirksamkeit mit zus&auml;tzlichen Studien &uuml;berpr&uuml;ft werde. Diesem Auftrag sind die Herstellerfirmen nicht nachgekommen, so dass der klinische Nutzen von Midodrin nach wie vor als unbest&auml;tigt zu betrachten ist, was nun zu dieser Empfehlung der FDA gef&uuml;hrt hat.<br /><br />Information der FDA:<br /><a href="http://www.fda.gov/NewsEvents/Newsroom/PressAnnouncements/ucm222580.htm" target="_blank">http://www.fda.gov/NewsEvents/Newsroom/PressAnnouncements/ucm222580.htm&nbsp;</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 07 Sep 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Testosteron-Ersatz gefährdet das Herz</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=309</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Doppelblindstudie wurden 209 M&auml;nner, die &auml;lter als 65 Jahre waren, niedrige Testosteron-Spiegel aufwiesen und in ihrer Mobilit&auml;t zum Beispiel beim Gehen limitiert waren, mit einem Testosteron-Gel (Schweizer Pr&auml;parat = Testogel&reg;) oder mit Placebo behandelt. Die Gel-Menge betrug zu Beginn 10 g (einer Testosteron-Dosis von 100 mg entsprechend); nach zwei Wochen wurde sie abh&auml;ngig von den Testosteron-Spiegeln um 5 g erh&ouml;ht oder reduziert. Die Behandlungsdauer war auf 6 Monate veranschlagt.<br />Die Testosteron-Verabreichung f&uuml;hrte zwar zu einer signifikanten Verbesserung der Muskelkraft, war aber auch mit deutlich mehr Nebenwirkungen verbunden: insbesondere z&auml;hlte man in der Testosteron-Gruppe 23 kardiale oder andere kardiovaskul&auml;re Ereignisse, in der Placebo-Gruppe nur 5 ─ was Anlass war, die Studie vorzeitig zu beenden.<br /><br />Abstract der Studie aus dem <!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } -->&laquo;New England Journal of Medicine&raquo;:<br /><a href="http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1000485" target="_blank">http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1000485</a><br /><br />Fr&uuml;herer BDN-Text zu Testosteron:<br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=33" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=33</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Nummer &uuml;ber Hormonersatz bei &auml;lteren Menschen (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /><a href="../pk_template.php?pkid=693" target="_self">http://infomed.datapark.ch/pk_template.php?pkid=693</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 31 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Führt das Parkinsonmittel Stalevo® zu mehr kardiovaskulären Ereignissen?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=308</link>
						 <description><![CDATA[ <!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } A:link { so-language: zxx } --> Stalevo&reg;, die fixe Kombination von Entacapon mit Carbidopa/Levodopa, erh&ouml;ht m&ouml;glicherweise das Risiko von kardiovaskul&auml;ren Ereignissen. Im Vergleich zur alleinigen Behandlung mit Carbidopa/Levodopa traten unter Stalevo&reg; fast 2,5-mal h&auml;ufiger kardiovaskul&auml;re Ereignisse (Herzinfarkte u.a.) auf. Dies ist das Ergebnis einer von der FDA veranlassten Metaanalyse, die 15 Studien zusammenfasste. Signifikant war der Unterschied zwar nur aufgrund einer einzigen Studie ─ die aber wegen des relativ grossen Kollektivs und der relativ langen Beobachtungsdauer von durchschnittlich 2,7 Jahren in Bezug auf die Aussagekraft sicher an der Spitze steht.<br /><br />Information der FDA:<br /><a href="http://www.fda.gov/Drugs/DrugSafety/ucm223060.htm#sa" target="_self">http://www.fda.gov/Drugs/DrugSafety/ucm223060.htm</a><br /><br />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text zu dem in Stalevo&reg; enthaltenen Entacapon: <a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=303" target="_blank">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=303</a><br /><br />Aktuelle &Uuml;bersicht zur Parkinsonbehandlung mit Stalevo&reg;: <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2915499" target="_blank">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2915499</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 24 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Mehr Herzinfarkte durch Calcium</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=307</link>
						 <description><![CDATA[ Calcium, in einer Dosis von mindestens 500 mg/Tag zum Beispiel zur Pr&auml;vention oder Behandlung einer Osteoporose eingenommen, scheint laut einer Metaanalyse das Auftreten von kardiovaskul&auml;ren Ereignissen zu beg&uuml;nstigen. Die Zusammenfassung von 11 placebokontrollierten Studien zeigte, dass Calcium das relative Risiko eines Herzinfarktes um 27%, dasjenige eines Schlaganfalls um 12% und die Gesamtmortalit&auml;t um 7% erh&ouml;ht, wobei der Unterschied bei den Herzinfarkten signifikant war.<br />Da man keine Studien ber&uuml;cksichtigt hat, in denen Calcium plus Vitamin D mit Placebo verglichen worden war, betrifft die Aussage der Metaanalyse die alleinige Calcium-Gabe und nicht die Kombination mit Vitamin D.<font face="Arial, sans-serif"><br /><br />Volltext der Metaanalyse aus dem &laquo;British Medical Journal&raquo;:</font><font face="Arial, sans-serif"> </font><a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/341/jul29_1/c3691" target="_self">http://www.bmj.com/cgi/content/full/341/jul29_1/c3691</a>]]></description>
						 <pubDate>Tue, 17 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhtes Krebsrisiko durch Angiotensinrezeptor-Antagonisten?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=306</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Metaanalyse wurden neun grosse randomisierte Studien zusammengefasst, in denen Angiotensinrezeptor-Antagonisten (Sartane) bei kardiovaskul&auml;ren Erkrankungen oder bei Diabetes mellitus mit Organsch&auml;den untersucht worden waren. Dabei fand sich bei Personen, die einen Angiotensinrezeptor-Antagonisten erhalten hatten, ein leicht und knapp signifikant erh&ouml;htes Risiko, an einem Krebsleiden zu erkranken (absolute Differenz = 1,2%). Geht man von den betroffenen Organen aus, waren es b&ouml;sartige Lungentumoren, bei denen ein signifikanter Unterschied festgestellt wurde. Im Gegensatz zur Krebsmorbidit&auml;t ergab sich bei der -mortalit&auml;t keine signifikante Abweichung.<br />Von der deutschen Arzneimittelkommission wurde zu diesem Ergebnis eine Stellungnahme verfasst. Dabei werden gewisse Schw&auml;chen in der Metaanalyse geortet. Eine &Auml;nderung der Verschreibungspraxis erscheine noch nicht gerechtfertigt, indessen m&uuml;sse man einem m&ouml;glichen Zusammenhang weiter nachgehen.<br /><br />Abstract der Metaanalyse aus &laquo;Lancet Oncology&raquo;: <a href="http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2810%2970106-6/abstract" target="_self">http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045(10)70106-6/abstract</a><br /><br />Stellungnahme der Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft: <a href="http://www.akdae.de/Stellungnahmen/Weitere/20100802.pdf" target="_self">http://www.akdae.de/Stellungnahmen/Weitere/20100802.pdf</a><br /><br />Fr&uuml;here BDN-Texte zu Sartanen:<br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=217" target="_self">http://www.infomed.org/bdn.php?bdnid=217</a><br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=122" target="_self">http://www.infomed.org/bdn.php?bdnid=122</a><br /><a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=217" target="_self"></a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 10 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Gonadotropin-Agonisten: Erhöhtes Diabetes- und kardiovaskuläres Risiko?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=305</link>
						 <description><![CDATA[Bei M&auml;nnern mit einem Prostatakarzinom kann mit Gonadotropin-Agonisten wie Buserelin (Suprefact&reg;), Goserelin (Zoladex&reg;), Leuprorelin (Lucrin&reg; u.a.) und Triptorelin (Decapeptyl&reg; u.a.) ein Androgenentzug durchgef&uuml;hrt werden. Die amerikanische FDA hat nun sieben entsprechende Studien analysiert: dabei zeigte sich in sechs der Studien, dass bei den mit Gonadotropin-Agonisten Behandelten etwas h&auml;ufiger ein Diabetes mellitus und kardiovaskul&auml;re Ereignisse (Herzinfarkt, pl&ouml;tzlicher Herztod, Schlaganfall) auftraten. Da es sich mehrheitlich um unkontrollierte Studien handelte, ist der Zusammenhang nicht gesichert. Doch sollte die Beobachtung Anlass zu entsprechender Wachsamkeit sein.<br /><br />Mitteilung der FDA:<font face="Arial, sans-serif"><br /><a href="http://fda-gnrh.notlong.com/">http://FDA-GnRH.notlong.com</a></font> <br /><br />Darlegung der involvierten amerikanischen Fachgesellschaften: <a href="http://circ.ahajournals.org/cgi/content/full/121/6/833" target="_self">http://circ.ahajournals.org/cgi/content/full/121/6/833</a> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 11 Jul 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Überempfindlichkeitsreaktionen unter Bevacizumab (Avastin®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=304</link>
						 <description><![CDATA[ <font face="Nimbus Sans L, sans-serif">In einem <font face="Nimbus Sans L, sans-serif">&laquo;D</font>ear doctor letter<font face="Nimbus Sans L, sans-serif">&raquo;</font> wird auf &Uuml;berempfindlichkeitsreaktionen unter Bevacizumab hingewiesen, das als monoklonaler Antik&ouml;rper vor allem beim fortgeschrittenen Kolon-, Mamma- und nicht-kleinzelligen Bronchuskarzinom verwendet wird. Bei bis zu 5% der mit Bevacizumab Behandelten traten &Uuml;berempfindlichkeitsreaktionen auf, die sich zum Beispiel mit Hautausschl&auml;gen, Dyspnoe, Blutdruckver&auml;nderungen, &Uuml;belkeit oder Sch&uuml;ttelfrost &auml;usserten. In rund 0,2% der F&auml;lle wurde die Reaktion als gravierend eingestuft. Bei leichtergradigen &Uuml;berempfindlichkeitsreaktionen k&ouml;nne eine Reexposition erwogen werden, unter gleichzeitiger Gabe eines Antihistaminikums und Steroids.</font> <br /><font face="Nimbus Sans L, sans-serif"><span style="font-weight: normal;"><br />Schweizerischer und deutscher </span></font><font face="Nimbus Sans L, sans-serif"><span style="font-weight: normal;">&laquo;D</span></font><font face="Nimbus Sans L, sans-serif"><span style="font-weight: normal;">ear doctor letter</span></font><font face="Nimbus Sans L, sans-serif"><span style="font-weight: normal;">&raquo;:</span></font><br /><a href="http://bevacizumab-swissmedic.notlong.com/" target="_self"><span style="font-family: Nimbus Sans L,sans-serif;"></span>http://bevacizumab-swissmedic.notlong.com</a><br /><a href="http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2010/20100503.pdf" target="_self">http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2010/20100503.pdf</a> <p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Fr&uuml;herer BDN-Text zu Bevacizumab:<br /></p> <a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=66" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=66</a> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 17 Jun 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hepatotoxizität von Propylthiouracil (Propycil®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=303</link>
						 <description><![CDATA[ <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: black; font-family: Arial;">In den USA wird die Packungsbeilage von Propylthiouracil mit einer neuen Warnung versehen, die auf die Lebertoxizit&auml;t hinweist. Der FDA sind 34 F&auml;lle schwerwiegender Lebersch&auml;den bekannt, die unter Propylthiouracil aufgetreten sind, und zwar 23 bei Erwachsenen und 11 bei Kindern. In 15 F&auml;llen f&uuml;hrte der Leberschaden zum Tode, und in 12 F&auml;llen musste eine Lebertransplantation durchgef&uuml;hrt werden. Eines der betroffenen Kinder starb, w&auml;hrend es auf der Transplantationsliste war.</span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: black; font-family: Arial;">Propylthiouracil sollte nicht als Thyrostatikum der ersten Wahl verschrieben werden. Ausnahme ist h&ouml;chstens das erste Schwangerschaftstrimester, weil das Missbildungsrisiko unter Thiamazol bzw. dem in der Schweiz erh&auml;ltlichen Carbimazol (N&eacute;o-Mercazole</span><span style="color: black; font-family: Arial;">&reg;</span><span style="color: black; font-family: Arial;">) ─ das zu Thiamazol umgewandelt wird ─ als h&ouml;her einzustufen ist.</span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="color: black; font-family: Arial;">&nbsp;</span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;">Rundschreiben der FDA: </span><a href="http://www.propylthiouracil-fda.notlong.com/" target="_self">http://www.propylthiouracil-fda.notlong.com</a></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;">&nbsp;</span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;">&laquo;pharma-kririk&raquo;-Text zu Thyreostatika </span><span style="font-family: Arial;">(nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):</span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><a href="http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=254" target="_self">http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=254</a></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><a href="http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=255" target="_self">http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=255</a><br /><span style="font-family: Arial;"></span><span style="font-family: Arial;"></span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><font color="#000080"><br /></font></span></p> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 20 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nateglinid (Starlix®) hat bei verminderter Glukosetoleranz keinen, Valsartan (Diovan®) nur einen geringen prophylaktischen Nutzen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=302</link>
						 <description><![CDATA[ In einer placebokontrollierten Doppelblindstudie wurde untersucht, ob Personen mit eingeschr&auml;nkter Glukosetoleranz von einer prophylaktischen, f&uuml;nf Jahre dauernden Gabe von Nateglinid (3-mal 60 mg/Tag) oder Valsartan (1-mal 160 mg/Tag) profitieren. Mit Nateglinid liess sich weder das Auftreten eines manifesten Diabetes abwenden noch das Risiko eines kardiovaskul&auml;ren Ereignisses (Herzinfarkt, Schlaganfall u.a.) senken. Mit Valsartan konnte die Diabetes-Inzidenz zwar signifikant reduziert werden, der Unterschied gegen&uuml;ber Placebo war aber nicht gross (absolute Differenz von 3,7%, was einer NNT von 27 entspricht); auf kardiovaskul&auml;re Ereignisse hatte Valsartan ebenfalls keinen Einfluss.<br style="font-weight: bold;" /><br style="font-weight: bold;" />Abstracts der Studie aus dem &laquo;New England Journal of Medicine&raquo; (zwei Publikationen):<br style="font-weight: bold;" /><a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/362/16/1463" target="_self">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/362/16/1463</a><br style="font-weight: bold;" /><a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/362/16/1477" target="_self">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/362/16/1477</a><br style="font-weight: bold;" /><br style="font-weight: bold;" />&laquo;pharma-kritik&raquo;-Texte zu Nateglinid und Valsartan:<br style="font-weight: bold;" /><a href="http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=329" target="_self">http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=329</a><br style="font-weight: bold;" /><a href="http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=445" target="_self">http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=445</a>]]></description>
						 <pubDate>Wed, 28 Apr 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Monovalenter Rotavirus-Impfstoff (Rotarix®) wird vorübergehend zurückgezogen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=299</link>
						 <description><![CDATA[ <p> In dem unter dem Namen Rotarix&reg; laufenden monovalenten Rotavirus-Impfstoff hat man DNS eines bei Schweinen vorkommenden Virus entdeckt ("porcine circovirus type 1", PCV 1). Nach heutiger Kenntnis hat dieses Virus weder bei Tieren noch beim Menschen Bedeutung als Krankheitsursache. Trotzdem soll auf den Impfstoff verzichtet werden, bis die Umst&auml;nde n&auml;her gekl&auml;rt sind bzw. die Harmlosigkeit des Befundes verifiziert ist.</p> <p>Information von Swissmedic:<br /> <a href="http://rotarix.notlong.com/">http://rotarix.notlong.com</a></p> "pharma-kritik"-Text zum Rotavirus-Impfstoff (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> <a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=235" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=235</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 21 Apr 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Diclofenac (Voltaren® u.a.): Kein Nutzen bei postoperativem Perikarderguss</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=300</link>
						 <description><![CDATA[<p> (UPM) In einer Doppelblindstudie pr&uuml;fte man die Wirkung von Diclofenac (2 mal 50 mg/Tag) bei postoperativem Perikarderguss. Das Kollektiv bestand aus 196 herzoperierten Patienten und Patientinnen, bei denen sich in der Echokardiographie, fr&uuml;hestens sieben Tage nach dem Eingriff durchgf&uuml;hrt, ein mindestens m&auml;ssiggradiger Perikarderguss gezeigt hatte (entweder lokalisierter Erguss von mehr als 9 mm Breite oder durchgehender Erguss jeglicher Gr&ouml;sse). Nach zweiw&ouml;chiger Behandlung fand sich bei der Abnahme des Perikardergusses zwischen der Diclofenac- und der Placebogruppe kein signifikanter Unterschied.</p> <p>Abstract der Studie aus den &bdquo;Annals of Internal Medicine&ldquo;:<br /> <a href="http://www.annals.org/content/152/3/137.abstract">http://www.annals.org/content/152/3/137.abstract</a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Wirkung von Gabapentin (Neurontin® u.a.) systematisch überschätzt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=298</link>
						 <description><![CDATA[ Eine k&uuml;rzlich erschienene Analyse hat sich mit Studien befasst, in denen der Nutzen von Gabapentin ausserhalb der Epilepsiebehandlung - bei neuropathischen oder anderen Schmerzen, bei bipolaren St&ouml;rungen oder bei der Migr&auml;neprophlaxe - gepr&uuml;ft worden war. Untersucht wurde in der vorliegenden Arbeit, ob sich Unterschiede aufdecken liessen zwischen den prim&auml;ren, firmeninternen und den am Ende ver&ouml;ffentlichten Studienprotokollen. Wie sich zeigte, stimmten die Endpunkte in vielen F&auml;llen nicht &uuml;berein, zum Beispiel indem f&uuml;r die publizierte Schlussversion prim&auml;re Endpunkte weggelassen oder neu eingef&uuml;hrt oder indem prim&auml;re und sekund&auml;re Endpunkte umdefiniert wurden. Diese Ab&auml;nderungen f&uuml;hrten insgesamt zu einer vorteilhafteren Darstellung der Wirkung von Gabapentin. <br /><br />Volltext der Analyse aus dem "New England Journal of Medicine": <a href="http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMsa0906126" target="_self">http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMsa0906126</a><br /><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 09 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Sibutramin (Reductil®): das Ende</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=297</link>
						 <description><![CDATA[(EG) Aufgrund der ung&uuml;nstigen Resultate der sogen. SCOUT-Studie, &uuml;ber die wir bereits berichtet haben (http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn270.html) wurde diesem Medikament am 22. Januar 2010 die Zulassung auf dem Gebiet der EU entzogen. Wir haben uns schon vor mehr als 10 Jahren gegen die Anwendung dieses Medikamentes ausgesprochen (im Kommentar von: http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk08a-98.html) . Die Swissmedic und die FDA sind zur Zeit (23. Januar) noch daran, die Studiendaten genauer zu analysieren. Es bleibt zu hoffen, dass auch diese Beh&ouml;rden sich dazu entschliessen k&ouml;nnen, dieses Medikament &ndash; das offensichtlich ein unvorteilhaftes Nutzen/Risiko-Verh&auml;ltnis aufweist &ndash; zu verbieten. ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 23 Jan 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Acetylsalicylsäure: Kein klarer primärprophylaktischer Nutzen bei Diabetes mellitus</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=35</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Metaanalyse wurden sechs Studien zusammengefasst, in denen die prophylaktische Wirkung einer Pl&auml;ttchenhemmung mit Acetylsalicyls&auml;ure untersucht worden war bei Personen mit Diabetes mellitus, aber ohne vorbestehende Herz-Kreislauf-Erkrankung. Die Gesamt- und kardiovaskul&auml;re Mortalit&auml;t sowie die Herzinfarkt- und Schlaganfall-H&auml;ufigkeit liessen sich durch Acetylsalicyls&auml;ure im Vergleich zu den Kontrollgruppen (die Placebo oder nichts bekommen hatten) nicht signifikant senken. Den einzigen signifikanten Unterschied zugunsten von Acetylsalicyls&auml;ure beobachtete man beim Herzinfarkt-Risiko bei M&auml;nnern.<br /><br />Volltext der Metaanalyse aus dem &bdquo;British Medical Journal&ldquo;:<br /> <a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/339/nov06_1/b4531">http://www.bmj.com/cgi/content/full/339/nov06_1/b4531</a> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 15 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Pankreatitis als Nebenwirkung von Sitagliptin (Januvia®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=1</link>
						 <description><![CDATA[ Sitagliptin, ein Dipeptidylpeptidase 4-Hemmer zur oralen Therapie des Typ 2-Diabetes, kann vermutlich zu einer Pankreatitis f&uuml;hren. Zu diesem Schluss kommt die FDA, die 88 F&auml;lle einer Pankreatitis analysiert hat, die unter Sitagliptin aufgetreten und gemeldet worden waren. In zwei Dritteln dieser F&auml;lle war eine Hospitalisation n&ouml;tig geworden.<br /> Deshalb ist bei einer Behandlung mit Sitagliptin auf entsprechende Symptome (&Uuml;belkeit, Erbrechen, schwere Bauchschmerzen u.a.) zu achten, damit diese potentiell gef&auml;hrliche Komplikation rechtzeitig erkannt w&uuml;rde.<br /> <p>FDA-Mitteilung: <a href="http://sitagliptin.notlong.com/" target="_blank">http://sitagliptin.notlong.com</a></p> <p>"pharma-kritik"-Text zu Sitagliptin (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): <a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=176" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=176</a></p> <a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=176" target="_self"></a> <p> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 19 Oct 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Idiopathische Fazialisparese: Nutzen von antiviralen Substanzen fraglich</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=2</link>
						 <description><![CDATA[ In zwei soeben publizierten Metaanalysen hat man sich mit der Behandlung bei idiopathischer Fazialisparese befasst.<br /> Die eine Metaanalyse hat ergeben, dass die Kombination von Steroid plus antiviraler Substanz (Aciclovir = Zovirax&reg; u.a., Valaciclovir = Valtrex&reg;, Famciclovir = Famvir&reg;) nicht zu einem besseren Resultat f&uuml;hrt als eine ausschliessliche Steroid-Gabe: Der Anteil der Patienten und Patientinnen, die eine mindestens partielle Erholung der L&auml;hmung erfahren hatten, erreichte 91% mit der Kombinationsbehandlung und 88% mit dem dem Steroid allein. Wenn man die Heterogenit&auml;t der Daten in Betracht zog, errechnete sich eine &bdquo;odds ratio&ldquo; von 1,5 zugunsten der Kombination, doch bei einem Vertrauensintervall von 0,8 bis 2,7 ist auch dieser Unterschied nicht signifikant.<br /> In der anderen Metaanalyse wird der Nutzen der Kombination als etwas besser beschrieben, bleibt aber im Vergleich zur alleinigen Steroid-Behandlung nur grenzwertig signifikant. <p>Volltexte der Metaanalysen:<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/302/9/985" target="_self">http://www.bmj.com/cgi/content/full/339/sep07_1/b3354</a></p> <p><a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/302/9/985" target="_self">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/302/9/985</a></p> &Uuml;bersichten zur Fazialisparese (&bdquo;pharma-kritik&ldquo;-Text nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> <a href="http://www.aafp.org/afp/20071001/997.html">http://www.aafp.org/afp/20071001/997.html</a><br /> <a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=182" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=182</a>]]></description>
						 <pubDate>Sun, 13 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Leberschäden unter Orlistat (Xenical®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=3</link>
						 <description><![CDATA[ Wie die amerikanische FDA mitteilt, sind seit Einf&uuml;hrung von Orlistat vor zehn Jahren 32 F&auml;lle von schwerwiegenden Lebersch&auml;den zusammengekommen, wobei es sich in 6 F&auml;llen um ein Leberversagen gehandelt hatte. Mehrheitlich hatte sich der Leberschaden klinisch mit Ikterus, Schw&auml;che oder Bauchschmerzen manifestiert. Personen, die Orlistat verwenden, sollten deshalb &uuml;ber solche oder andere Warnsymptome (&Uuml;belkeit, Appetitverlust, Juckreiz, ver&auml;nderte Stuhl- oder Urinfarbe) informiert werden. (Ausserhalb der Schweiz ist Orlistat in gewissen L&auml;ndern in einer rezeptfreien Version erh&auml;ltlich.) <p>FDA-Mitteilung:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/pergolide.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/pergolide.htm</a></p> <p>&bdquo;pharma-kritik&ldquo;-Nummer zu Orlistat:<br /> <a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=370" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=370</a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 01 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Omalizumab (Xolair®): Möglicherweise erhöhtes kardio- und zerebrovaskuläres Risiko</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=4</link>
						 <description><![CDATA[ Die amerikanische FDA berichtet &uuml;ber eine Langzeituntersuchung, die mit Omalizumab &ndash; einem monoklonalen Antik&ouml;rper gegen schweres allergisches Asthma &ndash; durchgef&uuml;hrt wird. Bei einer Zwischenanalyse dieser rund 7500 Asthmakranke umfassenden Beobachtungsstudie fand sich in der Gruppe der mit Omalizumab Behandelten eine erh&ouml;hte Rate an Problemen wie koronare Herzkrankheit, Arrhythmien, Kardiomyopathie, Herzinsuffizienz, pulmonal-arterielle Hypertonie, zerebrovaskul&auml;re Erkrankungen und Thromboembolien. Zwar k&ouml;nnen, bevor die Studie beendet ist, keine endg&uuml;ltigen Schl&uuml;sse gezogen werden. Doll soll bei Patienten und Patientinnen, die Omalizumab verwenden, auf diese allenfalls bestehenden Gefahren geachtet werden. <p>FDA-Mitteilung:&nbsp;<a href="http://omalizumab-fda.notlong.com/" target="_self">http://omalizumab-fda.notlong.com</a></p> <p>&Uuml;bersichten zu Omalizumab ("pharma-kritik"-Text nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> <a href="http://www.thepcrj.org/journ/vol17/17_2_62_72.pdf">http://www.thepcrj.org/journ/vol17/17_2_62_72.pdf</a><br /> <a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=160" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=160</a></p> <p>Fr&uuml;herer BDN-Text zu Omalizumab:<br /> <a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=57" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=57</a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 23 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Stimulantien als Ursache eines plötzlichen Todesfalls bei Kindern</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=5</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) Eine neue Untersuchung bekr&auml;ftigt den in dieser Rubrik auch schon erw&auml;hnten Verdacht, dass Stimulantien wie Methylphenidat (Ritalin? u.a.) das Sterberisiko bei Kindern und Jugendlichen erh&ouml;hen. 564 F&auml;llen eines pl&ouml;tzlichen, unerkl&auml;rlichen Todes bei 7- bis 18-J&auml;hrigen wurden 564 Kontrollen &ndash; Kinder und Jugendliche, die als Passagiere in einem Autounfall ums Leben kamen &ndash; gegen&uuml;bergestellt. Es ergab sich, dass in der Fallgruppe zum Zeitpunkt des Todes 10 Kinder ein Stimulans genommen hatten, in der Kontrollgruppe nur 2, woraus sich eine "Odds Ratio" von 7,4 errechnete. <p>Fall-Kontroll-Studie aus dem "American Journal of Psychiatry": <a href="http://ajp.psychiatryonline.org/cgi/reprint/appi.ajp.2009.09040472v1.pdf">http://ajp.psychiatryonline.org/cgi/reprint/appi.ajp.2009.09040472v1.pdf</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummer zu Methylphenidat (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> <a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=149" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=149</a></p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu dem Thema:<br /> <a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=79" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=79</a>]]></description>
						 <pubDate>Tue, 28 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Mehr Krebsfälle unter Insulin-Glargin</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=6</link>
						 <description><![CDATA[ (EG) Das vom Humaninsulin abgeleitete Insulin-Glargin (Lantus&reg;) stand von Anfang an unter dem Verdacht, es k&ouml;nnte h&auml;ufiger zu Malignomen f&uuml;hren als Humaninsulin. In Bezug auf den &laquo;Insulin-like Growth Factor 1&raquo; (IGF-1), der mitogene Insulin-Wirkungen vermittelt, findet sich n&auml;mlich in vitro ein Unterschied: Insulin-Glargin weist eine h&ouml;here Affinit&auml;t zu diesem Rezeptor auf als Humaninsulin. Nun sind vier epidemiologische Studien ver&ouml;ffentlicht worden, von denen drei auf eine H&auml;ufung von malignen Tumoren hinweisen. Bereits hat auch die &laquo;European Association for the Study of Diabetes&raquo; Stellung genommen. Diese Organisation empfiehlt, Insulin-Glargin nicht unbedacht abzusetzen. Diabeteskranke h&auml;tten jedoch die M&ouml;glichkeit, auf Pr&auml;parate zu wechseln, die zweimal t&auml;glich verabreicht werden m&uuml;ssen (langwirkendes Humaninsulin oder Mischungen von kurz- und langwirkenden Humaninsulinen). Ein solcher Wechsel erscheine besonders angezeigt bei Personen, die an Krebs erkankt sind oder bei Frauen, in deren Verwandtschaft Brustkrebs-F&auml;lle vorkommen.<br /> <br /> pharma-kritik-Text zu Insulin-Glargin: http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk09a-03.html<br /> Aktuell ver&ouml;ffentlichte Studien:<a href="http://www.diabetologia-journal.org/cancer.html#published"> http://www.diabetologia-journal.org/cancer.html#published</a><br /> Stellungnahme der European Association for the Study of Diabetes:<a href="http://www.diabetologia-journal.org/cancer_files/patientinfo.pdf"> http://www.diabetologia-journal.org/cancer_files/patientinfo.pdf</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 30 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Synkopen unter Cholinesterasehemmern</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=7</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Kohortenstudie &ndash; durchgef&uuml;hrt in der kanadischen Provinz Ontario, wo die Krankendaten der Bev&ouml;lkerung systematisch erfasst werden &ndash; untersuchte man den Zusammenhang zwischen Synkopen und Cholinesterasehemmern. Das Kollektiv setzte sich aus rund 80'000 Personen im Alter von &uuml;ber 65 Jahren zusammen, bei denen eine Demenz diagnostiziert worden war. Es zeigte sich, dass Personen, die unter einer Therapie mit Donepezil (Aricept&reg;), Galantamin (Reminyl&reg;) oder Rivastigmin (Exelon&reg;) standen, einem signifikant h&ouml;heren Risiko ausgesetzt waren, infolge einer Synkope hospitalisiert werden zu m&uuml;ssen (mit einer "Hazard Ratio" von knapp 1,8); andere, mit einer Synkope assoziierte Ereignisse wie Bradykardie, Herzschrittmacher-Implantation oder Femurfraktur traten ebenfalls h&auml;ufiger auf als in der nicht mit Cholinesterasehemmern behandelten Kontrollgruppe. <p>Volltext Studie aus den "Archives of Internal Medicine":<br /> <a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/full/169/9/867" target="_self">http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/full/169/9/867</a></p> <p>Fr&uuml;here BDN-Texte zu Cholinesterasehemmern:<br /> <a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=98" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=98</a><br /> <a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=117" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=117</a><br /> <a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=132" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=132</a><br /> </p> <p><a href="http://ec.europa.eu/enterprise/pharmaceuticals/register/2008/2008111952888/anx_52888_de.pdf"><br /> </a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 11 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Norfloxacin (Noroxin® u.a.) nicht indiziert bei komplizierter Pyelonephritis</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=8</link>
						 <description><![CDATA[ Die europ&auml;ische Arzneimittelbeh&ouml;rde EMEA hat beschlossen, dass die komplizierte Pyelonephritis bei den Indikationen von Norfloxacin herausgenommen werden soll. Es sei zu wenig belegt, dass Norfloxacin bei komplizierter Pyelonephritis n&uuml;tze. Vielmehr sollte in diesen F&auml;llen &ndash; wenn man ein Chinolon w&auml;hlen will &ndash; auf Ciprofloxacin (Ciproxin&reg; u.a.), Ofloxacin (Tarivid&reg;) oder Levofloxacin (Tavanic&reg;) zur&uuml;ckgegriffen werden, mit denen h&ouml;here Serumkonzentrationen erreicht w&uuml;rden und die deshalb als wirksamer anzusehen sind.<br /><br />Informationen des europ&auml;ischen "Committee for Medicinal Products":<br /> <a href="http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/Press_release/2009/11/WC500008374.pdf" target="_self">http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/Press_release/2009/11/WC500008374.pdf</a> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 16 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nutzen der Pneumokokken-Impfung bei Erwachsenen in Frage gestellt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=9</link>
						 <description><![CDATA[ Eine Schweizer Gruppe hat die Wirksamkeit der Pneumokokken-Impfung bei Erwachsenen untersucht, indem sie anhand von 22 Studien eine systematische &Uuml;bersicht zusammengestellt hat (in 8 der 22 Studien war der in der Schweiz erh&auml;ltliche 23-valente Impfstoff verwendet worden [Pneumovax&reg; 23]). Nahm man alle vorhandenen Daten, so zeigte sich, dass die Impfung das relative Risiko einer mutmasslichen Pneumokokken-Pneumonie um 36% senkt und dasjenige aller Pneumonien um 27% (beides knapp signifikant). Konzentrierte man sich bei der Analyse allerdings auf die qualitativ guten Studien, war kein Unterschied mehr feststellbar. Auch die Mortalit&auml;t liess sich durch die Impfung nicht beeinflussen. <p>Metaanalyse und begleitendes Editorial aus dem "Canadian Medical Association Journal":<br /> <a href="http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/180/1/48">http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/180/1/48</a><br /> <a href="http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/180/1/18">http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/180/1/18</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummer mit kurzem Abschnitt zur Pneumokokken-Impfung:<br /> <a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=40" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=40</a></p> <p>WHO-Empfehlungen zur 23-valenten Pneumokokken-Impfung:<br /> <a href="http://www.who.int/wer/2008/wer8342.pdf">http://www.who.int/wer/2008/wer8342.pdf</a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 03 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Efalizumab (Raptiva®) wird zurückgezogen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=10</link>
						 <description><![CDATA[ Efalizumab, ein monoklonaler Antik&ouml;rper zur Behandlung der schweren Plaque-Psoriasis, wird europaweit vom Markt genommen. Nachdem unter Efalizumab mehrere F&auml;lle einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (die auf einer Reaktivierung des opportunistischen JC-Virus beruht und potentiell t&ouml;dlich ist) sowie vereinzelte andere gravierende Nebenwirkungen aufgetreten sind, k&ouml;nne nicht mehr von einem vorteilhaften Nutzen-Risiko-Verh&auml;ltnis ausgegangen werden. <p>Informationen zum R&uuml;ckzug von Efalizumab:<br /> <a href="http://www.emea.europa.eu/humandocs/PDFs/EPAR/raptiva/2085709en.pdf">http://www.emea.europa.eu/humandocs/PDFs/EPAR/raptiva/2085709en.pdf</a><br /> <span style="text-decoration: underline;"></span></p> <p><span style="text-decoration: underline;"></span>"pharma-kritik"-Nummer mit Abschnitt zu Efalizumab (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /></p> <a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=39" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=39</a>]]></description>
						 <pubDate>Tue, 03 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Verwendung von Hustenmitteln bei Kindern wird in Kanada stark eingeschränkt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=11</link>
						 <description><![CDATA[(UPM) In Zukunft sollen in Kanada alle g&auml;ngigen, rezeptfreien Hustenmittel den Vermerk tragen, dass sie bei Kindern unter 6 Jahren nicht verwendet werden sollen. Namentlich betrifft es Hustenmittel, die &ndash; meist in Form einer Kombination &ndash; ein Antihistaminikum (Chlorphenamin, Diphenhydramin u.a.), eine hustend&auml;mpfende Substanz (Dextromethorphan u.a.), das Expektorans Guaifenesin oder ein zur Abschwellung dienendes Sympathomimetikum (Ephedrin, Phenylephrin u.a.) enthalten. Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r diesen Entscheid sind, dass es kaum Daten gibt, welche die Wirksamkeit solcher Hustenmittel bei kleinen Kindern belegen, dass kleine Kinder viel erk&auml;ltet seien und dementsprechend h&auml;ufig Hustenmittel br&auml;uchten, dass es zu Falschgebrauch, &Uuml;berdosierungen und vereinzelten schweren Nebenwirkungen gekommen sei, und dass sich kleine Kindern kaum &uuml;ber allf&auml;llige Nebenwirkungen zu &auml;ussern verm&ouml;chten. <p>Informationen der kanadischen Arzneimittelbeh&ouml;rde:<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/ahc-asc/media/advisories-avis/_2008/2008_184info1-eng.php">http://www.hc-sc.gc.ca/ahc-asc/media/advisories-avis/_2008/2008_184info1-eng.php</a><br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/ahc-asc/media/advisories-avis/_2008/2008_184-eng.php">http://www.hc-sc.gc.ca/ahc-asc/media/advisories-avis/_2008/2008_184-eng.php</a></p>  ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 20 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Giemen bei Kleinkindern mit Virusinfekten: kein Nutzen durch Steroid</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=12</link>
						 <description><![CDATA[ In einer englischen Doppelblindstudie befasste man sich mit 687 Kindern im Alter zwischen 10 Monaten und 5 Jahren, die sich wegen eines zu Giemen f&uuml;hrenden viralen Infekts der oberen Luftwege im Spital eingefunden hatten. Man verabreichte ihnen oral w&auml;hrend 5 Tagen entweder Prednisolon (10 mg/Tag bei den unter 2 J&auml;hrigen, 20 mg/Tag bei den &uuml;ber 2 J&auml;hrigen). Als prim&auml;rer Endpunkt wurde die Hospitalisationsdauer untersucht. Sie lag in der Prednisolon-Gruppe im Median bei 11 Stunden, in der Placebo-Gruppe bei knapp 14 Stunden, was keinen signifikanten Unterschied bedeutete. Auch sonst trug Prednisolon nichts Wesentliches zur Verbesserung des Krankheitsverlaufs bei. <p>Volltext der Studie aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa0804897" target="_self">http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa0804897</a></p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Steroiden und Bronchiolitis:<br /> <a href="http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=46" target="_self">http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=46</a> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 02 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Salbutamol (Ventolin® u.a.) und Zahnkaries</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=13</link>
						 <description><![CDATA[ Vom holl&auml;ndischen Zentrum f&uuml;r Arzneimittel&uuml;berwachung wurde von f&uuml;nf Kindern im Alter von 5 bis 9 Jahren berichtet, bei denen sich unter einer inhalativen Therapie mit Salbutamol eine Zahnkaries entwickelt hatte. Es handle sich dabei um eine Nebenwirkung, die in der Literatur bereits gut beschrieben und m&ouml;glicherweise darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei, dass Betamimetika wie Salbutamol oder Terbutalin (Bricanyl&reg;) die Sekretionsrate des Speichels vermindern und damit auch dessen Komponenten ver&auml;ndern k&ouml;nnen. Es wird auch vermutet, dass das Kariesrisiko bei den Trockenpulvern &ndash; da Laktose enthaltend &ndash; h&ouml;her ist als bei den Aerosolen.<br /><br />Holl&auml;ndischer Bericht:<br /> <a href="http://www.lareb.nl/documents/kwb_2007_4_salbut.pdf">http://www.lareb.nl/documents/kwb_2007_4_salbut.pdf</a> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 10 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nitroglycerin-Gabe hat keine Aussagekraft, ob eine koronare Herzkrankheit vorliegt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=156</link>
						 <description><![CDATA[Eine in den &laquo;Annals of Internal Medicine&raquo; publizierte Studie zeigt, dass sich Nitroglycerin nicht eignet, um eine koronare Herzkrankheit zu diagnostizieren: &Uuml;ber 400 Personen, die wegen Brustschmerzen eine Notfallstation aufgesucht hatten, erhielten ein oder zwei Dosen Nitroglycerin zu 0,4 mg (Kapseln oder Spray). Eine Schmerzabnahme um mindestens 50% auf einer 10-Punkte-Skala galt als Ansprechen auf Nitroglycerin. In derjenigen Gruppe, in der Anamnese oder weitere Abkl&auml;rungen eine koronare Herzkrankheit als wahrscheinlichste Ursache f&uuml;r den Brustschmerz geliefert hatten, half Nitroglycerin in 35% der F&auml;lle. Bei den anderen Personen, die nicht an einer koronaren Herzkrankheit litten, reagierten dagegen 41% auf die Nitroglycerin-Gabe. Das Ergebnis wird damit erkl&auml;rt, dass Nitroglycerin auch Spasmen im &Ouml;sophagus oder anderer glatter Muskulatur lindere bzw. bei wirklichen Koronarverschl&uuml;ssen nicht wirken k&ouml;nne. <p>Abstract zur Studie:<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/abstract/139/12/979">http://www.annals.org/cgi/content/abstract/139/12/979</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 19 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Colchicin: Vorsicht bei Älteren, eingeschränkter Organfunktion und in Kombination mit CYP3A4-Hemmern</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=14</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) In der letzten Ausgabe des "Australian Adverse Drug Reactions Bulletin" wird wieder einmal auf die Risiken einer Behandlung eines akuten Gichtanfalls mit Colchicin hingewiesen. Da die therapeutische Breite von Colchicin gering ist, k&ouml;nnen rasch schwere, lebensbedrohliche Vergiftungen mit Blutzellverminderung, Multiorganversagen und seltener Myopathie bzw. Rhabdomyolyse entstehen. Zu beachten ist dies vor allem bei &auml;lteren Leuten sowie bei Personen mit Nieren- oder Leberinsuffizienz. Da Colchicin haupts&auml;chlich &uuml;ber CYP3A4 abgebaut wird, k&ouml;nnen auch CYP3A4-Hemmer zu Colchicin-Intoxikationen f&uuml;hren. Es sind mehrere F&auml;lle bekannt, in denen zum Beispiel der CYP3A4-Hemmer Clarithromycin (Klacid&reg; u.a.) als eine t&ouml;dliche Colchicin-Vergiftung hervorgerufen hat. <p>Bericht aus dem "Australian Adverse Drug Reactions Bulletin":<br /> <a href="http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0810.htm#a1">http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0810.htm#a1</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummer zur Gicht (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk13a-06.html</p> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 08 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Ginkgo biloba nützt nichts als Demenzprophylaxe</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=15</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) In einer grossen placebokontrollierten Doppelblindstudie wurde untersucht, ob der Ginkgo biloba-Extrakt EGb 761(Tebokan&reg;, 2-mal 120 mg/Tag) bei &uuml;ber 75-J&auml;hrigen das Auftreten einer Demenz verh&uuml;ten kann. Unter den gut 3000 Teilnehmenden wiesen bei Studienbeginn rund f&uuml;nf Sechstel eine normale kognitive Funktion und der Rest eine leichte kognitive Beeintr&auml;chtigung auf. Nach einer medianen Beobachtungszeit von etwas &uuml;ber 6 Jahren hatte sich in der Ginkgo biloba-Gruppe bei 18%, in der Placebo-Gruppe bei 16% eine Demenz entwickelt, wobei es sich mehrheitlich um Alzheimer-Demenzen handelte. Die fehlende prophylaktische Wirkung von Ginkgo betraf sowohl diejenigen mit urspr&uuml;nglich normaler kognitiver Funktion als auch diejenigen, bei denen bereits eine leichte St&ouml;rung bestanden hatte. <p>Volltext der Studie aus dem JAMA:<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/300/19/2253">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/300/19/2253</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummern mit Abschnitten &uuml;ber Ginkgo biloba:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk21a-97.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk12a-00.html</p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Ginkgo biloba:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn27.html ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 26 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Venlafaxin (Efexor®): Vorsicht bei Überdosierung</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=16</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) Die kanadischen Arzneimittelbeh&ouml;rden haben eine Warnung zu Venlafaxin publiziert: Retrospektiven Studien zufolge sei dieses Antidepressivum bei &Uuml;berdosierung zwar weniger gef&auml;hrlich als trizyklische Substanzen, aber mit einem h&ouml;heren Sterberisiko behaftet als zum Beispiel selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Es gibt Berichte, wonach Venlafaxin bereits in einer &Uuml;berdosis von ungef&auml;hr 1 g zum Tode gef&uuml;hrt habe.<br /> Eine schottische Analyse, die vor gut einem Jahr erschienen ist, zeigte, dass es wahrscheinlich ebenfalls Arrhythmien sind, woran die Betroffenen bei &Uuml;berdosierung sterben. <p>Kandischer "Dear Doctor Letter":<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/prof/_2008/venlaflaxine_hpc-cps-eng.php">http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/prof/_2008/venlaflaxine_hpc-cps-eng.php</a></p> <p>Erw&auml;hnte Studie aus Schottland:<br /> <a href="http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&amp;pubmedid=17298480">http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&amp;pubmedid=17298480</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummern, die sich mit Venlafaxin befassten:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk22a-95.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk14a-04.html</p> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 11 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Rimonabant (Acomplia®): Zulassung ausgesetzt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=17</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) Rimonabant, ein gewichtsreduzierendes Mittel zur Behandlung der Adipositas, wird in der Schweiz und anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern einstweilen vom Markt zur&uuml;ckgezogen. Bereits bei Einf&uuml;hrung des Medikamentes war bekannt, dass es Depressionen und andere psychiatrische Nebenwirkungen hervorrufen kann. Unterdessen hat sich gezeigt, dass dieses Risiko gr&ouml;sser ist als urspr&uuml;nglich angenommen. Auch wurde beobachtet, dass unter Alltagsbedingungen die Wirksamkeit geringer ist, als die klinischen Studien vermuten liessen. Aus diesen Gr&uuml;nden kann nicht mehr von einem positiven Nutzen-Risiko-Verh&auml;ltnis ausgegangen werden. <p>Mitteilungen von Swissmedic und der europ&auml;ischen Arzneimittelbeh&ouml;rde EMEA:<br /> <a href="http://www.swissmedic.ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=5370ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=5370">http://www.swissmedic.ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=5370ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=5370</a><br /> <a href="http://www.emea.europa.eu/humandocs/PDFs/EPAR/acomplia/53715308en.pdf">http://www.emea.europa.eu/humandocs/PDFs/EPAR/acomplia/53715308en.pdf</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zu Rimonabant (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk02b-07.html ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 27 Oct 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Anticholinergika bei chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit erhöhen das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=18</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) Eine Metaanalyse best&auml;tigt den Verdacht, dass Anticholinergika wie Ipratropium (Atrovent&reg;) und Tiotropium (Spiriva&reg;) das kardiovaskul&auml;re Risiko erh&ouml;hen. Die Zusammenfassung von 17 Doppelblindstudien ergab, dass der kombinierte Endpunkt "Herzinfarkt, Schlaganfall oder kardiovaskul&auml;r bedingter Todesfall" unter Anticholinergika signifikant h&auml;ufiger aufgetreten war als in den Vergleichsgruppen (1,8% gegen&uuml;ber 1,2%). Auch wenn man die Ereignisse isoliert betrachtete, fiel der Vergleich in allen F&auml;llen zu Ungunsten der Anticholinergika aus, mit einem signifikanten Unterschied bei Herzinfarkt und kardiovaskul&auml;r bedingten Todesf&auml;llen und einem nicht-signifikanten bei Schlaganfall und Gesamtmortalit&auml;t. <p>Abstract der Studie aus dem JAMA:<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/300/12/1439">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/300/12/1439</a></p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Tiotropium:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn239.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 17 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Ivabradin (Procoralan®) ohne überzeugende prophylaktische Wirkung</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=19</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) Ivabradin, das &uuml;ber eine Hemmung des If-Stroms die Herzfrequenz senkt, kann zur Behandlung der stabilen Angina pectoris eingesetzt werden. Bei fast 11'000 Patienten und Patientinnen mit koronarer Herzkrankheit und verminderter linksventrikul&auml;rer Auswurffraktion (&lt; 40%) wurde in einer placebokontrollierten Doppelblindstudie untersucht, ob Ivabradin &ndash; zus&auml;tzlich zu den &uuml;blichen kardiovaskul&auml;ren Medikamenten verabreicht &ndash; ausser einem symptomatischen auch einen prophylaktischen Nutzen hat. Im Vergleich zu Placebo wurde die Herzfrequenz mit Ivabradin um 5 bis 7/min gesenkt. Beim prim&auml;ren Endpunkt, f&uuml;r den man die kardiovaskul&auml;ren Todesf&auml;lle, Hospitalisierungen wegen eines akuten Herzinfarktes und die F&auml;lle von neuer bzw. sich verschlechternder Herzinsuffizienz zusammenfasste, ergab sich nach einer medianen Beobachtungszeit von 19 Monaten keine Differenz: in der Ivabradin-Gruppe waren es 15,4%, in der Placebo-Gruppe 15,3%, die von einem solchen Ereignis betroffen waren. Einzig in der Untergruppe der Personen, deren Herzfrequenz zu Studienbeginn mindestens 70/min betragen hatte, liess sich bei zwei sekund&auml;ren Endpunkten ein Unterschied zugunsten von Ivabradin ermitteln. <p>Abstract der Studie aus dem "Lancet":<br /> <a href="http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608611708/abstract">http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608611708/abstract</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zu Ivabradin (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk16b-07.html ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 17 Sep 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Magnesium zur Vorbeugung von Zerebralparesen: Nutzen ist unsicher</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=20</link>
						 <description><![CDATA[(UPM) Fr&uuml;hgeburtlichkeit gilt als ein Risikofaktor f&uuml;r eine Zerebralparese. In einer kontrollierten Studie wurde die Hypothese untersucht, ob Magnesium das Auftreten einer Zerebralparese in diesen F&auml;llen zu verh&uuml;ten hilft. Das Kollektiv bestand aus &uuml;ber 2200 Frauen, die sich in der 24. bis 31. Schwangerschaftswoche befanden und bei denen aus verschiedenen Gr&uuml;nden mit einer baldigen Geburt zu rechnen war. Doppelblind verabreichte man ihnen intraven&ouml;s Magnesium (Bolus von 6 g, danach 2 g/Std.) oder Placebo. Diejenigen Kinder, deren M&uuml;tter Magnesium erhalten hatten, waren zwar tats&auml;chlich weniger h&auml;ufig von einer mittelschweren oder schweren Zerebralparese betroffen. Beim prim&auml;ren Endpunkt indessen, f&uuml;r den man &ndash; wie es definiert worden war &ndash; die Zahl der Totgeburten, der Todesf&auml;lle innerhalb des ersten Lebensjahres und der Zerebralparesen kombinierte, fand sich kein signifikanter Unterschied. Abstract der Studie aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/short/359/9/895">http://content.nejm.org/cgi/content/short/359/9/895</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 03 Sep 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>"Radiation recall" nach Gabe von Pemetrexed (Alimta®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=21</link>
						 <description><![CDATA[ Gewisse Zytostatika k&ouml;nnen zu einer Dermatitis f&uuml;hren, die als "radiation recall" bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um eine schwere Entz&uuml;ndungsreaktion, die nach Verabreichung von Zytostatika in solchen Regionen auftritt, die bei einer vorangegangenen Radiotherapie einer Bestrahlung ausgesetzt waren. Meistens ist die Haut betroffen, manchmal auch andere Organe. Zu unterscheiden ist ein "radiation recall" von einer Hautreaktion infolge einer Radiosensibilisierung oder von Reparaturvorg&auml;ngen, die nach Bestrahlung stattfinden. An einen "radiation recall" ist dann zu denken, wenn zwischen Bestrahlung und Zytostatikagabe mindestens 7 Tage liegen (die Latenz kann Monate bis Jahre sein).<br /> In der aktuellen Ausgabe des "FDA Drug Safety Newsletter" wird von 12 F&auml;llen berichtet, bei denen nach Verabreichung von Pemetrexed, einem neuen Fols&auml;ureantagonisten/Antimetaboliten, ein "radiation recall" festgestellt wurde. Darunter ist eine Frau, bei der 27 Jahre (!) nach einer Brustkrebs-Bestrahlung ein "radiation recall" auftrat, nachdem sie wegen eines Zweitkarzinoms auf der Lunge mit Pemetrexed behandelt worden war. <p>Bericht aus dem "FDA Drug Safety Newsletter":<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/dsn/2008_spring/postmarketing.htm#pemetrexed">http://www.fda.gov/cder/dsn/2008_spring/postmarketing.htm#pemetrexed</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zu Pemetrexed (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> <a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=197" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=197</a>]]></description>
						 <pubDate>Fri, 25 Jul 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Vorhofflimmern infolge von Bisphosphonaten wie Alendronat (Fosamax® u.a.)?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=22</link>
						 <description><![CDATA[ Eine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Fall-Kontroll-Studie n&auml;hrt den Verdacht, dass Bisphosphonate das Risiko eines Vorhofflimmerns erh&ouml;hen. So war in der Fallgruppe &ndash; 719 Frauen mit der Diagnose eines Vorhofflimmerns &ndash; signifikant h&auml;ufiger irgendwann einmal eine Behandlung mit Alendronat durchgef&uuml;hrt worden als in der Kontrollgruppe ("Odds Ratio" = 1,9). Auch f&uuml;r Zoledronat (Aclasta&reg;) existieren Daten, die auf diese Nebenwirkung hinweisen. Ein Zusammenhang zwischen Bisphosphonaten und Vorhoflimmern liesse sich zum Beispiel damit erkl&auml;ren, dass diese Substanzen zu leichten Elektrolytverschiebungen f&uuml;hren (v.a. Hypokalz&auml;mie) oder dass sie Entz&uuml;ndungsprozesse beeinflussen, die sich auf die Vorh&ouml;fe auswirken. <p>Abstract der Studie aus den "Archives of Internal Medicine":<br /> <a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/168/8/826">http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/168/8/826</a></p> <p>Fr&uuml;here BDN-Texte zu Bisphosphonaten:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn56.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn89.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn165.html</p> <p>"pharma-kritik"-Nummer zu Bisphosphonaten (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk05a-06.html</p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 04 Jul 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Rekombinanter Gerinnungsfaktor VIIa (NovoSeven®): Keine Verbesserung des klinischen Verlaufs nach intrazerebraler Blutung</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=23</link>
						 <description><![CDATA[(UPM) In einer placebokontrollierten Doppelblindstudie wurde rekombinanter Gerinnungsfaktor VIIa (Eptacogum alfa) in zwei verschiedenen Dosen (20 und 80 &micro;g/kg) bei 819 Patienten und Patientinnen untersucht, die eine intrazerebrale Blutung erlitten hatten. Zwar liess sich mit der h&ouml;heren Dosis des Gerinnugsfaktors VIIa die Volumenzunahme der Blutung gegen&uuml;ber Placebo signifikant bremsen. Doch auf das klinische Ergebnis hatte dies keinen Einfluss: so lag der Anteil der Personen, die 3 Monate nach dem Ereignis eine schwere Behinderung aufwiesen oder gestorben waren, in allen drei Gruppen in derselben Gr&ouml;ssenordnung, n&auml;mlich bei 26% unter der niedrigeren Gerinnungsfaktor-VIIa-Dosis, 29% unter der h&ouml;heren und 24% unter Placebo. Abstract der Studie aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/358/20/2127">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/358/20/2127</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 19 Jun 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Neuropsychiatrische Nebenwirkungen auch unter Zanamivir (Relenza®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=24</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) Ein amerikanischer "Dear Doctor Letter" berichtet, dass unter Zanamivir, einem Neuraminidasehemmer zur Prophylaxe und Behandlung der Grippe, vor allem bei Kindern neuropsychiatrische Nebenwirkungen beobachtet worden sind wie zum Beispiel epileptische Anf&auml;lle, Halluzinationen, Delirien und Verhaltensst&ouml;rungen. Eine gleiche Warnung ist bereits vor 1&frac12; Jahren zu Oseltamivir (Tamiflu&reg;) publiziert worden. <p>Amerikanischer "Dear Doctor Letter":<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2008/relenza_DHCP.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2008/relenza_DHCP.pdf</a></p> <p>Fr&uuml;here BDN-Texte zu Zanamivir oder Oseltamivir:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn02.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn205.html</p> "pharma-kritik"-Nummern zu Zanamivir oder Oseltamivir (z.T. nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk02b-99.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk06a-05.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk14a-06.html ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 04 Jun 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Mycophenolsäure (CellCept®, Myfortic®): Progressive multifokale Leukoenzephalopathie und Teratogenität</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=25</link>
						 <description><![CDATA[(UPM) Die amerikanische FDA hat in den letzten Wochen zwei Warnungen verschickt zu Mycophenols&auml;ure, das als Immunsuppressivum bei Organtransplantierten eingesetzt wird. Die eine betrifft die Vermutung, dass sich unter Mycophenols&auml;ure eine progressive multifokale Leukoenzephalopathie entwickeln kann, die auf einer Reaktivierung des zu den Polyomaviren z&auml;hlenden JC-Virus beruht. Die andere weist darauf hin, dass bei Kindern, deren M&uuml;tter bis ins erste Schwangerschaftstrimester Mycophenols&auml;ure bekommen hatten, Missbildungen vorgekommen sind (Mikrotie, Lippen- und Gaumenspalten). <p>Aktuelle FDA-Warnungen zu Mycophenols&auml;ure:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/early_comm/mycophenolate.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/early_comm/mycophenolate.htm</a><br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/mycophelolateHCP.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/mycophelolateHCP.htm</a></p>  ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 20 May 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Ezetimib (Ezetrol®, Inegy®) vermag Atherosklerose nicht zu bremsen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=26</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) In einer Studie (mit dem Akronym ENHANCE) erhielten 642 Personen mit famili&auml;rer Hypercholesterin&auml;mie Simvastatin (80 mg, Zocor&reg; u.a.); zus&auml;tzlich verabreichte man ihnen doppelblind entweder Ezetimib (10 mg/Tag) oder Placebo. (Ezetimib gibt es in der Schweiz als Monopr&auml;parat unter dem Namen Ezetrol&reg;, als fixe Kombination mit Simvastatin unter dem Namen Inegy&reg;.) Nach 2 Jahren war die mittlere Konzentration des LDL-Cholesterins unter der Simvastatin Ezetimib-Kombination um 4,6 mmol/l, unter Simvastatin allein um 3,2 mmol/l gesunken. Kein Unterschied fand sich jedoch bei der Zunahme der Intima Media-Dicke, die man sonographisch bestimmt hatte und mit der sich das Fortschreiten der Atherosklerose absch&auml;tzen l&auml;sst: in der A. carotis betrug sie in der Ezetimib-Gruppe 11,1 &micro;m, in der Kontrollgruppe 5,8 &micro;m. <p>Volltext der Studie aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/full/358/14/1431">http://content.nejm.org/cgi/content/full/358/14/1431</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zu Ezetimib:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk17a-02.html ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 26 Apr 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Rotigotin (Neupro®) wird wegen Kristallbildung im Pflaster in den USA zurückgezogen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=27</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) Rotigotin, ein Dopaminagonist, der als Pflaster zur Behandlung des Morbus Parkinson zur Verf&uuml;gung steht, wird in den USA ab Anfang Mai 2008 nicht mehr erh&auml;ltlich sein. Der Grund ist, dass sich im Pflaster Kristalle bilden k&ouml;nnen und man mit beeintr&auml;chtigter Wirkstofffreisetzung rechnen muss. Auch in Europa seien Chargen von diesem Problem betroffen und m&uuml;ssen zur&uuml;ckgerufen werden. Im unten angef&uuml;hrten FDA-Dokument finden sich Abbildungen von Pflastern mit Kristallbildung. <p>Mitteilung zum R&uuml;ckzug von Rotigotin:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/shortages/Neupro_US_Physicians.pdf">http://www.fda.gov/cder/drug/shortages/Neupro_US_Physicians.pdf</a><br /> <a href="http://www.pharmacist.com/AM/Template.cfm?Section=Pharmacy_News&amp;template=/CM/ContentDisplay.cfm&amp;ContentID=15742">http://www.pharmacist.com/AM/Template.cfm?Section=Pharmacy_News&amp;template=/CM/ContentDisplay.cfm&amp;ContentID=15742</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zu Rotigotin (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk16c-06.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 11 Apr 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Becaplermin-Gel (Regranex®) kanzerogen?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=28</link>
						 <description><![CDATA[(UPM) Becaplermin ist eine rekombinante Form des humanen thrombozyt&auml;ren Wachstumsfaktors ("platelet-derived growth factor") und wird wegen seiner zellproliferierenden Wirkung zur F&ouml;rderung der Wundheilung als Gel bei diabetischen Ulzera empfohlen. Laut einer Mitteilung der FDA gibt es jedoch Daten, die zeigen, dass eine regelm&auml;ssige Anwendung von Becaplermin mit einem erh&ouml;hten allgemeinen Krebsrisiko verbunden ist. <p>Mitteilung der FDA:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/early_comm/becaplermin.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/early_comm/becaplermin.htm</a></p> Informationen zu Becaplermin:<br /> <a href="http://www.pbm.va.gov/criteria/regranexcriteria.pdf">http://www.pbm.va.gov/criteria/regranexcriteria.pdf</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 01 Apr 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöht Tiotropium (Spiriva®) das Schlaganfall-Risiko?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=29</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) Gem&auml;ss dem vorl&auml;ufigen Ergebnis einer Zusammenfassung von 29 placebokontrollierten Studien f&uuml;hrt Tiotropium, ein Bronchodilatator zur inhalativen Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit, m&ouml;glicherweise zu einer Erh&ouml;hung des Schlaganfall-Risikos. Die j&auml;hrliche Schlaganfall-H&auml;ufigkeit erreichte unter Tiotropium 0,8%, unter Placebo dagegen nur 0,6%. Mit weiteren Analysen soll nun abgekl&auml;rt werden, ob sie diese Differenz zu erh&auml;rten verm&ouml;gen. <p>Mitteilung der FDA:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/early_comm/tiotropium.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/early_comm/tiotropium.htm</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummer zu Tiotropium:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk08a-03.html<a href="http://www.annals.org/cgi/content/abstract/147/12/840"><br /> </a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 24 Mar 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Leberschädigung unter Natalizumab (Tysabri®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=30</link>
						 <description><![CDATA[(UPM) Bei Natalizumab, einem monoklonalen Antik&ouml;rper zur Behandlung bei schwerer multipler Slerose, sind F&auml;lle von Hepatotoxizit&auml;t vorgekommen. Gem&auml;ss einem Rundschreiben der FDA handelt es sich um Personen, die von einem deutlichen Anstieg sowohl der Leberenzyme und als auch der Bilirubinkonzentration betroffen waren &ndash; was als Warnzeichen einer ernsthaften Lebersch&auml;digung zu betrachten ist. Lebersch&auml;digungen traten zum Teil rasch &ndash; eine knappe Woche nach Therapiebeginn &ndash; zum Teil auch erst nach mehreren Dosen (d.h. nach ein paar Wochen bis Monaten) auf. In einigen F&auml;llen wiederholte sich die Lebersch&auml;digung nach erneuter Exposition (positiver "Rechallenge"). <p>Amerikanischer "Dear Dochtor Letter":<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2008/Tysabri_dhcp_letter.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2008/Tysabri_dhcp_letter.pdf</a></p> <p>Natalizumab ist k&uuml;rzlich auch in der "pharma-kritik" vorgestellt worden; jene Nummer (11/2007) ist allerdings erst als Print- und noch nicht als Online-Version verf&uuml;gbar. </p>  ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 03 Mar 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nutzen von Vitamin D-Derivaten bei chronischer Niereninsuffizienz bleibt unbewiesen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=31</link>
						 <description><![CDATA[(UPM) Bei chronischer Niereninsuffizienz wird &uuml;blicherweise ein Vitamin D-Derivat (z.B. Calcitriol = Rocaltrol&reg; u.a.) verordnet, um der renalen Osteodystrophie zu begegnen. Der Nutzen dieser Massnahme bleibt allerdings zweifelhaft, wie eine aktuelle Metaanalyse zeigt. So erh&ouml;hen Vitamin D-Derivate das Risiko einer Hyperkalz&auml;mie sowie -phosphat&auml;mie und verm&ouml;gen die Parathormon-Konzentration im Durchschnitt nicht signifikant zu senken. Auch "harte" Endpunkte wie Gesamtmortalit&auml;t, Frakturrate, Auftreten von Knochenschmerzen oder H&auml;ufigkeit von Parathyroidektomien scheinen sich mit Vitamin D-Derivaten nicht beeinflussen zu lassen. Abstract der Metaanalyse aus den "Annals of Internal Medicine":<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/abstract/147/12/840">http://www.annals.org/cgi/content/abstract/147/12/840</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 15 Feb 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Paroxetin (Deroxat® u.a.) als Antidepressivum: ernüchternde Gesamtbilanz</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=32</link>
						 <description><![CDATA[(UPM) In einer Metaanalyse wurden 40 Studien zusammengefasst, in denen Paroxetin bei schweren depressiven Episoden mit Placebo verglichen worden war. Der Prozentsatz derjenigen Behandelten, die gem&auml;ss einem der &uuml;blichen Erfassungsinstrumente ("Hamilton Depression Scale" u.a.) eine mindestens 50%ige Besserung erfahren hatten, erreichte mit Paroxetin 53%, mit Placebo 42%. Unter Paroxetin klagten 82% &uuml;ber irgendeine Nebenwirkung und bei 1% kamen Suizidtendenzen vor; unter Placebo waren es 68% bzw. 0,4%. F&uuml;r eine Gesamtbilanz nahm man den Anteil der Personen, welche die Therapie zum Beispiel wegen ungen&uuml;gender Wirksamkeit oder Unvertr&auml;glichkeit vorzeitig abgebrochen hatten; dabei ergab sich zwischen Paroxetin und Placebo kein Unterschied. Inwieweit sich das Ergebnis auf andere Serotonin-Wiederaufnahmehemmer &uuml;bertragen l&auml;sst, bleibt offen. <p>Metaanalyse aus dem "Canadian Medical Association Journal":<br /> <a href="http://www.infomed.org/bad-drug-news/In%20einer%20Metaanalyse%20wurden%2040%20Studien%20zusammengefasst,%20in%20denen%20Paroxetin%20bei%20schweren%20depressiven%20Episoden%20mit%20Placebo%20verglichen%20worden%20war.%20Der%20Prozentsatz%20derjenigen%20Behandelten,%20die%20gem%E4ss%20einem%20der%20%FCblichen%20Erfassungsinstrumente%20%28%22Hamilton%20Depression%20Scale%22%20u.a.%29%20eine%20mindestens%2050%25ige%20Besserung%20erfahren%20hatten,%20erreichte%20mit%20Paroxetin%2053%25,%20mit%20Placebo%2042%25.%20Unter%20Paroxetin%20klagten%2082%25%20%FCber%20irgendeine%20Nebenwirkung%20und%20bei%201%25%20kamen%20Suizidtendenzen%20vor;%20unter%20Placebo%20waren%20es%2068%25%20bzw.%200,4%25.%20F%FCr%20eine%20Gesamtbilanz%20nahm%20man%20den%20Anteil%20der%20Personen,%20welche%20die%20Therapie%20zum%20Beispiel%20wegen%20ungen%FCgender%20Wirksamkeit%20oder%20Unvertr%E4glichkeit%20vorzeitig%20abgebrochen%20hatten;%20dabei%20ergab%20sich%20zwischen%20Paroxetin%20und%20Placebo%20kein%20Unterschied.%20Inwieweit%20sich%20das%20Ergebnis%20auf%20andere%20Serotonin-Wiederaufnahmehemmer%20%FCbertragen%20l%E4sst,%20bleibt%20offen.">http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/178/3/296</a> </p>  ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 05 Feb 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Testosteron-Supplementierung bei älteren Männern nützt nichts</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=33</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) In einer Doppelblindstudie erhielten 223 M&auml;nner im Alter von 60 bis 80 Jahren, deren Testosteron-Spiegel unterhalb der 50er-Perzentile lag, ein peroral verabreichtes Testosteron-Pr&auml;parat (Andriol&reg;, 2-mal 80 mg/Tag) oder Placebo. Nach 6-monatiger Behandlung fand man in Bezug auf Beweglichkeit, Muskelkraft, Bew&auml;ltigung von k&ouml;rperlichen Alltagsaktivit&auml;ten, Knochendichte, kognitive Funktionen sowie Lebensqualit&auml;t keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Unter Testosteron nahm der K&ouml;rperfettanteil leicht ab, das Gesamtgewicht im Durchschnitt etwas zu; die Cholesterinspiegel sanken zwar leicht, der Gesamtcholesterin-/HDL-Cholesterin-Quotient erh&ouml;hte sich jedoch. Insgesamt also eine ern&uuml;chternde Bilanz f&uuml;r die Testosteron-Behandlung. Abstract der Studie aus dem JAMA:<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/299/1/39">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/299/1/39</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 28 Jan 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Überempfindlichkeitsreaktionen bei Pregabalin (Lyrica®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=34</link>
						 <description><![CDATA[ (UPM) Die australische Arzneimittelbeh&ouml;rde hat bislang 22 Berichte zu &Uuml;berempfindlichkeitsreaktionen gesammelt, die unter einer Therapie mit Pregabalin aufgetreten sind; dies umfasst 13% aller gemeldeten Nebenwirkungen zu diesem Medikament. Bei den &Uuml;berempfindlichkeitsreaktionen handelte es sich um anaphylaktische Ereignisse, Hautausschl&auml;ge sowie Angio&ouml;deme im Bereich des Gesichts, des Mundes oder der oberen Luftwege, wobei bei 4 Patienten und Patientinnen eine notfallm&auml;ssige Behandlung n&ouml;tig war. Bei 6 Personen manifestierten sich die Symptome innerhalb von Stunden nach der ersten Dosis. In 3 F&auml;llen von Hautausschlag konnte der kausale Zusammenhang via Reexposition best&auml;tigt werden. <p>Bericht zu den &Uuml;berempfindlichkeitsreaktionen aus dem "Australian Adverse Drug Reactions Bulletin":<br /> <a href="http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0712.htm#a3">http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0712.htm#a3</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummer mit einem Abschnitt zu Pregabalin (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk15a-05.html</p> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 07 Jan 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Kardiotoxizität und Hypertonie unter Sunitinib (Sutent®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=37</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einer "Lancet"-Publikation besitzt Sunitinib, ein Tyrosinkinase-Hemmer, der beim gastrointestinalen Stromatumor und beim Nierenzellkarzinom verwendet wird, ein deutliches kardiotoxisches Potential: Bei 8 von 75 Personen, die in einer offenen Studie Sunitinib erhalten hatten, trat nach einer medianen Therapiedauer von 31 Wochen ein kardiovaskul&auml;res Ereignis auf: jemand starb an einem Multiorganversagen, verbunden mit Herzinfarkt und Lungen&ouml;dem; jemand mit einer bekannten koronaren Herzkrankheit erlitt einen nicht-t&ouml;dlichen Myokardinfarkt; und bei 6 Personen entwickelte sich eine Herzinsuffizienz (NYHA III&deg; bis IV&deg;). Zudem fand man bei etlichen Patienten und Patientinnen eine Verschlechterung der Auswurfsfraktion oder einen leichten Anstieg des Troponinspiegels. Fast die H&auml;lfte der Behandelten war von einem Blutdruckanstieg auf &uuml;ber 150/100 mm Hg betroffen. Anf&auml;llig f&uuml;r kardiale Ereignisse scheinen insbesondere Personen mit vorbestehender Herzkrankheit oder Hypertonie zu sein; wom&ouml;glich wird das Risiko auch durch eine vorausgegangene Anthrazyklin-Behandlung erh&ouml;ht. <p>Abstract der Studie:<br /> <a href="http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607618650/abstract">http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607618650/abstract</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zu Sunitinib (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk10b-06.html ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 16 Dec 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Neuropsychiatrische Nebenwirkungen unter Vareniclin (Champix®) beobachtet</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=38</link>
						 <description><![CDATA[ Vareniclin steht seit rund einem Jahr als Mittel zur Nikotinentw&ouml;hnung zur Verf&uuml;gung. Die amerikanische FDA berichtet nun von m&ouml;glichen neuen Nebenwirkungen, die im Rahmen der Postmarketing-&Uuml;berwachung gemeldet wurden. Es handelt sich dabei um Schl&auml;frigkeit, die das Autofahren beeintr&auml;chtigte, um depressive Verstimmung, die mit Suizidgedanken einherging, und um unberechenbares, aggressives Verhalten. Man soll deshalb bei Personen, die Vareniclin nehmen, wachsam sein hinsichtlich Stimmungs- und Verhaltens&auml;nderungen und sie entsprechend instruieren, wenn sie Fahrzeuge oder Maschinen bedienen m&uuml;ssen. <p>Mitteilung der FDA:<br /> http://www.fda.gov/cder/drug/early_comm/varenicline.htm</p> <p>"pharma-kritik"-Nummer zu Vareniclin (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk12a-06.html</p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 07 Dec 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>ACE-Hemmer plus Angiotensin II-Rezeptorantagonist: keine unproblematische Kombination</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=39</link>
						 <description><![CDATA[Die kombinierte Blockade des Reninsystems mit einem ACE-Hemmer und einem Angiotensin II-Rezeptorantagonisten (Sartan) ist bei Herzinsuffizienz ein Behandlungsweg, der zunehmendes Interesse gewinnt. Eine systematische &Uuml;bersicht zeigt nun aber, dass m&ouml;gliche Vorteile mit einer erh&ouml;hten Nebenwirkungsrate erkauft werden; darin zusammengefasst sind vier Studien, in denen Patienten und Patientinnen mit chronischer Herzinsuffizienz oder linksventrikul&auml;rer Dysfunktion nach Myokardinfarkt untersucht worden waren. Im Vergleich zu einer Kontrollbehandlung, die aus einem ACE-Hemmer allein oder Placebo bestand, erh&ouml;hte die Kombination von ACE-Hemmer plus Angiotensin II-Rezeptorantagonist das Risiko einer symptomatischen Hypotonie um das 1,5-fache, das einer Nierenfunktions-Verschlechterung um das 1,8-fache und das einer Hyperkali&auml;mie um das 2,5-fache; auch die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Therapieabbruchs stieg um das 1,3-fache. <p>Abstract der systematischen &Uuml;bersicht aus den "Archives of Internal Medicine":<br /> <a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/167/18/1930%20">http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/167/18/1930 </a></p>  ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 11 Nov 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title> Aprotinin (Trasylol)® in Nordamerika vorläufig zurückgezogen  5. November 2007</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=40</link>
						 <description><![CDATA[Aprotinin ist ein Fibrinolysehemmer und kann bei aortokoronaren Bypass-Operationen zur Verminderung des Blutverlustes verabreicht werden. Die amerikanischen und kanadischen Arzneimittelbeh&ouml;rden haben nun angeordnet, dass Aprotinin vor&uuml;bergehend vom Markt genommen wird. Hintergrund ist das vorl&auml;ufige Ergebnis einer &ndash; unterdessen auch gestoppten &ndash; Studie, das unter Aprotinin eine h&ouml;here Mortalit&auml;t als unter den beiden Vergleichssubstanzen Tranexams&auml;ure (Cyklokapron&reg;) und &epsilon;-Aminocaprons&auml;ure gezeigt hatte. FDA-Mitteilungen zum Aprotinin-R&uuml;ckzug und der erw&auml;hnten Studie:<br /> <a href="http://www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2007/NEW01738.html" target="_blank">http://www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2007/NEW01738.html</a><br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/early_comm/aprotinin.htm" target="_blank">http://www.fda.gov/cder/drug/early_comm/aprotinin.htm</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 05 Nov 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Akute Pankreatitis als mögliche Nebenwirkung von Exenatid (Byetta®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=41</link>
						 <description><![CDATA[Exenatid ist eine neues, subkutan verabreichtes Antidiabetikum aus der Gruppe der Inkretinmimetika. Die amerikanische FDA hat bereits 30 Meldungen erhalten, in denen &uuml;ber eine akute Pankreatitis unter einer Exenatid-Behandlung berichtet wird. In den meisten F&auml;llen bestanden Risikofaktoren f&uuml;r eine Pankreatitis (Gallensteine u.a.). In drei F&auml;llen ist Exenatid aber deshalb als Ursache zu vermuten, weil Pankreatitis-Symptome erneut auftraten, als die Behandlung mit Exenatid wiederaufgenommen worden war. &Uuml;belkeit und Abdominalbeschwerden geh&ouml;ren zu den h&auml;ufigen Nebenwirkungen von Exenatid; an eine Pankreatitis ist vor allem dann zu denken, wenn sich Bauchschmerzen unerkl&auml;rlich stark manifestieren. <p>FDA-Bericht:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/exenatideHCP.htm" target="_blank">http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/exenatideHCP.htm</a></p> &Uuml;bersichten zu Exenatid:<br /> <a href="http://www.ccjm.org/PDFFILES/Hoogwerf5_06.pdf" target="_blank">http://www.ccjm.org/PDFFILES/Hoogwerf5_06.pdf</a><br /> <a href="http://www.aafp.org/afp/20070615/1831.html" target="_blank">http://www.aafp.org/afp/20070615/1831.html</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 24 Oct 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Einschränkungen zu Piroxicam (Felden® u.a.)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=42</link>
						 <description><![CDATA[Die europ&auml;ische Arzneimittelbeh&ouml;rde EMEA hat im Sommer eine Empfehlung herausgegeben, wonach Piroxicam in Form von Tabletten oder Injektionen nur noch eingeschr&auml;nkt verwendet werden soll. Da Piroxicam h&auml;ufiger als andere nicht-steroidale Entz&uuml;ndungshemmer gastrointestinale Nebenwirkungen und schwerwiegende Hautreaktionen verursache, solle das Mittel bei der kurzfristigen Behandlung von Schmerzen und akuten Entz&uuml;ndungen nicht mehr verschrieben werden und bei der l&auml;ngerfristigen Therapie von Arthrosen oder anderen rheumatischen Erkrankungen h&ouml;chstens noch als Mittel der zweiten Wahl. Ferner d&uuml;rfe eine Tagesdosis von 20 mg/Tag nicht &uuml;berschritten werden. EMEA-Publikation zu Piroxicam: <a href="http://www.emea.europa.eu/pdfs/human/press/pr/piroxicam_26457807en.pdf">http://www.emea.europa.eu/pdfs/human/press/pr/piroxicam_26457807en.pdf</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 15 Oct 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Gefährliche Hautnebenwirkungen unter Modafinil (Modasomil®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=43</link>
						 <description><![CDATA[ Modafinil, ein Mittel, das die Vigilanz erh&ouml;ht und zur Behandlung der Narkolepsie sowie des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms zugelassen ist, scheint schwere Hautreaktionen verursachen zu k&ouml;nnen: Die FDA stellt in ihrer neuen Publikation "Drug Safety Newsletter" 6 F&auml;lle vor, bei denen sich unter Modafinil ein Stevens-Johnson-Syndrom, eine toxische epidermale Nekrolyse, ein Erythema multiforme oder eine allgemeine &Uuml;berempfindlichkeitsreaktion mit Hautbeteiligung ereignet hat. Die Hautreaktionen manifestierten sich nach einer Therapiedauer von 5 Tagen bis 5 Wochen. Bei einem 17-j&auml;hrigen M&auml;dchen trat wiederum ein Hautausschlag auf, nachdem Modafinil ein zweites Mal verordnet worden war (positiver "Rechallenge"). <p>Abschnitt zu Modafinil aus dem "FDA Drug Safety Newsletter":<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/dsn/2007_fall/postmarketing.htm#modafinil">http://www.fda.gov/cder/dsn/2007_fall/postmarketing.htm#modafinil</a></p> "pharma-kritik"-Nummer mit einem Abschnitt zu Modafinil (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk13a-05.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 28 Sep 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Codein: Vorsicht bei stillenden Frauen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=44</link>
						 <description><![CDATA[Die amerikanische FDA hat eine Warnung zum Einsatz von Codein bei stillenden Frauen publiziert. Ein Teil von Codein wird durch das polymorph vererbte Zytochrom CYP2D6 zu Morphin metabolisiert. Bei Frauen, die eine sehr hohe CYP2D6-Aktivit&auml;t haben &ndash; "ultrarapid metabolizers", wozu 1 bis 10% der Bev&ouml;lkerung geh&ouml;ren &ndash;, k&ouml;nnen erh&ouml;hte Morphinkonzentrationen in der Muttermilch auftreten. Dies kann dann zu einer potentiell gef&auml;hrlichen Morphinexposition beim S&auml;ugling f&uuml;hren. Im letzten Jahr ist ein solcher Fall bekannt geworden, bei dem das Kind 13 Tage nach Geburt an einer Morphinintoxikation gestorben war.<br /> Falls stillende Frauen Codein ben&ouml;tigen, muss beim Kind ein besonderes Auge auf vermehrte Schl&auml;frigkeit oder Atemprobleme geworfen werden. Information der FDA:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/codeineHCP.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/codeineHCP.htm</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 04 Sep 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Selen-Supplementierung scheint Diabetesrisiko zu erhöhen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=45</link>
						 <description><![CDATA[Das Ergebnis einer Doppelblindstudie kehrt die aus experimentellen und unkontrollierten Daten entstandene Hypothese, dass Selen eventuell vor einem Diabetes mellitus sch&uuml;tze, ins Gegenteil. &Uuml;ber 1300 Personen, bei denen anamnestisch ein Hautkrebs (Nicht-Melanom) bekannt war, erhielten eine Selen-Supplementierung (200 &micro;g/Tag) oder Placebo. Hauptziel war, zu pr&uuml;fen, ob Selen eine hautkrebsverh&uuml;tende Wirkung habe. Es wurde aber auch untersucht, wie h&auml;ufig die Neudiagnose eines Diabetes mellitus gestellt wurde. Nach einer mittleren Beobachtungszeit von 7,7 Jahren betrug die Inzidenz von neu aufgetretenen Diabetesf&auml;llen in der Selen-Gruppe 12,6 und in der Placebogroppe 8,4 pro 1000 Personenjahre. Volltext der Studie aus "Annals of Internal Medicine":<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/full/147/4/217" target="_blank">http://www.annals.org/cgi/content/full/147/4/217</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 22 Aug 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nutzen von Steroiden bei Bronchiolitis erneut in Frage gestellt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=46</link>
						 <description><![CDATA[ Die Bronchiolitis, vor allem durch RS- und andere Viren verursacht, ist die h&auml;ufigste Infektion der unteren Luftwege bei S&auml;uglingen und Kleinkindern. Eine soeben publizierte Studie best&auml;tigt die Ansicht, dass Steroide bei dieser Erkrankung wenig hilfreich sind: 600 Kinder im Alter von 2 bis 12 Monaten, die wegen einer Bronchiolitis mit mittelschweren oder schweren Symptomen in eine Notfallstation gebracht worden waren, erhielten doppelblind 1 Dosis Dexamethason (1 mg/kg) oder Placebo; nach Ermessen der &Auml;rzte und &Auml;rztinnen wurde die Behandlung in beiden Gruppen mit sonstigen Medikamenten (z.B. Bronchodilatantien) erg&auml;nzt. Der Anteil der Kinder, bei denen man sich nach 4 Stunden zu einer Hospitalisation entschlossen hatte, betrug bei Dexamethason 40%, bei Placebo 41%; ebenfalls vergleichbar war die Zustandsverbesserung, die sich gesamthaft in beiden Gruppen beobachten liess. <p>Abstract der Studie aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/357/4/331">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/357/4/331</a></p> &Uuml;bersicht zur Bronchiolitis:<br /> <a href="http://www.aafp.org/afp/20040115/325.html">http://www.aafp.org/afp/20040115/325.html</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 31 Jul 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Mirtazapin (Remeron®) und Blutbildveränderungen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=47</link>
						 <description><![CDATA[ In der aktuellen Ausgabe des "Australian Adverse Drug Reactions Bulletin" wird an die Blutbildver&auml;nderungen erinnert, die durch Mirtazapin hervorgerufen werden k&ouml;nnen. Seit der Einf&uuml;hrung dieses Antidepressivums im Jahre 2001 sind in Australien 36 F&auml;lle von Neutropenien, Agranulozytosen, Thrombozytopenien oder schweren Panzytopenien gemeldet worden, bei denen ein Zusammenhang mit Mirtazapin zu vermuten ist. In zwei F&auml;llen wird &uuml;ber einen t&ouml;dlichen Verlauf berichtet (Pneumonie infolge einer Neutropenie bzw. Blutung infolge einer Thrombozytopenie). Die Latenz bis zum Auftreten der Blutbildver&auml;nderungen betrug 3 Tage bis 6 Monate (im Median 3 Wochen). <p>Bericht aus dem "Australian Adverse Drug Reactions Bulletin":<br /> <a href="http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0706.htm#a2">http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0706.htm#a2</a></p> "pharma-kritik"-Texte zu Mirtazapin:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk03b-00.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk14a-03.html#ut3 ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 14 Jul 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Antidepressiva bei bipolarer Krankheit ohne Zusatznutzen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=48</link>
						 <description><![CDATA[ Wie in einer k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Doppelblindstudie gezeigt wurde, scheint bei bipolarer Krankheit die Zugabe von Antidepressiva keinen Nutzen zu haben: 366 Patienten und Patientinnen behandelte man w&auml;hrend eines halben Jahres mit einem sogenannten Stimmungsstabilisator wie Lithium (Quilonorm&reg; u.a.), Carbamazepin (Tegretol&reg; u.a.) oder Valproins&auml;ure (Depakine&reg; u.a.); zus&auml;tzlich erhielten sie ein Antidepressivum (Paroxetin [Deroxat&reg; u.a.] bzw. Bupropion [in der Schweiz nicht als Antidepressivum registriert] oder Placebo. Der prim&auml;re Endpunkt &ndash; ein mindestens 8 Wochen anhaltender euthymer Zustand mit h&ouml;chstens zwei depressiven oder manischen Symptomen &ndash; wurde in der Antidepressiva-Gruppe von 24% der Behandelten, in der Placebo-Gruppe bei 27% erreicht. Auch bei den sekund&auml;ren Endpunkten ergaben sich in der Placebo-Gruppe durchwegs leicht bessere Resultate. <p>Abstract der Studie aus dem "New England Jornal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/356/17/1711">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/356/17/1711</a></p> <p>Aktuelle &Uuml;bersicht zur Behandlung der bipolaren Krankheit<br /> <a href="http://www.australianprescriber.com/upload/pdf/articles/886.pdf">http://www.australianprescriber.com/upload/pdf/articles/886.pdf</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zur bipolaren Krankheit:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk10a-00.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 06 Jul 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nierenversagen und Zytopenien bei Deferasirox (Exjade®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=49</link>
						 <description><![CDATA[ Die Herstellerfirma von Deferasirox, einem Chelator zur Behandlung der Eisen&uuml;berladung, hat &uuml;ber zwei Nebenwirkungen informiert, die nach der Markteinf&uuml;hrung beobachtet worden waren: es handelt sich um F&auml;lle einerseits von akutem Nierenversagen, zum Teil mit t&ouml;dlichem Verlauf, andererseits von Zytopenien. Bei beiden Nebenwirkungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Grundkrankheiten am Auftreten mitbeteiligt waren. Es wird darauf hingewiesen, dass unter einer Deferasirox-Therapie regelm&auml;ssig Kreatininspiegel, Urin und Blutbild kontrolliert werden sollen. <p>Schweizer "Dear Doctor Letter":<br /> <a href="http://www.newsmaker.ch/upload/customers/swissmedic/Exjade.070328.DDL-d-an%20Swissmedic.pdf">http://www.newsmaker.ch/upload/customers/swissmedic/Exjade.070328.DDL-d-an%20Swissmedic.pdf</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zu Deferasirox (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk06b-06.html ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 21 Jun 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Rosiglitazon (Avandia®) erhöht Herzinfarktrisiko</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=50</link>
						 <description><![CDATA[ In einer im "New England Jornal of Medicine" ver&ouml;ffentlichten Metaanalyse sind 42 Studien zusammengestellt worden, in denen man Rosiglitazon mit Placebo oder anderen Antidiabetika verglichen hatte. Dabei ergab sich, dass Rosiglitazon das Risiko eines Herzinfarktes mit einer "Odds Ratio" (OR) von 1,43 signifikant erh&ouml;ht; auch das Risiko von kardiovaskul&auml;r bedingten Todesf&auml;llen war unter Rosiglitazon erh&ouml;ht (die OR betrug zwar 1,64, war indessen knapp nicht signifikant). Dass der Unterschied einem Effekt von Rosiglitazon zuzuschreiben ist und nicht einer sch&uuml;tzenden Wirkung von anderen Antidiabetika, zeigte sich daran, das die OR f&uuml;r Placebo und die anderen Antidiabetika &auml;hnlich war. <p>Metaanalyse aus dem "New England Jornal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/full/NEJMoa072761">http://content.nejm.org/cgi/content/full/NEJMoa072761</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu Rosiglitazon:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn55.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn187.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn216.html ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 29 May 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nimesulid (Aulin®, Nisulid®) wird in Irland wegen hepatischer Nebenwirkungen zurückgezogen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=51</link>
						 <description><![CDATA[ Die irische Arzneimittelbeh&ouml;rde hat angek&uuml;ndigt, dass der nicht-steroidale Entz&uuml;ndungshemmer Nimesulid ab sofort zur&uuml;ckgezogen wird, nachdem in Irland mehrere F&auml;lle von zum Teil t&ouml;dlich verlaufenden Leberversagen aufgetreten waren. Dass Nimesulid Lebersch&auml;den verursachen kann, ist seit l&auml;ngerem bekannt, und auch aus anderen L&auml;ndern inklusive der Schweiz liegen Berichte zu t&ouml;dlichen Verl&auml;ufen vor. <p>Information der irischen Arzneimittelbeh&ouml;rde:<br /> <a href="http://www.imb.ie/safety.asp?nav=70&amp;action=view&amp;safety_item_id=64">http://www.imb.ie/safety.asp?nav=70&amp;action=view&amp;safety_item_id=64</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummer mit einem Abschnitt zu hepatischen Nebenwirkungen von Nimesulid:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk04a-02.html#ut4</p> Abstract eines Schweizer Fallberichts:<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=11549211&amp;dopt=Abstract">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=11549211&amp;dopt=Abstract</a> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 21 May 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hormone in der Postmenopause erhöhen auch Ovarialkarzinom-Risiko</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=52</link>
						 <description><![CDATA[ In einer vorzeitigen Online-Publikation der Zeitschrift "Lancet" wird eine weitere Analyse der "Million Women Study" vorgestellt. Gem&auml;ss dieser britischen Kohortenstudie erh&ouml;ht eine Hormonsubstitution nach der Menopause das Risiko, an einem Ovarialkarzinom zu erkranken, um 20%, wobei die Gefahr mit zunehmender Einnahmedauer steigt. Ein erh&ouml;htes Risiko fand sich nur bei den Frauen, die aktuell unter Hormonen standen, nicht aber bei denjenigen, die in der Vergangenheit Hormone verwendet hatten. Es wird gesch&auml;tzt, dass pro 2500 Frauen, bei denen eine Hormonsubstitution durchgef&uuml;hrt wird, im Laufe von 5 Jahren 1 zus&auml;tzlicher Fall eines Ovarialkarzinoms auftritt. Zusammenfassung der Studie:<br /> <a href="http://www.millionwomenstudy.org/absovarian.html">http://www.millionwomenstudy.org/absovarian.html</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 08 May 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Chondroitinsulfat (Condrosulf®, Structum®) kaum wirksam bei Knie- und Hüftarthrose</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=53</link>
						 <description><![CDATA[In einer Metaanalyse wurden die randomisierten Studien zusammengestellt (die meisten doppelblind durchgef&uuml;hrt), in denen Chondroitinsulfat bei Knie- oder H&uuml;ftarthrose gepr&uuml;ft worden war. Insgesamt f&uuml;hrte Chondroitinsulfat zu einer st&auml;rkeren Schmerzabnahme als Placebo, und zwar in einem Ausmass, das 1,6 cm auf einer 10 cm messenden Analogskala entspricht. Dieser Unterschied beruht indessen vor allem auf den &auml;lteren Studien; nimmt man allein die neueren, qualitativ besseren Studien, ergibt sich f&uuml;r Chondroitinsulfat kein oder h&ouml;chstens ein marginaler Vorteil. In einigen Studien war auch der Einfluss auf die Gelenkspaltverschm&auml;lerung untersucht worden, wobei Chondroitinsulfat auch hier eine nur geringgradig bessere Wirkung als Placebo zeigte (mit einer durchschnittlichen Differenz in der Gr&ouml;ssenordnung von 0,2 mm). Metaanalyse aus "Annals of Internal Medicine":<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/full/146/8/580">http://www.annals.org/cgi/content/full/146/8/580</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 26 Apr 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhtes Frakturrisiko unter Rosiglitaon (Avandia®) und Pioglitazon (Actos®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=54</link>
						 <description><![CDATA[ In der k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten ADOPT-Studie ("A Diabetes Outcome and Progression Trial") hatte man &uuml;ber mehrere Jahre die Blutzuckerkontrolle unter verschiedenen oralen Antidiabetika untersucht. Wie Arzneimittelbeh&ouml;rden mitteilen, hat eine zus&auml;tzliche Nebenwirkungsanalyse nun ergeben, dass unter Rosiglitazon h&auml;ufiger Frakturen aufgetreten waren als unter den beiden Vergleichssubstanzen Metformin (Glucophage&reg; u.a.) und Glibenclamid (Daonil&reg; u.a.), wobei sich dieser Unterschied nur bei Frauen fand (mit einer Frakturinzidenz &ndash; pro 100 Personenjahre &ndash; von 2,7 bei Rosiglitazon, 1,5 bei Metformin und 1,3 bei Glibenclamid). <p> Auch bei Pioglitazon z&auml;hlte man, nachdem man die klinischen Studien &uuml;berpr&uuml;ft und zusammengefasst hatte, bei Frauen mehr Frakturen als in den Kontrollgruppen.</p> <p>Der Grund, weshalb Glitazone das Frakturrisiko beeinflussen k&ouml;nnten, ist nicht klar.</p> <p>Amerikanische "Dear Doctor Letters" zu Rosiglitazon und Pioglitazon:<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2007/Avandia_GSK_Ltr.pdf" target="_blank">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2007/Avandia_GSK_Ltr.pdf</a><br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2007/Actosmar0807.pdf" target="_blank">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2007/Actosmar0807.pdf</a></p> <p>Abstract der ADOPT-Studie:<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/355/23/2427" target="_blank">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/355/23/2427</a></p> <p>"pharma-kritik"-Texte zu Rosiglitazon und Pioglitazon:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk09a-99.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk17a-00.html</p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu Glitazonen:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn55.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn187.html ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 18 Apr 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Zwei Marktrückzüge in den USA: Pergolid (Permax®) und Tegaserod (Zelmac®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=55</link>
						 <description><![CDATA[ Die amerikanische FDA hat in den letzten Tagen gerade zwei Marktr&uuml;ckz&uuml;ge angek&uuml;ndigt: der eine betrifft Pergolid, einen Dopaminagonisten, der zur Parkinsonbehandlung zugelassen ist, der andere Tegaserod, das beim Reizdarmsyndrom verwendet wird.<br /> Bei Pergolid beruht der Entscheid auf den Ergebnissen von zwei Studien, anfangs Jahr im "New England Journal of Medicine" publiziert, welche die seit l&auml;ngerem bestehende Vermutung best&auml;tigt haben, dass ergotaminartige Dopaminagonisten wie Pergolid oder Cabergolin (Cabaser&reg;) das Risiko von Herzklappenerkrankungen erh&ouml;hen (worauf in dieser Rubrik auch schon hingewiesen worden war).<br /> Im Falle vonTegaserod hatte eine aktualisierte Analyse der durchgef&uuml;hrten Studien ergeben, dass bei dieser Substanz das Risiko f&uuml;r Koronareignisse und Schlaganf&auml;lle &ndash; obschon insgesamt nur relativ wenige F&auml;lle gez&auml;hlt wurden &ndash; gegen&uuml;ber Placebo deutlich erh&ouml;ht ist. <p>FDA-Mitteilungen:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/pergolide.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/pergolide.htm</a><br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/tegaserod.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/tegaserod.htm</a></p> <p>Abstracts der beiden erw&auml;hnten Studien aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/356/1/29">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/356/1/29</a><br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/356/1/39">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/356/1/39</a></p> <p>Fr&uuml;herer BDN-Text zu Pergolid:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn81.html</p> "pharma-kritik"-Nummer und fr&uuml;herer BDN-Text zu Tegaserod:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk18b-01.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn129.html ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 01 Apr 2007 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Schlafwandeln und anderes ausgefallenes Verhalten unter Zolpidem (Stilnox® u.a.)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=56</link>
						 <description><![CDATA[ In der aktuellen Ausgabe des "Australian Adverse Drug Reactions Bulletin" sind die Spontanmeldungen zu Zolpidem-Nebenwirkungen aufgef&uuml;hrt, die in Australien zusammengekommen sind. In rund drei Vierteln der F&auml;lle wurden psychiatrische oder neurologische Nebenwirkungen beschrieben, am h&auml;ufigsten Halluzinationen und Amnesien, ferner Verwirrtheitszust&auml;nde und Depressionen. Besonders erw&auml;hnt werden 16 F&auml;lle, bei denen unter Zolpidem Schlafwandeln vorgekommen ist, das mit auff&auml;lligem Verhalten kombiniert war. Beschrieben sind Personen, die man schlafend beim Essen vor dem offenen K&uuml;hlschrank vorfand, die mit einem Pinsel in der Hand aufwachten, nachdem sie im Schlaf die Haust&uuml;re bemalt hatten, oder die m&ouml;glicherweise schlafend Auto gefahren waren. <p>Zusammenfassung aus dem "Austrralian Adverse Drug Reactions Bulletin":<br /> <a href="http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0702.htm#a2">http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0702.htm#a2</a></p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Schlafmitteln:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn179.html ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 14 Mar 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Anaphylaktische Reaktionen bei Omalizumab (Xolair®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=57</link>
						 <description><![CDATA[ Eine aktuelle FDA-Warnung befasst sich mit Omalizumab, einem Anti-IgE-Antik&ouml;rper, der zur subkutanen Behandlung des schweren Asthma bronchiale dient. Nachdem sich entsprechende F&auml;lle ereignet h&auml;tten, wird nochmals auf die Gefahr hingewiesen, dass Omalizumab lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktionen ausl&ouml;sen kann, und zwar sowohl nach der ersten Dosis als auch sp&auml;ter nach irgendeiner Verabreichung; meistens treten sie innerhalb von zwei, manchmal aber auch erst viele Stunden nach der Injektion auf. Die H&auml;ufigkeit anaphylaktischer Reaktionen wird auf mindestens 0,1% gesch&auml;tzt. Omalizumab darf deshalb nur mit entsprechenden Vorsichtsmassnahmen verabreicht werden, und die Behandelten sind &uuml;ber m&ouml;gliche Anaphylaxiesymptome (Atem- und Kreislaufbeschwerden, Juckreiz, gastrointestinale Symptome etc.) zu informieren. <p>FDA-Warnung:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/omalizumabHCP.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/omalizumabHCP.htm</a></p> <p>Allgemeine Informationen zu Omalizumab:<br /> <a href="http://www.aafp.org/afp/20050115/steps.html">http://www.aafp.org/afp/20050115/steps.html</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zu Omalizumab (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=160" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=160</a><br /> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 02 Mar 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhen Protonenpumpenhemmer das Risiko von Femurfrakturen?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=58</link>
						 <description><![CDATA[ In einer grossen Studie wurden rund 13'500 F&auml;lle einer Femurfraktur einer Kontrollgruppe gegen&uuml;bergestellt. Es zeigte sich, dass Personen mit einer Femurfraktur signifikant h&auml;ufiger &uuml;ber l&auml;ngere Zeit (mindestens 1 Jahr) einen Protonenpumpenhemmer genommen hatten als die Kontrollen (&laquo;Odds Ratio&raquo; = 1,44). Es scheint, dass das Risiko mit der verwendeten Dosis und der Dauer der Einnahme steigt. Dass Protonenpumpenhemmer das Frakturrisiko erh&ouml;hen k&ouml;nnten, liegt m&ouml;glicherweise daran, dass f&uuml;r eine optimale Kalziumaufnahme ein saures Milieu n&ouml;tig ist. <p>Abstract der Studie aus dem JAMA:<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/296/24/2947">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/296/24/2947</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu Protonenpumpenhemmern:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn130.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn145.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn203.html ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 22 Feb 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Darbepoetin alfa (Aranesp®) ohne Nutzen bei Tumoranämie</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=59</link>
						 <description><![CDATA[ In einer placebokontrollierten Doppelblindstudie wurde bei fast 1000 Personen mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung, die an einer nicht auf eine Chemo- oder Radiotherapie zur&uuml;ckzuf&uuml;hrenden An&auml;mie litten, der Nutzen einer Erythropoiese-Stimulierung mit Darbepoetin alfa untersucht. Dabei zeigte sich, dass sich die F&auml;lle, bei denen eine Erythrozytentransfusion n&ouml;tig wurde, durch eine Behandlung mit Darbepoetin alfa nicht signifikant reduzieren liessen. In der einstweiligen Verlaufsbeobachtung fand sich in der Darbepoetin-Gruppe zudem eine leicht erh&ouml;hte Mortalit&auml;t. <p>Amerikanischer "Dear Doctor Letter":<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2007/Aranesp_DHCP_012707.htm">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2007/Aranesp_DHCP_012707.htm</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu Erythropoiese-stimulierenden Substanzen:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn54.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn78.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn109.html ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 03 Feb 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Wehenmittel als Risikofaktor für Fruchtwasserembolie?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=60</link>
						 <description><![CDATA[In einer retrospektiven Kohortenstudie in Kanada wurden &uuml;ber 3 Millionen Geburten analysiert. Dabei zeigten sich verschiedene Risikofaktoren, die mit dem Auftreten einer Fruchtwasserembolie assoziiert waren, einer f&uuml;r die Mutter potentiell t&ouml;dlichen Geburtskomplikation. So ist das Risiko einer Fruchtwasserembolie zum Beispiel erh&ouml;ht, wenn die Mutter &uuml;ber 34 Jahre als ist, wenn nicht vaginal und spontan geboren wird, wenn gewisse Schwangerschaftskomplikationen (Placenta praevia u.a.) vorliegen, jedoch anscheinend auch, wenn wehenf&ouml;rdernde Medikamente eingesetzt werden. Durch Wehenmittel wurde das Risiko einer Fruchtwasserembolie mit einer &laquo;Odds Ratio&raquo; von 2,0 erh&ouml;ht; bei denjenigen F&auml;llen mit t&ouml;dlichem Ausgang betrug der Wert sogar 3,5. Abstract der Studie aus der Zeitschrift "Lancet":<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&amp;cmd=Retrieve&amp;dopt=AbstractPlus&amp;list_uids=17055946&amp;query_hl=37&amp;itool=pubmed_docsum">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&amp;cmd=Retrieve&amp;dopt=AbstractPlus&amp;list_uids=17055946&amp;query_hl=37&amp;itool=pubmed_docsum</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 22 Jan 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Tennisellbogen: Schlechtes Langzeitergebnis mit Steroidinjektionen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=61</link>
						 <description><![CDATA[In einer Studie mit knapp 200 Personen, die an einem Tennisellbogen (Epicondylitis radialis) litten, wurden drei verschiedene Massnahmen verglichen: (1) lokale Injektionen mit einem Kortikosteroid (10 mg Triamcinolon = Kenacort&reg; A u.a.), (2) Physiotherapie inklusive einem Heimprogramm und (3) reines Abwarten ("wait and see"). W&auml;hrend der ersten 6 Wochen wirkte die Steroidinjektion deutlich besser als die beiden anderen Massnahmen. Danach kehrte sich aber das Bild, auch weil es in der Steroidgruppe zu R&uuml;ckf&auml;llen kam: der Prozentsatz der Behandelten, bei denen die Beschwerden vollst&auml;ndig oder grossenteils verschwunden waren, erreichte in der Physiotherapie-Gruppe nach einem halben Jahr 86% und nach einem Jahr 94%; in der "Wait-and-see"-Gruppe waren es 83% bzw. 90%, in der Steroidgruppe nur 45% bzw. 68% (was gegen&uuml;ber beiden anderen Gruppen signifikant schlechter war). Volltext der Studie aus dem "British Medical Journal":<br /> <a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/333/7575/939">http://www.bmj.com/cgi/content/full/333/7575/939</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 08 Jan 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Reaktivierung von Viren unter Rituximab (MabThera®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=62</link>
						 <description><![CDATA[ Rituximab ist ein gegen B-Lymphozyten gerichteter monoklonaler Antik&ouml;rper, der offiziell bei Non-Hodgkin-Lymphomen und rheumatoider Arthritis zugelassen ist. In einer Warnung der amerikanischen FDA wird darauf hingewiesen, dass unter Rituximab lebensbedrohliche virale Infekte reaktiviert werden k&ouml;nnen. Anlass dazu waren zwei an einem systemischen Lupus erythematosus erkrankte Patientinnen, bei denen sich unter Rituximab eine zum Tod f&uuml;hrende progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML) entwickelt hatte, die durch reaktivierte JC-Viren (Jamestown-Canyon-Viren) verursacht wird (das latent bei bis zu 80% der Erwachsenen vorhanden ist). Personen, bei denen unter Rituximab neurologische Symptome wie beispielsweise Seh-, Gleichgewichtsst&ouml;rungen oder Verwirrtheit auftreten, sollen deshalb hinsichtlich einer PML abgekl&auml;rt werden. <p>"Dear Doctor Letter" der FDA:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/rituximab.pdf">http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/rituximab.pdf</a></p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Rituximab:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn138.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 29 Dec 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Anämie bei Niereninsuffizienz nicht zu stark korrigieren</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=63</link>
						 <description><![CDATA[ Bei chronischer Niereninsuffizienz werden zur Behandlung der An&auml;mie erythropoetische Wachstumsfaktoren wie Epoetin (Eprex&reg;, Recormon&reg;) oder Darbepoetin (Aranesp&reg;) verwendet. In zwei Studien hatte man nun untersucht, welchen Einfluss es hat, wenn mit einer entsprechenden Epoetin-Dosis versucht wird, die An&auml;mie m&ouml;glichst vollst&auml;ndig zu korrigieren. In der einen Studie z&auml;hlte man sowohl bei h&ouml;heren wie bei niedrigeren H&auml;moglobinwerten ungef&auml;hr gleich viele kardiovaskul&auml;re Ereignisse. In der anderen Studie dagegen trat der prim&auml;re Endpunkt (Todesfall, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Hospitalisation wegen Herzinsuffizienz) bei Personen, bei denen ein normaler H&auml;moglobinwert von 13,5 g/dl angestrebt worden war, signifikant h&auml;ufiger auf als in der anderen Gruppe mit dem niedrigeren Zielwert von 11,3 g/dl. Ein m&ouml;glichst normaler H&auml;moglobinwert n&uuml;tzt Niereninsuffizienten also nichts, sondern scheint eher noch zu schaden. <p>Abstracts der beiden Studien aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/355/20/2071">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/355/20/2071</a><br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/355/20/2085">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/355/20/2085</a></p> <p>Entsprechende Information der amerikanischen FDA:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/RHE_HCP.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/RHE_HCP.htm</a></p> <p>Fr&uuml;here BDN-Texte zu Epoetin:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn54.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn78.html<a href="http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn78.html"><br /> </a> </p> <p>&nbsp; </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 08 Dec 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nicht-steroidale Entzündungshemmer nach Hüftgelenkersatz ohne klinischen Nutzen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=64</link>
						 <description><![CDATA[Nach H&uuml;ftprothesen-Implantation werden h&auml;ufig nicht-steroidale Entz&uuml;ndungshemmer verordnet, um einer ektopen Ossifikation vorzubeugen. Das Ergebnis einer k&uuml;rzlich publizierten Studie stellt diese Gepflogenheit allerdings in Frage. Rund 900 Personen, bei denen ein H&uuml;ftgelenkersatz durchgef&uuml;hrt worden war, erhielten doppelblind 2 Wochen lang Ibuprofen (3-mal 400 mg/Tag, Brufen&reg; u.a.) oder Placebo. Bei den Kontrollen nach 6 und 12 Monaten fanden sich zwar in der Ibuprofen-Gruppe signifikant weniger ektope Verkalkungen; doch es scheint, dass solche Verkalkungen keinen nennenswerten Einfluss auf den klinischen Verlauf haben, denn in beiden Gruppen ergaben sich in Bezug auf Gelenkfunktion, Schmerzabnahme und k&ouml;rperliche Aktivit&auml;t keine Unterschiede. Nicht zu vergessen, dass unter Ibuprofen die H&auml;ufigkeit von schwereren Blutungen zunahm. Volltext der Studie aus dem "British Medical Journal":<br /> <a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/333/7567/519">http://www.bmj.com/cgi/content/full/333/7567/519</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 23 Nov 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Neuropsychiatrische Nebenwirkungen unter Oseltamivir (Tamiflu®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=65</link>
						 <description><![CDATA[ In den USA hat die Herstellerfirma des bei Influenza eingesetzten Oseltamivir informiert, dass der Nebenwirkungsabschnitt in der Packungsbeilage aktualisiert worden sei. Es betrifft die Beobachtung, dass vor allem bei Kindern, die Oseltamivir genommen haben, Delirien und F&auml;lle von Selbstverletzung vorgekommen sind. Bei Personen, die unter Oseltamivir durch ungew&ouml;hnliches Verhalten auffallen, ist deshalb an eine Nebenwirkung dieses Neuraminidasehemmers zu denken. <p>Amerikanischer "Dear Doctor Letter":<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2006/Tamiflu_dhcp_letter.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2006/Tamiflu_dhcp_letter.pdf</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu Oseltamivir:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn183.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn117.html ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 14 Nov 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Bevacizumab (Avastin®): Enzephalopathie und Nasenseptum-Perforation als seltene Nebenwirkungen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=66</link>
						 <description><![CDATA[ Nordamerikanische Arzneimittelbeh&ouml;rden weisen auf neue Nebenwirkungen hin, die man unter Bevacizumab beobachtet hat (das f&uuml;rs metastasierende Kolorektalkarzinom zugelassen ist). Zum einen handelt es sich um 3 F&auml;lle einer hypertensiven Enzephalopathie sowie um 4 best&auml;tigte und 10 Verdachtsf&auml;lle des Syndroms der reversiblen posterioren Leukenzephalopathie (RPLS); das RPLS &auml;ussert sich mit Kopfschmerzen, Krampfanf&auml;llen, Lethargie, Verwirrtheit, Sehst&ouml;rungen und machmal Hypertonie und l&auml;sst sich nur via MRI sicher diagnostizieren; die Latenz bis zum Auftreten der RPLS-Symptome bei den Bevacizumab-Behandelten lag zwischen 16 Stunden und 1 Jahr. Zum andern werden 7 F&auml;lle einer Nasenseptum-Perforation angef&uuml;hrt, die unter einer Bevacizumab-Therapie vorgekommen sind. <p>Kanadischer und amerikanischer "Dear Doctor Letter":<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/prof/2006/avastin_hpc-cps_e.html" target="_blank">http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/prof/2006/avastin_hpc-cps_e.html</a><br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2006/Avastin_DHCP_Letter.pdf" target="_blank">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2006/Avastin_DHCP_Letter.pdf</a></p> &Uuml;bersicht zu Bevacizumab:<br /> <a href="http://annonc.oxfordjournals.org/cgi/content/full/16/7/999" target="_blank">http://annonc.oxfordjournals.org/cgi/content/full/16/7/999</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 30 Oct 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhen Protonenpumpenhemmer das Risiko einer pseudomembranösen Kolitis?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=67</link>
						 <description><![CDATA[ Das Ergebnis einer k&uuml;rzlich publizierten Fall-Kontroll-Studie l&auml;sst vermuten, dass Protonenpumpenhemmer das Risiko der durch Clostridium difficile verursachten pseudomembran&ouml;sen Kolitis erh&ouml;hen. Als F&auml;lle dienten Personen, die ambulant mit oralem Vancomycin (Vancocin&reg;) behandelt worden waren &ndash; wof&uuml;r die pseudomembran&ouml;se Kolitis einzige Indikation ist. Es zeigte sich, dass vor der Vancomycin-Verschreibung in der Fallgruppe signifikant mehr Antibiotika ("Odds Ratio" = 8,2), aber auch signifikant h&auml;ufiger Protonenpumpenhemmer (OR = 3,5) eingesetzt worden waren als in der Kontrollgruppe. Keinen Unterschied fand man hingegen bei der Verwendung von H2-Rezeptorantagonisten. <p>Fall-Kontroll-Studie und Begleitkommentar aus dem "Canadian Medical Association Journal":<br /> <a href="http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/175/7/745">http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/175/7/745</a><br /> <a href="http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/175/7/757">http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/175/7/757</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu den Protonenpumpenhemmern:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn130.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn145.html ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 14 Oct 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Ethinylestradiol/Norelgestromin-Pflaster (Evra®): Neue Hinweise für erhöhtes Thromboembolierisiko</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=68</link>
						 <description><![CDATA[ Es best&auml;tigt sich, was schon vor einem Jahr in den &laquo;Bad Drug News&raquo; anget&ouml;nt wurde: Frauen, die als Kontrazeptivum das Ethinylestradiol/Norelgestromin-Pflaster verwenden, scheinen sich einem erh&ouml;hten Thromboembolierisiko auszusetzen. Gem&auml;ss der amerikanischen FDA war dieses Pflaster in zwei epidemiologischen Studien einem vergleichbaren oralen Kontrazeptivum (mit 35 &micro;g Ethinylestradiol plus Norgestimat = Cilest&reg;) gegen&uuml;bergestellt worden. W&auml;hrend sich in einer Studie kein Unterschied zeigte, ergab sich bei der anderen f&uuml;r das Pflaster ein ungef&auml;hr doppelt so hohes Thromboembolierisiko wie f&uuml;r die Pille. <p>Aktuelle Informationen der FDA zum Ethinylestradiol/Norelgestromin-Pflaster:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/infopage/orthoevra/qa20060920.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/infopage/orthoevra/qa20060920.htm</a></p> Fr&uuml;herer BDN-Text zum Ethinylestradiol/Norelgestromin-Pflaster:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn178.html ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 04 Oct 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Triptane und Antidepressiva: Vorsicht vor einem Serotoninsyndrom</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=69</link>
						 <description><![CDATA[Die amerikanische FDA hat daran erinnert, dass die zur Migr&auml;nebehandlung verwendeten Triptane ein Serotoninsyndrom ausl&ouml;sen k&ouml;nnen, wenn sie mit Antidepressiva vom Typ der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (z.B. Fluoxetin = Fluctine&reg; u.a.) oder Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (z.B. Venlafaxin = Efexor&reg;) kombiniert werden. Das Serotoninsyndrom ist gekennzeichnet durch Unruhe, Halluzinationen, Puls- und Temperaturanstieg, &Uuml;belkeit, Erbrechen oder Durchfall; die Gefahr ist am gr&ouml;ssten, wenn eine Therapie ge&auml;ndert wird, also wenn unter einer Behandlung mit serotoninergen Medikamenten eine zus&auml;tzliche serotoninerge Substanz eingesetzt bzw. deren Dosis erh&ouml;ht wird. Information der FDA:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/SSRI_SS200607.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/SSRI_SS200607.htm</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 18 Sep 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Blutbildveränderungen unter oral verabreichtem Terbinafin (Lamisil® u.a.)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=70</link>
						 <description><![CDATA[Die australische Arzneimittelbeh&ouml;rde erinnert daran, dass als schwere Nebenwirkungen einer antimykotischen Therapie mit oral verabreichtem Terbinafin neben Hepatotoxizit&auml;t und Hautreaktionen auch Blutbildver&auml;nderungen auftreten k&ouml;nnen. Von den 663 Nebenwirkungsmeldungen zu Terbinafin, die bislang in Australien gesammelt wurden, beschreiben 7 eine Agranulozytose, 7 eine Neutropenie und 2 eine Panzytopenie. In den meisten F&auml;llen manifestierte sich die Blutbildver&auml;nderung nach einer Behandlungsdauer von 4 bis 6 Wochen und bildete sich nach Absetzen von Terbinafin rasch zur&uuml;ck; bei einer Patientin entwickelte sich allerdings ein t&ouml;dlicher septischer Schock. Wenn man Terbinafin l&auml;nger als einen Monat verschreibt, ist es ratsam, auf m&ouml;gliche Symptome einer Neutropenie wie Fieber oder Halsschmerzen hinzuweisen. Bericht aus dem "Australian Adverse Drug Reactions Bulletin":<br /> <a href="http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0608.htm#a3">http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0608.htm#a3</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 25 Aug 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Anorexie-Patientinnen profitieren nicht von einer Behandlung mit Fluoxetin (Fluctine® u.a.)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=71</link>
						 <description><![CDATA[Bei Anorexia nervosa werden als Begleittherapie oft Antidepressiva verschrieben &ndash; eine Gepflogenheit, die durch das Ergebnis einer k&uuml;rzlich publizierten Doppelblindstudie in Frage gestellt wird. 93 Anorexie-Patientinnen im Alter zwischen 16 und 45 Jahren erhielten &ndash; nachdem ihr "Body Mass Index" (BMI) w&auml;hrend 2 Wochen &uuml;ber einem Wert von 19 kg/m&sup2; stabil geblieben war &ndash; entweder Fluoxetin (Durchschnittsdosis = 63,5 mg/Tag) oder Placebo; zus&auml;tzlich wurde bei allen eine kognitive Verhaltenstherapie durchgef&uuml;hrt. Nach 1 Jahr fanden sich in den beiden Gruppen keine signifikanten Unterschiede, sowohl beim Anteil der Patientinnen, bei denen der BMI &uuml;ber 18,5 kg/ m&sup2; blieb und die Studie ohne vorzeitigen Abbruch zu Ende gef&uuml;hrt werden konnte, als auch bei der Zahl derjenigen, bei denen ein R&uuml;ckfall eingetreten war (BMI unter 16,5 kg/m&sup2;). Abstract der Studie aus dem JAMA:<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/295/22/2605">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/295/22/2605</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 16 Aug 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Mögliche teratogene Wirkung von Lamotrigin (Lamictal® u.a.)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=72</link>
						 <description><![CDATA[ Die Herstellerfirmen des Antiepileptikums Lamotrigin haben mit einem Rundschreiben informiert, dass in Nordamerika der Verdacht auf eine teratogene Wirkung von Lamotrigin aufgekommen sei. Bei Kindern, deren M&uuml;tter im ersten Schwangerschaftsdrittel Lamotrigin als Monotherapie erhalten hatten, beobachtete man eine h&ouml;here Inzidenz an Gaumen- und Lippenspalten als in einer Kontrollpopulation. Auch die Zahl aller schwerwiegender Missbildungen lag bei den Lamotrigin-exponierten Kindern etwas h&ouml;her. Obschon andere Geburtenregister bislang keine solchen Hinweise geliefert haben, wird die Fachinformation im Schweizer Arzneimittel-Kompendium entsprechend angepasst. <p>"Dear Doctor Letter" zur m&ouml;glichen Lamotrigin-Teratogenit&auml;t:<br /> <a href="http://www.newsmaker.ch/upload/customers/swissmedic/DDL%20Lamictal_D.pdf">http://www.newsmaker.ch/upload/customers/swissmedic/DDL%20Lamictal_D.pdf</a></p> "pharma-kritik"-Nummer mit einem Abschnitt zu Lamotrigin (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk06a-03.html ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 29 Jul 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Werden Vorteile der medikamentenbeschichteten Koronarstents überschätzt?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=73</link>
						 <description><![CDATA[ Koronarstents, die mit Substanzen wie Sirolimus oder Paclitaxel beschichtet sind, werden heute &ndash; obschon wesentlich teurer &ndash; sehr h&auml;ufig gegen&uuml;ber unbeschichteten bevorzugt, da sie mit einem verminderten Restenose-Risiko einhergingen. Diese Praxis wurde jedoch k&uuml;rzlich in den "Annals of Internal Medicine" mit folgenden Kritikpunkten in Frage gestellt: (1) Der klinische Nutzen der medikamentenbeschichteten Stents wird &uuml;bersch&auml;tzt, zum Beispiel weil in den Vergleichsstudien bei den unbeschichteten Stents nicht die bestm&ouml;glichen Modelle gew&auml;hlt wurden; (2) Stentthrombosen, potentiell lebensbedrohend, kommen bei den medikamentenbeschichteten Stents wahrscheinlich h&auml;ufiger vor als gemeinhin angenommen; (3) in den Studien wurde der "weiche" Endpunkt der Revaskularisationsrate gegen&uuml;ber den "harten" Endpunkten wie Myokardinfarkt oder Tod zu stark gewichtet; (4) das Kosten-Nutzen-Verh&auml;ltnis von medikamentenbeschichteten Stents wird als zu g&uuml;nstig dargestellt. Die Autoren der &Uuml;bersicht pl&auml;dieren deshalb daf&uuml;r, dass medikamentenbeschichtete Stents wieder restriktiver verwendet werden. Abstract der &Uuml;bersicht aus "Annals of Internal Medicine":<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/abstract/144/12/913">http://www.annals.org/cgi/content/abstract/144/12/913</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 20 Jul 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Langwirkende Betamimetika erhöhen bei Asthmakranken das Exazerbations- und Sterberisiko</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=74</link>
						 <description><![CDATA[ Eine k&uuml;rzlich erschienene Metaanalyse best&auml;tigt den immer wieder vorgebrachten Verdacht, dass sich die inhalative Behandlung mit langwirkenden Betamimetika wie Formoterol (Foradil&reg;, Oxis&reg;) oder Salmeterol (Serevent&reg;) ung&uuml;nstig auf den Verlauf eines Asthmas auswirkt. Die Zusammenfassung von 19 placebokontrollierten Studien ergab, dass langwirkende Betamimetika das Risiko von lebensbedrohlichen Asthmaexazerbationen sowie von asthmabedingten Hospitalisationen und Todesf&auml;llen signifikant erh&ouml;hen, wobei sich die &laquo;Odds Ratios&raquo; (OR) f&uuml;r diese Ereignisse zwischen 1,8 und 3,5 bewegten. Die ung&uuml;nstigen Effekte von langwirkenden Betamimetika zeigten sich auch bei Personen, die gleichzeitig inhalative Steroide verwendeten. Es wird gesch&auml;tzt, dass langwirkende Betamimetika etwa zu 1 zus&auml;tzlichen Todesfall pro 1000 Personenjahre f&uuml;hren. <p>Metaanalyse aus den "Annals of Internal Medicine":<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/full/144/12/904">http://www.annals.org/cgi/content/full/144/12/904</a></p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu den langwirkenden Betamimetika:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn85.html ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 04 Jul 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>ACE-Hemmer in der ganzen Schwangerschaft kontraindiziert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=75</link>
						 <description><![CDATA[Die Empfehlung bei ACE-Hemmern, dass sie nicht w&auml;hrend der Schwangerschaft verabreicht werden sollten, bezog sich bislang vor allem auf das zweite und dritte Trimenon. Gem&auml;ss einer aktuellen Studie ist dieses Verbot nun wohl auf die gesamte Schwangerschaft auszudehnen. In einer Kohorte von &uuml;ber 29'000 schwangeren Frauen wurden 209 identifiziert, die einen ACE-Hemmer einzig im ersten Trimenon genommen hatten. Bei den Kindern dieser Frauen z&auml;hlte man 2- bis 3-mal h&auml;ufiger Herz- und andere Missbildungen als bei den Kindern, deren M&uuml;tter keine oder andere Antihypertensiva erhalten hatten. Als Reaktion darauf hat die amerikanische FDA nochmals darauf hingewiesen, dass ACE-Hemmer sofort abgesetzt werden sollen, wenn eine Schwangerschaft bekannt ist. <p>Abstract der Studie aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/354/23/2443">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/354/23/2443</a></p> Mitteilung der FDA:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/ACEIHCP.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/ACEIHCP.htm</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 19 Jun 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Höherdosierte Steroide als Auslöser eines Vorhofflimmerns?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=76</link>
						 <description><![CDATA[In einer holl&auml;ndischen Fall-Kontroll-Studie wurden 385 Personen, bei denen neu ein Vorhofflimmern diagnostiziert worden war, &uuml;ber 6000 Kontrollpersonen gegen&uuml;bergestellt. In der Fallgruppe fanden sich signifikant mehr Personen, die innerhalb eines Monats vor dem Auftreten des Vorhofflimmerns ein h&ouml;herdosiertes Steroid erhalten hatten (in einer &Auml;quivalenzdosis von mindestens 7,5 mg Prednison pro Tag, peroral, parenteral oder rektal verabreicht); die "Odds Ratio" (OR) lag dabei &uuml;ber 6. Der arrhythmogene Effekt der Steroide beruht m&ouml;glicherweise auf ihrer mineralokortikoiden Wirkung mit Natrium- und Fl&uuml;ssigkeitsretention bzw. darauf, dass sie zu einem Kaliumausstrom aus den Zellen f&uuml;hren. Es scheint aber auch, dass Steroide nicht direkte Ursache, sondern mehr ausl&ouml;sender Faktor eines Vorhofflimmerns sind. Abstract der Studie aus "Archives of Internal Medicine":<br /> <a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/166/9/1016">http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/166/9/1016</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 02 Jun 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Akute Niereninsuffizienz unter Natriumphosphat-haltigen Laxantien</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=77</link>
						 <description><![CDATA[Die amerikanische FDA macht darauf aufmerksam, dass Natriumphosphat-haltige Laxantien (z.B. Colophos&reg;), die peroral zur Darmreinigung vor Kolonuntersuchungen oder -eingriffen eingesetzt werden, in seltenen F&auml;llen zu einem akuten Nierenversagen f&uuml;hren k&ouml;nnen. Es handelt sich dabei um eine akute Phosphatnephropathie, gekennzeichnet durch Tubulussch&auml;den und Ablagerungen von Kalziumphosphat-Kristallen. Das Risiko ist erh&ouml;ht bei &auml;lteren Leuten, bei vorbestehender Nierenfunktionsst&ouml;rung, bei Volumenmangel sowie bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika, ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten und nicht-steroidalen Entz&uuml;ndungshemmern. Als Prophylaxe sollte die Anwendung solcher Laxantien immer von einer gen&uuml;genden Fl&uuml;ssigkeitsaufnahme begleitet sein. Mitteilung der FDA:<br /> <a href="http://www.infomed.org/bad-drug-news/Die%20amerikanische%20FDA%20macht%20darauf%20aufmerksam,%20dass%20Natriumphosphat-haltige%20Laxantien%20%28z.B.%20Colophos%AE%29,%20die%20peroral%20zur%20Darmreinigung%20vor%20Kolonuntersuchungen%20oder%20-eingriffen%20eingesetzt%20werden,%20in%20seltenen%20F%E4llen%20zu%20einem%20akuten%20Nierenversagen%20f%FChren%20k%F6nnen.%20Es%20handelt%20sich%20dabei%20um%20eine%20akute%20Phosphatnephropathie,%20gekennzeichnet%20durch%20Tubulussch%E4den%20und%20Ablagerungen%20von%20Kalziumphosphat-Kristallen.%20Das%20Risiko%20ist%20erh%F6ht%20bei%20%E4lteren%20Leuten,%20bei%20vorbestehender%20Nierenfunktionsst%F6rung,%20bei%20Volumenmangel%20sowie%20bei%20gleichzeitiger%20Einnahme%20von%20Diuretika,%20ACE-Hemmern,%20Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten%20und%20nicht-steroidalen%20Entz%FCndungshemmern.%20Als%20Prophylaxe%20sollte%20die%20Anwendung%20solcher%20Laxantien%20immer%20von%20einer%20gen%FCgenden%20Fl%FCssigkeitsaufnahme%20begleitet%20sein.">http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/OSP_solutionHCP.htm</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 26 May 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Homocystein-senkende Vitamine haben keinen Einfluss auf kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=78</link>
						 <description><![CDATA[Fols&auml;ure, Vitamin B12 und Vitamin B6 senken die Konzentration von Homocystein, das als kardiovaskul&auml;rer Risikofaktor gilt. Zwei grosse Doppelblindstudien zeigen nun aber, dass sich die H&auml;ufigkeit kardiovaskul&auml;rer Ereignisse durch eine entsprechende Vitamingabe nicht beeinflussen l&auml;sst. In der einen Studie erhielten rund 5500 Personen mit einer atherosklerotischen Gef&auml;sskrankheit oder mit Diabetes mellitus Placebo oder ein Kombinationspr&auml;parat mit Fols&auml;ure, Vitamin B12 und Vitamin B6. Nach einer Beobachtungszeit von f&uuml;nf Jahren fand sich beim prim&auml;ren Endpunkt &ndash; der Summe aus Herzinfarkten, Schlaganf&auml;llen und kardiovaskul&auml;r bedingten Todesf&auml;llen &ndash; kein signifikanter Unterschied. In der anderen Studie befasste man sich mit &uuml;ber 3700 Personen, die einen Myokardinfarkt erlitten hatten. Auf vier Gruppen verteilt, bekamen sie entweder Placebo oder die drei Vitamine in verschiedener Kombination. Auch hier liess sich das Risiko eines kardiovaskul&auml;ren Ereignisses durch Vitamine nicht senken; es ergab sich sogar der Hinweis, dass die Kombination aller drei Vitamine das Risiko leicht erh&ouml;ht. Abstracts der beiden Studien auds dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/354/15/1567">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/354/15/1567</a><br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/354/15/1578">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/354/15/1578</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 16 May 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Methylphenidat (Ritalin® u.a.) und kardiovaskuläre Risiken</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=79</link>
						 <description><![CDATA[ Methylphenidat und andere Stimulantien, die unter anderem bei Aufmerksamkeitsst&ouml;rung und Hyperaktivit&auml;t eingesetzt werden, sollen gem&auml;ss einem Expertenkomitee der amerikanischen FDA mit einer speziellen Warnung versehen werden, die auf die kardiovaskul&auml;ren Risiken hinweist. Infolge ihrer sympathomimetischen Wirkung erh&ouml;hen Stimulantien Herzfrequenz und Blutdruck, was sehr wahrscheinlich das Risiko von Herzinfarkten, Schlaganf&auml;llen und pl&ouml;tzlichen Todesf&auml;llen erh&ouml;ht. In der Nebenwirkungsdatenbank der FDA finden sich zum Beispiel mehrere Meldungen zu pl&ouml;tzlichen Todesf&auml;llen unter Methylphenidat; sie betrafen sowohl Kinder wie Erwachsene, wobei zum Teil vorbestehende, erst bei der Autopsie diagnostizierte Herzleiden bestanden hatten.<br /><br />Artikel zu den kardiovaskul&auml;ren Risiken von Stimulantien aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/full/354/14/1445">http://content.nejm.org/cgi/content/full/354/14/1445</a> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 27 Apr 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Sägepalmen-Extrakt hilft nicht bei benigner Prostatahyperplasie</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=80</link>
						 <description><![CDATA[Extrakte der S&auml;gepalme (Serenoa repens) sollen bei benigner Prostatahyperplasie wirksam sein. Eine neue Studie &ndash; die unter den bisher zu diesem Thema ver&ouml;ffentlichten als aussagekr&auml;ftigste zu betrachten ist &ndash; f&uuml;hrt zum Schluss, dass dieser Anspruch nicht gerechtfertigt ist: 225 M&auml;nner mit Prostatahyperplasie, die auf einer von 0 bis 35 Punkten reichenden Symptomenskala durchschnittlich 15 Punkte erreichten, erhielten doppelblind ein Pr&auml;parat mit S&auml;gepalmen-Extrakt oder Placebo. Nach einem Jahr hatten sich die Beschwerden in beiden Gruppen im selben Mass vermindert, n&auml;mlich um marginale 0,7 Punkte (als klinisch relevant gilt eine &Auml;nderung von mindestens 3 Punkten). Auch in Bezug auf die maximale Harnflussrate ergab sich in den beiden Gruppen kein signifikanter Unterschied bzw. keine nennenswerte Besserung. Abstract der Studie aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/354/6/557">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/354/6/557</a>  ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 17 Apr 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Auch unter Celecoxib (Celebrex®) erhöhtes Herzinfarktrisiko</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=81</link>
						 <description><![CDATA[ Vor allem die Herstellerfirma von Celecoxib bem&uuml;ht sich zu betonen, dass dieser COX 2-Hemmer anders als beispielsweise das zur&uuml;ckgezogene Rofecoxib (Vioxx&reg;) nicht mit einem erh&ouml;hten Risiko kardiovaskul&auml;rer Nebenwirkungen behaftet ist. Gem&auml;ss einer soeben publizierten Metaanalyse kommen aber wahrscheinlich auch bei Celecoxib vermehrt kardiale Nebenwirkungen vor. F&uuml;r diese Metaanalyse wurden die 6 wichtigsten bzw. aussagekr&auml;ftigsten Studien zusammengefasst, in denen man Celecoxib (200 bis 800 mg/Tag) bei verschiedenen Indikationen mit Placebo oder anderen Schmerzmitteln verglichen hatte. Es zeigte sich, dass Celecoxib-Behandelte signifikant h&auml;ufiger Herzinfarkte erlitten hatten (mit einer &laquo;Odds Ratio&raquo; von ungef&auml;hr 2); bei den anderen Endpunkten (zerebrovaskul&auml;re Ereignisse, kardiovaskul&auml;re Todesf&auml;lle und Zusammenfassung aller kardiovaskul&auml;ren Ereignisse) fand sich zwischen Celecoxib und den Vergleichsgruppen kein Unterschied. Volltext der Metaanalyse aus dem "Journal of the Royal Society of Medicine":<br /> <a href="http://www.jrsm.org/cgi/content/full/99/3/132">http://www.jrsm.org/cgi/content/full/99/3/132</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 05 Apr 2006 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Makulaödem und Speicheldrüsenschwellung: zwei neue Probleme mit Rosiglitazon (Avandia®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=82</link>
						 <description><![CDATA[ Wie die Herstellerfirma zusammen mit den Arzneimittelbeh&ouml;rden mitteilte, ist unter einer Therapie mit Rosiglitazon in seltenen F&auml;llen ein neues oder ein sich verschlechterndes Makula&ouml;dem vorgekommen. (Ein Diabetes mellitus bzw. die Retinopathie sind selbst bereits Risikofaktoren eines Makula&ouml;dems.) Bei den meisten der Betroffenen bestanden auch eine allgemeine Fl&uuml;ssigkeitsretention mit peripheren &Ouml;demen und Gewichtszunahme. Rosiglitazon-Behandelte sollen instruiert werden, sich sofort zu melden, wenn Sehst&ouml;rungen auftreten.<br /> In der aktuellen Ausgabe des "Canadian Adverse Reaction Newsletter" wird zudem von f&uuml;nf Personen berichtet, bei denen sich unter Rosiglitazon eine ein- oder beidseitige Parotisschwellung entwickelt hatte; in einem Fall war auch die Submandibularis-Dr&uuml;se betroffen. <p>Information zum Makula&ouml;dem:<br /> <a href="http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/174/5/623">http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/174/5/623</a></p> <p>Information zur Speicheldr&uuml;senschwellung:<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/bulletin/carn-bcei_v16n1_e.html#5">http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/bulletin/carn-bcei_v16n1_e.html#5</a></p> <p>"pharma-kritik"-Text zu Rosiglitazon:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk09a-99.html</p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Rosiglitazon:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn55.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 17 Mar 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Tibolon (Livial®): Studienabbruch wegen vermehrter Schlaganfälle</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=83</link>
						 <description><![CDATA[ Tibolon ist ein synthetisches Steroidhormon, das gegen Postmenopausen-Beschwerden und zur Osteoporoseprophylaxe eingesetzt wird. In einer grossen Untersuchung ("Long term Intervention on Fractures and other endpoints Trial" = LIFT-Studie) fand man bei einer Zwischenanalyse, dass mit Tibolon behandelte Frauen zwar weniger osteoporotische Frakturen, daf&uuml;r aber h&auml;ufiger Schlaganf&auml;lle erlitten hatten als diejenigen der Kontrollgruppe, weshalb nun die Studie vorzeitig abgebrochen wurde. <p>Information zum Abbruch der Tibolon-Studie:<br /> <a href="http://www.dkma.dk/1024/visUKLSArtikel.asp?artikelID=8196">http://www.dkma.dk/1024/visUKLSArtikel.asp?artikelID=8196</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zu Tibolon (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk05a-03.html ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 28 Feb 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Ximelagatran/Melagatran (Exanta®) wird wegen Hepatotoxizität zurückgezogen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=84</link>
						 <description><![CDATA[ Ximelagatran/Melagatran ist ein Thrombinhemmer, der vor rund einem Jahr f&uuml;r die Thromboembolie-Prophylaxe bei orthop&auml;dischen Operationen eingef&uuml;hrt worden ist. Die Herstellerfirma hat nun mitgeteilt, dass Ximelagatran/Melagatran zur&uuml;ckgezogen wird. Als Ausl&ouml;ser dieses Entscheids wird der Fall einer schweren Lebersch&auml;digung genannt, der w&auml;hrend einer klinischen Studie beobachtet worden ist. Das hepatotoxische Potential von Ximelagatran/Melagatran war allerdings bereits bei der Einf&uuml;hrung bekannt und ein wichtiger Grund daf&uuml;r, dass das Mittel in der Schweiz nur f&uuml;r eine Kurzzeitbehandlung und zum Beispiel in den USA gar nie zugelassen wurde. <p>Information von Swissmedic zum R&uuml;ckzug von Ximelagatran/Melagatran: <a href="http://www.swissmedic.ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=4777">http://www.swissmedic.ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=4777</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zu Ximelagatran/Melagatran (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk01a-05.html ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 16 Feb 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Bufexamac (Parfenac®) sollte wegen seiner sensibilisierenden Wirkung nicht mehr eingesetzt werden</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=85</link>
						 <description><![CDATA[ Bufexamac ist ein nicht-steroidaler Entz&uuml;ndungshemmer, der in der Schweiz unter dem Namen Parfenac&reg; zur &auml;usserlichen Behandlung von Ekzemen, Sonnenbrand oder Insektenstichen erh&auml;ltlich ist. Allerdings f&uuml;hrt Bufexamac h&auml;ufig zu Kontaktallergien; so konnte man bei fast 1,5% der Personen, die Bufexamac anwendeten, via Epikutantest eine Sensibilisierung nachweisen. Es besteht auch die Gefahr, dass die Nebenwirkung nicht erkannt wird, da sie sich kaum von der Grundkrankheit unterscheidet. Gem&auml;ss der Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft (Akd&Auml;) sollen deshalb Bufexamac-haltige Produkte nicht mehr verwendet werden; zudem fordert sie regulatorische Massnahmen (im Gegensatz zur Schweiz sind in Deutschland mehrere Pr&auml;parate mit Bufexamac rezeptfrei erh&auml;ltlich). Informationen zu Bufexamac (Akd&Auml;-Newsletter):<br /> <a href="http://www.akdae.de/49/897_2006_094.html">http://www.akdae.de/49/897_2006_094.html</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 01 Feb 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Resistenz gegenüber Oseltamivir (Tamiflu®) bei Vogelgrippe</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=86</link>
						 <description><![CDATA[ Im "New England Journal of Medicine" ist k&uuml;rzlich &uuml;ber vier vietnamesische Patientinnen berichtet worden, die von einer Infektion mit dem Influenza A (H5N1)-Virus (Vogelgrippe) betroffen und trotz einer Behandlung mit dem Neuraminidase-Hemmer Oseltamivir (in der &uuml;blichen Dosierung von 2-mal 75 mg/Tag) gestorben waren. In zwei F&auml;llen konnten unter oder kurz nach der Oseltamivir-Therapie Influenza A (H5N1)-Viren isoliert werden, die eine Mutation im Neuraminidase-Gen aufwiesen, die mit einer hochgradigen Resistenz gegen&uuml;ber Oseltamivir assoziiert ist. Laut dem Begleitkommentar sei daran vor allem beunruhigend, dass solche Resistenzen vermutlich beg&uuml;nstigt werden, wenn das massenweise gehortete Oseltamivir von Laien falsch eingesetzt werde, sowie auch dass man keine Kenntnisse &uuml;ber die &Uuml;bertragbarkeit von Oseltamivir-resistenten Viren habe. <p>Fallserie und Kommentar aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/full/353/25/2667">http://content.nejm.org/cgi/content/full/353/25/2667</a><br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/full/353/25/2633">http://content.nejm.org/cgi/content/full/353/25/2633</a></p> <p>&Uuml;bersichten zur Influenzabehandlung mit Neuraminidasehemmern sowie zur Influenza A (H5N1)-Infektion beim Menschen:<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/full/353/13/1363">http://content.nejm.org/cgi/content/full/353/13/1363</a><br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/full/353/13/1374">http://content.nejm.org/cgi/content/full/353/13/1374</a></p> <p>Fr&uuml;herer BDN-Text zu Oseltamivir (mit weiteren Links):<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn117.html</p> P.S. Es gibt auch eine "pharma-kritik"-Nummer (6/2005) zu Influenza A (H5N1), die aber noch nicht als Internet-Version verf&uuml;gbar ist. ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 17 Jan 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Fibrate ohne überzeugenden Nutzen bei Typ-2-Diabetes</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=87</link>
						 <description><![CDATA[ Die Dyslipid&auml;mie, wie sie beim Typ-2-Diabetes vorkommt, l&auml;sst sich mit Fibraten korrigieren. Eine k&uuml;rzlich publizierte Studie zeigt allerdings, dass dies keinen wesentlichen Einfluss auf das Herzinfarktrisiko hat. Fast 9800 Personen mit Typ-2-Diabetes wurden w&auml;hrend 5 Jahren doppelblind entweder mit Fenofibrat (1x 200 mg/Tag, Lipanthyl&reg;) oder mit Placebo behandelt. Die H&auml;ufigkeit des prim&auml;ren Endpunktes, Myokardinfarkte inklusive infarktbedingte Todesf&auml;lle, wurde durch Fenofibrat von 5,9 auf 5,2% reduziert, diejenige des sekund&auml;ren Endpunktes, die Kombination von kardiovaskul&auml;ren Ereignissen wie Myokardinfarkt, Schlaganfall, Revaskularisation u.a., von 13,9 auf 12,5%; lediglich der Unterschied beim sekund&auml;ren Endpunkt ist - knapp - signifikant. Insgesamt war der Effekt von Fenofibrat deutlich geringer, als man erwartet hatte. <p>Abstract der Studie aus dem "Lancet": <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=16310551&amp;query_hl=1&amp;itool=pubmed_docsum">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=16310551&amp;query_hl=1&amp;itool=pubmed_docsum</a> </p> <p>Fr&uuml;herer BDN-Text zu Fibraten: http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn19.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 31 Dec 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hauptstudie zu Rofecoxib (Vioxx®) war schöngefärbt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=88</link>
						 <description><![CDATA[ In einem im Internet vorzeitig publizierten Editorial des "New England Journal of Medicine" (NEJM) dr&uuml;cken die Herausgeber der Zeitschrift ihre Sorge &uuml;ber die Unredlichkeiten aus, die bei der VIGOR-Studie ("Vioxx Gastrointestinal Outcome Research") stattgefunden haben. In jener Studie hatte man beobachtet, dass unter Rofecoxib signifikant mehr Myokardinfarkte auftraten als unter der Vergleichssubstanz Naproxen (Apranax&reg; u.a.). Wie nun herausgekommen ist, wurden bei der Ver&ouml;ffentlichung im NEJM vor f&uuml;nf Jahren &ndash; mit Wissen von mindestens zwei der Autoren &ndash; in der Rofecoxib-Gruppe drei Myokardinfarkt-F&auml;lle unterschlagen und nur 17 statt 20 F&auml;lle aufgelistet. Dies bedeutet, dass einige urspr&uuml;ngliche Berechnungen der VIGOR-Studie falsch sind bzw. f&uuml;r Rofecoxib ein zu tiefes Herzinfarktrisiko angegeben wurde. Die Herausgeber des NEJM erwarten nun von den Autoren der VIGOR-Studie, dass sie ein Korrigendum publizieren. <p>NEJM-Editorial:<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/reprint/NEJMe058314v1.pdf">http://content.nejm.org/cgi/reprint/NEJMe058314v1.pdf</a></p> VIGOR-Studie:<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/full/343/21/1520">http://content.nejm.org/cgi/content/full/343/21/1520</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 16 Dec 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI): Der Lack blättert ab</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=89</link>
						 <description><![CDATA[ Ein Essay, in der Internetzeitschrift "PloS Medicine" publiziert, r&auml;umt mit g&auml;ngigen Vorstellungen auf, die wir mit SSRI verbinden. Es sei eine verbreitete Meinung &ndash; die auch besonders in der Werbung der Pharmafirmen gepflegt werde &ndash;, dass Depressionen und gewisse andere psychiatrische Erkrankungen auf einem durch SSRI korrigierbaren Serotoninmangel oder Neurotransmitter-Ungleichgewicht beruhen w&uuml;rden. Ergebnisse der modernen Gehirnforschung lassen indessen vermuten, dass die Mechanismen viel komplexer und noch wenig verstanden sind. Der R&uuml;ckschluss, die Wirksamkeit von SSRI bei Depressionen sei ein Beleg f&uuml;r die Serotoninmangel-Hypothese, erscheine zwar naheliegend, sei aber logisch falsch. Dazu komme, dass die antidepressive Wirkung von SSRI wahrscheinlich ebenfalls zu relativieren ist: wenn man alle Vergleichsstudien analysiert, also auch diejenigen, die nicht ver&ouml;ffentlicht, sondern nur den Arzneimittelbeh&ouml;rden zur Verf&uuml;gung gestellt wurden, findet man bei mehr als der H&auml;lfte keine signifikanten Unterschiede zwischen Antidepressivum und Placebo. <p>Volltext des Essays:<br /> <a href="http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&amp;doi=10.1371/journal.pmed.0020392">http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&amp;doi=10.1371/journal.pmed.0020392</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu SSRI:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn177.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn51.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 09 Dec 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Schlafmittel bei älteren Leuten ohne überzeugendes Nutzen-Risiko-Verhältnis</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=90</link>
						 <description><![CDATA[In einer Metaanalyse untersuchte man das Nutzen-Risiko-Verh&auml;ltnis von Schlafmitteln bei &uuml;ber 60-j&auml;hrigen Personen, wobei sich die Daten haupts&auml;chlich auf Benzodiazepine und Benzodiazepinrezeptor-Agonisten (Zolpidem = Stilnox&reg; u.a., Zopiclon = Imovane&reg;, Zaleplon = Sonata&reg;) beziehen. Es zeigte sich, dass Hypnotika &ndash; mit zwar signifikanten, jedoch geringradigen Unterschieden &ndash; die subjektive Schlafqualit&auml;t verbessern, die Schlafzeit verl&auml;ngern und die Aufwachh&auml;ufigkeit vermindern. Demgegen&uuml;ber verursachten die Schlafmittel aber auch deutlich h&auml;ufiger Nebenwirkungen wie "Hang-over" und kognitive oder psychomotorische St&ouml;rungen, was in einzelnen F&auml;llen zu St&uuml;rzen mit Knochenbr&uuml;chen oder zu einem Verkehrsunfall beitrug. In dieser Metaanalyse kommt man zum Schluss, dass bei &auml;lteren Leuten unter Hypnotika die Wahrscheinlichkeit irgendeiner Nebenwirkung h&ouml;her ist als die Aussicht auf einen verbesserten Schlaf. Volltext der Metaanalyse aus dem "British Medical Journal":<br /> <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/331/7526/1169">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/331/7526/1169</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 02 Dec 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Frauen, die mit dem Östrogen/Norelgestromin-Pflaster (Evra®) verhüten, haben eine erhöhte Östrogenexposition</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=91</link>
						 <description><![CDATA[ Die amerikanische FDA macht darauf aufmerksam, dass eine Antikonzeption mit dem &Ouml;strogen/Norelgestromin-Pflaster im Vergleich zu einer typischen Pille mit 35 &micro;g Ethinylestradiol zu einer um etwa 60% h&ouml;heren &Ouml;strogenexposition f&uuml;hrt. Unter oralen Kontrazeptiva finden sich zwar h&ouml;here &Ouml;strogen-Plasmaspitzenspiegel; mit dem Pflaster, das sieben Tage lang aufgeklebt bleibt, ist aber die Durchschnittskonzentration h&ouml;her. Dies bedeutet, dass mit dem Pflaster vermutlich ein erh&ouml;htes Risiko &ouml;strogenbedingter Nebenwirkungen (z.B. Thromboembolien) besteht. <p>FDA-Mitteilung:<br /> <a href="http://www.fda.gov/bbs/topics/news/2005/NEW01262.html">http://www.fda.gov/bbs/topics/news/2005/NEW01262.html</a></p> &Uuml;bersicht zu dem &Ouml;strogen/Norelgestromin-Pflaster aus "Pharmacotherapy" (Gratisregistrierung n&ouml;tig):<br /> <a href="http://www.medscape.com/viewarticle/451857">http://www.medscape.com/viewarticle/451857</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 23 Nov 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Teratogene Wirkung von Paroxetin (Deroxat® u.a.) und anderen selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI)?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=92</link>
						 <description><![CDATA[Wie die Herstellerfirma bzw. verschiedene Arzneimittelbeh&ouml;rden k&uuml;rzlich bekanntgaben, gibt es Hinweise f&uuml;r eine m&ouml;gliche teratogene Wirkung von Paroxetin. In zwei retrospektiven Analysen &ndash; durchgef&uuml;hrt bei schwangeren Frauen, die im ersten Trimester mit Antidepressiva behandelt worden waren &ndash; ergab sich in der einen f&uuml;r Paroxetin ein signifikant h&ouml;heres Risiko von schwerwiegenden Missbildungen als f&uuml;r andere Antidepressiva ("Odds Ratio" = 2,2); es handelte sich dabei vor allem um kardiale Missbildungen (Ventrikelseptumdefekte). Zudem gibt es Daten, die vermuten lassen, dass dieses erh&ouml;hte Missbildungsrisiko nicht nur Paroxetin, sondern auch andere SSRI betrifft. Entscheidet man sich bei einer Frau, die schwanger werden will oder schwanger ist, eine Behandlung mit Paroxetin zu stoppen, ist aber zu ber&uuml;cksichtigen, dass ein zu rasches Absetzen Entzugserscheinungen hervorrufen kann. Informationen von Herstellerfirma/Arzneimittelbeh&ouml;rden:<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/prof/paxil_3_hpc-cps_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/prof/paxil_3_hpc-cps_e.html</a><br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2005/Paxil_dearhcp_letter.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2005/Paxil_dearhcp_letter.pdf</a><br /> <a href="http://www.swissmedic.ch/de/industrie/overall.asp?theme=0.00108.00001.00001&amp;theme_id=927&amp;news_id=4668&amp;page=1">http://www.swissmedic.ch/de/industrie/overall.asp?theme=0.00108.00001.00001&amp;theme_id=927&amp;news_id=4668&amp;page=1</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 16 Nov 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nachzügler-Präparate als grosse Kostentreiber</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=93</link>
						 <description><![CDATA[In einer kanadischen Untersuchung wurde der Frage nachgegangen, was dazu beigetragen hat, dass sich die Medikamentenausgaben innerhalb des kurzen Zeitraums von 1996 bis 2003 verdoppelt haben. Der gr&ouml;sste Teil (80%) der Kostenzunahme liess sich auf die Verschreibung von Nachz&uuml;gler-Pr&auml;paraten ("Me Toos") zur&uuml;ckf&uuml;hren - k&uuml;rzlich oder neu eingef&uuml;hrte Substanzen, die gegen&uuml;ber bereits erh&auml;ltlichen Medikamenten keinen substantiellen Vorteil bieten. Die Ausgaben f&uuml;r solche Nachz&uuml;gler-Pr&auml;parate machten 1996 41%, 2003 bereits 63% der gesamten Medikamentenkosten aus. Bei den Substanzen, die einen wirklichen therapeutischen Fortschritt bedeuteten, stieg der Anteil an den Gesamtausgaben lediglich von 6% auf 10%. W&uuml;rden die Preise von Nachz&uuml;gler-Pr&auml;paraten vermehrt nach dem Preis &auml;lterer Alternativmedikamente ausgerichtet, liessen sich immense Kosten sparen. <p>Volltext der Untersuchung aus dem "British Medical Journal": <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/bmj;331/7520/815%20">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/bmj;331/7520/815 </a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 28 Oct 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Spielsucht unter neueren Dopaminagonisten</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=94</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Fallserie werden 11 Personen vorgestellt, bei denen man wegen eines Morbus Parkinson eine Behandlung mit Dopaminagonisten einleitete und bei denen sich danach eine zum Teil zu enormen Geldverlusten f&uuml;hrende Spielsucht entwickelte, und zwar mehrheitlich innerhalb weniger Monate nach Therapiebeginn. In der H&auml;lfte der F&auml;lle traten zus&auml;tzlich Kaufrausch, &uuml;berm&auml;ssiges Essen und Alkoholtrinken oder verst&auml;rkter Sexualtrieb auf. Nach Absetzen des Dopaminagonisten verschwanden diese Probleme jeweils bald. In neun F&auml;llen handelte es sich beim Dopaminagonisten um Pramipexol (Sifrol&reg;), in den zwei anderen F&auml;llen um Ropinirol (Requip&reg;). Beide Substanzen besitzen eine hohe Selektivit&auml;t zu Dopamin-D3-Rezeptoren, die vor allem im limbischen System vorkommen und bei &uuml;berm&auml;ssiger Stuimulation offenbar solche Verhaltensauff&auml;lligkeiten hervorrufen k&ouml;nnen. <p> Abstract der Fallserie aus "Archives of Neurology": <a href="http://archneur.ama-assn.org/cgi/content/short/62/9/1377">http://archneur.ama-assn.org/cgi/content/short/62/9/1377</a></p> <p> "pharma-kritik"-Nummer zur Parkinsonbehandlung (mit einem Abschnitt zu den Dopaminagonisten): http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk17b-97.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 27 Sep 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Multivitaminpräparate schützen nicht vor Infektionen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=95</link>
						 <description><![CDATA[ &Uuml;ber 900 M&auml;nner und Frauen im Alter von mindestens 65 Jahren, die man in schottischen Allgemeinpraxen rekrutiert hatte und von denen die meisten gegen Grippe geimpft waren, nahmen ein Jahr lang doppelblind entweder ein Pr&auml;parat mit verschiedenen Vitaminen und Mineralien oder Placebo. Sowohl die H&auml;ufigkeit, mit der wegen einer infekti&ouml;sen Erkrankung Hilfe oder Rat der Arztpraxis beansprucht worden war, als auch die Anzahl der Tage, an denen die Teilnehmenden gem&auml;ss ihren Angaben an Symptomen einer Infektion gelitten hatten, waren in beiden Gruppen praktisch gleich; dementsprechend hatten die Multivitaminpr&auml;parate keinen Einfluss auf die Antibiotikaverordnungen. Auch bei der Einsch&auml;tzung der Lebensqualit&auml;t zeigten sich keine Unterschiede. <p>Volltext der Studie aus dem "British Medical Journal":<br /> <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/331/7512/324">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/331/7512/324</a></p> <p>Fr&uuml;herer BDN-Text zu Vitaminen und grippalen Infekten:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn70.html</p> "pharma-kritik"-Nummer zu Problemen mit Vitaminpr&auml;paraten (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk12a-04.html ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 19 Sep 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title> Fentanyl-Pflaster (Durogesic ® Matrix): Atemdepression und andere Gefahren</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=96</link>
						 <description><![CDATA[Verschiedene Warnungen erinnern daran, dass es sich beim Fentanyl-Pflaster um ein potentes Opioidpr&auml;parat handelt, das nur bei starken Dauerschmerzen verschrieben werden soll. Wegen der Gefahr einer lebensbedrohlichen Atemdepression eignet sich es nur f&uuml;r Personen, die bereits an starke Opioide gew&ouml;hnt sind, das heisst, die w&auml;hrend mindestens einer Woche ein Opioid in einer &Auml;quivalenzdosis von 60 mg peroralem Morphin genommen haben. In Kombination mit CYP3A4-Hemmern ist der Fentanyl-Abbau verlangsamt und das Nebenwirkungsrisiko erh&ouml;ht. Selbst nach Entfernen des Fentanyl-Pflasters kann eine Atemdepression bestehenbleiben, da die Haut ein gen&uuml;gend hohes Depot zu speichern vermag, um noch &uuml;ber viele Stunden Wirkstoff abzugeben. Zudem besteht auch beim Fentanyl-Pflaster die M&ouml;glichkeit eines Missbrauchs. In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, dass ein nach drei Tagen entferntes Fentanyl-Pflaster noch eine betr&auml;chtliche Wirkstoffmenge enthalten kann, die &ndash; sei es bei abh&auml;ngigen Personen, sei es bei Kindern &ndash; jeglicher unsachgem&auml;ssen Verwendung offensteht. <p> Warnhinweise aus den USA und Kanada (inkl. "Dear Doctor Letter" der Herstellerfirma): <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/fentanylHCP.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/fentanylHCP.htm</a><br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2005/duragesic_ddl.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2005/duragesic_ddl.pdf</a><br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/bulletin/carn-bcei_v15n3_e.html#1">http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/bulletin/carn-bcei_v15n3_e.html#1</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 12 Sep 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Kardiotoxizität von Trastuzumab (Herceptin ®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=97</link>
						 <description><![CDATA[ Zwei grosse Studien befassten sich mit Frauen, die an einem operablen, lymphknotenpositiven Mammakarzinom litten, bei dem zudem eine verst&auml;rkte Expression des Wachstumsfaktors HERS-2 bestand. Wie eine Zwischenanalyse zeigte, l&auml;sst sich in diesem Kollektiv die Brustkrebsprognose vermutlich verbessern, wenn die Chemotherapie mit Trastuzumab erg&auml;nzt wird. In einer zus&auml;tzlichen Auswertung mit Daten der einen Studie beobachtete man in der Trastuzumab-Gruppe aber auch eine deutliche h&ouml;here Rate von schwerer Herzinsuffizienz (NYHA III&deg; oder IV&deg;); &uuml;ber 3 Jahre kumuliert, betrug die Inzidenz von Herzinsuffizienz oder kardialen Todesf&auml;llen 4,1%, w&auml;hrend sie in der Kontrollgruppe nur 0,8% erreichte. <p> Warnung zur Kardiotoxizit&auml;t von Trastuzumab ("Dear Doctor Letter"): <br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2005/HerceptinDDL_0805.FINAL.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2005/HerceptinDDL_0805.FINAL.pdf</a></p> <p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Trastuzumab: <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn16.html</p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 02 Sep 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Cholinesterasehemmer bei Alzheimer-Krankheit – die Kontroverse geht weiter</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=98</link>
						 <description><![CDATA[ In einer systematischen &Uuml;bersicht wurden 22 placebokontrollierte Doppelblindstudien zusammengefasst, in denen die Wirksamkeit von Cholinesterasehemmern (Donepezil = Aricept&reg;, Galantamin = Reminyl&reg;, Rivastigmin = Exelon&reg;) bei Alzheimer-Krankheit untersucht worden war. In den den meisten Studien waren die Unterschiede gegen&uuml;ber Placebo zum Beispiel in Bezug auf die kognitiven Funktionen zwar signifikant, erreichten jedoch nicht ein Ausmass, das sich als klinisch relevant bezeichnen l&auml;sst. Zudem liessen sich bei praktisch allen Studien methodologische M&auml;ngel feststellen. Deshalb kommen die Autoren und Autorinnen der &Uuml;bersicht zum Schluss, dass die Verschreibung von Cholinesterasehemmern wissenschaftlich wenig fundiert ist &ndash; dies ganz im Gegensatz zu einer namhaften Gruppe von Schweizer Fachleuten, denen die Verabreichung von Cholinesterasehemmern nach wie vor als evidenzbasierte Behandlung erscheint. <p>Volltext der systematischen &Uuml;bersicht aus dem "British Medical Journal":<br /> <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/331/7512/321">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/331/7512/321</a></p> <p>Stellungnahme von Schweizer Fachleuten zu den Cholinesterasehemmern aus dem "Swiss Medical Forum":<br /> <a href="http://www.medicalforum.ch/pdf/pdfhist_d/2005/2005-31/2005-31-380.pdf">http://www.medicalforum.ch/pdf/pdfhist_d/2005/2005-31/2005-31-380.pdf</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu Cholinesterasehemmern:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn153.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn137.html ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 18 Aug 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Blutbildveränderungen und erhöhte Infektanfälligkeit unter Efalizumab (Raptiva®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=99</link>
						 <description><![CDATA[Efalizumab ist eine neue immunsupprimierende Substanz, die zur systemischen Behandlung einer ausgepr&auml;gten Psoriasis angeboten wird. In den USA ist nun ein "Dear Doctor Letter" publiziert worden, in dem vor seltenen, schweren Nebenwirkungen gewarnt wird, die man unter Efalizumab beobachtet hat. Einerseits handelt es sich um h&auml;molytische An&auml;mien, die 4 bis 6 Monate nach Therapiebeginn auftraten, sowie um Thrombozytopenien. Andererseits betrifft es verschiedenartige Infekte wie zum Beispiel Pneumonien, Sepsis, Weichteil- oder Knocheninfekte, die sich neu entwickelt oder trotz Antibiotikabehandlung verschlechtert haben. "Dear Doctor Letter" der Herstellerfirma:<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2005/raptiva_deardoc_071205.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2005/raptiva_deardoc_071205.pdf</a> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 08 Aug 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAID) können offenbar zu akutem Harnblasenverhalten beitragen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=100</link>
						 <description><![CDATA[ In einer holl&auml;ndischen Fall-Kontroll-Studie wurden 536 M&auml;nner mit akutem, einen Katheter erfordernden Harnblasenverhalten einer Kontrollgruppe gegen&uuml;bergestellt. Erwartungsgem&auml;ss fanden sich in der Fallgruppe deutlich mehr M&auml;nner, die Prostataleiden, Harnwegsinfekte oder neurologische Erkrankungen aufwiesen oder die zum Beispiel unter Opioiden standen. Ein erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r ein Harnblasenverhalten beobachtete man aber auch bei denjenigen, die NSAIDs einnahmen oder bis kurz zuvor eingenommen hatten; in Bezug auf andere Risikofaktoren korrigiert ergab sich eine &laquo;Odds Ratio&raquo; (OR) von 2. Der Zusammenhang liegt vermutlich darin, dass durch NSAIDs auch Funktionen der Prostaglandine gehemmt werden, welche diese im Urogenitaltrakt aus&uuml;ben. <a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/165/13/1547">Abstract der Studie aus "Archives of Internal Medicine"</a> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 30 Jul 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hepatotoxizität der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=101</link>
						 <description><![CDATA[ Extrakte der Traubensilberkerze - in der Schweiz sind mehrere Pr&auml;parate im Handel - werden zur Behandlung klimakterischer Beschwerden empfohlen. Sowohl die britischen wie kanadischen Arzneimittelbeh&ouml;rden haben nun auf eine m&ouml;gliche Hepatotoxizit&auml;t hingewiesen. In Grossbritannien sind mindestens 20 F&auml;lle von Lebersch&auml;den bekannt, die sich w&auml;hrend der Einnahme von Traubensilberkerzen-Pr&auml;paraten ereigneten. Das Spektrum reichte von reversiblen Leberenzymver&auml;nderungen bis zum Leberversagen. <p>Mitteilungen der britischen und kanadischen Arzneimittelbeh&ouml;rden:<br /> <br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/carn-bcei_v15n3_e.html#2">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/carn-bcei_v15n3_e.html#2</a><br /> <a href="http://medicines.mhra.gov.uk/ourwork/licensingmeds/herbalmeds/herbalsafety.htm#black">http://medicines.mhra.gov.uk/ourwork/licensingmeds/herbalmeds/herbalsafety.htm#black</a> </p> <p>&Uuml;bersichten zu Traubensilberkerzen-Extrakten ("pharma-kritik"-Nummer nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): <br /> <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk07a-04.html<a href="http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk07a-04.html%20"><br /> </a><a href="http://www.aafp.org/afp/20030701/114.html%20">http://www.aafp.org/afp/20030701/114.html </a></p> <p>&nbsp; </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 22 Jul 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Anagrelid (Xagrid®) ist bei essentieller Thrombozythämie weniger wirksam als Hydroxycarbamid (Litalir®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=102</link>
						 <description><![CDATA[Anagrelid, ein neues Medikament, das die Megakaryozyten-Reifung hemmt, wird zur Behandlung der essentiellen Thrombozyth&auml;mie empfohlen. Eine soeben publizierte Studie l&auml;sst allerdings vermuten, dass es der &ndash; im &Uuml;brigen auch weitaus billigeren &ndash; Referenzsubstanz Hydroxycarbamid (Hydroxyharnstoff) unterlegen ist: &Uuml;ber 800 Personen mit essentieller Thrombozyth&auml;mie, bei denen aufgrund einer hohen Thrombozytenzahl (&uuml;ber 1 Million/&micro;l) und weiterer Kriterien ein hohes Risiko f&uuml;r ein vaskul&auml;res Ereignis bestand, erhielten neben niedrigdosierter Acetylsalicyls&auml;ure entweder Anagrelid oder Hydroxycarbamid. Nach einer medianen Beobachtungszeit von mehr als 3 Jahren hatten &ndash; bei vergleichbarer Reduktion der Thrombozytenzahl &ndash; in der Anagrelid-Gruppe 14%, in der Hydroxycarbamid-Gruppe dagegen nur 9% der Behandelten eine arterielle oder ven&ouml;se Thrombose oder eine ernsthafte Blutung erlitten. Unter Anagrelid war auch signifikant h&auml;ufiger eine Transformation in eine Osteomyelofibrose aufgetreten. Abstract der Studie aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/short/353/1/33">http://content.nejm.org/cgi/content/short/353/1/33</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 08 Jul 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Adjuvante Chemotherapie beim Mammakarzinom: Vorsicht bei neuen Zytostatikakombinationen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=103</link>
						 <description><![CDATA[Die beiden Taxane Paclitaxel (Taxol&reg;) und Docetaxel (Taxotere&reg;) werden in zunehmendem Mass bei der adjuvanten Chemotherapie des lokalisierten Mammakarzinoms eingesetzt. Dass damit auch vermehrt Risiken in Kauf genommen werden, zeigt eine aktuelle Studie auf: 627 Brustkrebs-Patientinnen erhielten eine adjuvante Chemotherapie entweder mit einer Kombination von Doxorubicin (Adriblastin&reg; u.a.) plus Cyclophosphamid (Endoxan&reg;) oder mit einer Kombination von Doxorubicin plus Docetaxel. Die Docetaxel-Kombination rief signifikant mehr schwerwiegende Nebenwirkungen hervor als die andere Kombination; besonders augenf&auml;llig war der Unterschied bei den febrilen Neutropenien (41% gegen&uuml;ber 7%). Bei drei Frauen, bei denen sich unter der Docetaxel-Kombination eine Neutropenie entwickelt hatte, traten weitergehende Komplikationen auf (z.B. Divertikulitis mit septischem Schock), die in zwei F&auml;llen zum Tode f&uuml;hrten; aus diesem Grund wurde die Studie vorzeitig gestoppt. <p>Abstract der Studie aus dem JAMA:<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/293/19/2367">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/293/19/2367</a></p> Abstract einer systematischen &Uuml;bersicht zu den Taxanen beim lokalisierten Mammakarzinom:<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15172358&amp;query_hl=1">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15172358&amp;query_hl=1</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 15 Jun 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Kieferknochennekrosen unter Bisphosphonaten</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=104</link>
						 <description><![CDATA[ In verschiedenen Publikationen ist darauf aufmerksam gemacht worden, dass Bisphosphonate zu einer Osteonekrose von Mandibula oder Maxilla f&uuml;hren k&ouml;nnen. Diese Nebenwirkung ist bislang vor allem bei Patient(inn)en beobachtet worden, die wegen eines Krebsleidens eines der intraven&ouml;s verabreichten Bisphosphonate (Pamidronat = Aredia&reg;, Zoledronat = Zometa&reg;) &ndash; zum Teil in Kombination mit Kortikosteroiden und Zytostatika &ndash; erhalten hatten; in Einzelf&auml;llen waren aber auch andere Bisphosphonate wie zum Beispiel Alendronat (Fosamax&reg;) involviert. Die Kiefernekrosen, die sich in Schmerzen, einer Funktionsst&ouml;rung oder einer Entstellung &auml;ussern und schwer zu behandeln sind, traten meist nach zahn&auml;rztlichen Eingriffen (Zahnextraktion u.a.) auf. Es wird deshalb empfohlen, vor einer intraven&ouml;sen Bisphosphonat-Behandlung eine zahn&auml;rztliche Untersuchung zu veranlassen bzw. w&auml;hrend einer solchen Therapie nur im Notfall invasive zahn&auml;rztliche Eingriffe durchzuf&uuml;hren. <p>Internetquellen, die sich mit den Osteonekrosen unter Bisphosphonaten befassen:<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/aredia_zometa_hpc_e.pdf">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/aredia_zometa_hpc_e.pdf</a><br /> <a href="http://www.mja.com.au/public/issues/182_08_180405/pur10144_fm.html">http://www.mja.com.au/public/issues/182_08_180405/pur10144_fm.html</a><br /> <a href="http://theoncologist.alphamedpress.org/cgi/content/short/10/5/301#R10">http://theoncologist.alphamedpress.org/cgi/content/short/10/5/301#R10</a></p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Bisphosphonaten:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn89.html ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 06 Jun 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Oxcarbazepin (Trileptal®): Warnung vor schweren Überempfindlichkeitsreaktionen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=106</link>
						 <description><![CDATA[ In Nordamerika ist auf lebensbedrohliche Nebenwirkungen hingewiesen worden, die bei Kindern und Erwachsenen beobachtet worden waren, die mit Oxcarbazepin behandelt wurden. Es handelt sich um schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse sowie um andere &Uuml;berempfindlichkeitsreaktionen, die verschiedene Organe betreffen und z.B. mit Fieber, Hautausschlag, Lymphadenopathie, Lebersch&auml;den oder Blutbildver&auml;nderungen einhergehen k&ouml;nnen. Es sind Kreuzreaktionen mit Carbamezepin (Tegretol&reg; u.a.) m&ouml;glich, das heisst, bei etwa 25 bis 30% der Leute, die von &Uuml;berempfindlichkeitsreaktionen betroffen sind, entwickeln sie sich sowohl unter Oxcarbazepin wie unter Carbamazepin. <p>Amerikanischer und kanadischer "Dear Doctor letter":<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2005/trileptal_hcp.pdf%20">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2005/trileptal_hcp.pdf </a><br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/trileptal_hpc_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/trileptal_hpc_e.html</a></p> <p> "pharma-kritik"-Nummern &uuml;ber Oxcarbazepin (z.T. nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk14a-95.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk06a-03.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 24 May 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Herzinsuffizienz-Behandlung mit Nesiritid (Noratak®) erhöht möglicherweise die Mortalität</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=107</link>
						 <description><![CDATA[ Nesiritid, rekombinantes BNP ("Brain natriuretic peptide"), steht zur intraven&ouml;sen Behandlung der dekompensierten Herzinsuffizienz zur Verf&uuml;gung. In einer Analyse wurden die drei wichtigsten mit Nesiritid durchgef&uuml;hrten Studien zusammengefasst und in Bezug auf die Sterberaten untersucht. Es ergab sich, dass die 30-Tagesmortalit&auml;t in den Nesiritid-Gruppen h&ouml;her lag als in den Kontrollgruppen, die Diuretika und Vasodilatantien (aber keine positiv inotrop wirkenden Substanzen) erhalten hatten (7,2% gegen&uuml;ber 4,0%). Das erh&ouml;hte Sterberisiko unter Nesiritid h&auml;ngt m&ouml;glicherweise damit zusammen, dass das Mittel die Nierenfunktion verschlechtern kann. Solange keine Resultate einer aussagekr&auml;ftigeren Studie vorliegen, soll man Nesiritid nur einsetzen, wenn eine herk&ouml;mmliche Therapie mit Diuretika und Nitraten nicht gen&uuml;gend wirkt. <p>Abstract der Analyse aus dem JAMA:<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/293/15/1900">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/293/15/1900</a></p> "pharma-kritik"-Nummer zu Nesiritid (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk02b-04.html ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 17 May 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Intraartikulär verabreichte Hyaluronsäure hat bei Kniearthrose keinen klinisch relevanten Nutzen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=108</link>
						 <description><![CDATA[In einer Metaanalyse wurden 22 placebokontrollierte Studien zusammengestellt, in denen Personen mit einer Kniearthrose wiederholte intraartikul&auml;re Injektionen mit Hyalurons&auml;ure oder -derivaten erhalten und sich die Verlaufskontrollen zum Teil bis zu einem Jahr erstreckt hatten. Mit Hyalurons&auml;ure wurden Schmerzen in Ruhe um 1 bis 9%, Schmerzen w&auml;hrend oder nach einer Belastung um 1 bis 7% reduziert (ermittelt auf einer 10 cm messenden visuellen Analogskala); obschon teilweise signifikant, sind diese Unterschiede geringer als das, was bei der Angabe einer Schmerzlinderung &uuml;blicherweise mit "etwas besser" bezeichnet wird. Auch die Gelenksfunktion vermochte Hyalurons&auml;ure nicht signifikant zu beeinflussen. H&auml;ufiger als in den Kontrollgruppen traten bei den Hyalurons&auml;ure-Behandelten zwar harmlose, aber unangenehme Nebenwirkungen auf wie Schmerzen an der Injektionsstelle. Volltext der Metaanalyse aus dem "Canadian Medical Association Journal":<br /> <a href="http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/172/8/1039">http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/172/8/1039</a> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 21 Apr 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Valdecoxib (Bextra®) verschwindet</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=109</link>
						 <description><![CDATA[Obwohl Pfizer gem&auml;ss Zeitungsberichten mit den Zulassungsbeh&ouml;rden dar&uuml;ber diskutiere, unter welchen Bedingungen der COX-2-Hemmer Valdecoxib (bzw. das entsprechende "Prodrug" Parecoxib) wieder eingef&uuml;hrt werden k&ouml;nnte, gilt seit dem 7. April 2005 ein Verkaufsstopp f&uuml;r dieses Medikament. Fast wider Erwarten hat sich die amerikanische Arzneimittelbeh&ouml;rde FDA daf&uuml;r entschieden, den Herstellern den R&uuml;ckzug von Valdecoxib "nahezulegen". Die Arzneimittelbeh&ouml;rden anderer L&auml;nder sind dann, wie &uuml;blich, dem FDA-Entscheid gefolgt. Die vorberatende Expertenkommission der FDA hatte im M&auml;rz 2005 noch mit 17 gegen 13 Stimmen empfohlen, Valdecoxib weiter zuzulassen. Bald wurde aber bekannt, dass 10 Mitglieder dieser Kommission finanzielle Beziehungen zu COX-2-Herstellern haben, womit die Glaubw&uuml;rdigkeit einer "unabh&auml;ngigen" Beurteilung zunichte gemacht wurde. F&uuml;r Valdecoxib hat sich negativ ausgewirkt, dass nicht nur ein noch ungen&uuml;gend definiertes kardiovaskul&auml;res Risiko besteht, sondern dass die Substanz auch h&auml;ufiger als andere Antirheumatika zu gef&auml;hrlichen Hautreaktionen f&uuml;hrt. <p>Mitteilung der FDA:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/COX2.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/COX2.htm</a></p> <p>Mitteilung der Swissmedic:<br /> <a href="http://www.swissmedic.ch/de/fach/overall.asp?theme=0.00081.00001&amp;theme_id=476">http://www.swissmedic.ch/de/fach/overall.asp?theme=0.00081.00001&amp;theme_id=476</a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 08 Apr 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>COX-2-Hemmer haben eine stärkere blutdrucksteigernde Wirkung als andere nicht-steroidale Entzündungshemmer</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=110</link>
						 <description><![CDATA[ Nicht-steroidale Entz&uuml;ndungshemmer (NSAID) k&ouml;nnen zu einem Blutdruckanstieg f&uuml;hren. Wie eine aktuelle Metaanalyse zeigt, ist dieses Risiko bei COX-2-Hemmern h&ouml;her als bei anderen NSAID. Im Vergleich zu Placebobehandelten wiesen mit COX-2-Hemmern Behandelte einen um 4/1 mmHg h&ouml;heren Blutdruck und ein um 61% h&ouml;heres Risiko auf, dass sich eine arterielle Hypertonie entwickelt; auch der Vergleich mit herk&ouml;mmlichen NSAID fiel zu Ungunsten der COX-2-Hemmer aus (beim Blutdruck mit einer Differenz von 3/1 mmHg, beim Hypertonierisiko mit einem Unterschied von 25%). Es scheint, dass Rofecoxib (Vioxx&reg;) den Blutdruck st&auml;rker erh&ouml;ht als Celecoxib (Celebrex&reg;). Der blutdrucksteigernde Effekt der COX-2-Hemmer ist m&ouml;glicherweise ein Faktor, der beim Auftreten der vermehrten kardiovaskul&auml;ren Nebenwirkungen eine Rolle spielt. <p>Abstract der Metaanalyse aus den "Archives of Internal Medicine":<br /> <a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/165/5/490">http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/165/5/490</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu den kardiovaskul&auml;ren Problemen unter COX-2-Hemmern:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn141.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn149.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 01 Apr 2005 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Intrapleural verabreichte Streptokinase bietet beim Pleuraempyem keinen Nutzen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=111</link>
						 <description><![CDATA[Zu den Behandlungsoptionen beim Pleuraempyem geh&ouml;rt die intrapleurale Gabe von Streptokinase; man erhofft sich damit, dass die fibrinolytische Wirkung zur Verfl&uuml;ssigung des Empyems beitr&auml;gt, so dass sich eher auf einen chirurgischen Eingriff verzichten l&auml;sst. Diese Argumentation wird nun durch eine Doppelblindstudie widerlegt: 427 Personen mit einem Pleuraempyem wurden mit Antibiotika und einer Thoraxdrainage behandelt; zus&auml;tzlich verabreichte man der einen H&auml;lfte intrapleural Streptokinase (6-mal 250'000 E alle 12 Stunden), der anderen Placebo. Sowohl nach 3 wie nach 12 Monaten fand man in beiden Gruppen keine Unterschiede bez&uuml;glich Mortalit&auml;t und H&auml;ufigkeit der notwendig gewordenen chirurgischen Drainagen; auch die Spitalaufenthaltsdauer liess sich durch die Streptokinase nicht verk&uuml;rzen. Abstract der Studie aus dem "New England Journal of Medicine":<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/352/9/865">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/352/9/865</a> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 20 Mar 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhtes Krebsrisiko durch Pimecrolimus-Crème (Elidel®) und Tacrolimus-Salbe (Protopic®)?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=112</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einem Warnhinweis der amerikanischen FDA erh&ouml;hen Pimecrolimus und Tacrolimus m&ouml;glicherweise auch bei lokaler Applikation &ndash; wie sie zur Behandlung der atopischen Dermatitis empfohlen werden &ndash; das Krebsrisiko (z.B. Hauttumoren, Lymphome). Sowohl im Tierversuch wie auch in einzelnen F&auml;llen beim Menschen waren nach Anwendung von Pimecrolimus-Cr&egrave;me oder Tacrolimus-Salbe b&ouml;sartige Tumoren aufgetreten. Das Risiko scheint mit der Dosis und Anwendungsdauer zuzunehmen. Deshalb sollten diese beiden Immunsuppressiva bei atopischer Dermatitis nur eingesetzt werden, wenn andere Massnahmen nicht helfen, sowie jeweils nur vor&uuml;bergehend und in der geringstn&ouml;tigen Menge; bei Kindern unter 2 Jahren seien sie kontraindiziert. <p>Informationen der FDA:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/elidel_protopic.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/elidel_protopic.htm</a><br /> <a href="http://www.fda.gov/bbs/topics/ANSWERS/2005/ANS01343.html">http://www.fda.gov/bbs/topics/ANSWERS/2005/ANS01343.html</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummer zu Pimecrolimus-Cr&egrave;me und Tacrolimus-Salbe (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk05b-03.html</p> Metaanalyse zur Wirksamkeit von Pimecrolimus und Tacrolimus bei atopischer Dermatitis (Abstract):<br /> <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/abstract/330/7490/516">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/abstract/330/7490/516</a> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 13 Mar 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hormonsubstitution in der Postmenopause begünstigt Gallenleiden und Urininkontinenz</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=113</link>
						 <description><![CDATA[ Mit den Daten der WHI-Studie ("Women's Health Initiative") hat man zwei weitere Analysen durchgef&uuml;hrt, die k&uuml;rzlich in der Zeitschrift JAMA ver&ouml;ffentlicht worden sind: Die eine Arbeit zeigte, dass eine Hormonsubstitution in der Menopause &ndash; sei es mit &Ouml;strogenen allein, sei es mit einer &Ouml;strogen/Gestagen-Kombination &ndash; das Risiko einer Erkrankung der Gallenorgane signifikant erh&ouml;ht (mit einer "Hazard Ratio" von rund 1,6 bis 1,7). Die andere Untersuchung ergab, dass hormonbehandelte Frauen h&auml;ufiger oder st&auml;rker von Symptomen einer Urininkontinenz geplagt wurden als diejenigen der Kontrollgruppen. <p>Abstracts der beiden Studien:<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/293/3/330">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/293/3/330</a><br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/293/8/935">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/293/8/935</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zur WHI-Studie:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn69.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn90.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn95.html ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 07 Mar 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Viele Sehbehinderte können Packungsbeilagen nicht lesen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=114</link>
						 <description><![CDATA[ Gem&auml;ss einer Studie, die im "British Journal of Ophthalmology" ver&ouml;ffentlicht wurde, bekunden Sehbehinderte oft M&uuml;he, die Packungsbeilagen von Augentropfen bzw. anderen Medikamenten zu lesen. F&uuml;r die meisten Personen, deren Visus auf der Snellen-Skala unter 6/18 liegt, sind die &uuml;blichen Schriftgr&ouml;ssen zu klein. Es wird deshalb empfohlen, f&uuml;r Sehbehinderte Medikamenteninformationen in vergr&ouml;sserter Schrift verf&uuml;gbar zu machen. Abstract der Studie:<br /> <a href="http://bjo.bmjjournals.com/cgi/content/abstract/88/12/1541">http://bjo.bmjjournals.com/cgi/content/abstract/88/12/1541</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 22 Feb 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Statine in der Schwangerschaft: Kontraindikation verschärft</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=115</link>
						 <description><![CDATA[ Die australische Arzneimittelbeh&ouml;rde hat k&uuml;rzlich alle Statine von der Schwangerschaftskategorie C in die strengere Kategorie D umgeteilt. Damit wird im letzten Jahr publizierten Beobachtungen Rechnung getragen, dass Statine nicht nur im Tierversuch, sondern auch beim Menschen teratogene Wirkungen gezeigt haben (Cholesterin ist ein essentieller Baustein f&uuml;r die fetale Entwicklung). Frauen, die schwanger werden wollen, sollten keine Statine nehmen bzw. Statine m&uuml;ssen sofort gestoppt werden, wenn eine Schwangerschaft eingetreten ist. <p>Meldung im "Australian Adverse Drug Reactions Bulletin":<br /> <a href="http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0502.htm#4">http://www.tga.gov.au/adr/aadrb/aadr0502.htm#4</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu Statinen:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn39.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn116.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 11 Feb 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hochdosiertes Vitamin E (über 400 E/Tag) steigert Gesamtmortalität</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=116</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Metaanalyse, die sich auf Daten von &uuml;ber 130'000 Personen st&uuml;tzte, wurde der Einfluss von Vitamin E auf die Gesamtmortalit&auml;t untersucht. W&auml;hrend man mit Vitamin-E-Dosen unter 400 E/Tag eine um 2% geringere Sterberate beobachtete als in den Kontrollgruppen, war sie mit Dosen &uuml;ber 400 E/Tag um 4% h&ouml;her, was einen signifikanten Unterschied bedeutete. Wie weitere Berechnungen ergaben, scheint es sich um einen dosisabh&auml;ngigen Effekt zu handeln. Abstract der Metaanalyse aus "Annals of Internal Medicine":<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/abstract/142/1/37">http://www.annals.org/cgi/content/abstract/142/1/37</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 04 Feb 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Galantamin (Reminyl®) bei leichten kognitiven Störungen: wirkungslos und erhöhtes Sterberisiko</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=117</link>
						 <description><![CDATA[ Galantamin ist ein Cholinesterasehemmer, zugelassen zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit. Nun liegen erste Resultate von zwei Studien vor, in denen man bei Personen mit leichtgradigen kognitiven St&ouml;rungen untersucht hat, ob Galantamin auch eine prophylaktische Wirkung zeigt und das Fortschreiten in eine Demenz aufzuhalten vermag. Dabei erwies sich, wie die Herstellerfirma mitteilt, Galantamin nicht nur als unwirksam, sondern war auch mit einer erh&ouml;hten Mortalit&auml;t belastet; so starben w&auml;hrend der zweij&auml;hrigen Beobachtungsphase 1,5% der Galantamin-Behandelten, jedoch nur 0,5% in der Placebo-Gruppe (wobei es sich vor allem um kardio- oder zerebrovaskul&auml;re Todesf&auml;lle handelte). <p>"Dear Doctor Letter" aus Kanada sowie Mitteilungen der Swissmedic:<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/reminyl_pa_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/reminyl_pa_e.html</a><br /> <a href="http://www.swissmedic.ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=4427">http://www.swissmedic.ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=4427</a></p> <p>"pharma-kritik"-Text zu Galantamin:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk01a-01.html</p> <p>Cochrane-&Uuml;bersicht zu Galantamin (Abstract):<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=12137632">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=12137632</a></p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Cholinesterasehemmern:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn137.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 28 Jan 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Schwerer Rückschlag für das Lungenkrebs-Mittel Gefitinib (Iressa®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=118</link>
						 <description><![CDATA[Gefitinib, ein Tyrosinkinase-Hemmer, ist k&uuml;rzlich zur Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchuskarzinoms zugelassen worden, und zwar als Dritt-Therapie, wenn der Tumor trotz zweier verschiedener Chemotherapien fortschreitet. Unterdessen liegen die Resultate einer grossen Studie vor, die durchzuf&uuml;hren von der amerikanischen FDA an die Zulassung gekn&uuml;pft worden war und &uuml;ber welche die Herstellerfirma nun per "Dear Doctor Letter" informierte. Diese Doppelblindstudie mit knapp 1700 Personen hat in einer vorl&auml;ufigen Analyse gezeigt, dass Gefitinib gegen&uuml;ber Placebo keinen signifikanten &Uuml;berlebensvorteil bietet. Gefitinib wird deshalb nicht mehr aktiv vermarktet werden, und die FDA wird nach weiterer Pr&uuml;fung &uuml;ber die weiteren Massnahmen entscheiden (z.B. R&uuml;ckzug des Mittels). <p>"Dear Doctor Letter" der Herstellerfirma:<br /> <a href="http://www.iressa-us.com/dr.pdf">http://www.iressa-us.com/dr.pdf</a></p> Mitteilung der FDA und Stellungnahme von Swissmedic:<br /> <a href="http://www.fda.gov/bbs/topics/news/2004/new01145.html">http://www.fda.gov/bbs/topics/news/2004/new01145.html</a><br /> <a href="http://www.swissmedic.ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=4403">http://www.swissmedic.ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=4403</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 14 Jan 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Weitere Warnhinweise zu Infliximab (Remicade®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=119</link>
						 <description><![CDATA[ Weitere Warnhinweise zu Infliximab (Remicade&reg;)<br /> Die TNF-a-Blocker sind in "Bad Drug News" schon mehrere Male erw&auml;hnt worden. In den USA ist ein weiterer "Dear Doctor Letter" zu Infliximab ver&ouml;ffentlicht worden, in dem &uuml;ber vereinzelte F&auml;lle von schweren hepatischen Nebenwirkungen (Ikterus, Cholestase, Hepatitis und akutes Leberversagen) berichtet wird, die unter Infliximab nach einer Behandlungsdauer zwischen zwei Wochen und mehr als einem Jahr beobachtet wurden. Es ist auch daran zu denken, dass die immunsuppressive Wirkung von Infliximab bei Hepatitis-B-Virustr&auml;ger(inne)n zu einer Reaktivierung der Infektion beitragen kann. Wenn unter Infliximab ein Ikterus oder ein Transaminasen-Anstieg auf &uuml;ber das 5-fache der oberen Norm auftritt, sollte das Mittel gestoppt werden. <p>Mitteilung der Herstellerfirma:<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/remicade_DHCP_dec04.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/remicade_DHCP_dec04.pdf</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte, mit weiteren Links, zu Infliximab:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn52.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn59.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn142.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 07 Jan 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Kardiovaskuläre Risiken unter COX-2-Hemmern bzw. nicht-steroidalen Entzündungshemmern - der aktuelle Informationsstand</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=120</link>
						 <description><![CDATA[ K&uuml;rzlich ist Rofecoxib (Vioxx&reg;) wegen eines m&ouml;glicherweise erh&ouml;hten Risikos kardiovaskul&auml;rer Ereignisse zur&uuml;ckgezogen worden. Unterdessen haben Arzneimittelbeh&ouml;rden auch Informationen zu Celecoxib (Celebrex&reg;) und Valdecoxib/Parecoxib (Bextra&reg;), den anderen COX-2-Hemmern, publiziert, wobei sich zeigt, dass noch keine klaren Daten existieren. <br /> In einer Studie mit Celecoxib, bei der es um die Pr&auml;vention von Kolonpolypen ging, z&auml;hlte man nach rund einem Jahr mehr schwerwiegende kardiovaskul&auml;re Ereignisse (mit 400 mg/Tag 2,2%, mit 800 mg/Tag 3,0%) als mit Placebo (0,9%). Eine zweite, &auml;hnliche Studie ergab dagegen unter der Dosis von 400 mg/Tag kein erh&ouml;htes Risiko. So muss aber auch f&uuml;r Celecoxib ein erh&ouml;htes kardiovaskul&auml;res Risiko vermutet werden, besonders wenn eine Dosis von mindestens 400 mg/Tag &uuml;ber l&auml;ngere Zeit verabreicht wird. <br /> Bei Personen, die nach aortokoronarer Bypassoperation zur Schmerzbehandlung Valdecoxib/Parecoxib erhalten hatten, betrug die H&auml;ufigkeit von kardiovaskul&auml;ren Ereignissen zwischen 1 und 2%, unter Placebo indessen nur etwa 0,5%. Dieser Unterschied liess sich in einem anderen, allgemeinchirurgischen Kollektiv nicht beobachten.<br /> Des Weiteren hat die amerikanische FDA soeben kurz &uuml;ber eine Studie berichtet, bei welcher sich f&uuml;r den nicht-selektiven COX-Hemmer Naproxen (Apranax&reg; u.a.) ebenfalls Hinweise f&uuml;r ein erh&ouml;htes Risiko kardiovaskul&auml;rer Ereignisse fanden. Vorsicht ist hier vor allem geboten, weil das Mittel auch rezeptfrei erh&auml;ltlich ist (in der Schweiz unter dem Namen Aleve&reg;). <p> Informationen der kanadischen und europ&auml;ischen Arzneimittelbeh&ouml;rde sowie von Swissmedic zu Celecoxib und Valdecoxib/Parecoxib: <br /> </p> <p><a href="http://www.hc-sc.gc.ca/english/protection/warnings/2004/2004_69_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/english/protection/warnings/2004/2004_69_e.html</a><br /> <a href="http://www.emea.eu.int/pdfs/human/press/pus/20480204en.pdf%20">http://www.emea.eu.int/pdfs/human/press/pus/20480204en.pdf<br /> </a><a href="http://www.swissmedic.ch/de/fach/overall.asp?theme=0.00081.00002&amp;theme_id=477%60%22ws_id=4398&amp;page=2%20">http://www.swissmedic.ch/de/fach/overall.asp?theme=0.00081.00002&amp;theme_id=477&amp;news_id=4398&amp;page=2 </a></p> <p>FDA-Mitteilung zu Naproxen: <a href="http://www.fda.gov/bbs/topics/news/2004/NEW01148.html">http://www.fda.gov/bbs/topics/news/2004/NEW01148.html</a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 28 Dec 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Weder Antibiotika noch Alphablocker waren hilfreich bei chronischen Prostatitis-Beschwerden</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=121</link>
						 <description><![CDATA[Die h&auml;ufigste Form der chronischen Prostatitis, die auch als "chronic pelvic pain syndrome" bezeichnet wird, ist charakterisiert durch Schmerzen und andere Symptome im Bereich der unteren Harnwege und des Beckens. Obschon die Ursache nicht gekl&auml;rt ist, werden viele Patienten mit Antibiotika oder mit Alphablockern behandelt. Nun zeigte eine Doppelblindstudie bei 196 M&auml;nnern mit Prostatitis-Symptomen (bei denen die Suche nach einem bakteriellen Infekt ergebnislos verlaufen war), dass eine 6-w&ouml;chige Behandlung mit Ciprofloxacin (Ciproxin&reg; u.a., 2-mal 500 mg/Tag) oder mit Tamsulosin (Omix&reg;, Pradif&reg;, 1-mal 0,4 mg/Tag) bei diesem Syndrom nichts n&uuml;tzt; weder in den Gruppen, welche die beiden Substanzen jeweils alleine nahmen, noch in derjenigen, welche die beiden Mittel kombiniert verwendete, gingen die Beschwerden signifikant st&auml;rker zur&uuml;ck als bei den Placebobehandelten. Volltexte der Studie und des begleitenden Editorials aus der Zeitschrift "Annals of Internal Medicine":<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/full/141/8/581">http://www.annals.org/cgi/content/full/141/8/581</a><br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/full/141/8/639">http://www.annals.org/cgi/content/full/141/8/639</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 17 Dec 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Anaphylaktische Reaktionen nach Lepirudin (Refludan®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=177</link>
						 <description><![CDATA[Lepirudin (rekombinantes Hirudin) wird zur Thromboembolie-Prophylaxe und Therapie empfohlen bei Leuten, die von einer heparininduzierten Thrombozytopenie betroffen sind. Das Mittel kann, wie anhand von zehn F&auml;llen gezeigt wird, schwere anaphylaktische Reaktionen ausl&ouml;sen. Bei den Betroffenen traten innerhalb weniger Minuten, nachdem sie Lepirudin erhalten hatten, typische Symptome wie Blutdruckabfall, Hautreaktionen, &Uuml;belkeit, Bronchospasmus oder Fieber auf. In vier F&auml;llen f&uuml;hrte die anaphylaktische Reaktion zum Tod, wobei es sich um Personen handelte, die bereits einmal mit Lepirudin behandelt worden waren. Daraus wurde abgeleitet, dass das Risiko bei Reexposition h&ouml;her liegt. Bei der einzigen Patientin, bei der es untersucht wurde, konnten Antik&ouml;rper vom IgG-Typ gegen Lepirudin nachgewiesen werden. <p>Abstract der Fallserie:<br /> <a href="http://circ.ahajournals.org/cgi/content/abstract/108/17/2062">http://circ.ahajournals.org/cgi/content/abstract/108/17/2062</a></p> &Uuml;bersicht zu Lepirudin:<br /> <a href="http://circ.ahajournals.org/cgi/content/full/103/10/1479">http://circ.ahajournals.org/cgi/content/full/103/10/1479</a> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 12 Dec 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhen Angiotensin-Rezeptorblocker das Herzinfarktrisiko?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=122</link>
						 <description><![CDATA[ In einem Editorial im "British Medical Journal" wird die Frage aufgeworfen, ob Angiotensin-Rezeptorblocker (Sartane) das Herzinfarktrisiko erh&ouml;hen w&uuml;rden. So f&uuml;hrten in mehreren grossen Studien die Angiotensin-Rezeptorblocker zwar zu einer Senkung des Blutdrucks, zeigten aber keinen Einfluss auf das Herzinfarktrisiko oder auf die kardiovaskul&auml;re Mortalit&auml;t; in einzelnen Studien erlitten unter Angiotensin-Rezeptorblockern sogar mehr Leute einen Myokardinfarkt als in der Kontrollgruppe &ndash; ganz im Gegensatz zu den ACE-Hemmern, f&uuml;r die bei Personen mit Risikofaktoren (Hypertonie, Diabetes mellitus) eine rund 20%ige Senkung des Herzinfarktrisikos gut dokumentiert ist. Bis weitere Resultate von grossen Studien vorliegen, sei es etwas gutgl&auml;ubig, Angiotensin-Rezeptorenblocker als "ACE-Hemmer ohne Husten" betrachten. Volltext des Editorials (nur mit Passwort zug&auml;nglich):<br /> <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/329/7477/1248">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/329/7477/1248</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 03 Dec 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Makrolid-Antibiotika nützen nicht als Sekundärprophylaxe bei koronarer Herzkrankheit</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=123</link>
						 <description><![CDATA[Basierend auf der Hypothese, dass die koronare Herzkrankheit durch eine Infektion zum Beispiel mit Chlamydia pneumoniae mitbedingt sei, haben mehrere Studien den Nutzen von Makrolid-Antibiotika als Sekund&auml;rprophylaxe untersucht. Eine aus diesen Daten angefertigte Metaanalyse zeigte nun, dass Personen mit einer bekannten koronaren Herzkrankheit, die mit Azithromycin (Zithromax&reg;), Roxithromycin (Rulid&reg;) oder Clarithromycin (Klacid&reg;) behandelt wurden, im Laufe der folgenden 3 Monate bis 3 Jahre praktisch gleich h&auml;ufig einen Herzinfarkt oder pl&ouml;tzlichen Tod erleiden wie diejenigen unter Placebo. <p>Abstract der Metaanalyse aus der Zeitschrift "Archives of Internal Medicine":<br /> <a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/164/19/2156">http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/164/19/2156</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 15 Nov 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erythropoietin ist bei Krebskranken nicht immer von Vorteil</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=183</link>
						 <description><![CDATA[ Erythropoietin wird bei Krebskranken propagiert, um eine An&auml;mie zu korrigieren und die Lebensqualit&auml;t zu verbessern. Dass dies mit Einschr&auml;nkungen zu betrachten ist, zeigt eine k&uuml;rzlich im "Lancet" ver&ouml;ffentlichte Doppelblindstudie. 351 Personen, die wegen eines fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinoms in Mundh&ouml;hle, Pharynx oder Larynx bestrahlt wurden und eine An&auml;mie aufwiesen, erhielten w&auml;hrend der Radiotherapie entweder Epoetin beta (Recormon&reg;, 3mal 300 E/kg/Woche subkutan) oder Placebo, und zwar solange, bis sich der H&auml;moglobinwert normalisiert hatte. Erwartungsgem&auml;ss liess sich die An&auml;mie mit Erythropoietin erfolgreicher behandeln als mit Placebo. Aber unter Erythropoietin waren das Intervall, bis ein Lokalrezidiv auftrat, und die &Uuml;berlebenszeit signifikant k&uuml;rzer als unter Placebo. Erythropoietin scheint sich auf die Tumorkontrolle negativ auswirken zu k&ouml;nnen, zum Beispiel dadurch zu erkl&auml;ren, dass es gewissen Tumorzellen als Wachtumsfaktor dient. <p>Abstract der Studie aus dem "Lancet":<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=14575968&amp;dopt=Abstract">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=14575968&amp;dopt=Abstract</a></p> <p>&Uuml;bersicht zur Anwendung von Erythropoietin bei nicht-ur&auml;mischen Patient(inn)en:<br /> <a href="http://www.bloodjournal.org/cgi/content/full/89/12/4248">http://www.bloodjournal.org/cgi/content/full/89/12/4248</a></p> <p>Fr&uuml;here BDN-Texte zu Erythropoietin:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn54.html<br /> http://www.infomed.ch/bad-drug-news/bdn78.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 07 Nov 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Protonenpumpenhemmer und H2-Blocker sind mit erhöhtem Pneumonie-Risiko assoziiert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=124</link>
						 <description><![CDATA[Eine holl&auml;ndische Studie, die mit Daten aus Allgemeinpraxen arbeitete, kommt zum Schluss, dass Protonenpumpenblocker und H2-Antagonisten das Risiko, an einer Pneumonie zu erkranken, signifikant erh&ouml;hen. Ohne magens&auml;urehemmende Substanzen betrug die Pneumonie-H&auml;ufigkeit 0,6 pro 100 Personen und Jahr, mit solchen Medikamenten dagegen fast 2,5. Unter den Pneumonie-F&auml;llen war die Zahl derjenigen Personen, die unter einer Therapie mit einem Protonenpumpenhemmer standen, 1,9-mal gr&ouml;sser als die Zahl derjenigen, die aktuell keinen Protonenpumpenhemmer mehr einnahmen (wobei das Pneumonie-Risiko dosisabh&auml;ngig war); bei den H2-Blockern lag dieser Faktor bei 1,6. Es wird vermutet, dass die reduzierte Magens&auml;ure-Sekretion zu einer vermehrten bakteriellen Besiedelung f&uuml;hrt. Abstract der Studie aus der Zeitschrift "JAMA":<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/292/16/1955">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/292/16/1955</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 05 Nov 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Cisaprid (Prepulsid®) verschwindet auch in der Schweiz definitiv</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=125</link>
						 <description><![CDATA[ Cisaprid, das zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusst&ouml;rungen ("Torsades de pointes") f&uuml;hren kann, ist zum Beispiel in den USA oder in Grossbritannien schon vor rund vier Jahren vom Markt genommen worden. Auf Ende 2004 wird dieser Schritt nun auch in der Schweiz vollzogen, und Cisaprid wird nur noch f&uuml;r Ausnahmef&auml;lle &uuml;ber eine Sonderbewilligung verschrieben werden k&ouml;nnen. <p>Swissmedic-Journal mit einer entsprechenden kurzen Notiz (auf Seite 750 des Dokumentes): <a href="http://cisaprid-ch.notlong.com/" target="_self">http://cisaprid-ch.notlong.com </a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu diesem Thema:<br /> <a href="http://www.infomed.org/bdn.php?bdnid=293" target="_self">http://www.infomed.org/bdn.php?bdnid=293</a><br /> <a href="http://www.infomed.org/bdn.php?bdnid=288" target="_self">http://www.infomed.org/bdn.php?bdnid=288</a>]]></description>
						 <pubDate>Fri, 29 Oct 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Kortikosteroide nach Schädel-Hirn-Trauma erhöhen Mortalität</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=126</link>
						 <description><![CDATA[Eine grosse Doppelblindstudie kommt zum Schluss, dass der routinem&auml;ssige Einsatz von Kortikosteroiden nach Sch&auml;del-Hirn-Trauma nicht mehr gerechtfertigt ist. &Uuml;ber 10'000 Personen mit Sch&auml;del-Hirn-Trauma hatte man innerhalb der ersten 8 Stunden nach dem Unfall w&auml;hrend 48 Stunden entweder Methylprednisolon (Solu Medrol&reg;) oder Placebo infundiert. Die Gesamtmortalit&auml;t nach 2 Wochen betrug in der Steroid-Gruppe 21%, in der Placebo-Gruppe 18%. In einer fr&uuml;her publizierten Metaanalyse hatte sich gezeigt, dass das Sterberisiko unter Steroiden im Vergleich zu Placebo 0,96 betr&auml;gt; aktualisert man jene Metaanalyse mit den Daten der vorliegenden Studie, kehrt sich das Ergebnis und ergibt nun einen Wert von 1,12. <p>Abstract der Studie aus der Zeitschrift "Lancet":<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15474134">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15474134</a></p> Abstract der erw&auml;hnten Metaanalyse:<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=10796701">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=10796701</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 15 Oct 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Infliximab (Remicade®): Packungsbeilage mit neuen Nebenwirkungen aktualisiert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=127</link>
						 <description><![CDATA[ In den USA sind k&uuml;rzlich in der Packungsbeilage von Infliximab, einem bei rheumatoider Arthritis und Morbus Crohn verwendeten TNF-alpha-Blocker, neue Warnhinweise hinzugef&uuml;gt worden. Einerseits handelt es sich um den Hinweis, dass unter Infliximab Zytopenien mit zum Teil t&ouml;dlichem Ausgang vorgekommen sind (Leukopenie, Thrombopenie, Panzytopenie). Andererseits werden Perikarderg&uuml;sse und seltene F&auml;lle von systemischer Vaskulitis mit ZNS-Befall erw&auml;hnt. <p>Aktualisierte amerikanische Packungsbeilage sowie Mitteilung der Herstellerfirma:<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/remicade_PI.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/remicade_PI.pdf</a><br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/remicade_hcpletter_final.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/remicade_hcpletter_final.pdf</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummern, die sich mit Infliximab befassen (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk03a-02.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk14a-02.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk17a-03.html</p> Fr&uuml;here BDN-Texte Infliximab:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn52.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn59.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 08 Oct 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Rofecoxib (Vioxx®) wird wegen kardiovaskulärer Nebenwirkungen zurückgezogen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=128</link>
						 <description><![CDATA[ Die Herstellerfirma von Rofecoxib hat angek&uuml;ndigt, dass sie diesen COX-2-Hemmer weltweit zur&uuml;ckziehen will. Der Entscheid basiert auf Ergebnissen einer placebokontrollierten Langzeitstudie, bei der man untersucht hatte, ob Rofecoxib in einer Dosis von 25 mg/Tag das Wiederauftreten von Kolonpolypen zu verh&uuml;ten hilft. Die Studie wurde vorzeitig gestoppt, nachdem sich nach einer Behandlungsdauer von 18 Monaten in der Rofecoxib-Gruppe ein erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r Herzinfarkte, Schlaganf&auml;lle und Thrombosen ergeben hatte.<br /> Ob das Problem bei den anderen COX-2-Hemmern, die auf dem Markt sind, auch besteht, l&auml;sst sich mangels Daten momentan nicht beantworten. <p>Informationen zum Rofecoxib-R&uuml;ckzug auf den Internet-Seiten von Swissmedic und der FDA:<br /> <a href="http://www.swissmedic.ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=4208">http://www.swissmedic.ch/cgi/news/index.asp?sitetype=laien&amp;news_id=4208</a><br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/safety04.htm#vioxx">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/safety04.htm#vioxx</a></p> <p>Aktuelles "pharma-kritik"-Editorial zu den COX-2-Hemmern (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk01b-04.html</p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 01 Oct 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Ginseng kann Wirkung von oralen Antikoagulantien reduzieren</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=129</link>
						 <description><![CDATA[In einer placebokontrollierten Doppelblindstudie bei zwanzig gesunden Freiwilligen f&uuml;hrte Ginseng zu einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentration von Warfarin und des INR-Wertes. Vermutlich induziert Ginseng hepatische Enzyme, die am Abbau von Warfarin bzw. von oralen Antikoagulantien beteiligt sind. Es ist zu empfehlen, sich bei der Verschreibung von oralen Antikoagulantien nach einer Ginseng-Einnahme zu erkundigen. <p>Abstract der Studie aus "Annals of Internal Medicine":<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/abstract/141/1/23">http://www.annals.org/cgi/content/abstract/141/1/23</a></p> &Uuml;bersicht zu Nutzen und Risiken von diversen Pflanzenprodukten (mit einem Abschnitt zu Ginseng):<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/full/136/1/42">http://www.annals.org/cgi/content/full/136/1/42</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 27 Aug 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Neuroleptika erhöhen Risiko eines plötzlichen Herztodes</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=130</link>
						 <description><![CDATA[ In einer holl&auml;ndischen Fall-Kontroll-Studie hatte man 554 Leute, die einen pl&ouml;tzlichen Herztod erlitten hatten, knapp 4500 Kontrollpersonen gegen&uuml;bergestellt. Dabei zeigte sich, dass in der Fallgruppe signifikant h&auml;ufiger Neuroleptika verwendet worden waren (&laquo;Odds Ratio&raquo; = 3,3). Das Herztod-Risiko stieg mit der Neuroleptikadosis, war jedoch auch unter niedrigen Dosen erh&ouml;ht. Ferner scheint das Risiko am h&ouml;chsten zu sein unter der Neuroleptika-Gruppe der Butyrophenone, wozu zum Beispiel Haloperidol (Haldol&reg; u.a.) oder Pipamperon (Dipiperon&reg;) geh&ouml;ren. Der Grund f&uuml;r das erh&ouml;hte Herztod-Risiko d&uuml;rfte darin liegen, dass Neuroleptika die kardiale Repolarisation st&ouml;ren und das QT-Intervall verl&auml;ngern k&ouml;nnen. Da praktisch nur herk&ouml;mmliche Neuroleptika verwendet worden waren, liefert diese Studie keine Aussage zum Herztod-Risiko unter den neueren, atypischen Substanzen. <p>Abstract der Studie aus "Archives of Internal Medicine" (PubMed-Link):<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15226162">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15226162</a> </p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu kardialen Problemen von Neuroleptika:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn21.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn58.html ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 16 Aug 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hepatitis-B-Reaktivierung unter Rituximab (Mabthera®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=131</link>
						 <description><![CDATA[Rituximab ist ein monoklonaler Antik&ouml;rper, der bei gewissen Non-Hodgkin-Lymphomen eingesetzt wird. In Kanada ist per "Dear Doctor Letter" berichtet worden, dass es bei Rituximab-Behandelten zu einer Reaktivierung einer Hepatitis B gekommen ist, zum Teil in eine fulminante Hepatitis und ein t&ouml;dliches Leberversagen m&uuml;ndend. In den meisten F&auml;llen handelte es sich um Leute, die neben Rituximab auch eine Chemotherapie erhielten. Personen, bei denen ein Risiko f&uuml;r eine Hepatitis-B-Infektion besteht, sollten vor einer Rituximab-Therapie abgekl&auml;rt werden. Wenn eine chronische Hepatitis B vorliegt, muss man w&auml;hrend einer Rituximab-Behandlung besonders wachsam sein gegen&uuml;ber Zeichen einer aktiven Hepatitis B. <p>Kanadischer "Dear Doctor Letter":<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/rituxan_2_hpc_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/rituxan_2_hpc_e.html</a></p> &Uuml;bersichten zu Rituximab:<br /> <a href="http://annonc.oupjournals.org/cgi/content/full/14/4/520">http://annonc.oupjournals.org/cgi/content/full/14/4/520</a><br /> <a href="http://www.ncchta.org/fullmono/mon603.pdf">http://www.ncchta.org/fullmono/mon603.pdf</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 06 Aug 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Donepezil (Aricept®) zeigt bei Alzheimerkrankheit weder einen direkten noch einen finanziellen Nutzen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=132</link>
						 <description><![CDATA[ Das Ergebnis einer englischen Studie, finanziert vom "National Health Service", stellt den Nutzen von Cholinesterasehemmern bei Demenzkranken in Frage: 565 Personen mit leichter bis mittelschwerer Alzheimerkrankheit waren doppelblind mit Donepezil oder Placebo behandelt worden. Zwar zeigten die Donepezil-Behandelten nach zwei Jahren minim bessere Werte f&uuml;r die kognitiven (Differenz von 0,8 Punkten beim "Mini Mental Test") und funktionellen F&auml;higkeiten. Doch konnte mit Donepezil weder die Zahl an Pflegeheimeinweisungen noch das Fortschreiten der krankheitsbedingten Einschr&auml;nkungen signifikant vermindert werden,weshalb die Medikamentenkosten von Donepezil nicht aufgewogen werden. <p>Abstract der Studie aus dem "Lancet":<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15220031">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15220031</a></p> <p>&Uuml;bersichten zur Pharmakotherapie bei Alzheimerkrankheit:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk21a-97.html<br /> <a href="http://www.aafp.org/afp/20031001/1365.html">http://www.aafp.org/afp/20031001/1365.html </a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 29 Jul 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und Hyponatriämie</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=195</link>
						 <description><![CDATA[Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und andere neuere Antidepressiva, die in das Serotonin-System eingreifen, wie zum Beispiel Venlafaxin (Efexor&reg;) sind ein h&auml;ufiger Grund f&uuml;r eine Hyponatri&auml;mie. Gem&auml;ss einem Bericht der australischen Beh&ouml;rde f&uuml;r Arzneimittelnebenwirkungen betrifft rund ein Viertel der Meldungen zu einer Hyponatri&auml;mie diese Medikamentengruppe, womit sie gleich hinter den Diuretika rangieren; zwischen 3 und 4% der Nebenwirkungs-Meldungen, die zu Serotonin-Wiederaufnahmehemmern eingingen, beschrieben eine Hyponatri&auml;mie; eine inad&auml;quate ADH-Wirkung (SIADH) d&uuml;rfte ein wichtiger Mechanismus sein. Meistens war die erniedrigte Natriumkonzentration einziger Befund, zum Teil fielen aber auch neurologische oder psychiatrische Symptome auf; in drei F&auml;llen hatte die Hyponatri&auml;mie zum Tod gef&uuml;hrt. &Auml;ltere Personen und Frauen scheinen in Bezug auf diese Hyponatri&auml;mie gef&auml;hrdeter zu sein. Bericht aus dem "Australian Adverse Drug Reactions Bulletin":<br /> <a href="http://www.health.gov.au/tga/adr/aadrb/aadr0306.htm#1">http://www.health.gov.au/tga/adr/aadrb/aadr0306.htm#1</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 13 Jul 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Opioide sind bei Nierenkolik nicht erste Wahl</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=133</link>
						 <description><![CDATA[Eine systematische &Uuml;bersicht l&auml;sst schliessen, dass Opioide bei Nierenkolik weniger geeignet sind als parenteral verabreichte nicht-steroidale Entz&uuml;ndungshemmer (NSAID). Unter den Opioiden war die durchschnittliche Schmerzlinderung auf einer 100 mm messenden Skala um 4,6 mm geringer als unter den NSAID; ferner z&auml;hlte man bei den Opioid-Behandelten mehr Personen, bei denen die Schmerzen nicht verschwanden bzw. bei denen zus&auml;tzliche Analgetika-Dosen verabreicht werden mussten. Hinsichtlich Wirksamkeit m&ouml;gen die Unterschiede relativ wenig ins Gewicht fallen; indessen &auml;ussern sie sich vor allem darin, dass Opioide etwa 3-mal h&auml;ufiger zu Nebenwirkungen f&uuml;hrten als NSAID, wobei es sich vor allem um Erbrechen handelte. Volltext der systematischen &Uuml;bersicht aus dem "British Medical Journal":<br /> <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/328/7453/1401">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/328/7453/1401</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 18 Jun 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Gefährliche Interaktion von Tizanidin (Sirdalud®) mit Fluvoxamin (Floxyfral® u.a.) oder anderen CYP1A2-Hemmern</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=134</link>
						 <description><![CDATA[Auf der Website von "Documed" ist ein "Dear Doctor Letter" publiziert, der auf gef&auml;hrliche Interaktionen von Tizanidin hinweist. In einer Studie hatte man beobachtet, dass Fluvoxamin, ein starker Hemmer des Zytochroms CYP1A2, den Abbau von Tizanidin bremst und die Fl&auml;che unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) von Tizanidin um durchschnittlich das 33-fache vergr&ouml;ssert. Bei allen Studienteilnehmer(inne)n traten infolge der erh&ouml;hten Tizanidin-Konzentrationen Nebenwirkungen wie Schl&auml;frigkeit, Schwindel oder ausgepr&auml;gter Blutdruckabfall (systolisch unter 80 mmHg) auf. Es ist damit zu rechnen, dass andere CYP1A2-Hemmer, zusammen mit Tizanidin verabreicht, einen &auml;hnlichen Effekt haben; wichtige Beispiele sind Rofecoxib (Vioxx&reg;), Amiodaron (Cordarone&reg; u.a.), orale Kontrazeptiva und gewisse Chinolone wie Ciprofloxacin (Ciproxin&reg; u.a.). <p>"Dear Doctor Letter" der Herstellerfirma:<br /> <a href="http://www.documed.ch/deutsch/news/sirdalud_-mr/sirdalud_-mr.html">http://www.documed.ch/deutsch/news/sirdalud_-mr/sirdalud_-mr.html</a></p> Abstract der erw&auml;hnten Studie aus "Clinical Pharmacology &amp; Therapeutics":<br /> <a href="http://www2.us.elsevierhealth.com/scripts/om.dll/serve?action=searchDB&amp;searchDBfor=art&amp;artType=abs&amp;id=as0009923603007471&amp;nav=abs">http://www2.us.elsevierhealth.com/scripts/om.dll/serve?action=searchDB&amp;searchDBfor=art&amp;artType=abs&amp;id=as0009923603007471&amp;nav=abs</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 11 Jun 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Durchfall bei Carvedilol (Dilatrend®) und anderen Betablockern</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=135</link>
						 <description><![CDATA[Die neuseel&auml;ndische Arzneimittelbeh&ouml;rde berichtet von vier Personen, bei denen unter Carvedilol (6,25 bis 25 mg/Tag) Durchfall aufgetreten ist, wobei es sich in drei F&auml;llen um eine schwere, sich innerhalb einer Woche entwickelnde Diarrhoe gehandelt hat. Nach Absetzen von Carvedilol besserten sich die Symptome. Elf entsprechende F&auml;lle seien in Australien gemeldet worden. Damit wird auch daran erinnert, dass Diarrhoe (und andere gastrointestinale Symptome) als relativ h&auml;ufige und dosisunabh&auml;ngige Nebenwirkungen bei allen Betablockern vorkommen k&ouml;nnen. Wenn der Durchfall sehr st&ouml;rend ist, soll der Betablocker gestoppt werden, und zwar nicht abrupt, sondern schrittweise &uuml;ber zwei Wochen. Information der neuseel&auml;ndischen Arzneimittelbeh&ouml;rde:<br /> <a href="http://www.medsafe.govt.nz/profs/puarticles/bbdiarrhoea.htm">http://www.medsafe.govt.nz/profs/puarticles/bbdiarrhoea.htm</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 04 Jun 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nutzen von regelmässiger Betamimetika-Inhalation bei Asthma in Frage gestellt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=136</link>
						 <description><![CDATA[ Eine Metaanalyse l&auml;sst daran zweifeln, ob eine regelm&auml;ssige Inhalation von Betamimetika bei Asthma hilft, und zwar betrifft dies sowohl kurzwirkende Substanzen wie Salbutamol (Ventolin&reg; u.a.) als auch langwirkende wie Formoterol (Foradil&reg;, Oxis&reg;). Im Vergleich mit Placebo wurde durch eine 1- bis 6-w&ouml;chige Betamimetikatherapie die Erstsekundenkapazit&auml;t (FEV1) nicht verbessert. Liess man im Anschluss an einen solchen Behandlungszyklus ein Betamimetikum inhalieren, war die Bronchodilation in der Betamimetika-Gruppe &ndash; auch nach Provokation z.B. mit Methacholin &ndash; signifikant schlechter. Zudem wiesen Personen in der Betamimetikum-Gruppe in vitro eine geringere Dichte an &szlig;-Rezeptoren ("Downregulation") sowie geringere &szlig;-Rezeptoren-Bindungsaffinit&auml;t auf. Dies best&auml;tigt, dass sich gegen&uuml;ber Betamimetika offenbar schon innerhalb kurzer Zeit eine Toleranz (Tachyphylaxie) entwickeln kann. <p>Abstract der Metaanalyse aus "Annals of Internal Medicine":<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/abstract/140/10/802">http://www.annals.org/cgi/content/abstract/140/10/802</a></p> <p>Fr&uuml;herer BDN-Text zu Formoterol:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn101.html</p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 28 May 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Trazodon (Trittico®): Dosis anpassen in Kombination mit CYP3A4-Hemmern und -Induktoren</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=137</link>
						 <description><![CDATA[Beim Abbau von Trazodon, einem &auml;lteren, nicht-trizyklischen Antidepressivum, spielt CYP3A4 eine grosse Rolle. Weil sich daraus Interakionen ergeben k&ouml;nnen, die eine Dosisanpassung von Trazodon erfordern, wird in den USA die Packungsbeilage aktualisiert. So wurde beobachtet, dass Ritonavir (Norvir&reg;), ein starker CYP3A4-Hemmer, die Clearance von Trazodon etwa halbiert, was mit vermehrten Tradozon-Nebenwirkungen verbunden war (&Uuml;belkeit, Hypotonie, Synkope). Dagegen f&uuml;hrt eine CYP3A4-Induktion, zum Beispiel durch Carbamazepin (Tegretol&reg; u.a.), zu einer ausgepr&auml;gten Abnahme der Trazodon-Plasmaspiegel. <p>Amerikanischer "Dear Doctor Letter":<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/Desyrel_DHCP.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/Desyrel_DHCP.pdf</a></p> Wenn Sie mehr &uuml;ber Zytochrome und ihre Bedeutung f&uuml;r Arzneimittelinteraktionen wissen m&ouml;chten, <a href="http://www.infomed.org/forms/merchandise_order.php?artikel=02">bestellen Sie</a> hier unsere Brosch&uuml;re mit den handlichen &Uuml;bersichtstabellen. ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 21 May 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nutzen von Lactulose (Duphalac® u.a.) und Lactitol (Importal®) bei hepatischer Enzephalopathie wird überschätzt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=138</link>
						 <description><![CDATA[Nicht resorbierbare Disaccharide wie Lactulose oder Lactitol gelten als Mittel der Wahl bei hepatischer Enzephalopathie. Eine systematische &Uuml;bersicht stellt jedoch ihre Rolle als Standardmedikamente in Frage. In den Vergleichen mit Placebo betr&auml;gt der Anteil Personen, bei denen sich die hepatische Enzephalopathie besserte, bei Disacchariden 59% und bei Placebo 31%; beschr&auml;nkt man sich auf die qualitativ guten Studien, schrumpft aber der Unterschied massiv (65% vs. 62%). In den Vergleichen mit wenig resorbierbaren Antibiotika waren es unter Disacchariden 62%, unter Antibiotika 71%, denen die Behandlung half. In Bezug auf die Mortalit&auml;t fand man zwischen Disacchariden und Placebo bzw. zwischen Disacchariden und Antibiotika ebenfalls keine signifikanten Unterschiede. <p>Systematische &Uuml;bersicht aus dem "British Medical Journal":<br /> <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/328/7447/1046">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/328/7447/1046</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 14 May 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Protonenpumpenhemmer dienen schlecht für die Diagnose einer gastroösophagealen Refluxkrankheit</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=139</link>
						 <description><![CDATA[Bei Personen, die &uuml;ber Sodbrennen oder andere Refluxbeschwerden klagen, wird h&auml;ufig eine empirische Therapie mit einem Protonenpumpenhemmer wie zum Beispiel Omeprazol (Antramups&reg; u.a.) eingeleitet. Spricht die betroffene Person darauf an, wird dies gerne als Best&auml;tigung der Diagnose einer gastro&ouml;sophagealen Refluxkrankheit betrachtet. Wie eine systematische &Uuml;bersicht indessen zeigt, ist dieser "Protonenpumpenhemmer-Test" wenig geeignet: er hat lediglich eine Sensitivit&auml;t von 78% und eine Spezifit&auml;t von 54%, wenn man die 24-st&uuml;ndige pH-Messung als Referenzmethode nimmt. Bei einem positiven "Protonenpumpenhemmer-Test" betr&auml;gt die Wahrscheinlichkeit, dass eine pH-Messung negativ ist und sich die Verdachtsdiagnose somit nicht objektivieren l&auml;sst, 37%; bei negativem "Protonenpumpenhemmer-Test" ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Beschwerden dennoch durch eine gastro&ouml;sophageale Refluxkrankheit bedingt sind, 71%. Abstract zur Studie:<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/abstract/140/7/518">http://www.annals.org/cgi/content/abstract/140/7/518</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 07 May 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Tegaserod (Zelmac® u.a.): Fälle von gefährlichen Darmnebenwirkungen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=141</link>
						 <description><![CDATA[ Tegaserod, das zur Behandlung des Reizdarmsyndroms eingesetzt wird, f&uuml;hrt h&auml;ufig zu Durchfall. Wie in den USA die Herstellerfirma informiert, war in klinischen Studien der Durchfall bei 0,04% der Behandelten so ausgepr&auml;gt, dass wegen Hypovol&auml;mie bzw. Hypotonie eine Hospitalisation erforderlich war. Ferner wird darauf hingewiesen, dass unter Tegaserod einzelne F&auml;lle von isch&auml;mischer Kolitis oder anderen Formen einer Darmisch&auml;mie vorgekommen seien; deshalb solle Tegaserod sofort gestoppt werden, wenn Blut im Stuhl beobachtet werde oder sich Bauchschmerzen verst&auml;rkten. <p>Amerikanischer "Dear Doctor Letter":<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/safety04.htm#zelnorm">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/safety04.htm#zelnorm</a></p> <p>"pharma-kritik"-Text zu Tegaserod (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk18b-01.html</p> <p>Abstract einer Cochrane-&Uuml;bersicht zur Behandlung des Reizdarmsyndroms mit Tegaserod:<br /> <a href="http://www.cochrane.org/cochrane/revabstr/AB003960.htm">http://www.cochrane.org/cochrane/revabstr/AB003960.htm</a></p> <p>Allgemeine &Uuml;bersicht zum Reizdarmsyndrom:<br /> <a href="http://www.aafp.org/afp/20021115/1867.html">http://www.aafp.org/afp/20021115/1867.html</a><br /> </p> <p>&nbsp; </p> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 29 Apr 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Tramadol (Tramal® u.a.) unter der Lupe</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=142</link>
						 <description><![CDATA[ Ein australisches Editorial befasst sich mit Tramadol, das als Schmerzmittel grosse Popularit&auml;t geniesst. Einleitend wird darauf hingewiesen, dass die analgetische Wirkung von Tramadol wahrscheinlich nicht nur durch eine Bindung an Opiatrezeptoren, sondern auch durch eine Wiederaufnahmehemmung von Serotonin und Noradrenalin zustandekommt und dass sie wie bei Codein bei herabgesetzter CYP2D6-Aktivit&auml;t vermindert ist. Dann wird betont, dass Tramadol wohl&uuml;berlegt und zur&uuml;ckhaltend verschrieben werden soll: Nebenwirkungen k&auml;men h&auml;ufig vor (Schwindel und andere opioid&auml;hnliche Probleme, Konvulsionen, Blutdruckanstieg und &Uuml;berempfindlichkeitsreaktionen), und es seien zahlreiche pharmakodynamische und -kinetische Interaktionen beschrieben, darunter diejenigen mit anderen serotoninergen Substanzen sowie mit CYP2D6-Hemmern, aber auch eine m&ouml;gliche Wechselwirkung mit oralen Antikoagulantien. <p>Editorial aus dem "Australian Prescriber":<br /> <a href="http://www.australianprescriber.com/index.php?content=/magazines/vol27no2/26_27_editorial.htm">http://www.australianprescriber.com/index.php?content=/magazines/vol27no2/26_27_editorial.htm</a></p> <p>Fr&uuml;herer BDN-Text sowie "100-Medi-Blog"-Eintrag zu Tramadol:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn61.html<br /> http://www.infomed.org/100drugs/blog.php?yyyymm=2004-03&amp;year=2004&amp;month=M%E4rz </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 23 Apr 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Warnungen zu atypischen Neuroleptika</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=143</link>
						 <description><![CDATA[ In den letzten Wochen sind mehrere "Dear Doctor Letters" ver&ouml;ffentlicht worden, die an Probleme von atypischen Neuroleptika erinnern, auf die wir verschiedentlich auch schon hingewiesen haben. So hat die amerikanische FDA alle Hersteller von atypischen Neuroleptika aufgefordert, zu informieren, dass unter atypischen Neuroleptika Hyperglyk&auml;mien vorgekommen sind, zum Teil verbunden mit einer Ketoazidose oder einem hyperosmolaren Koma. In Grossbritannien und Kanada sind die Analysen von placebokontrollierten Studien publiziert worden, laut denen Risperidon (Risperdal&reg;) und Olanzapin (Zyprexa&reg;) bei dementen Personen das Risiko erh&ouml;ht, einen Schlaganfall oder eine transitorische isch&auml;mische Attacke (TIA) zu erleiden. Das bedeutet, Vorsicht walten zu lassen, wenn atypische Neuroleptika Personen verschrieben werden, die an einem Diabetes mellitus erkrankt sind, ein zerebrovaskul&auml;re Ereigniss in ihrer Vorgeschichte haben oder entsprechende Risikofaktoren aufweisen. <p>Hyperglyk&auml;miewarnung (am Beispiel von Clozapin = Leponex&reg;):<br /> <a href="http://www.fda.gov/downloads/Safety/MedWatch/SafetyInformation/SafetyAlertsforHumanMedicalProducts/UCM166139.pdf" target="_blank">http://www.fda.gov/downloads/Safety/MedWatch/SafetyInformation/SafetyAlertsforHumanMedicalProducts/UCM166139.pdf</a><a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/Clozaril-deardoc.pdf"><br /></a></p> <p>Warnung zu Risperidon- und Olanzapin-bedingten zerebrovaskul&auml;ren Ereignissen:<br /> <a href="http://www.mhra.gov.uk/Safetyinformation/Safetywarningsalertsandrecalls/Safetywarningsandmessagesformedicines/con019488" target="_blank">http://www.mhra.gov.uk/Safetyinformation/Safetywarningsalertsandrecalls/Safetywarningsandmessagesformedicines/con019488etywarningsalertsandrecalls/Safetywarningsandmessagesformedicines/con019488f</a><br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/prof/_2004/zyprexa_hpc-cps-eng.php" target="_blank">http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/prof/_2004/zyprexa_hpc-cps-eng.phpexa_hpc_e.html</a></p> "pharma-kritik"-Nebenwirkungsnummern und fr&uuml;herer BDN-Text, die diese Probleme beschreiben ("pharma-kritik"-Texte nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> <a href="/pk_template.php?pkid=322" target="_blank">http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=322</a><br /> <a href="/pk_template.php?pkid=686" target="_blank">http://www.infomed.org/pk_template.php?pkid=686</a><br /> <a href="/bdn.php?bdnid=220" target="_blank">http://www.infomed.org/bdn.php?bdnid=220html</a>]]></description>
						 <pubDate>Fri, 16 Apr 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Ginkgo biloba schützt im Gegensatz zu Acetazolamid (Diamox® u.a.) nicht vor Höhenkrankheit</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=164</link>
						 <description><![CDATA[ Das Ergebnis einer aktuellen Doppelblindstudie widerlegt Vermutungen, die Ginkgo biloba eine sch&uuml;tzende Wirkung bei H&ouml;henkrankheit zuerkennen: 487 Personen, die im Himalaja von rund 4300 auf knapp 5000 Meter hochwanderten, erhielten zur Prophylaxe gegen H&ouml;henkrankheit zweimal pro Tag ein Ginkgo-biloba-Extrakt, Acetazolamid (250 mg), beide Mittel zusammen oder Placebo. W&auml;hrend Acetazolamid die H&auml;ufigkeit von H&ouml;henkrankheit-Symptomen wie Kopfschmerzen, &Uuml;belkeit, M&uuml;digkeit und Schlafst&ouml;rungen signifikant verminderte, half Ginkgo nicht besser als Placebo. Zudem litten in der Gruppe, in der die Kombination von Ginkgo und Acetazolamid verabreicht wurde, mehr Leute unter Kopfschmerzen als in der Gruppe, in der Acetazolamid allein verordnet war. <p>Volltext der Studie aus dem "British Medical Journal": <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/328/7443/797">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/328/7443/797</a></p> <p>&Uuml;bersichtsartikel zur H&ouml;henkrankheit: <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/326/7395/915">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/326/7395/915</a></p> <p>Fr&uuml;herer BDN-Text zu Ginkgo biloba: http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn27.html<a href="http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn27.html"><br /> </a> </p> <p><br /> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 08 Apr 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Schäbige Qualität von Medikamentenwerbung</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=165</link>
						 <description><![CDATA[Das Institut f&uuml;r evidenzbasierte Medizin in K&ouml;ln hat den Inhalt von 175 medizinischen Werbeprospekten untersucht. In lediglich 28% der Brosch&uuml;ren waren die Aussagen so mit Literaturangaben belegt, dass sie sich via Originalarbeit &uuml;berpr&uuml;fen liessen. In den &uuml;brigen Prospekten fehlten Referenzen oder bezogen sich auf nicht zug&auml;ngliche Informationen. Auch in denjenigen Prospekten, in denen brauchbare Referenzen genannt wurden, stimmten die medizinischen Aussagen nur in den wenigsten F&auml;llen mit den Resultaten der Originalarbeit &uuml;berein; so wurden Inhalte der Originalarbeit direkt falsch wiedergegeben, wesentliche Aspekte unterschlagen oder in der Originalarbeit nicht auffindbare Aussagen zitiert. Dies &auml;usserte sich darin, dass Nebenwirkungen verschwiegen wurden, dass Wirkungen &uuml;bertrieben wurden bzw. f&uuml;r Patientengruppen angegeben wurden, die gar nicht zu den untersuchten Kollektiven gez&auml;hlt hatten, oder dass Daten von Tierversuchen und Humanstudien miteinander vermischt wurden. Volltext der Untersuchung aus "arznei-telegramm":<br /> <a href="http://www.di-em.de/data/at_2004_35_21.pdf">http://www.di-em.de/data/at_2004_35_21.pdf</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 30 Mar 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Bekannte und neue Probleme von HIV-Mitteln</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=166</link>
						 <description><![CDATA[Eine vor einigen Monaten im "New England Journal of Medicine" publizierte Beobachtungsstudie ergab, dass unter einer antiretroviralen Kombinationstherapie das Risiko eines Myokardinfarktes ansteigt, und zwar um 26% pro Behandlungsjahr (im Zeitraum der ersten vier bis sechs Behandlungsjahren). Absolut gesehen war die Infarkth&auml;ufigkeit mit einer Inzidenz von 3,5 pro 1000 allerdings gering. <p>Abstract der Studie:<br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/349/21/1993">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/349/21/1993</a></p> <p>Arzneimittelbeh&ouml;rden und Herstellerfirma haben darauf aufmerksam gemacht, dass Nevirapin (Viramune&reg;) &ndash; ein nicht-nukleosidaler Reverse-Transkriptase-Hemmer, der unter anderem eingesetzt wird, um HIV-&Uuml;bertragungen auf Neugeborene zu verhindern &ndash; schwere, unter Umst&auml;nden lebensbedrohende Lebersch&auml;den ausl&ouml;sen kann. Bei den Betroffenen entwickelte sich oft auch ein Hautausschlag. Besonders gef&auml;hrdet scheinen Frauen sowie Personen zu sein, bei denen die Zahl der CD4-Zellen &uuml;ber 250/&micro;l liegt.</p> <p>Amerikanischer "Dear Doctor Letter" und Information von Swissmedic:<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/viramune_deardoc_Feb04.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/viramune_deardoc_Feb04.pdf</a><br /> <a href="http://www.swissmedic.ch/de/fach/overall.asp?theme=0.00086.00001.00001&amp;theme_id=923&amp;news_id=4011&amp;page=1">http://www.swissmedic.ch/de/fach/overall.asp?theme=0.00086.00001.00001&amp;theme_id=923&amp;news_id=4011&amp;page=1</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 19 Mar 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Women’s Health: auch Östrogen-Monotherapie gestoppt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=167</link>
						 <description><![CDATA[Die Studienleitung der Women&rsquo;s Health Initiative hat im Februar 2004 beschlossen, auch den Studienarm, in welchem eine &Ouml;strogen-Monotherapie (Premarin&reg;) gegen Placebo getestet wurde, vorzeitig abzubrechen. Einzelheiten der Ergebnisse sind noch nicht bekannt. Aber: F&auml;lle von Brustkrebs und kardiale Ereignisse waren unter &Ouml;strogenen weder h&auml;ufiger noch seltener als unter Placebo, Schlaganf&auml;lle waren dagegen h&auml;ufiger unter der Hormontherapie. Es scheint zudem, dass unter Hormonen h&auml;ufiger kognitive Probleme und Demenzen auftraten. <p>Text der offiziellen Meldung &bdquo;NIH asks participants in Women&rsquo;s Health Initiative Estrogen-Alone Study to stop study pills, begin follow-up phase&rdquo;:<br /> <a href="http://www.nlm.nih.gov/databases/alerts/estrogen_alone.html">http://www.nlm.nih.gov/databases/alerts/estrogen_alone.html</a> </p> <p><br /> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 05 Mar 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Asthmakranke: Vorsicht bei der Verwendung von Acetylsalicylsäure und anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=168</link>
						 <description><![CDATA[Gem&auml;ss einer systematischen &Uuml;bersicht kann Acetylsalicyls&auml;ure bei 21% der asthmakranken Erwachsenen und bei 5% der asthmakranken Kinder zu Asthma f&uuml;hren. Dies ist deutlich h&auml;ufiger, als man bisher angenommen hat. Die H&auml;lfte der Betroffenen reagierten auch unter einer niedrigen Acetylsalicyls&auml;ure-Dosis (= 80 mg) mit Asthma. Eine Kreuzallergie mit anderen nicht-steroidalen Entz&uuml;ndungshemmern bestand in den meisten F&auml;llen, mit Paracetamol dagegen nur in 7% der F&auml;lle. Deshalb ist Paracetamol bei Asthmakranken unter den peripher wirkenden Analgetika das Mittel der Wahl. Vorausgesetzt dass kein Acetylsalicyls&auml;ure-induziertes Asthma bekannt ist, k&ouml;nnen aber Asthmakranke unter entsprechenden Vorsichtsmassnahmen mit Acetylsalicyls&auml;ure oder nicht-steroidalen Entz&uuml;ndungshemmern behandelt werden, falls keine gute Alternative vorhanden ist. Volltext der systematischen &Uuml;bersicht aus dem "British Medical Journal":<br /> <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/328/7437/434">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/328/7437/434</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 27 Feb 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Leberschäden unter Interferon beta (Avonex® u.a.)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=169</link>
						 <description><![CDATA[ Das bei Multipler Sklerose eingesetzte Interferon beta kann in seltenen F&auml;llen zu Lebersch&auml;den f&uuml;hren, zum Beispiel in Form einer autoimmunen Hepatitis. Weltweit sind bis anhin drei mit Interferon beta behandelte Personen von einem schweren, eine Transplantation erfordernden Leberversagen betroffen, wobei in einem Fall noch ein anderes hepatotoxisches Medikament eingenommen wurde. Die Lebersch&auml;den manifestierten sich in den meisten F&auml;llen w&auml;hrend der ersten sechs Therapiemonaten. Es wird empfohlen, die Interferon-beta-Behandlung mit regelm&auml;ssigen Leberwert-Kontrollen zu begleiten und die Dosis zu reduzieren bzw. das Mittel abzusetzen, wenn die ALAT-Aktivit&auml;t das f&uuml;nffache der oberen Norm &uuml;bersteigt. <p>Kanadischer ("Dear Doctor Letter"): <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/beta-interferon_hpc_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/beta-interferon_hpc_e.html</a><br /> <br /> "pharma-kritik"-Nummer "Interferon beta bei Multipler Sklerose":<a href="http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk01c-96.html"> </a>http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk01c-96.html <br /> <br /> "pharma-kritik"-Text zu Autoimmunhepatitis und anderen Interferon-beta-Nebenwirkungen (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk04a-01.html#ut3 <br /> <br /> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Interferon beta: http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn93.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 20 Feb 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Zwei Pestwurz-Präparate werden wegen Hepatotoxizität zurückgezogen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=150</link>
						 <description><![CDATA[Pestwurz-Extrakte sind in Apotheken und Drogerien erh&auml;ltliche Phytotherapeutika, die zur Behandlung von Kopfschmerzen und Kr&auml;mpfen sowie zur Migr&auml;neprophylaxe angepriesen werden. Nun hat Swissmedic zwei Pestwurz-haltigen Mitteln, DoloMed&reg; und Petadolor&reg;, die Zulassung entzogen, nachdem diese Extrakte in Deutschland mit sechs F&auml;llen von schweren, mit Ikterus verbundenen Lebersch&auml;digungen in Zusammenhang gebracht worden waren. Alle Betroffenen hatten das Pestwurz-Pr&auml;parat in der &uuml;blichen Dosierung eingenommen. <p>Aktuelles "Swissmedic Journal" mit der Mitteilung zu den Pestwurz-Extrakten auf Seite 21 (PDF-File, "Acrobat Reader" n&ouml;tig):<br /> <a href="http://www.swissmedic.ch/files/pdf/01_2004.pdf">http://www.swissmedic.ch/files/pdf/01_2004.pdf</a></p> <p>Artikel aus der "Schweiz. &Auml;rztezeitung" zur Hepatotoxizit&auml;t unter Pestwurz-Extrakten (PDF-File, "Acrobat Reader" n&ouml;tig):<br /> <a href="http://www.saez.ch/pdf/2003/2003-10/2003-10-013.PDF">http://www.saez.ch/pdf/2003/2003-10/2003-10-013.PDF</a></p> Informationen zu Pestwurz (PDF-File, "Acrobat Reader" n&ouml;tig):<br /> <a href="http://www.thorne.com/altmedrev/.fulltext/6/2/207.pdf">http://www.thorne.com/altmedrev/.fulltext/6/2/207.pdf</a> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 11 Feb 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Kombination von Fluticason mit Ritonavir kontraindiziert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=171</link>
						 <description><![CDATA[In Kanada wurde mit einem Rundschreiben darauf aufmerksam gemacht, dass inhalierbare oder intranasal verabreichbare Pr&auml;parate, die Fluticason enthalten (Axotide&reg;, Seretide&reg;, Flutinase&reg;), nicht zusammen mit Ritonavir (Norvir&reg;) verabreicht werden sollen. Durch die ausgepr&auml;gte CYP3A4-hemmende Wirkung von Ritonavir wird der Abbau von Fluticason so gehemmt, dass auch nach lokaler Anwendung mit systemischen Kortikosteroid-Wirkungen zu rechnen ist. Bei anderen CYP3A4-Hemmern wie Azol-Antimykotika oder Makroliden war der Einfluss auf die Fluticason-Spiegel weniger stark, dennoch ist auch in diesen F&auml;llen Vorsicht angezeigt. <p>Kanadischer "Dear doctor letter":<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/fluticasone_propionate-ritonavir_hpc_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/fluticasone_propionate-ritonavir_hpc_e.html</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 07 Feb 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Gefährliche Hautreaktionen bei Valdecoxib (Bextra®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=172</link>
						 <description><![CDATA[ In der aktuellen Ausgabe des "Canadian Adverse Drug Reaction Newsletter" wird darauf hingewiesen, dass unter Valdecoxib, einem neuen COX-2-Hemmer, schwere Hautnebenwirkungen wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse oder Erythema multiforme vorgekommen sind. Deshalb ist Valdecoxib kontraindiziert bei Personen, die auf nicht-steroidale Entz&uuml;ndungshemmer mit Asthma, Urtikaria oder anderen allergischen Reaktionen reagiert haben, sowie auch bei Personen mit einer Sulfonamid-Allergie. Eine Behandlung mit Valdecoxib soll sofort abgebrochen werden, wenn ein Hautausschlag oder andere Symptome einer &Uuml;berempfindlichkeitsreaktion auftreten. <p>Valdecoxib-Artikel aus "Canadian Adverse Drug Reaction Newsletter":<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/adrv14n1_e.html#1">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/adrv14n1_e.html#1</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu COX-2-Hemmern:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn15.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn25.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn67.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn73.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn106.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 30 Jan 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Oseltamivir (Tamiflu®) ist bei unter 1-Jährigen kontraindiziert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=173</link>
						 <description><![CDATA[ In den USA ist mit einem "Dear doctor letter" darauf hingewiesen worden, dass Oseltamivir, ein Neuraminidase-Hemmer zur Grippebehandlung und -prophylaxe, bei Kleinkindern unter 1 Jahr nicht verschrieben werden soll. Diese Empfehlung st&uuml;tzt sich auf Beobachtungen in Tierversuchen: bei 7 Tage alten Ratten, die nach Gabe einer sehr hohen Oseltamivir-Dosis gestorben waren, fand man grosse Oseltamivir-Mengen im Gehirn. Dies k&ouml;nnte darauf hinweisen, dass bei nicht ausgereifter Blut-Hirn-Schranke im Gehirn eine potentiell gef&auml;hrliche Oseltamivir-Konzentration erreicht werden kann. <p> "Dear doctor letter" (PDF-File, "Acrobat Reader" n&ouml;tig): <br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2003/tamiflu_deardoc.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2003/tamiflu_deardoc.pdf</a></p> <p> "pharma-kritik"-Nummer zu Oseltamivir (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk06a-00.html </p> <p>&Uuml;bersichten zur Influenzaprophylaxe und -therapie mit Neuraminidase-Hemmern:<br /> <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/326/7401/1235">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/326/7401/1235</a> <a href="http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/168/1/49"><br /> http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/168/1/49</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 23 Jan 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Polyneuropathie unter Statinen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=174</link>
						 <description><![CDATA[ Ein k&uuml;rzlich erschienener Fallbericht beschreibt einen Patienten, der wegen Taubheitsgef&uuml;hl und Brennen in den F&uuml;ssen abgekl&auml;rt wurde. Anhand einer Nervenbiopsie diagnostizierte man einen neuropathischen Prozess von kleinkalibrigen sensiblen Nervenfasern. Der Mann stand unter einer Behandlung mit Atorvastatin (Sortis&reg;, 5 mg/Tag). Nachdem das Mittel abgesetzt worden war, verschwand das Brennen innerhalb von drei Monaten. Schon eine vor zwei Jahren publizierte Fall-Kontroll-Studie hatte ergeben, dass Personen, die unter einer Polyneuropathie litten, signifikant h&auml;ufiger Statine erhalten hatten als die Kontrollgruppe. <p>"Medline"-Eintrag des Fallberichts:<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=14597471&amp;dopt=Abstract">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=14597471&amp;dopt=Abstract</a></p> <p>Abstract zur Fall-Kontroll-Studie:<br /> <a href="http://www.neurology.org/cgi/content/abstract/58/9/1333">http://www.neurology.org/cgi/content/abstract/58/9/1333</a></p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Statinen:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn39.html ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 12 Jan 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhtes Katarakt-Risiko auch bei inhalierten Steroiden</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=175</link>
						 <description><![CDATA[ Eine Therapie mit Steroiden bedeutet ein erh&ouml;htes Katarakt-Risiko. Wie eine britische Fall-Kontroll-Studie mit Daten von &uuml;ber 30'000 Personen zeigt, gilt dies f&uuml;r alle Verabreichungswege, insbesondere auch f&uuml;r inhalierte Steroide, die bei Asthma und chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit verschrieben werden. Bei den Personen, die an einer Katarakt litten, waren 11,4% mit einem inhalierten Steroid behandelt worden, in der Kontrollgruppe lediglich 7,6%; nach Ausschluss von m&ouml;glichen Einflussfaktoren errechnete sich daraus eine "Odds ratio" von 1,1. Auch bei den inhalierten Steroiden steigt das Katarakt-Risiko mit zunehmender Dosis und Therapiedauer. <p>Abstract zur Studie:<br /> <a href="http://bjo.bmjjournals.com/cgi/content/abstract/87/10/1247">http://bjo.bmjjournals.com/cgi/content/abstract/87/10/1247</a></p> <p>Fr&uuml;herer BDN-Text zu inhalierten Steroiden:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn104.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 04 Jan 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nitroglycerin-Gabe hat keine Aussagekraft, ob eine koronare Herzkrankheit vorliegt</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=176</link>
						 <description><![CDATA[ Eine in den &laquo;Annals of Internal Medicine&raquo; publizierte Studie zeigt, dass sich Nitroglycerin nicht eignet, um eine koronare Herzkrankheit zu diagnostizieren: &Uuml;ber 400 Personen, die wegen Brustschmerzen eine Notfallstation aufgesucht hatten, erhielten ein oder zwei Dosen Nitroglycerin zu 0,4 mg (Kapseln oder Spray). Eine Schmerzabnahme um mindestens 50% auf einer 10-Punkte-Skala galt als Ansprechen auf Nitroglycerin. In derjenigen Gruppe, in der Anamnese oder weitere Abkl&auml;rungen eine koronare Herzkrankheit als wahrscheinlichste Ursache f&uuml;r den Brustschmerz geliefert hatten, half Nitroglycerin in 35% der F&auml;lle. Bei den anderen Personen, die nicht an einer koronaren Herzkrankheit litten, reagierten dagegen 41% auf die Nitroglycerin-Gabe. Das Ergebnis wird damit erkl&auml;rt, dass Nitroglycerin auch Spasmen im &Ouml;sophagus oder anderer glatter Muskulatur lindere bzw. bei wirklichen Koronarverschl&uuml;ssen nicht wirken k&ouml;nne. <p>Abstract zur Studie:<br /> <a href="http://www.annals.org/cgi/content/abstract/139/12/979">http://www.annals.org/cgi/content/abstract/139/12/979</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 19 Dec 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Anaphylaktische Reaktionen nach Lepirudin (Refludan®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=157</link>
						 <description><![CDATA[Lepirudin (rekombinantes Hirudin) wird zur Thromboembolie-Prophylaxe und Therapie empfohlen bei Leuten, die von einer heparininduzierten Thrombozytopenie betroffen sind. Das Mittel kann, wie anhand von zehn F&auml;llen gezeigt wird, schwere anaphylaktische Reaktionen ausl&ouml;sen. Bei den Betroffenen traten innerhalb weniger Minuten, nachdem sie Lepirudin erhalten hatten, typische Symptome wie Blutdruckabfall, Hautreaktionen, &Uuml;belkeit, Bronchospasmus oder Fieber auf. In vier F&auml;llen f&uuml;hrte die anaphylaktische Reaktion zum Tod, wobei es sich um Personen handelte, die bereits einmal mit Lepirudin behandelt worden waren. Daraus wurde abgeleitet, dass das Risiko bei Reexposition h&ouml;her liegt. Bei der einzigen Patientin, bei der es untersucht wurde, konnten Antik&ouml;rper vom IgG-Typ gegen Lepirudin nachgewiesen werden. <p>Abstract der Fallserie:<br /> <a href="http://circ.ahajournals.org/cgi/content/abstract/108/17/2062">http://circ.ahajournals.org/cgi/content/abstract/108/17/2062</a></p> &Uuml;bersicht zu Lepirudin:<br /> <a href="http://circ.ahajournals.org/cgi/content/full/103/10/1479">http://circ.ahajournals.org/cgi/content/full/103/10/1479</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 12 Dec 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Valganciclovir (Valcyte®) nicht empfohlen zur Zytomegalie-Prophylaxe bei Leber- und Lungentransplantierten</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=178</link>
						 <description><![CDATA[In den USA hat die Herstellerfirma von Valganciclovir informiert, dass das Mittel nach Organtransplantationen zur Prophylaxe einer Infektion mit dem Zytomegalievirus-(CMV) eingesetzt werden kann (wenn das gespendete Organ von einer CMV-positiven Person stammt und einer CMV-negativen Person eingepflanzt wird). Diese Indikation wird durch eine Studie spezifiziert, in der Valganciclovir und Ganciclovir (Cymevene&reg;) doppelblind w&auml;hrend drei Monaten miteinander verglichen wurden. Unter Valganciclovir z&auml;hlte man nach Nieren-, Herz- oder kombinierter Nieren-Pankreas-Transplantation weniger, nach Lebertransplantation dagegen mehr CMV-Infekte als unter Ganciclovir. Deshalb soll Valganciclovir nicht bei Lebertransplantieren verwendet werden; dasselbe gilt f&uuml;r Transplantationen anderer solider Organe (z.B. Lunge), die in dieser Studie nicht untersucht worden sind. Amerikanischer &laquo;Dear Doctor Letter&raquo;:<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2003/valcyte.htm">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2003/valcyte.htm</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 02 Dec 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Methylxanthine haben keinen Platz bei exazerbierter chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=180</link>
						 <description><![CDATA[ Eine Metaanalyse der Cochrane-Gruppe kommt zum Schluss, dass Theophyllin und Aminophyllin bei einer Exazerbation einer chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) keinen Nutzen bringen. Vier Studien waren zusammengefasst worden, in denen bei einer akuten COPD-Verschlechterung neben der &uuml;blichen Therapie (inhalierte Bronchodilatantien, Steroide, Antibiotika) entweder ein Methylxanthin oder Placebo verabreicht wurde. Dabei liessen sich in Bezug auf Lungenfunktion, Symptome sowie Hospitalisations- und R&uuml;ckfallrate keine signifikanten Unterschiede erkennen. Dagegen litten die Methylxanthin-Behandelten deutlich mehr an Nebenwirkungen, vor allem an &Uuml;belkeit und Erbrechen. <p>Metaanalyse im "British Medical Journal":<br /> <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/327/7416/643">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/327/7416/643</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummer und andere &Uuml;bersichten zur Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk12a-99.html<br /> <a href="http://www.aafp.org/afp/20010815/603.html">http://www.aafp.org/afp/20010815/603.html</a><br /> <a href="http://www.ewjm.com/cgi/content/full/175/3/197">http://www.ewjm.com/cgi/content/full/175/3/197</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 24 Nov 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Cranberries und orale Antikoagulantien: eine potentiell gefährliche Kombination</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=182</link>
						 <description><![CDATA[Den aus Nordamerika stammenden Cranberries werden wie den nahe verwandten Preiselbeeren verschiedenartige gesundheitsf&ouml;rdernde Wirkungen zugeschrieben, zum Beispiel dass sie gegen Blasenentz&uuml;ndungen helfen sollen. In der letzten Ausgabe von "Current Problems in Pharmacovigilance" wird &uuml;ber f&uuml;nf mit Warfarin behandelte Personen berichtet, bei denen es zu einem Anstieg des INR-Wertes kam, nachdem sie Cranberry-Saft zu trinken begonnen hatten. Bei einer dieser Personen f&uuml;hrten schwere Blutungen zum Tod. Cranberries enthalten Flavonoide, die das Zytochrom-P450-System hemmen k&ouml;nnen. Bei den geschilderten F&auml;llen scheint es sich um eine Hemmung von CYP2C9 zu handeln, das beim Abbau von Warfarin und anderen oralen Antikoagulantien eine wichtige Rolle spielt. Leuten, die orale Antikoagulantien nehmen m&uuml;ssen, soll man deshalb empfehlen, den Konsum von Cranberry-Saft zu limitieren. <p>September-Ausgabe von "Current Problems in Pharmacovigilance" (PDF-File, "Acrobat Reader" n&ouml;tig):<br /> <a href="http://www.mca.gov.uk/ourwork/monitorsafequalmed/currentproblems/cpsept2003.pdf">http://www.mca.gov.uk/ourwork/monitorsafequalmed/currentproblems/cpsept2003.pdf</a></p> <p>Informationen zur Wirkung von Cranberry-Produkten bei Harnwegsinfektionen:<br /> <a href="http://www.jfponline.com/content/2003/02/jfp_0203_00154.asp">http://www.jfponline.com/content/2003/02/jfp_0203_00154.asp</a><br /> </p> <p>&nbsp; </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 14 Nov 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erythropoietin ist bei Krebskranken nicht immer von Vorteil</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=161</link>
						 <description><![CDATA[ Erythropoietin wird bei Krebskranken propagiert, um eine An&auml;mie zu korrigieren und die Lebensqualit&auml;t zu verbessern. Dass dies mit Einschr&auml;nkungen zu betrachten ist, zeigt eine k&uuml;rzlich im "Lancet" ver&ouml;ffentlichte Doppelblindstudie. 351 Personen, die wegen eines fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinoms in Mundh&ouml;hle, Pharynx oder Larynx bestrahlt wurden und eine An&auml;mie aufwiesen, erhielten w&auml;hrend der Radiotherapie entweder Epoetin beta (Recormon&reg;, 3mal 300 E/kg/Woche subkutan) oder Placebo, und zwar solange, bis sich der H&auml;moglobinwert normalisiert hatte. Erwartungsgem&auml;ss liess sich die An&auml;mie mit Erythropoietin erfolgreicher behandeln als mit Placebo. Aber unter Erythropoietin waren das Intervall, bis ein Lokalrezidiv auftrat, und die &Uuml;berlebenszeit signifikant k&uuml;rzer als unter Placebo. Erythropoietin scheint sich auf die Tumorkontrolle negativ auswirken zu k&ouml;nnen, zum Beispiel dadurch zu erkl&auml;ren, dass es gewissen Tumorzellen als Wachtumsfaktor dient. <p>Abstract der Studie aus dem "Lancet":<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=14575968&amp;dopt=Abstract">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=14575968&amp;dopt=Abstract</a></p> <p>&Uuml;bersicht zur Anwendung von Erythropoietin bei nicht-ur&auml;mischen Patient(inn)en:<br /> <a href="http://www.bloodjournal.org/cgi/content/full/89/12/4248">http://www.bloodjournal.org/cgi/content/full/89/12/4248</a></p> <p>Fr&uuml;here BDN-Texte zu Erythropoietin:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn54.html<br /> http://www.infomed.ch/bad-drug-news/bdn78.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 07 Nov 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Gewichtsverlust bei Levetiracetam (Keppra®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=184</link>
						 <description><![CDATA[Levetiracetam scheint in einzelnen F&auml;llen zu einer erheblichen Gewichtsabnahme f&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Vier Personen, die wegen einer fokalen Epilepsie mit Levetiracetam (2 bis 3 g/Tag) behandelt wurden, verloren im Verlaufe von rund einem halben bis ganzen Jahr zwischen 20 und 35 kg, wobei Levetiracetam als einzige m&ouml;gliche Ursache erachtet wurde. Bei einer Patientin wurde Levetiracetam gestoppt, wonach sie zuzunehmen begann; bei den anderen drei Behandelten konnte das Gewicht mit einer deutlichen Dosisredutkion stabilisiert werden. Neben Topiramat (Topamax&reg;) ist Levetiracetam also ein weiteres neues Antiepileptikum, bei dem Gewichtsverlust als Nebenwirkung zu beachten ist. <p>Fallberichte aus dem "British Medical Journal": <br /> <a href="http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/327/7420/905%20">http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/327/7420/905 </a></p> <p>Ausf&uuml;hrliche &Uuml;bersicht der amerikanischen FDA zu Levetiracetam (PDF-File, "Acrobat Reader" n&ouml;tig): <br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/foi/label/2002/21035slr019lbl.pdf%20">http://www.fda.gov/cder/foi/label/2002/21035slr019lbl.pdf </a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 31 Oct 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Anaphylaktische Reaktionen unter Tolperison (Mydocalm®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=185</link>
						 <description><![CDATA[In "Swiss Medical Weekly" ist &uuml;ber vier Patientinnen berichtet worden, bei denen das Muskelrelaxans Tolperison anaphylaktische Reaktionen hervorgerufen hat. Innerhalb einer halben bis ganzen Stunde nach Einnahme des Medikamentes entwickelten sich Hautr&ouml;tungen, Angio&ouml;deme, Urtikaria, Juckreiz, Dyspnoe oder Hypotonie. In zwei F&auml;llen traten die Symptome erneut auf, nachdem die Tolperison-Einnahme wiederholt worden war (positiver "Rechallenge"). Von den Nebenwirkungs-Meldungen zu Tolperison, die in der WHO-Datenbank enthalten sind, betreffen fast die H&auml;lfte anaphylaktische Reaktionen; unter den Tolperison-Nebenwirkungen scheint es sich also um ein wichtiges Problem zu handeln. <p>Fallberichte aus "Swiss Medical Weekly" (PDF-File, "Acrobat Reader" n&ouml;tig):<br /> <a href="http://www.smw.ch/pdf200x/2003/25/smw-10280.pdf">http://www.smw.ch/pdf200x/2003/25/smw-10280.pdf</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 27 Oct 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>COX-2-Hemmer und Hepatotoxizität</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=186</link>
						 <description><![CDATA[ Wie andere nicht-steroidale Entz&uuml;ndungshemmer scheinen auch COX-2-Hemmer Lebersch&auml;den verursachen zu k&ouml;nnen. Das neuseel&auml;ndische Pharmacovigilance-Zentrum verf&uuml;gt &uuml;ber 17 Fallberichte, die einen Zusammenhang zwischen hepatozellul&auml;ren oder cholestatischen Lebersch&auml;den und der Einnahme von Celecoxib (Celebrex&reg;) oder Rofecoxib (Vioxx&reg;) vermuten lassen. Die meisten F&auml;lle traten innerhalb der ersten drei Behandlungsmonate auf. Drei Beispiele, die sich unter Rofecoxib ereignet haben, sind n&auml;her beschrieben: in zwei F&auml;llen wurde ein Transaminasenanstieg auf weit &uuml;ber 1000 U/l registriert, im dritten Fall wurde per Biopsie eine schwere cholestatische Hepatitis dokumentiert; alle drei Personen erholten sich nach Absetzen von Rofecoxib. <p>Publikation des neuseel&auml;ndischen Pharmacovigilance-Zentrums:<br /> <a href="http://www.medsafe.govt.nz/profs/puarticles/cox2liver.htm">http://www.medsafe.govt.nz/profs/puarticles/cox2liver.htm</a></p> Fr&uuml;here BDN-Texte zu COX-2-Hemmern:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn15.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn25.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn67.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn73.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 17 Oct 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Kinder und Jugendliche sind unter Venlafaxin (Efexor®) gefährdet</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=187</link>
						 <description><![CDATA[ K&uuml;rzlich hat die Herstellerfirma von Venlafaxin, einem Antidepressivum, das die Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahme hemmt, &uuml;ber ernstzunehmende Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen informiert. Bei dieser Altersgruppe traten in klinischen Studien unter Venlafaxin doppelt so h&auml;ufig feindseliges oder selbstsch&auml;digendes Verhalten sowie Selbstmordgedanken auf wie unter Placebo. Es wird deshalb nochmals darauf hingewiesen, dass Venlafaxin bei Personen unter 18 Jahren nicht verschrieben werden soll. <p>"Dear Doctor Letter" mit den obenerw&auml;hnten Informationen:<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/effexor_dhcpl_us_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/effexor_dhcpl_us_e.html</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummer zu Venlafaxin:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk22a-95.html</p> <p>&Uuml;bersichtsarbeit zu den neueren Antidepressiva:<br /> <a href="http://www.aafp.org/afp/20030201/547.html">http://www.aafp.org/afp/20030201/547.html</a></p> Letzte Nebenwirkungsnummer von "pharma-kritik", die &uuml;ber &auml;hnliche Probleme bei Paroxetin (Deroxat&reg;) berichtet (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk04a-03.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 10 Oct 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Auch inhalierte Steroide können Nebennierenrinde unterdrücken</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=188</link>
						 <description><![CDATA[ In der aktuellen Ausgabe des "Canadian Adverse Reaction Newsletter" wird daran erinnert, dass auch die in der Asthmabehandlung verwendeten inhalierbaren Steroide zu einer Nebennierenrinden-Insuffizienz f&uuml;hren k&ouml;nnen &ndash; vor allem, wenn die empfohlenen Dosen &uuml;berschritten werden. Die Gefahr einer Nebennierenrinden-Insuffizienz scheint bei Fluticason (Axotide&reg;), der potentesten Substanz mit der l&auml;ngsten Halbwertszeit, gr&ouml;sser zu sein als bei Beclometason (Becloforte&reg;) oder Budesonid (Pulmicort&reg; u.a.); so liegen der kanadischen Arzneimittelbeh&ouml;rde neun entsprechende F&auml;lle zu Fluticason vor, dagegen keine zu den beiden anderen Mitteln. <p>Volltext aus "Canadian Adverse Reaction Newsletter":<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/adrv13n4_e.html#2">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/adrv13n4_e.html#2</a></p> <p>Zusammenfassungen/Kommentare aus "info-screen", die sich mit der Fluticason-Dosierung befassen:<br /> http://www.infomed.org/screen/2001/N20.html<br /> http://www.infomed.org/screen/2003/zl05.html</p> "pharma-kritik"-Nummern zur Behandlung des Asthma bronchiale (z.T. nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk22a-97.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk16a-01.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 03 Oct 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Bicalutamid (Casodex®) anstelle des "Watchful waiting" erhöht beim organbegrenzten Prostatakarzinom das Sterberisiko</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=189</link>
						 <description><![CDATA[ In Kanada hat die Herstellerfirma von Bicalutamid mit einem "Dear doctor letter" mitgeteilt, dass dieses Antiandrogen nicht eingesetzt werden soll bei M&auml;nnern mit einem organbegrenzten Prostatakarzinom, bei denen eine abwartende Haltung ("Watchful waiting") angezeigt w&auml;re. Eine Analyse von zwei Studien hatte ergeben, dass das Sterberisiko bei dieser Gruppe von Patienten unter Bicalutamid h&ouml;her ist als unter Placebo ("Hazard ratio" = 1,23). <br /> <br /> Kanadischer "Dear doctor letter": <br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/casodex_prof_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/casodex_prof_e.html </a><br /> <p> "pharma-kritik"-Nummer zum Prostatakarzinom (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): <a href="http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk15a-01.html"><br /> </a>http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk15a-01.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 26 Sep 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Chinolone: Risiko von Achillessehnenrupturen steigt mit dem Alter und in Kombination mit Steroiden</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=190</link>
						 <description><![CDATA[ In einer grossen Fall-Kontroll-Studie wurde best&auml;tigt, dass Chinolone zu einer Achillessehnenruptur f&uuml;hren k&ouml;nnen. Eine Therapie mit einem Chinolon im vorangegangenen halben Jahr &ndash; &uuml;ber eine typische Behandlungsperiode von 7 bis 10 Tagen &ndash; war mit einem signifikant h&ouml;heren Risiko einer Achillessehnenruptur verbunden. Der Zusammenhang liess sich vor allem bei Personen &uuml;ber 60 Jahren nachweisen, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter ansteigt. Durch eine gleichzeitige Einnahme von Kortikosteroiden wird der Effekt verst&auml;rkt. Bei den &uuml;ber 60-J&auml;hrigen gehen sch&auml;tzungsweise 2 bis 6% der Achillessehnenrupturen zu Lasten von Chinolonen. <p>Volltext des Artikels aus "Archives of Internal Medicine":<br /> <a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/full/163/15/1801" target="_self">http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/full/163/15/1801</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummer zu den neueren Fluorochinolonen (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> <a href="/pk_template.php?pkid=332" target="_blank">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=332</a></p> <p><a href="http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk16a-01.html"><br /> </a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 22 Aug 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hochdosiertes Formoterol (Foradil®, Oxis®) erhöht möglicherweise das Risiko schwerer Asthmaanfälle</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=191</link>
						 <description><![CDATA[ In der Zeitschrift "Chest" ist eine Zusammenfassung der amerikanischen FDA erschienen, die auf m&ouml;gliche Probleme mit hochdosiertem inhaliertem Formoterol hinweist. Es sind zwei bei Erwachsenen und eine bei Kindern durchgef&uuml;hrte Studien analysiert worden, in denen zwei Formoterol-Dosen (2mal 12 &micro;g/Tag bzw. 24 &micro;g/Tag) mit Placebo und zum Teil mit Salbutamol (Ventolin&reg; u.a., 4mal 180 &micro;g/Tag) verglichen worden waren. Zwar wurde mit der h&ouml;heren Formoterol-Dosis eine minim st&auml;rkere Zunahme der Erstsekundenkapazit&auml;t (FEV1) registriert als mit der niedrigeren; doch z&auml;hlte man unter hochdosiertem Formoterol auch mehr schwerwiegende Asthmaexazerbationen als in den anderen drei. Bis weitere Daten vorliegen, ist also Vorsicht geboten mit einer regelm&auml;ssigen Anwendung einer Formoterol-Dosis von 2mal 24 &micro;g/Tag. <p>Abstract des Artikels aus "Chest":<br /> <a href="http://www.chestjournal.org/cgi/content/abstract/124/1/70">http://www.chestjournal.org/cgi/content/abstract/124/1/70</a></p> <p>"pharma-kritik"-Nummer zu Betamimetika und Asthmatodesf&auml;lle:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk05c-95.html</p> "pharma-kritik"-Nummern zur Behandlung des Asthma bronchiale und der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (z.T. nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk22a-97.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk12a-99.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk16a-01.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 08 Aug 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Unter Topiramat (Topamax®) genügend trinken, wenn es warm ist</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=192</link>
						 <description><![CDATA[ Per "Dear Doctor Letter" ist in den USA und in Kanada informiert worden, dass als seltene Nebenwirkung des Antiepileptikums Topiramat vermindertes Schwitzen und Hyperthermie auftreten kann. Die beobachteten F&auml;lle betrafen vor allem Kinder, die einer hohen Umgebungstemperatur ausgesetzt waren oder sich k&ouml;rperlich stark anstrengten. Deshalb ist unter einer Topiramat-Behandlung darauf zu achten, dass gen&uuml;gend getrunken wird, wenn es heiss ist oder wenn man sich k&ouml;rperlich bet&auml;tigt. <p>Amerikanischer bzw. kanadischer "Dear Doctor Letter":<br /> <a href="http://www.fda.gov/downloads/Safety/MedWatch/SafetyInformation/SafetyAlertsforHumanMedicalProducts/UCM169496.pdf" target="_self">http://www.fda.gov/downloads/Safety/MedWatch/SafetyInformation/SafetyAlertsforHumanMedicalProducts/UCM169496.pdf</a><br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/public/_2003/topamax_pa-ap-eng.php" target="_self">http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/public/_2003/topamax_pa-ap-eng.php</a><a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/topamax_2_e.html"><br /></a></p> <p>Fr&uuml;herer BDN-Text zu Topiramat:<br /> <a href="/bdn.php?bdnid=245" target="_self">http://www.infomed.org/bdn.php?bdnid=245</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 18 Jul 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhtes Pankreatitis-Risiko unter Azathioprin (Imurek® u.a.)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=193</link>
						 <description><![CDATA[Es gibt mehrere Fallberichte, die eine akute Pankreatitis unter einer Therapie mit Azathioprin beschreiben. Eine d&auml;nische Fall-Kontroll-Studie best&auml;tigt nun diese Beobachtung. 1388 Personen mit der Spitalentlassungsdiagnose einer akuten Pankreatitis wurden mit knapp 14'000 Kontrollpersonen verglichen. Dabei zeigte sich, dass in der Fallgruppe in den drei Monaten vor Spitaleintritt signifikant h&auml;ufiger Azathioprin verschrieben worden war als in der Kontrollgruppe (&laquo;Odds Ratio&raquo; = 8,4). Der Mechanismus der Azathioprin-induzierten Pankreatitis ist unklar; man spekuliert, dass es sich um eine &Uuml;berempfindlichkeitsreaktion handelt oder dass Azathioprin die Mikrozirkulation des Pankreas beeintr&auml;chtigt. Abstract der Studie aus "American Journal of Gastroenterology":<br /> <br /> <a href="http://www.medicinedirect.com/journal/journal/article?acronym=AMGAST&amp;format=abstract&amp;uid=PIIS0002927003002338">http://www.medicinedirect.com/journal/journal/article?acronym=AMGAST&amp;format=abstract&amp;uid=PIIS0002927003002338</a> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 08 Jul 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Repaglinid (NovoNorm®) und Gemfibrozil (Gevilon®): Eine gefährliche Kombination</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=194</link>
						 <description><![CDATA[ Die europ&auml;ische Arzneimittelbeh&ouml;rde EMEA sowie die Repaglinid-Herstellerfirma haben darauf aufmerksam gemacht, dass Repaglinid nicht mehr zusammen mit Gemfibrozil verabreicht werden darf. In einer k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Studie mit gesunden Freiwilligen wurde beobachtet, dass Gemfibrozil bei Repaglind die Fl&auml;che unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) um das 8fache erh&ouml;ht und die Halbwertszeit um fast das 3fache verl&auml;ngert, was mit einer verst&auml;rkten Insulinwirkung einhergeht. Auch sind laut EMEA unter dieser Kombination mittlerweile f&uuml;nf F&auml;lle von schweren Hypoglyk&auml;mien aufgetreten. Die Interaktion beruht wahrscheinlich darauf, dass Gemfibrozil das Zytochrom CYP2C8 hemmt, das wesentlich am Abbau von Repaglinid beteiligt ist. <p>Mitteilung der EMEA:<br /> <a href="http://www.emea.eu.int/pdfs/human/press/pus/1170003en.pdf">http://www.emea.eu.int/pdfs/human/press/pus/1170003en.pdf</a></p> <p>Abstract der Interaktionsstudie aus "Diabetologia":<br /> <a href="http://link.springer.de/link/service/journals/00125/contents/03/01034/">http://link.springer.de/link/service/journals/00125/contents/03/01034/</a></p> "pharma-kritik"-Text zu Repaglinid:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk13a-99.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 20 Jun 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und Hyponatriämie</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=296</link>
						 <description><![CDATA[Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und andere neuere Antidepressiva, die in das Serotonin-System eingreifen, wie zum Beispiel Venlafaxin (Efexor&reg;) sind ein h&auml;ufiger Grund f&uuml;r eine Hyponatri&auml;mie. Gem&auml;ss einem Bericht der australischen Beh&ouml;rde f&uuml;r Arzneimittelnebenwirkungen betrifft rund ein Viertel der Meldungen zu einer Hyponatri&auml;mie diese Medikamentengruppe, womit sie gleich hinter den Diuretika rangieren; zwischen 3 und 4% der Nebenwirkungs-Meldungen, die zu Serotonin-Wiederaufnahmehemmern eingingen, beschrieben eine Hyponatri&auml;mie; eine inad&auml;quate ADH-Wirkung (SIADH) d&uuml;rfte ein wichtiger Mechanismus sein. Meistens war die erniedrigte Natriumkonzentration einziger Befund, zum Teil fielen aber auch neurologische oder psychiatrische Symptome auf; in drei F&auml;llen hatte die Hyponatri&auml;mie zum Tod gef&uuml;hrt. &Auml;ltere Personen und Frauen scheinen in Bezug auf diese Hyponatri&auml;mie gef&auml;hrdeter zu sein. Bericht aus dem "Australian Adverse Drug Reactions Bulletin":<br /> <a href="http://www.health.gov.au/tga/adr/aadrb/aadr0306.htm#1">http://www.health.gov.au/tga/adr/aadrb/aadr0306.htm#1</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 13 Jun 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nicht-steroidale Entzündungshemmer bremsen den Verlauf bei Alzheimerdemenz nicht</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=196</link>
						 <description><![CDATA[In einer soeben erschienenen Doppelblindstudie hat sich die Vermutung nicht best&auml;tigen lassen, dass nicht-steroidale Entz&uuml;ndungshemmer (NSAID) gegen&uuml;ber einer Alzheimerdemenz zu sch&uuml;tzen verm&ouml;gen. 351 Personen, die an einer leichten bis mittelgradigen Demenz litten (13 bis 26 Punkte im "Mini-Mental"-Status), hatte man mit dem COX-2-Hemmer Rofecoxib (Vioxx&reg;, 1mal 25/Tag), dem nicht-selektiven COX-Hemmer Naproxen (Apranax&reg; u.a., 2mal 220 mg/Tag) oder Placebo behandelt; eine vorbestehende Behandlung mit einem Cholinesterasehemmer oder niedrigdosierter Acetylsalicyls&auml;ure wurde beibehalten. Nach einem Jahr hatten sich die kognitiven Funktionen in allen drei Gruppen verschlechtert &ndash; ohne signifikante Unterschiede zwischen den beiden NSAID und Placebo. Auch die F&auml;higkeiten zur Alltagsbew&auml;ltigung und die Lebensqualit&auml;t konnten Rofecoxib und Naproxen nicht verbessern. <p>Abstract der Studie aus dem JAMA:<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/289/21/2819">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/289/21/2819</a></p> Abstract einer Cochrane-&Uuml;bersicht zur Behandlung der Alzheimerdemenz mit Indometacin (Indocid&reg; u.a.):<br /> <a href="http://www.update-software.com/abstracts/ab003673.htm">http://www.update-software.com/abstracts/ab003673.htm</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 06 Jun 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hormonsubstitution und Gehirn: mehr Schaden als Nutzen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=197</link>
						 <description><![CDATA[ In der Zeitschrift JAMA sind drei weitere Analysen der WHI-Studie ("Women's Health Initiative") erschienen. Sie zeigen, dass unter einer &Ouml;strogen/Gestagen-Substitution in der Postmenopause auch in Bezug auf das Gehirn mit ung&uuml;nstigen Effekten zu rechnen ist. Hormone wirkten auf kognitive Funktionen weniger gut als Placebo. Das Risiko einer Demenz war mit der &Ouml;strogen/Gestagen-Kombination zweimal h&ouml;her, dasjenige eines Schlaganfalls um fast ein Drittel h&ouml;her als mit Placebo. Im begleitenden Editorial wird einmal mehr betont, dass Hormone h&ouml;chstens noch zur vor&uuml;bergehenden Behandlung von klimakterischen Beschwerden verschrieben werden sollen. <p>Abstracts der drei Studien aus dem JAMA:<br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/289/20/2651">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/289/20/2651</a> <br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/289/20/2663">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/289/20/2663</a> <br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/289/20/2673%20">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/289/20/2673 </a></p> <p>Fr&uuml;here BDN-Texte zur WHI-Studie: <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn69.html <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn90.html </p> <p>&Ouml;strogendossier von Infomed:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/oestrogen.php<a href="http://www.infomed.org/pharma-kritik/oestrogen.php"> </a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 28 May 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Schwere Hautnebenwirkungen unter Amifostin (Ethyol®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=198</link>
						 <description><![CDATA[Amifostin, das als Zytoprotektivum in Kombination mit gewissen Zytostatika oder mit einer Radiotherapie verwendet wird, kann zu schweren Hautnebenwirkungen f&uuml;hren. Gem&auml;ss der franz&ouml;sischen Arzneimittelbeh&ouml;rde sind weltweit 35 F&auml;lle von Stevens-Johnson-Syndrom, toxischer epidermaler Nekrolyse, bull&ouml;sem Erythem und anderen Hautreaktionen aufgetreten; vier Personen sind daran gestorben. Zusammen mit einer Radiotherapie betrage die H&auml;ufigkeit solcher Amifostin-bedingter Hautreaktionen sch&auml;tzungsweise 6 bis 9 pro 10'000, zusammen mit einer Chemotherapie knapp 1 pro 10'000. "Dear Doctor Letter" der franz&ouml;sischen Arzneimittelbeh&ouml;rde (PDF-File, "Acrobat Reader" n&ouml;tig):<br /> <a href="http://agmed.sante.gouv.fr/htm/10/filltrpsc/lpethyol.pdf">http://agmed.sante.gouv.fr/htm/10/filltrpsc/lpethyol.pdf</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 02 May 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Interferon beta (Avonex® u.a.): Ergänzende Warnhinweise</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=199</link>
						 <description><![CDATA[ Zu Interferon beta, das zur Behandlung der Multiplen Sklerose eingesetzt wird, ist in den USA eine revidierte Packungsbeilage erschienen, die neue Warnhinweise enth&auml;lt. Es wird darin betont, dass unter Interferon beta Depressionen, suizidales Verhalten und andere psychiatrische Symptome (Psychosen u.a.) vorkommen k&ouml;nnen, und zwar sowohl als Neumanifestation wie auch als Verschlechterung einer vorbestehenden Erkrankung. Ferner wird erw&auml;hnt, dass in seltenen F&auml;llen allergische Reaktionen (Hautausschl&auml;ge, Urtikaria, Dyspnoe, Anaphylaxie u.a.) und andere &Uuml;berempfindlichkeitsreaktionen (Zytopenien, Hepatitis) aufgetreten sind. <p>Information der Herstellerfirma ("Dear Doctor Letter"):<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2003/avonex.htm">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2003/avonex.htm</a></p> <p>Neue amerikanische Packungsbeilage:<br /> <a href="http://www.fda.gov/cber/label/ifnbbio013103LB.htm">http://www.fda.gov/cber/label/ifnbbio013103LB.htm</a></p> <p>"pharma-kritik"-Text zu den Nebenwirkungen der Interferone<br /> (f&uuml;r Abonnentinnen und Abonnenten):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk04a-01.html#ut3</p> <p>&Uuml;bersichtsartikel zur Therapie bei Multipler Sklerose (Volltext aus dem "British Medical Journal"):<br /> <a href="http://bmj.com/cgi/content/full/321/7259/490">http://bmj.com/cgi/content/full/321/7259/490</a><br /> </p> <p>&nbsp; </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 25 Apr 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Warnungen zu atypischen Neuroleptika</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=163</link>
						 <description><![CDATA[ In den letzten Wochen sind mehrere "Dear Doctor Letters" ver&ouml;ffentlicht worden, die an Probleme von atypischen Neuroleptika erinnern, auf die wir verschiedentlich auch schon hingewiesen haben. So hat die amerikanische FDA alle Hersteller von atypischen Neuroleptika aufgefordert, zu informieren, dass unter atypischen Neuroleptika Hyperglyk&auml;mien vorgekommen sind, zum Teil verbunden mit einer Ketoazidose oder einem hyperosmolaren Koma. In Grossbritannien und Kanada sind die Analysen von placebokontrollierten Studien publiziert worden, laut denen Risperidon (Risperdal&reg;) und Olanzapin (Zyprexa&reg;) bei dementen Personen das Risiko erh&ouml;ht, einen Schlaganfall oder eine transitorische isch&auml;mische Attacke (TIA) zu erleiden. Das bedeutet, Vorsicht walten zu lassen, wenn atypische Neuroleptika Personen verschrieben werden, die an einem Diabetes mellitus erkrankt sind, ein zerebrovaskul&auml;re Ereigniss in ihrer Vorgeschichte haben oder entsprechende Risikofaktoren aufweisen. <p>Hyperglyk&auml;miewarnung (am Beispiel von Clozapin = Leponex&reg;):<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/Clozaril-deardoc.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2004/Clozaril-deardoc.pdf</a></p> <p>Warnung zu Risperidon- und Olanzapin-bedingten zerebrovaskul&auml;ren Ereignissen:<br /> <a href="http://www.mca.gov.uk/ourwork/monitorsafequalmed/safetymessages/antipsystoke_9304.pdf">http://www.mca.gov.uk/ourwork/monitorsafequalmed/safetymessages/antipsystoke_9304.pdf</a><br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/zyprexa_hpc_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/zyprexa_hpc_e.html</a></p> "pharma-kritik"-Nebenwirkungsnummern und fr&uuml;herer BDN-Text, die diese Probleme beschreiben ("pharma-kritik"-Texte nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk14a-00.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk14a-02.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn75.html ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 16 Apr 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Lindan (Jacutin®) wegen Neurotoxizität nur als Reservemittel einsetzen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=200</link>
						 <description><![CDATA[Lindan, das zur Lokalbehandlung bei Laus- oder Milbenbefall angeboten wird, kann zu verschiedenen neurologischen Nebenwirkungen f&uuml;hren wie Schwindel, Kopfschmerzen, Par&auml;sthesien und Konvulsionen; es sind auch Todesf&auml;lle vorgekommen. Betroffen waren vor allem Personen, die sich nicht an die Dosierungsrichtlinien gehalten hatten. Deshalb wird in den USA die Produkteinformation mit zus&auml;tzlichen Warnhinweisen versehen: Lindan ist bei Neugeborenen und bei Personen mit erh&ouml;htem Risiko epileptischer Anf&auml;lle kontraindiziert; zudem ist bei Individuen, die weniger als 50 kg wiegen, und bei &auml;lteren Leuten verst&auml;rkte Vorsicht geboten. Wegen des neurotoxischen Potentials wird Lindan als Reservemittel bezeichnet; andere Substanzen wie zum Beispiel Permethrin (Loxazol&reg;) oder Crotamiton (Eurax&reg;) sollten bevorzugt werden. Es wird auch darauf aufmerksam gemacht, dass Juckreiz nach der ersten Behandlung mit Lindan verschwinden sollte, es sich sonst nicht um die richtige Therapie handle. <p>Information der FDA: <br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/infopage/lindane/lindanePHA.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/infopage/lindane/lindanePHA.htm </a> </p> <p>Aktualisierte Packungsbeilage von Lindan (PDF-File, "Acrobat Reader" n&ouml;tig): <a href="http://www.fda.gov/cder/foi/label/2003/006309lotionlbl.pdf%20">http://www.fda.gov/cder/foi/label/2003/006309lotionlbl.pdf </a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 11 Apr 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Benzbromaron (Desuric®): wegen Hepatotoxizität zurückgezogen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=201</link>
						 <description><![CDATA[Nachdem in den letzten beiden Jahren in der Schweiz unter dem Urikosurikum Benzbromaron drei F&auml;lle von schweren Lebersch&auml;den aufgetreten sind - zwei davon mit t&ouml;dlichem Ausgang -, haben Swissmedic und Herstellerfirma im M&auml;rz 2003 neue Warnhinweise ver&ouml;ffentlicht. Demnach h&auml;tte Benzbromaron nur noch verschrieben werden d&uuml;rfen, wenn Allopurinol (Zyloric&reg; u.a.) nicht vertragen wird oder nicht wirkt. <p>Mitteilung der belgischen Pharmacovigilance-Stelle in "Folia Pharmacotherapeutica" (auf Franz&ouml;sisch): <a href="http://www.cbip.be/Folia/Index.cfm?FoliaWelk=F29F12F">http://www.cbip.be/Folia/Index.cfm?FoliaWelk=F29F12F</a> </p> <p>Nachtrag: Gem&auml;ss einem Schreiben der Herstellerfirma vom 7. April 2003 ist Benzbromaron jetzt aus dem Markt zur&uuml;ckgezogen worden, da eine weitere Zunahme der Meldungen von schweren Lebersch&auml;digungen festgestellt wurde. Die Verwendung von Benzbromaron soll ab sofort beendet werden. </p> <p>Mitteilung der Swissmedic: <br /> <a href="http://www.swissmedic.ch/de/fach/overall.asp?theme=0.00081.00001&amp;theme_id=476%20"> http://www.swissmedic.ch/de/fach/overall.asp?theme=0.00081.00001&amp;theme_id=476 </a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 11 Apr 2003 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hormonsubstitution verspricht nicht einmal bessere Lebensqualität</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=202</link>
						 <description><![CDATA[ Die Verabreichung einer &Ouml;strogen/Gestagen-Kombination in der Postmenopause weist ein ung&uuml;nstiges Nutzen/Risiko-Profil auf - dies ist das Fazit der WHI-Studie ("Women's Health Initiative"), die im letzten Jahr ver&ouml;ffentlicht worden ist. Das "New England Journal of Medicine" hat nun eine zus&auml;tzliche Analyse dieser Studie vorzeitig im Internet publiziert. Bei dieser Analyse hatte sich gezeigt, dass Frauen, die nicht oder nur unter geringen Postmenopause-Beschwerden leiden, auch in Bezug auf die Lebensqualit&auml;t nicht von einer Hormonsubstitution profitieren; insbesondere hatten die Hormone keinen Einfluss auf depressive Symptome, kognitive F&auml;higkeiten oder Sexualfunktionen. Damit wird unterstrichen, dass es f&uuml;r eine Hormonsubstitution keine Indikation mehr gibt, wenn keine st&ouml;renden vasomotorischen oder urogenitalen Beschwerden vorhanden sind. <p>Volltext der Studie und begleitendes Editorial aus dem NEJM (PDF-Files, "Acrobat Reader" n&ouml;tig): <a href="http://content.nejm.org/cgi/reprint/NEJMoa030311v1.pdf%20">http://content.nejm.org/cgi/reprint/NEJMoa030311v1.pdf </a><br /> <a href="http://content.nejm.org/cgi/reprint/NEJMp030038v1.pdf">http://content.nejm.org/cgi/reprint/NEJMp030038v1.pdf</a></p> <p> Abstract der WHI-Originalpublikation: <br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/288/3/321%20">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/288/3/321 </a></p> <p>&Ouml;strogendossier von Infomed: <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/oestrogen.php</p> <p> Fr&uuml;here BDN-Texte zur Hormonsubstitution: <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn08.html <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn10.html <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn37.html <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn68.html <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn69.html <br /> </p> <p><br /> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 21 Mar 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Ophthalmologische Nebenwirkungen von Bisphosphonaten</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=203</link>
						 <description><![CDATA[ In einem Bericht des amerikanischen "National Registry of Drug-Induced Ocular Side Effects" werden ophthalmologische Nebenwirkungen aufgez&auml;hlt, die unter Pamidronat (Aredia&reg;) beobachtet worden sind. Darunter finden sich relativ harmlose Probleme wie verschwommenes Sehen, Irritationsgef&uuml;hl, Konjunktivitis oder &Ouml;deme im Bereiche der Augen. Es sind indessen auch F&auml;lle von Uveitis oder (Epi-)Skleritis vorgekommen - Nebenwirkungen, bei denen ein Sehverlust droht und man deshalb das Bisphosphonat absetzen muss. Es wird davon ausgegangen, dass Alendronat (Fosamax&reg;) und andere Bisphosphonate bez&uuml;glich Augen dieselben Risiken bergen. <p>Bericht des "National Registry of Drug-Induced Ocular Side Effects" (PDF-File, "Acrobat Reader" n&ouml;tig): <a href="http://dev.tripleteam.com/ohsu_drug-dev/staticContent/ACF7D9.pdf">http://dev.tripleteam.com/ohsu_drug-dev/staticContent/ACF7D9.pdf</a></p> <p> "pharma-kritik"-Texte zu einzelnen Bisphosphonaten (z.T. nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk03a-96.html <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk05a-01.html </p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Alendronat: <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn56.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 14 Mar 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Imatinib (Glivec®) verursacht ausserordentlich häufig Hautreaktionen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=204</link>
						 <description><![CDATA[ In einer prospektiven Studie wurden bei 54 Patient(inn)en, die wegen einer chronisch-myeloischen Leuk&auml;mie mit Imatinib behandelt wurden, alle dermatologischen Nebenwirkungen erfasst. Bei 48 Personen beobachtete man mindestens eine Hautnebenwirkung. Es wurden 36 F&auml;lle von &ndash; mehrheitlich makul&auml;ren und/oder papul&auml;ren &ndash; Ausschl&auml;gen, 22 F&auml;lle von Juckreiz und 35 F&auml;lle von lokalisierten &Ouml;demen gez&auml;hlt. In 16 F&auml;llen wurden die Hautreaktionen als schwerwiegend bis lebensbedrohend eingestuft. Diese Nebenwirkungen entwickelten sich nach einer durchschnittlichen Latenzzeit von 1&frac12; bis 2 Monaten. Weniger h&auml;ufig traten Pigmentver&auml;nderungen, Hauttrockenheit, verst&auml;rkte Lichtempfindlichkeit und Cheilitis auf. Da die Pr&auml;valenz von Ausschl&auml;gen und &Ouml;demen hoch und zudem dosisabh&auml;ngig war, wird vermutet, dass ihnen eine direkte pharmakologische Wirkung und nicht eine &Uuml;berempfindlichkeitsreaktion zugrunde liegt. <p>Abstract der Studie aus &laquo;Journal of the American Academy of Dermatology&raquo;:<br /> <a href="http://www2.us.elsevierhealth.com/scripts/om.dll/serve?action=searchDB&amp;searchDBfor=art&amp;artType=abs&amp;id=amjd0344&amp;nav=abs">http://www2.us.elsevierhealth.com/scripts/om.dll/serve?action=searchDB&amp;searchDBfor=art&amp;artType=abs&amp;id=amjd0344&amp;nav=abs</a></p> <p>&Uuml;bersichten zu Imatinib:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk08a-01.html (&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich)<br /> <a href="http://theoncologist.alphamedpress.org/cgi/content/full/6/3/233">http://theoncologist.alphamedpress.org/cgi/content/full/6/3/233</a><br /> </p> <p><br /> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 03 Mar 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Konvulsionen bei nicht-sedierenden Antihistaminika</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=205</link>
						 <description><![CDATA[ Konvulsionen sind eine bekannte Nebenwirkung der sedierenden, sogenannten Erstgenerations-Antihistaminika. Im letzten "Canadian Adverse Reaction Newsletter" wird &uuml;ber Konvulsionen berichtet, die unter neueren Antihistaminika beobachtet worden und der kanadischen Arzneimittelbeh&ouml;rde &uuml;bermittelt worden sind. Von rund 1200 Nebenwirkungsmeldungen, die zu Loratadin (Claritine&reg;), Cetirizin (Zyrtec&reg;) und Fexofenadin (Telfast&reg;) eingegangen waren, betrafen zwischen 0,9% und 3,6% einen epileptischen Anfall. Mehrheitlich handelte es sich um Personen, bei denen ein Krampfleiden bekannt war. Es ist unklar, ob Antihistaminika direkt Konvulsionen beg&uuml;nstigen oder ob sie mit Antiepileptika interagieren. Auch die neueren Antihistaminika sollten deshalb bei erh&ouml;htem Risiko von Konvulsionen mit der n&ouml;tigen Vorsicht verschrieben werden. Ferner sind Personen, die diese - zum Teil rezeptfrei erh&auml;ltlichen - Substanzen verwenden, darauf hinzuweisen, dass die empfohlenen Maximaldosen eingehalten werden. Aktuelle Nummer des "Canadian Adverse Reaction Newsletter":<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/publicat/adrv13n1/adrv13n1_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/publicat/adrv13n1/adrv13n1_e.html </a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 14 Feb 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Drospirenon/Yasmin®: Thromboembolien</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=206</link>
						 <description><![CDATA[Wie bereits in einer der letzten pharma-kritik-Nummern berichtet, wurde in den Niederlanden wegen scheinbar geh&auml;uften Thromboembolien unter dem Drospirenon-haltigen Kontrazeptivum Yasmin&reg; von der Verschreibung dieser Pille abgeraten. Neu ist nun im British Medical Journal eine ausf&uuml;hrlichere Dokumentation zu mehreren Thromboembolie-F&auml;llen publiziert worden. Eine 17j&auml;hrige starb an einer Lungenembolie, nachdem sie w&auml;hrend 6 Monaten Yasmin&reg; genommen hatte. Bei dieser jungen Frau waren keinerlei andere Risikofaktoren f&uuml;r ein thromboembolisches Ereignis bekannt. Die Autoren des Berichtes weisen darauf hin, dass die Risiken des neuen Kontrazeptivums noch ungen&uuml;gend definiert sind. <a href="http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk10b-02.html">pharma-kritik</a> zu Drospirenon (f&uuml;r Abonnentinnen &amp; Abonnenten)<br /> Bericht im <a href="http://bmj.com/cgi/content/full/326/7383/257">British Medical Journal</a> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 10 Feb 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>"Postmarketing"-Studie von Salmeterol (Serevent®) vorzeitig gestoppt </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=208</link>
						 <description><![CDATA[ 1996 war die SMART-Studie ("Salmeterol Multi-center Asthma Research Trial") gestartet worden, mit dem Ziel, die Sicherheit von inhalativem Salmeterol zu dokumentieren. In dieser Studie erhielten asthmakranke Personen zus&auml;tzlich zur bisherigen Therapie entweder Salmeterol (2mal 42 &micro;g/Tag) oder Placebo. In den USA hat nun die Herstellerfirma von Salmeterol mitgeteilt, dass die Studie vorzeitig abgebrochen wird, nachdem man die Daten von knapp 26'000 Personen analysiert hatte. Es hatte sich gezeigt, dass asthmabedingte Notf&auml;lle, die lebensbedrohend waren oder zum Tode f&uuml;hrten, unter Salmeterol h&auml;ufiger waren als unter Placebo; signifikant war dieser Unterschied bei denjenigen Personen, die - entgegen den g&auml;ngigen Richtlinien - keine inhalativen Steroide verwendeten (was bei 53% des gesamten Studienkollektivs der Fall war!). Es wird darauf hingewiesen, dass die Resultate der SMART-Studie vermutlich auch auf andere Betamimetika &uuml;bertragbar sind, und dass Betamimetika kein Ersatz f&uuml;r inhalative Steroide sein d&uuml;rfen. <p>"Dear Doctor Letter" der Herstellerfirma und Informationen der FDA: <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2003/serevent.htm%20">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2003/serevent.htm </a><br /> <a href="http://www.fda.gov/bbs/topics/ANSWERS/2003/ANS01192.html">http://www.fda.gov/bbs/topics/ANSWERS/2003/ANS01192.html</a> </p> <p>"pharma-kritik"-Nummern zur Asthmabehandlung (z.T. nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk22a-97.html<br /> http://www.infomed.ch/pharma-kritik/abo/pk16a-01.html</p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 31 Jan 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Lymphoproliferative Erkrankungen unter Etanercept (Enbrel®) und Infliximab (Remicade®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=209</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Fallserie wird &uuml;ber 26 Personen berichtet, bei denen unter einer Behandlung mit den beiden TNF a-Blockern Etanercept und Infliximab eine lymphoproliferative Erkrankung diagnostiziert wurde (haupts&auml;chlich Non-Hodgkin-Lymphome, daneben vier F&auml;lle eines Hodgkin-Lymphoms und ein Fall eines Thymoms). Einige der Betroffenen waren ausser mit TNF a-Blockern noch mit anderen immunsupprimierenden Medikamenten behandelt worden (z.B. Methotrexat). Bei dem Patienten mit dem Thymom schrumpfte der Tumor, nachdem man Etanercept gestoppt hatte. Bei einem anderen Patienten nahmen nach Absetzen von Infliximab die axill&auml;ren Lymphknotenschwellungen deutlich ab. Die Zeit vom Beginn der Behandlung bis zur Diagnose des Tumors dauerte im Median nur 6 bzw. 8 Wochen. Eine solch kurze Frist kennt man zum Beispiel auch bei Lymphomen, die sich nach Organtransplantationen entwickeln und deutet auf eine Assoziation mit dem Epstein-Barr-Virus hin. <p>Abstract der Fallserie aus &laquo;Arthritis &amp; Rheumatism&raquo;:<br /> <a href="http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/101524916/START">http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/101524916/START</a></p> <p>Fr&uuml;here BDN-Texte zu TNF a-Blockern:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn52.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn59.html</p> <p>&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text mit Abschnitt zu den TNF a-Blockern:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk03a-02.html</p> <p>Systematische &Uuml;bersicht zu den TNF a-Blockern (PDF-File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig):<br /> <a href="http://www.ncchta.org/fullmono/mon621.pdf">http://www.ncchta.org/fullmono/mon621.pdf</a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 24 Jan 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Ethinylestradiol/Cyproteronacetat (Diane 35®): Thromboembolierisiko beachten</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=210</link>
						 <description><![CDATA[Sowohl die britische wie kanadische Arzneimittelbeh&ouml;rde haben eine Warnung publiziert, welche die Kontrazeptiva-Kombination Ethinylestradiol/Cyproteronacetat betrifft, die in der Schweiz als Diane 35&reg; vertrieben wird. (Cyproteronacetat ist ein Progesteron mit antiandrogener Wirkkomponente.) Es wird darauf hingewiesen, dass das Risiko von Venenthrombosen und Lungenembolien unter Ethinylestradiol/Cyproteronacetat h&ouml;her ist als bei Zweitgenerations-Kontrazeptiva (Ethinylestradiol-/Levonorgestrel-Kombinationen). Deshalb soll Ethinylestradiol/Cyproteronacetat nicht als reines Kontrazeptivum verschrieben werden, sondern nur bei Frauen, die an Hirsutismus oder an schwerer Akne leiden, die nicht auf Antibiotika angesprochen hat; die Einnahmedauer soll sich auf 3 bis 4 Zyklen beschr&auml;nken, solange bis sich die Manifestation des Androgen&uuml;berschusses gebessert hat. <p>Britische Warnung, ver&ouml;ffentlicht in &laquo;Current Problems in Pharmacovigilance&raquo; (PDF File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig):<br /> <a href="http://www.mca.gov.uk/ourwork/monitorsafequalmed/currentproblems/cpoct2002.pdf">http://www.mca.gov.uk/ourwork/monitorsafequalmed/currentproblems/cpoct2002.pdf</a></p> &laquo;Dear Doctor Letter&raquo; aus Kanada (vom britischen Artikel &uuml;bernommen):<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/tpd/diane-35_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/tpd/diane-35_e.html</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 17 Jan 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Nefazodon (Nefadar®) wird in Europa zurückgezogen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=211</link>
						 <description><![CDATA[ Die Herstellerfirma des Antidepressivums Nefazodon hat angek&uuml;ndigt, dass das Medikament in allen europ&auml;ischen L&auml;ndern zur&uuml;ckgezogen werden soll. Grund ist die Hepatotoxizit&auml;t von Nefazodon: weltweit sind 26 F&auml;lle von Leberversagen beschrieben, in 10 F&auml;llen zur Lebertransplantation und in 13 F&auml;llen zum Tod f&uuml;hrend (5 Todesf&auml;lle nach Transplantation). <p>Pressemitteilung von &laquo;Reuters Health&raquo; zum R&uuml;ckzug von Nefazodon:<br /> <a href="http://www.reutershealth.com/archive/2003/01/08/eline/links/20030108elin021.html">http://www.reutershealth.com/archive/2003/01/08/eline/links/20030108elin021.html</a></p> <p>&laquo;pharma-kritik&raquo;-Text zu Nefazodon:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk02a-99.html</p> <p>BDN #46 und andere Publikationen, die Informationen zur Hepatotoxizit&auml;t von Nefazodon liefern:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn46.html<br /> <a href="http://www.health.harvard.edu/medline/Mental/M0802e.html">http://www.health.harvard.edu/medline/Mental/M0802e.html</a><br /> <a href="http://www.cpa-apc.org/Publications/Archives/CJP/2002/may/briefCommunicationNefazodone.asp">http://www.cpa-apc.org/Publications/Archives/CJP/2002/may/briefCommunicationNefazodone.asp<br /> </a> </p> <p><a href="http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk17b-97.html"><br /> </a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 10 Jan 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Pergolid (Permax®) möglicherweise mit Herzklappenfehlern assoziiert</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=212</link>
						 <description><![CDATA[ In der Zeitschrift &laquo;Mayo Clinic Proceedings&raquo; werden drei Patientinnen beschrieben, bei denen eine schwere Trikuspidalinsuffizienz und zum Teil weitere Herzklappenfehler diagnostiziert worden waren. Sie hatten wegen eines Parkinson-oder &laquo;Restless legs&raquo;-Syndroms seit mehreren Jahren Pergolid in einer Tagesdosis von 1,5 bis 6 mg eingenommen. Pergolid ist ein Dopaminagonist mit einer ergotamin&auml;hnlichen Struktur. Der Verdacht, dass die Herzklappenfehler durch Pergolid hervorgerufen sind, ergab sich, weil die echokardiografischen und histologischen Befunde an Klappenver&auml;nderungen erinnerten, wie sie durch ein Karzinoid oder durch Medikamente (Ergotamine, Appetitz&uuml;gler) verursacht werden. Bereits vor einigen Jahren ist berichtet worden, dass unter Pergolid retroperitoneale, perikardiale und pleurale Fibrosen vorgekommen waren; es scheint, dass sich im Endokard &Auml;hnliches manifestieren kann. <p>Volltexte der Fallberichte und des begleitenden Editorials (PDF-Files, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig):<br /> <a href="http://www.mayo.edu/proceedings/2002/dec/7712a1.pdf">http://www.mayo.edu/proceedings/2002/dec/7712a1.pdf</a><br /> <a href="http://www.mayo.edu/proceedings/2002/dec/7712e1.pdf">http://www.mayo.edu/proceedings/2002/dec/7712e1.pdf</a></p> <p>&laquo;pharma-kritik&raquo;-Nummer zur Parkinsontherapie mit einem Abschnitt zu Pergolid:<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk17b-97.html<a href="http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk17b-97.html"><br /> </a> </p> <p><br /> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 03 Jan 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Echinacea zeigte keine Wirkung bei Erkältung</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=214</link>
						 <description><![CDATA[ Pr&auml;parate, die Extrakte von Echinacea-Pflanzen enthalten, sollen sich zur Behandlung von Erk&auml;ltungskrankheiten eignen, wie etliche Studien und zusammenfassende Arbeiten &ndash; darunter eine systematische &Uuml;bersicht der Cochrane-Gruppe &ndash; vermuten lassen. Eine soeben ver&ouml;ffentlichte Doppelblindstudie mit 142 Personen, welche die methodologisch beste Untersuchung zu sein scheint, kommt nun zum gegenteiligen Resultat: Eine Behandlung mit Echinacea, innerhalb von 24 bis 36 Stunden nach dem Auftreten einer Erk&auml;ltung begonnen, linderte Nasen- und Rachensymptome, Husten, Fieber, Muskelschmerzen sowie andere Erk&auml;ltungsbeschwerden nicht besser als Placebo. Auch bei der Krankheitsdauer war kein Unterschied zu erkennen; unter Echinacea waren es im Durchschnitt 6,3 Tage, unter Placebo 5,8 Tage, bis sich die Behandelten wieder erholt f&uuml;hlten. <p>Volltexte der Studie und des begleitenden Editorials aus &laquo;Annals of Internal Medicine&raquo;:<br /> <a href="http://www.annals.org/issues/v137n12/full/200212170-00006.html">http://www.annals.org/issues/v137n12/full/200212170-00006.html</a><br /> <a href="http://www.annals.org/issues/v137n12/full/200212170-00015.html">http://www.annals.org/issues/v137n12/full/200212170-00015.html</a></p> Abstract der Cochrane-&Uuml;bersicht:<br /> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=10796553&amp;dopt=Abstract">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=10796553&amp;dopt=Abstract</a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 27 Dec 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Triptane können relativ schnell zu medikamenteninduzierten Kopfschmerzen führen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=215</link>
						 <description><![CDATA[ In einer Studie analysierte man den Kopfschmerzmittel-Gebrauch bei 96 Personen, die unter medikamenteninduzierten Kopfschmerzen litten. Dabei ergab sich, dass Triptane (z.B. Sumatriptan = Imigran&reg;, Zolmitriptan = Zomig&reg;) am schnellsten medikamenteninduzierte Kopfschmerzen hervorrufen: im Mittel reichen 18 Triptan-Einzeldosen pro Monat, &uuml;ber eine Zeit von 1,7 Jahren eingenommen; bei den Ergotaminen waren es 37 Einzeldosen w&auml;hrend 2,7 Jahren, bei den Analgetika 114 Einzeldosen w&auml;hrend 4,8 Jahren. Bei &uuml;berm&auml;ssiger Verwendung von Triptanen scheint sich vor allem eine Zunahme von migr&auml;neartigen Kopfschmerzen bzw. von Migr&auml;neattacken zu entwickeln. Es wird deshalb f&uuml;r Triptane empfohlen, eine monatliche Limite von zehn Einzeldosen nicht zu &uuml;berschreiten. <p>Volltext der Studie aus &laquo;Neurology&raquo;:<br /> <a href="http://www.neurology.org/cgi/content/full/59/7/1011?ijkey=3xzSnm8ATa902">http://www.neurology.org/cgi/content/full/59/7/1011?ijkey=3xzSnm8ATa902</a></p> <p>&laquo;pharma-kritik&raquo;-Nummern zu den verschiedenen Triptanen (z.T. nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):</p> <p>http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk12a-98.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk01b-01njs.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk01b-02.html</p> Fr&uuml;herer BDN-Text zu Triptanen:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn23.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 20 Dec 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Epoetin alfa (Eprex®) soll bei Niereninsuffizienz nicht mehr subkutan verabreicht werden</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=216</link>
						 <description><![CDATA[ Wie im BDN #54 berichtet, kann Epoetin alfa eine Aplastische An&auml;mie (&laquo;Pure red cell aplasia&raquo;) verursachen, indem Antik&ouml;rper gegen Erythropoietin gebildet werden. Fast alle F&auml;lle betrafen Personen mit einer chronischen Niereninsuffizienz, bei denen Epoetin alfa subkutan gespritzt wurde. In Grossbritannien wird nun unter den Anwendungsvorschriften die &Auml;nderung eingef&uuml;hrt, dass bei chronischer Niereninsuffizienz die subkutane Verabreichung von Epoetin alfa kontraindiziert und nur noch die intraven&ouml;se Gabe zul&auml;ssig ist (diese Einschr&auml;nkung gilt nicht f&uuml;r andere Erythropoietin-Indikationen). Zudem wird empfohlen, unter einer Therapie mit Epoetin alfa in regelm&auml;ssigen Abst&auml;nden die Retikulozytenzahl zu bestimmen, um eine fehlende Wirkung von Erythropoietin bzw. eine Aplastische An&auml;mie m&ouml;glichst fr&uuml;h zu erkennen. <p>Rundschreiben der britischen Arzneimittelbeh&ouml;rde:<br /> <a href="http://www.info.doh.gov.uk/doh/embroadcast.nsf/vwDiscussionAll/35595645F6304BFA80256C8D00456DCD">http://www.info.doh.gov.uk/doh/embroadcast.nsf/vwDiscussionAll/35595645F6304BFA80256C8D00456DCD</a></p> BDN #54 zu Epoetin alfa und Aplastischer An&auml;mie:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn54.html ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 13 Dec 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Geschmacksstörung unter Eprosartan (Teveten®) und anderen Sartanen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=217</link>
						 <description><![CDATA[ Im &laquo;British Medical Journal&raquo; wird &uuml;ber eine Frau mit arterieller Hypertonie berichtet, die drei Wochen nach Beginn einer Therapie mit Eprosartan (600 mg/Tag) &uuml;ber metallischen Geschmack und Brennen im Mund klagte. Eine Woche nach Absetzen von Eprosartan waren die Beschwerden verschwunden, traten aber wieder auf, als das Mittel erneut verwendet wurde. Geschmacksst&ouml;rungen sind auch bei anderen Sartanen (Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten) wie Losartan (Cosaar&reg;) oder Valsartan (Diovan&reg;) beschrieben. <p>Volltext des Fallberichts:<br /> <a href="http://bmj.com/cgi/content/full/325/7375/1277">http://bmj.com/cgi/content/full/325/7375/1277</a></p> &laquo;pharma-kritik&raquo;-Nummern zu Eprosartan und anderen Sartanen (z.T. nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich):<br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=289" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid</a><br /><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=384" target="_self">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid</a><a href="http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk03a-00njs.html" target="_self"></a><a href="http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk13a-97.html" target="_self"><br /></a> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 06 Dec 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Ergotamine: Gefährliche Kombination mit CYP3A4-Hemmern</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=219</link>
						 <description><![CDATA[Das Migr&auml;nemittel Ergotamin &ndash; zum Beispiel in Cafergot&reg; enthalten &ndash; kann zu schwerwiegenden Durchblutungsst&ouml;rungen im Gehirn und an den Extremit&auml;ten f&uuml;hren, wenn es zusammen mit potenten CYP3A4-Hemmern verwendet wird; dazu geh&ouml;ren Proteasehemmer (z.B. Ritonavir = Norvir&reg;), Makrolid-Antibiotika (z.B. Clarithromycin = Klacid&reg;), Imidazol-Antimykotika (z.B. Itraconazol = Sporanox&reg;) oder Nefazodon (Nefadar&reg;). Diese Substanzen verlangsamen den Abbau von Ergotamin. In den USA wird die Packungsbeilage mit der Warnung erg&auml;nzt, dass die Kombination von Ergotamin mit starken CYP3A4-Hemmern kontraindiziert ist. Es ist davon auszugehen, dass diese Vorsichtsmassnahmen auch bei Dihydroergotamin (z.B. Dihydergot&reg;) zu ber&uuml;cksichtigen sind. Amerikanischer &laquo;Dear Doctor Letter&raquo; zu Ergotamin:<br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2002/cafergot.htm">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2002/cafergot.htm</a> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 28 Nov 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhtes Risiko zerebrovaskulärer Ereignisse unter Risperidon (Risperdal®)</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=220</link>
						 <description><![CDATA[ Bei &auml;lteren, an Demenz erkrankten Personen scheint Risperidon das Risiko zerebrovaskul&auml;rer Ereignisse zu erh&ouml;hen, wie die Herstellerfirma in Kanada bekanntgegeben hat. In vier kontrollierten Studien war die H&auml;ufigkeit von Schlaganf&auml;llen oder transitorischen isch&auml;mischen Attacken unter Risperidon doppelt so hoch wie unter Placebo (4% gegen&uuml;ber 2%). Ferner gibt es weltweit 37 Spontanmeldungen zu zerebrovaskul&auml;ren Ereignissen, die in 16 F&auml;llen t&ouml;dlich endeten. Risperidon solle deshalb bei Leuten mit kardiovaskul&auml;ren Krankheiten, mit Risikofaktoren f&uuml;r eine Hypotonie oder mit Dehydratation nur mit entsprechender Vorsicht verschrieben werden. <p>Information der Herstellerfirma ("Dear Doctor Letter"): <br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/risperdal1_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/risperdal1_e.html</a></p> <p> "pharma-kritik"-Nummern mit Beitr&auml;gen zu Risperidon (z.T. nur nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk01a-95.html<br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk14a-00.html <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk10a-01.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 22 Nov 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Isotretinoin (Roaccutan®): Neue Warnhinweise</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=221</link>
						 <description><![CDATA[ In den USA ist die Packungsbeilage von Isotretinoin mit neuen Warnhinweisen versehen worden. Unter den psychiatrischen Nebenwirkungen steht neu, dass Isotretinoin zu aggressivem bzw. gewaltt&auml;tigem Verhalten f&uuml;hren kann. Zudem sind die Abschnitte erg&auml;nzt worden, die einen m&ouml;glichen Einfluss von Isotretinoin auf den Knochenstoffwechsel beschreiben: So wird zu Vorsicht geraten bei Personen, die in der Vorgeschichte eine Osteoporose oder Osteomalazie aufweisen bzw. die eine Pr&auml;disposition f&uuml;r eine Osteoporose haben. Wenn Isotretinoin zusammen mit Steroiden oder mit Phenytoin kombiniert wird, ist ebenfalls von einem erh&ouml;hten Risiko oss&auml;rer Nebenwirkungen auszugehen. Neue Daten unterstreichen auch die Probleme beim wachsenden Skelett: von den Jugendlichen, die mit Isotretinoin behandelt wurden, klagten 29% &uuml;ber R&uuml;cken- und 22% &uuml;ber Gelenkschmerzen. <p>Information der Herstellerfirma ("Dear Doctor Letter"): <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2002/accutane_deardoc_10-2002.htm">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2002/accutane_deardoc_10-2002.htm</a> </p> <p>Neue amerikanische Packungsbeilage (PDF-File, "Acrobat Reader" n&ouml;tig): <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2002/accutane_PI_6-02.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2002/accutane_PI_6-02.pdf</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 14 Nov 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Rofecoxib (Vioxx®): Hohe Dosen scheinen Herzinfarktrisiko zu erhöhen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=222</link>
						 <description><![CDATA[ In einer grossen retrospektiven Kohortenstudie, k&uuml;rzlich in der Zeitschrift "Lancet" publiziert, wurde untersucht, ob nicht-steroidale Entz&uuml;ndungshemmer (NSAID) das Risiko ver&auml;ndern, einen akuten Myokardinfarkt zu erleiden oder an den Folgen einer koronaren Herzkrankheit zu sterben. Dabei zeigte sich, dass das Risiko bei Personen, die Rofecoxib in einer Dosis von mehr als 25 mg/Tag eingenommen hatten, mindestens 70% h&ouml;her war als bei Leuten, die keine NSAID verwendet hatten. Bei Rofecoxib-Tagesdosen von h&ouml;chstens 25 mg, bei Celecoxib (Celebrex&reg;), bei Ibuprofen (Brufen&reg; u.a.) und bei Naproxen (Apranax&reg; u.a.) fand sich dagegen kein erh&ouml;htes Risiko. Es wird empfohlen, Rofecoxib in hoher Dosis nicht &uuml;ber l&auml;ngere Zeiten zu verschreiben - umso mehr als nicht dokumentiert ist, dass hohe Rofecoxib-Dosen, w&auml;hrend mehr als f&uuml;nf Tagen verabreicht, von Nutzen sind. <p>Abstract zur Studie: <a href="http://www.thelancet.com/journal/vol360/iss9339/abs/llan.360.9339.original_research.22648.1">http://www.thelancet.com/journal/vol360/iss9339/abs/llan.360.9339.original_research.22648.1</a> </p> <p>Fr&uuml;here BDN-Texte zu Rofecoxib bzw. COX-2-Hemmern:<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn15.html<br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn25.html <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn67.html</p> ]]></description>
						 <pubDate>Mon, 04 Nov 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Lepirudin (Refludan®): allergisch bedingte Todesfälle</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=223</link>
						 <description><![CDATA[ Lepirudin (Refludan&reg;) ist ein rekombinantes Hirudin, das bisher ausschliesslich zur Behandlung einer Heparin-induzierten Thrombozytopenie zugelassen ist. Das Medikament ist auch als Alternative zu unfraktioniertem Heparin untersucht worden; in einer Studie bei Personen mit akutem Herzinfarkt war die Mortalit&auml;t unter Lepirudin h&ouml;her als in der Kontrollgruppe. Blutungen und allergische Reaktionen sind die wichtigsten Nebenwirkungen dieses Medikaments. <p> Die europ&auml;ische Arzneimittelbeh&ouml;rde berichtet jetzt &uuml;ber sieben neuere F&auml;lle von anaphylaktischem Schock; f&uuml;nf dieser Kranken starben. Die Beh&ouml;rde weist darauf hin, dass Lepirudin in mehreren F&auml;llen bei Personen zum Einsatz gelangte, die nicht eine Heparin-induzierte Thrombozytopenie hatten. Gef&auml;hrdet sind in erster Linie solche, die bereits einmal Lepirudin erhalten haben. </p> <p>pharma-kritik-Text zu Lepirudin (f&uuml;r Abonnentinnen und Abonnenten): <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk06a-98.html </p> <p>Mitteilung der europ&auml;ischen Arzneimittelbeh&ouml;rde: <br /> <a href="http://www.emea.eu.int/htms/hotpress/h2771702.htm">http://www.emea.eu.int/htms/hotpress/h2771702.htm</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 30 Oct 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Sildenafil (Viagra®): Neurologische und psychiatrische Komplikationen </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=224</link>
						 <description><![CDATA[ Sildenafil verursacht verschiedene Nebenwirkungen. Am h&auml;ufigsten sind Kopfschmerzen, Hitzegef&uuml;hl, Dyspepsie, verstopfte Nase und Sehst&ouml;rungen. Sildenafil scheint aber auch ZNS-Nebenwirkungen hervorrufen zu k&ouml;nnen, wie eine &Uuml;bersicht zeigt, in der 274 Meldungen zu solchen Nebenwirkungen zusammengestellt sind. Es handelt sich um neurologische und psychiatrische St&ouml;rungen wie zum Beispiel Verwirrtheit, Desorientiertheit, Angstzust&auml;nde, Agitiertheit, depressive und manische Zust&auml;nde sowie psychotische Reaktionen. Auch aggressives Verhalten ist beobachtet worden, das zum Teil zu Selbstmord oder zu Verbrechen f&uuml;hrte (Vergewaltigungen, T&ouml;tungsdelikte). Sildenafil passiert die Bluthirnschranke und hemmt wahrscheinlich auch intrazerebral die Phosphodiesterase Typ 5, was die Konzentrationen von zyklischem GMP und Stickstoffmonoxid (NO) beeinflusst - zwei Stoffen, welche Verhalten und Emotionen zu steuern helfen. <p>Volltext der &Uuml;bersicht: <br /> <a href="http://phth.allenpress.com/phthonline/?request=get-document&amp;issn=1060-0280&amp;volume=036&amp;issue=07&amp;page=1129">http://phth.allenpress.com/phthonline/?request=get-document&amp;issn=1060-0280&amp;volume=036&amp;issue=07&amp;page=1129 </a> </p> <p>"pharma-kritik"-Text zu Sildenafil (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk19b-97.html </p> <p>Metaanalyse zur Wirkung von Sildenafil bei erektiler Dysfuntion: <br /> <a href="http://archinte.ama-assn.org/issues/v162n12/rfull/ioi10798.html">http://archinte.ama-assn.org/issues/v162n12/rfull/ioi10798.html</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 06 Sep 2002 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Vitaminpräparate schützen nicht vor grippalen Infekten</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=225</link>
						 <description><![CDATA[In einer holl&auml;ndischen Doppelblindstudie wurde bei 652 Personen im Alter von mindestens 60 Jahren untersucht, ob die t&auml;gliche Verabreichung eines Vitamin-E- oder eines Multivitaminpr&auml;parates respiratorische Infekte verhindert. &Uuml;ber einen Zeitraum von rund 440 Tagen traten unter Vitamin E (200 mg/Tag) etwas h&auml;ufiger und signifikant st&auml;rker symptomatische grippale Infekte auf. Das Multivitaminpr&auml;parat, das physiologische Vitamindosen und zudem verschiedene Mineralien enthielt, beeinflusste Inzidenz und Symptome grippaler Infekte nicht signifikant. <p><a href="http://jama.ama-assn.org/issues/current/abs/joc12219.html">Graat JM et al. JAMA 2002 (14. August); 288 : 715-21</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Thu, 15 Aug 2002 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hormonstudie vorzeitig beendet</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=227</link>
						 <description><![CDATA[Die "Women's Health"-Studie best&auml;tigt das ung&uuml;nstige Nutzen-Risiko-Verh&auml;ltnis der Hormonsubstitution in der Menopause und wurde gem&auml;ss einer Meldung vom 9. Juli 2002 fr&uuml;hzeitig abgebrochen. Die Verabreichung von &Ouml;strogenen und Gestagenen in der Menopause erh&ouml;ht das Risiko, an einem Brustkrebs oder an einer koronaren Herzkrankheit, an einem Schlaganfall oder an einer Lungenembolie zu erkranken. Dies ist die Quintessenz der bisher einzigen grossen randomisierten Hormonstudie in der "Women's Health Intitiative". Nach rund 5 Jahren Studiendauer empfahl Ende Mai 2002 das "Data and Safety Monitoring Board", die Studie in erster Linie wegen des erh&ouml;hten Brustkrebsrisikos abzubrechen. Seit Jahren weisen wir in pharma-kritik und infomed-screen darauf hin, dass der Nutzen der Hormonsubstitution nicht gen&uuml;gend nachgewiesen ist. In der Schweiz haben dennoch viele Fachleute wider besseres Wissen nach wie vor eine langfristige Hormonsubstitution empfohlen. Jetzt ist es h&ouml;chste Zeit, diese Verschreibungspraxis &auml;ndern. <p>Pressemitteilung des National Institute of Health: <br /> <a href="http://www.nhlbi.nih.gov/new/press/02-07-09.htm">http://www.nhlbi.nih.gov/new/press/02-07-09.htm </a></p> <p>Ausf&uuml;hrlichere Informationen: <br /> <a href="http://www.nhlbi.nih.gov/whi/hrtupd/index.htm">http://www.nhlbi.nih.gov/whi/hrtupd/index.htm</a> </p> <p>Studienresultate in JAMA: <br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/issues/v288n3/ffull/joc21036.html">http://jama.ama-assn.org/issues/v288n3/ffull/joc21036.html</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 13 Jul 2002 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hormonsubstitution in der Postmenopause zeigt keinerlei präventiven Nutzen </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=228</link>
						 <description><![CDATA[ In der HERS-Studie (&laquo;Heart and Estrogen/Progestin Replacement Study&raquo;) hatte man sich mit &uuml;ber 2'500 Frauen in der Menopause befasst, die an einer koronaren Herzkrankheit litten. Vier Jahre lang erhielten sie doppelblind eine &Ouml;strogen-/Gestagen-Kombination oder Placebo. Anschliessend wurde die Studie w&auml;hrend knapp drei Jahren offen weitergef&uuml;hrt; diese Ergebnisse sind nun soeben in der Zeitschrift JAMA publiziert worden (HERS II) und best&auml;tigen die bisherigen Daten. Auch nach siebenj&auml;hriger Beobachtungszeit war in Bezug auf Herzinfarkt- oder Schlaganfallrate kein Unterschied zwischen der Hormon- und der Placebogruppe festzustellen. Dagegen traten unter der Hormonsubstitution rund doppelt so viele Beinvenenthrombosen und Lungenembolien auf, vor allem in den ersten Behandlungsjahren; ferner wurden fast anderthalbmal mehr Gallenstein-Operationen durchgef&uuml;hrt. Bei der H&auml;ufigkeit von b&ouml;sartigen Tumoren und von Knochenfrakturen sowie bei der Gesamtmortalit&auml;t zeigten sich zwischen den beiden Gruppen keine signifikanten Unterschiede. <p>Abstracts der aktuellen Publikationen: <br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/issues/current/abs/joc20521.html">http://jama.ama-assn.org/issues/current/abs/joc20521.html </a><br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/issues/current/abs/joc20522.html">http://jama.ama-assn.org/issues/current/abs/joc20522.html</a> </p> <p>Fr&uuml;here BDN-Texte zur Hormonsubstitution: <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn08.html <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn10.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 05 Jul 2002 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Sind COX-2-Hemmer wirklich besser Magen-Darm-verträglich? </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=229</link>
						 <description><![CDATA[ Vor knapp zwei Jahren wurde die CLASS-Studie publiziert, in der man die Ulkush&auml;ufigkeit unter Celecoxib (Celebrex&reg;, 800 mg/Tag), Ibuprofen (Brufen&reg; u.a., 2400 mg/Tag) und Diclofenac (Voltaren&reg; u.a., 150 mg/Tag) verglichen hatte. Das ver&ouml;ffentlichte Studienergebnis lautete, dass Celecoxib eine signifikant bessere gastrointestinale Vertr&auml;glichkeit aufweise als herk&ouml;mmliche nicht-steroidale Entz&uuml;ndungshemmer. Dieses Studienresultat wird nun in einem Editorial im &laquo;British Medical Journal&raquo; kritisch beleuchtet. Darin wird dargelegt, dass sich keine Unterschiede ergeben h&auml;tten, wenn man sich bei der Datenanalyse ans urspr&uuml;nglich geplante, mit der amerikanischen Arzneimittelbeh&ouml;rde FDA erarbeitete Protokoll gehalten h&auml;tte. Die aus der CLASS-Studie gezogenen Schl&uuml;sse, die auch marketingm&auml;ssig entsprechend verbreitet wurden, seien irref&uuml;hrend. Das Editorial versteht sich als Kritik der CLASS-Studie. Es ist m&ouml;glich, dass COX-2-Hemmer eine bessere gastrointestinale Vertr&auml;glichkeit besitzen; um diese Kontroverse zu kl&auml;ren, sei aber zum Beispiel eine Metaanalyse von allen vorhandenen Daten n&ouml;tig. <p>Volltext des BMJ-Editorials: <br /> <a href="http://bmj.com/cgi/content/full/324/7349/1287%20">http://bmj.com/cgi/content/full/324/7349/1287 </a></p> <p>Volltext der CLASS-Studie: <br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/issues/v284n10/rfull/joc01227.html">http://jama.ama-assn.org/issues/v284n10/rfull/joc01227.html</a> </p> <p>Fr&uuml;here BDN-Texte zu COX-2-Hemmern: <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn15.html <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn25.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 07 Jun 2002 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Sirolimus (Rapamune®): Erhöhte Komplikationsrate bei Lebertransplantierten</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=230</link>
						 <description><![CDATA[Sirolimus ist wie Ciclosporin (Sandimmun&reg;) oder Tacrolimus (Prograf&reg;) ein Immunsuppresivum zur Verh&uuml;tung von Abstossungsreaktionen nach Organtransplantationen. Wie die Herstellerfirma informiert, hat man bei Personen, die nach einer Lebertransplantation Sirolimus erhalten hatten, eine erh&ouml;hte Rate an Komplikationen beobachtet; es handelte sich namentlich um Leberarterienthrombosen, die zur Transplantatabstossung oder zum Tod f&uuml;hrten. Es wird empfohlen, bei Lebertransplantierten auf Sirolimus zu verzichten; zugleich wird daran erinnert, dass die einzige belegte Indikation f&uuml;r Sirolimus die Abstossungsprophylaxe nach Nierentransplantation ist. <p>Kanadischer &laquo;Dear Doctor Letter&raquo; der Herstellerfirma: <br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/rapamune_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/rapamune_e.html </a> </p> <p>&Uuml;bersichten zu Sirolimus: <br /> <a href="http://ndt.oupjournals.org/cgi/content/full/16/1/18">http://ndt.oupjournals.org/cgi/content/full/16/1/18 </a><a href="http://phth.allenpress.com/phthonline/?request=get-document&amp;issn=1060-0280&amp;volume=034&amp;issue=09&amp;page=1044">http://phth.allenpress.com/phthonline/?request=get-document&amp;issn=1060-0280&amp;volume=034&amp;issue=09&amp;page=1044 </a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 24 May 2002 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Mumps-Impfung mit Rubini-Impfstamm obsolet </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=231</link>
						 <description><![CDATA[ Das Bundesamt f&uuml;r Gesundheitswesen (BAG) schliesst sich den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an, wonach f&uuml;r die Impfung gegen Mumps der Rubini-Impfstamm nicht mehr verwendet werden soll. Es hatte sich gezeigt, dass der Rubini-Stamm keinen gen&uuml;genden Schutz gegen&uuml;ber Mumps bietet. In der Schweiz ist der Rubini-Stamm in Triviraten Berna&reg; enthalten, einem der drei trivalenten Masern-Mumps-R&ouml;teln-Impfstoffen, die auf dem Markt sind. Personen, die bis jetzt eine Dosis Triviraten Berna&reg; erhalten haben, sollte man als zweite Dosis einen anderen MMR-Impfstoff verabreichen; Personen, die zwei Dosen Triviraten Berna&reg; bekommen haben, sollte man mit dem monovalenten Mumpsimpfstoff Mumpsvax&reg; nachimpfen. <p>Aktuelle Information des BAG zur Mumpsimpfung (PDF-File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <a href="http://www.bag.admin.ch/infekt/publ/bulletin/d/BAG16%20Impf_d.pdf">http://www.bag.admin.ch/infekt/publ/bulletin/d/BAG16%20Impf_d.pdf </a> </p> <p>Informationen der WHO zur Mumpsimpfung (PDF-File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <a href="http://www.who.int/wer/pdf/2001/wer7645.pdf">http://www.who.int/wer/pdf/2001/wer7645.pdf</a> </p> <p>Leserinnen und Leser von pharma-kritik wissen schon seit 1998, dass der Rubini-Impfstamm f&uuml;r eine zuverl&auml;ssige Impfung gegen Mumps nicht gen&uuml;gt: <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk14b-97.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 19 Apr 2002 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Sibutramin (Reductil®) in Bedrängnis </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=232</link>
						 <description><![CDATA[ Sibutramin, das zur Behandlung von schwerem &Uuml;bergewicht eingesetzt wird, ist in Italien bis auf weiteres vom Markt zur&uuml;ckgezogen worden; in mehreren anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern sowie in Kanada wird das Nutzen/Risiko-Verh&auml;ltnis des Medikamentes von den Arzneimittelbeh&ouml;rden reevaluiert. Diese Massnahmen wurden in die Wege geleitet, nachdem sich gezeigt hatte, dass Sibutramin kardiovaskul&auml;re Nebenwirkungen wie Blutdruckanstieg, Thoraxschmerzen, Herzrhythmusst&ouml;rungen, Schlaganf&auml;lle, Sehst&ouml;rungen und intraokul&auml;re Blutungen verursachen kann. In Italien waren zwei Personen an einem Herzstillstand gestorben, der vermutlich mit Sibutramin zusammenhing. In der Mitteilung, die von den kanadischen Beh&ouml;rden herausgegeben wurde, findet sich eine umfassende Liste, auf welche Kontraindikationen vor der Verschreibung von Sibutramin zu achten ist. <p>Aktuelle Informationen zu Sibutramin aus Kanada: <br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/english/protection/warnings/2002/2002_21e.htm">http://www.hc-sc.gc.ca/english/protection/warnings/2002/2002_21e.htm</a> <br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/english/protection/warnings/2002/2002_21ebk.htm">http://www.hc-sc.gc.ca/english/protection/warnings/2002/2002_21ebk.htm</a> </p> <p>"pharma-kritik"-Text zu Sibutramin (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk08a-98njs.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 02 Apr 2002 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Laktatazidose/Guillain-Barré-Syndrom unter Stavudin (Zerit®) </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=233</link>
						 <description><![CDATA[In Kanada hat die Herstellerfirma von Stavudin (d4T) einen &laquo;Dear Doctor Letter&raquo; verschickt. Darin wird erinnert, dass Stavudin und andere zur HIV-Therapie verwendete Nukleosidanaloga zu einem Anstieg des Laktatspiegels f&uuml;hren k&ouml;nnen. Zeichen eines erh&ouml;hten Laktatspiegels k&ouml;nnen M&uuml;digkeit, gastrointestinale Beschwerden, Atemprobleme oder neurologische Symptome sein. In schweren F&auml;llen kann sich eine motorische Schw&auml;che entwickeln wie bei einem Guillain-Barr&eacute;-Syndrom. Bislang sind weltweit 22 F&auml;lle eines Guillain-Barr&eacute;-Syndroms bekannt geworden, das unter Stavudin aufgetreten ist; 7 Personen sind daran gestorben. Es scheint, dass das Risiko einer Laktatazidose unter antiretroviralen Kombinationstherapien, die Stavudin enthalten, h&ouml;her ist als bei anderen Kombinationen. <p>Kanadischer &laquo;Dear Doctor Letter&raquo; der Herstellerfirma: <br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/zerit_stavudine_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/zerit_stavudine_e.html</a> </p> <p>&Uuml;bersichtsartikel zu den antiretroviralen Substanzen, die bei der HIV-Therapie eingesetzt werden: <a href="http://www.annalsnyas.org/cgi/content/full/946/1/145?view=full&amp;pmid=11762983">http://www.annalsnyas.org/cgi/content/full/946/1/145?view=full&amp;pmid=11762983</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 15 Mar 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Dopaminagonisten und Schläfrigkeit </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=234</link>
						 <description><![CDATA[ Die europ&auml;ische Arzneimittelbeh&ouml;rde EMEA macht in einer Publikation darauf aufmerksam, dass Dopaminagonisten - die beim Parkinsonsyndrom und zum Teil bei Hyperprolaktin&auml;mie verwendet werden - in seltenen F&auml;llen zu Schl&auml;frigkeit bzw. zu Schlafattacken f&uuml;hren k&ouml;nnen. Dies k&ouml;nne zum Beispiel die Fahrt&uuml;chtigkeit beeintr&auml;chtigen. Die Warnung betrifft die ganze Substanzgruppe, sowohl Levodopa und Bromocriptin als auch neuere Dopaminagonisten. Es scheint aber, dass die Nebenwirkung bei einzelnen Mitteln h&auml;ufiger vorkommt; genannt werden Cabergolin (Cabaser&reg;, Dostinex&reg;), Pramipexol (Sifrol&reg;) und Ropinirol (Requip&reg;). <p>EMEA-Publikation (PDF-File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <a href="http://www.emea.eu.int/pdfs/human/press/pos/057802.pdf">http://www.emea.eu.int/pdfs/human/press/pos/057802.pdf </a> </p> <p>F&uuml;r pharma-kritik-Abonnentinnen und -Abonnenten: In unserer Zeitschrift wurde schon 1999 auf das Problem der Schl&auml;frigkeit unter Pramipexol hingewiesen: <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk05a-99.html#ut3 </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 08 Mar 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Tramadol (Tramal® u.a.) und Serotoninsyndrom - Interaktion mit Antidepressiva</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=235</link>
						 <description><![CDATA[Zwei kurze Artikel aus Australien befassen sich mit Tramadol und dem Serotoninsyndrom. Das Serotoninsyndrom ist gekennzeichnet durch Agitiertheit, Verwirrtheit, Tremor, Myoklonien, Schwitzen, Diarrhoe, Fieber oder Sch&uuml;ttelfrost. Es wird durch einen Serotonin&uuml;berschuss im Gehirn ausgel&ouml;st, meistens wenn zwei Medikamente verabreicht werden, welche die Serotoninkonzentration erh&ouml;hen: typisches Beispiel ist die Kombination von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern mit MAO-Hemmern. Auch Tramadol hemmt die Serotonin-Wiederaufnahme und kann, wie sechs in Australien gemeldete F&auml;lle wieder zeigen, ein Serotonin-Syndrom ausl&ouml;sen, wenn es zusammen mit Antidepressiva wie Serotonin-Wiederaufnahmehemmern, gewissen Trizyklika (Amitriptylin = Saroten&reg; Retard, Clomipramin = Anafranil&reg;), Venlafaxin (Efexor&reg;), Moclobemid (Aurorix&reg;) oder Johanniskraut gegeben wird. <p><br /> Volltexte der beiden australischen Artikel (f&uuml;r den PDF-File &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <br /> <br /> <a href="http://www.health.gov.au/tga/docs/html/aadrbltn/aadr0112.htm#tass">http://www.health.gov.au/tga/docs/html/aadrbltn/aadr0112.htm#tass</a> <a href="http://www.australianprescriber.com/magazines/vol25no1/PDFs/p19.pdf">http://www.australianprescriber.com/magazines/vol25no1/PDFs/p19.pdf</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 22 Feb 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöht auch Paracetamol das Risiko von Blutungen im oberen Gastrointestinaltrakt?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=236</link>
						 <description><![CDATA[Eine Fall-Kontroll-Studie, die sich auf Verschreibungsdaten st&uuml;tzte, ergab, dass unter h&ouml;heren Paracetamol-Dosen das Risiko von gastroduodenalen Blutungen zunimmt. Global wiesen Personen, die in den zur&uuml;ckliegenden 30 Tagen Paracetamol verwendet hatten, ein minim h&ouml;heres Risiko auf als Personen, bei denen kein Paracetamol verordnet war (Faktor 1,3); bei Paracetamol-Dosen von mehr als 2 g/Tag stieg das Risiko dagegen deutlich (Faktor 3,6) und war &auml;hnlich hoch wie bei Personen, die nicht-steroidale Entz&uuml;ndungshemmer in einer niedrigen bis mittleren Dosis genommen hatten (z.B. Ibuprofen = 1200 mg/Tag, Diclofenac = 75 mg/Tag). <p>Abstract der Fall-Kontroll-Studie aus &laquo;Epidemiology&raquo;: <a href="http://ipsapp006.lwwonline.com/content/getfile/64/53/18/abstract.htm"> </a></p> <p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=11505178&amp;dopt=Abstract">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=11505178&amp;dopt=Abstract</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 08 Feb 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Demyelinisierung als Nebenwirkung der TNFa-Hemmer Etanercept (Enbrel®) und Infliximab (Remicade®)?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=295</link>
						 <description><![CDATA[ Hemmer des Tumornekrosefaktors-alpha sind neue Basismedikamente zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. In der Zeitschrift &laquo;Arthritis &amp; Rheumatism&raquo; ist k&uuml;rzlich eine Fallserie von 20 Personen ver&ouml;ffentlicht worden, bei denen unter TNFa-Hemmern - bei 18 betraf es Etanercept, bei 2 Infliximab - Par&auml;sthesien, Optikusneuritis, Verwirrtheit, Gangst&ouml;rungen, Fazialisparese und weitere neurologische Syptome aufgetreten sind. Sie hatten den TNFa-Hemmer durchschnittlich f&uuml;nf Monate lang erhalten. In 16 F&auml;llen zeigten die MRI-Bilder eine Demyelinisierung, in den anderen F&auml;llen fand man sonstige Ver&auml;nderungen der weissen Substanz (z.B. Leukenzephalopathie). Nach Absetzen der TNFa-Hemmer besserten sich die Beschwerden innerhalb von Wochen oder Monaten. Ein &laquo;Rechallenge&raquo; wurde bei einem Patienten durchgef&uuml;hrt und verlief positiv. Es wird empfohlen, Personen mit einer MS keine TNFa-Hemmer zu verschreiben. Eine Therapie mit TNFa-Hemmern soll gestoppt werden, wenn sich neurologische St&ouml;rungen manifestieren, die Ausdruck einer Demyelinisierung sein k&ouml;nnten. <p>Abstract aus &laquo;Arthritis &amp; Rheumatism&raquo;: <br /> <a href="http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/88512401/START">http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/88512401/START </a> </p> <p>Editorial zu den TNFa-Hemmern (PDF-File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <a href="http://www.mayo.edu/proceedings/2001/jun/7606e2.pdf">http://www.mayo.edu/proceedings/2001/jun/7606e2.pdf</a> </p> <p>BDN #52 vom 26.10.01 zu Infliximab: <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn52.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 02 Feb 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Clozapin (Leponex®): Warnung vor kardialen Nebenwirkungen </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=237</link>
						 <description><![CDATA[ In Kanada wird mit einem &laquo;Dear Doctor Letter&raquo; vor kardialen Nebenwirkungen gewarnt, die unter Clozapin vorgekommen sind. Weltweit sind 213 F&auml;lle einer Myokarditis (50 t&ouml;dliche), 178 F&auml;lle einer - mehrheitlich dilatativen -Kardiomyopathie (32 t&ouml;dliche) und 30 F&auml;lle eines Myokardinfarktes (15 t&ouml;dliche) gemeldet worden; auch andere Herzkrankheiten (Perikarditis, Herzinsuffizienz, Rhythmusst&ouml;rungen) sind beobachtet worden. Bei den Myokarditiden sind F&auml;lle eines positiven &laquo;Rechallenge&raquo; dokumentiert; bei den Kardiomyopathien war in rund der H&auml;lfte der F&auml;lle keine andere Ursache eruierbar; bei den Myokardinfarkten ist der Kausalzusammenhang in allen F&auml;llen nicht gesichert. Diese kardialen Nebenwirkungen betrafen alle Altersstufen. Das Risiko einer Myokarditis - es wird auf 1 pro 14'000 Personenjahre gesch&auml;tzt - scheint w&auml;hrend der ersten Therapiemonate am gr&ouml;ssten zu sein. Personen, bei denen unter Clozapin Dyspnoe, Thoraxschmerzen, Rhythmusst&ouml;rungen oder unerkl&auml;rbares Fieber auftritt, sollen sofort kardiologisch abgekl&auml;rt werden. <p>Kanadischer &laquo;Dear Doctor Letter&raquo; der Herstellerfirma: <br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/public/_2002/clozaril_pa-ap-eng.php" target="_blank">http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/advisories-avis/public/_2002/clozaril_pa-ap-eng.php</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 25 Jan 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Amfebutamon (Bupropion, Zyban®): Update zu den Nebenwirkungen </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=238</link>
						 <description><![CDATA[ Die britische Arzneimittelbeh&ouml;rde hat eine Zusammenfassung m&ouml;glicher Nebenwirkungen von Amfebutamon ver&ouml;ffentlicht, die sie als Spontanmeldungen erhalten hatte. Bis jetzt sind fast 7000 Nebenwirkungs-Verdachtsf&auml;lle gemeldet worden (seit der Einf&uuml;hrung haben in Grossbritannien rund eine halbe Million Personen Amfebutamon zur Nikotinentw&ouml;hnung erhalten). 57 Berichte beschrieben ein Ereignis mit t&ouml;dlichem Ausgang, wobei in allen F&auml;llen der Zusammenhang mit Amfebutamon nicht bewiesen ist. 168 Meldungen betrafen epileptische Anf&auml;lle. Deshalb wird nochmals betont, dass Amfebutamon dosisabh&auml;ngig das Risiko von epileptischen Anf&auml;llen erh&ouml;ht; die Inzidenz dieser Nebenwirkung wird auf 1&permil; gesch&auml;tzt. Bei epileptischen Anf&auml;llen in der Vorgeschichte oder w&auml;hrend eines Alkohol- oder Benzodiazepinentzugs ist Amfebutamon kontraindiziert. Falls sonstige Risikofaktoren f&uuml;r epileptische Anf&auml;lle bestehen, soll Amfebutamon nur mit gr&ouml;sster Vorsicht und nur in einer maximalen Dosis von 150 mg/Tag verordnet werden. <p>Safety Update der &laquo;Medicines Control Agency&raquo; (PDF-File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <a href="http://www.mca.gov.uk/ourwork/monitorsafequalmed/safetymessages/zyban140102.pdf">http://www.mca.gov.uk/ourwork/monitorsafequalmed/safetymessages/zyban140102.pdf </a> </p> <p>&laquo;pharma-kritik&raquo;-Texte zu Amfebutamon (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk16a-99njs.html <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk04a-01njs.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 18 Jan 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Alendronat (Fosamax®) kann möglicherweise eine Pankreatitis verursachen</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=239</link>
						 <description><![CDATA[ Canadian Adverse Drug Reaction Monitoring Program&raquo; hat seit Ende 1995 sechs Berichte zu Personen erhalten, die unter einer Behandlung mit Alendronat standen und bei denen eine Pankreatitis aufgetreten ist. Die Latenzzeit erstreckte sich von knapp zwei Wochen bis mehrere Jahre. In einem Fall heilte die Pankreatitis ab, nachdem Alendronat gestoppt worden war; andere Risikofaktoren f&uuml;r eine Pankreatitis waren nicht vorhanden. In den &uuml;brigen f&uuml;nf F&auml;llen ist der kausale Zusammenhang mit der Alendronat-Therapie weniger klar. <p>Bericht zu den sechs Pankreatitisf&auml;llen im &laquo;Canadian Adverse Drug Reaction Newsletter&raquo;:</p> <p><a href="http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/bulletin/carn-bcei_v12n1-eng.php#alendronate" target="_self">http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/bulletin/carn-bcei_v12n1-eng.php</a></p> <p>&laquo;pharma-kritik&raquo;-Texte zu Alendronat:</p> <p><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=409" target="_blank">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=409</a></p> <p><a href="http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=317" target="_blank">http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=317</a><br /><br /> </p> <p>&Uuml;bersicht zur Osteoporose: <br /> <a href="http://www.aafp.org/afp/990700ap/194.html">http://www.aafp.org/afp/990700ap/194.html </a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 11 Jan 2002 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Glitazone: Vorsicht bei Herzinsuffizienz</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=240</link>
						 <description><![CDATA[ Mit einem &laquo;Dear Doctor Letter&raquo; erinnern in Kanada die beiden Herstellerfirmen von Rosiglitazon (Avandia&reg;) und Pioglitazon (Actos&reg;) daran, dass diese Substanzgruppe zu einer Fl&uuml;ssigkeitsretention f&uuml;hren und eine Herzinsuffizienz ausl&ouml;sen oder verschlechtern kann. Personen mit einer diesbez&uuml;glichen Vorgeschichte m&uuml;ssen sorgf&auml;ltig &uuml;berwacht werden; bei Herzinsuffizienz NYHA-Klasse III oder IV sind Glitazone kontraindiziert. <p>Die beiden &laquo;Dear Doctor Letters&raquo;: <br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/actos_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/actos_e.html</a> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/avandia_e.html">http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/avandia_e.html</a> </p> <p>&Uuml;bersicht zu den Glitazonen: <br /> <a href="http://www.ewjm.com/cgi/content/full/173/1/54">http://www.ewjm.com/cgi/content/full/173/1/54</a></p> <p>&laquo;pharma-kritik&raquo;-Texte zu Rosiglitazon und Pioglitazon (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk09a-99.html http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk17a-00njs.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 30 Nov 2001 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Aplastische Anämie unter Epoetin alfa (Eprex®) </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=241</link>
						 <description><![CDATA[Wie die britische Arzneimittelbeh&ouml;rde meldet, sind weltweit 40 F&auml;lle einer Aplastischen An&auml;mie (&laquo;Pure red cell aplasia&raquo;) bekannt, die wahrscheinlich im Zusammenhang mit Epoetin alfa (Eprex&reg;) stehen. Es handelte sich um Personen mit chronischer Niereninsuffizienz, bei denen sich die An&auml;mie - Monate oder Jahre nach Beginn der Epoetin-Therapie - pl&ouml;tzlich verschlechterte und auch auf eine Epoetin-Dosiserh&ouml;hung nicht mehr ansprach. In den meisten F&auml;llen fanden sich im Serum Antik&ouml;rper gegen Erythropoietin. Personen, die von dieser Nebenwirkung betroffen sind, sollten auch keine anderen Erythropoietin-Produkte (z.B. Epoetin beta = Recormon&reg;) mehr erhalten. <p>Mitteilung der britischen Arzneimittelbeh&ouml;rde: <a href="http://www.mca.gov.uk/ourwork/monitorsafequalmed/safetymessages/eprex.htm">http://www.mca.gov.uk/ourwork/monitorsafequalmed/safetymessages/eprex.htm</a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 25 Nov 2001 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Capecitabin (Xeloda®): Interaktion mit oralen Antikoagulantien </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=242</link>
						 <description><![CDATA[<p>Unter der Kombination von Capecitabin, einem neuen Zytostatikum, das zur Behandlung von fortgeschrittenen Kolon- und Mammakarzinomen zugelassen ist, und oralen Antikoagulantien sind Blutungen bzw. eine signifikante Zunahme des INR-Wertes beobachtet worden. In den USA wird deshalb der Beipackzettel von Capecitabin mit einem entsprechenden Warnhinweis erg&auml;nzt. Die Interaktion kommt vermutlich dadurch zustande, dass Capecitabin das Zytochrom CYP2C9 hemmt. Deshalb ist auch Vorsicht angezeigt, wenn Capecitabin zusammen mit anderen CYP2C9-Substraten verabreicht wird. </p> <p>Neuer Warnhinweis zu Capecitabin im amerikanischen Beipackzettel (PDF-File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <br /> <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2001/xeloda_changes.PDF">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2001/xeloda_changes.PDF </a></p> <p>&Uuml;bersicht zu den Fluoropyrimidinen mit einem Abschnitt zu Capecitabin (PDF-File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <br /> <a href="http://phth.allenpress.com/phthonline/?request=get-pdf&amp;file=i1060-0280-035-02-0217.pdf">http://phth.allenpress.com/phthonline/?request=get-pdf&amp;file=i1060-0280-035-02-0217.pdf </a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 09 Nov 2001 00:00:00 +0100</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Opportunistische Infekte und Herzinsuffizienz unter Infliximab (Remicade®) </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=243</link>
						 <description><![CDATA[Weltweit haben bislang rund 170'000 Personen mit rheumatoider Arthritis oder Morbus Crohn Infliximab erhalten, einen monoklonalen Antik&ouml;rper, der den Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-a) hemmt. In drei aktuellen Publikationen wird nun auf wichtige potentielle Nebenwirkungen von Infliximab hingewiesen. Gem&auml;ss einem im &laquo;New England Journal of Medicine&raquo; ver&ouml;ffentlichten Artikel und einem in den USA verschickten &laquo;Dear Doctor Letter&raquo; sind unter Infliximab zahlreiche F&auml;lle von Tuberkulose und anderen opportunistischen Infekten (Listeriose, Pneumozystose u.a.) vorgekommen. Vor einer Infliximab-Therapie sollte deshalb immer eine latente Tuberkulose ausgeschlossen werden. In einem zweiten Rundschreiben wird dar&uuml;ber informiert, dass Infliximab offenbar zu einer Verschlechterung einer Herzinsuffizienz f&uuml;hren k&ouml;nne. <p>Abstract der Fallserie aus dem &laquo;New England Journal of Medicine&raquo;: <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/345/15/1098%20">http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/345/15/1098 </a></p> <p>&laquo;Dear Doctor Letter&raquo; zu den Infektionen (PDF-File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2001/remicadeTB_deardoc.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2001/remicadeTB_deardoc.pdf</a> </p> <p>&laquo;Dear Doctor Letter&raquo; zur Herzinsuffizienz (PDF-File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <a href="http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2001/remicade_deardoc.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2001/remicade_deardoc.pdf </a></p> <p>&Uuml;bersichten zur Therapie der rheumatoiden Arthritis mit Abschnitten zu Infliximab (PDF-Files, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <a href="http://phth.allenpress.com/phthonline/?request=get-pdf&amp;file=i1060-0280-034-06-0743.pdf%20"><br /> http://phth.allenpress.com/phthonline/?request=get-pdf&amp;file=i1060-0280-034-06-0743.pdf </a><br /> <a href="http://www.medicalforum.ch/pdf_d/2001/2001-08/2001-08-482.PDF">http://www.medicalforum.ch/pdf_d/2001/2001-08/2001-08-482.PDF </a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 26 Oct 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Fördern Serotonin-Wiederaufnahmehemmer gastrointestinale Blutungen?</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=244</link>
						 <description><![CDATA[ Eine vor zwei Jahren publizierte Fall-Kontroll-Studie hat vermuten lassen, dass selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) das Risiko von Blutungen im oberen Gastrointestinaltrakt leicht erh&ouml;hen. Dieses Resultat findet sich nun in einer grossen retrospektiven Kohortenstudie best&auml;tigt: in einem Kollektiv von &uuml;ber 300'000 Personen, die Antidepressiva genommen hatten, traten 974 F&auml;lle von gastroduodenalen Blutungen auf, was einer Inzidenz von ungef&auml;r 7 pro 1000 Personenjahre entsprach. Es zeigte sich, dass das Blutungsrisiko bei Antidepressiva, welche die Serotonin-Wiederaufnahme stark hemmen - SSRI und das Trizyklikum Clomipramin (Anafranil&reg;) -, rund 10% h&ouml;her ist als bei anderen Antidepressiva. Klinisch relevant sei dies insbesondere bei Leuten, die &uuml;ber 80 Jahre alt sind oder bereits eine gastrointestinale Blutung erlitten haben. <p>Volltext der (aktuellen) Kohortenstudie: <br /> <a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/323/7314/655%20">http://www.bmj.com/cgi/content/full/323/7314/655 </a></p> <p>Volltext der Fall-Kontroll-Studie: <br /> <a href="http://bmj.com/cgi/content/full/319/7217/1106">http://bmj.com/cgi/content/full/319/7217/1106</a> </p> <p>&laquo;pharma-kritik&raquo;-&Uuml;bersicht zu den SSRI (nur mit Abonnement/Passwort zug&auml;nglich): http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk05a-96.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 12 Oct 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Myopie und Glaukom unter Topiramat (Topamax® ) </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=245</link>
						 <description><![CDATA[ In den USA hat die Herstellerfirma des Antiepileptikums Topiramat einen &laquo;Dear Doctor Letter&raquo; verschickt: aufgrund von 23 Fallberichten wird darin vor einem okul&auml;ren Syndrom gewarnt, das sich aus akuter Myopie und sekund&auml;rem Engwinkelglaukom zusammensetzt und durch Topiramat hervorgerufen scheint. Diese Nebenwirkung trat meistens innerhalb des ersten Therapiemonates auf und betraf Erwachsene wie Kinder. Topiramat soll deshalb sofort abgesetzt werden, wenn eine pl&ouml;tzliche Sehverschlechterung oder Augenschmerzen auftreten. <p>&laquo;Dear Doctor Letter&raquo; der Herstellerfirma: <br /> <a href="http://www.fda.gov/downloads/Safety/MedWatch/SafetyInformation/SafetyAlertsforHumanMedicalProducts/UCM173936.pdf" target="_self">http://www.fda.gov/downloads/Safety/MedWatch/SafetyInformation/SafetyAlertsforHumanMedicalProducts/UCM173936.pdf</a> </p> <p>Antiepileptika-&Uuml;bersichten mit Abschnitten &uuml;ber Topiramat: <br /> <a href="http://bmj.com/cgi/content/full/318/7176/106?view=full&amp;pmid=9880286">http://bmj.com/cgi/content/full/318/7176/106?view=full&amp;pmid=9880286</a> <br /> <a href="http://www.aafp.org/afp/980201ap/curry.html">http://www.aafp.org/afp/980201ap/curry.html</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Sun, 30 Sep 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Cerivastatin (Lipobay®) abgestürzt </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=247</link>
						 <description><![CDATA[ Nachdem Bayer in der Schweiz eben erst einen Brief versandt hat, der vor der Interaktion von Cerivastatin (Lipobay&reg; Bayer / Lipiqol&reg; Takeda) mit Gemfibrozil (Gevilon&reg;) warnt, hat sich die Firma am 8. August 2001 entschlossen, Cerivastatin praktisch &uuml;berall "provisorisch" zur&uuml;ckzuziehen. Einzig in Japan, wo Gemfibrozil nicht erh&auml;ltlich ist, bleibt das Statin noch auf dem Markt. Der Grund: eine noch nicht bekannte Zahl von Todesf&auml;llen und schweren Nierenkomplikationen infolge von Rhabdomyolyse, die besonders bei der gleichzeitigen Verabreichung von Cerivastatin und Gemfibrozil aufgetreten sind. Es besteht kein Zweifel, dass eine allf&auml;llige Wiedereinf&uuml;hrung von Cerivastatin mit einer genauen &Uuml;berpr&uuml;fung durch die Arzneimittelbeh&ouml;rden verbunden w&auml;re. <p>Mitteilung der Herstellerfirma: <a href="http://www.coreynahman.com/baychol_withdrawn.html">http://www.coreynahman.com/baychol_withdrawn.html</a> </p> <p>pharma-kritik-Abonnentinnen und -Abonnenten k&ouml;nnen hier nochmals &uuml;ber Rhabdomyolyse infolge von Pravastatin (z.B. Selipran&reg;) und Simvastatin (Zocor&reg;) nachlesen: http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk15c-97.html#prav </p> ]]></description>
						 <pubDate>Wed, 08 Aug 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Mehr Thrombosen unter Kontrazeptiva der dritten Generation </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=248</link>
						 <description><![CDATA[Eine Metaanalyse, die am 21. Juli 2001 im British Medical Journal erschienen ist, best&auml;tigt die fr&uuml;heren Daten, wonach Kontrazeptiva der "dritten Generation" - die Desogestrel oder Gestoden enthalten - vergleichsweise mehr ven&ouml;se Thrombosen verursachen. Die Kontrazeptiva, welche stattdessen als Gestagen Levonorgestrel enthalten, f&uuml;hren nur etwa halb so h&auml;ufig zu Thrombosen. Es handelt sich jedoch um ein kleines Risiko: Das Basisrisiko (ohne Einnahme der Pille) entspricht 5 F&auml;llen von Thrombose auf 100'000 Frauenjahre; unter Levonorgestrel-haltigen Kontrazeptiva ("zweite Generation") sind es 15, unter Kontrazeptiva der dritten Generation sind es 25 F&auml;lle. Das Thromboserisiko w&auml;hrend einer Schwangerschaft ist weit h&ouml;her. Anderseits gibt es keine &uuml;berzeugenden Argumente, weshalb die vergleichsweise teureren Kontrazeptiva der dritten Generation doch vorzuziehen w&auml;ren. <p>Vollst&auml;ndiger Text der Metaanalyse im British Medical Journal: <br /> <a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/323/7305/131">http://www.bmj.com/cgi/content/full/323/7305/131</a> </p> <p>Begleitendes Editorial: <br /> <a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/323/7305/119">http://www.bmj.com/cgi/content/full/323/7305/119</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 21 Jul 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Hepatotoxizität von Nefazodon </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=249</link>
						 <description><![CDATA[ Wie pharma-kritik-Leserinnen und -Leser wissen, kann Nefazodon (Nefadar&reg;) in seltenen F&auml;llen zu einer schweren Lebersch&auml;digung f&uuml;hren. In Kanada ist jetzt eine neue Warnung ver&ouml;ffentlicht worden, in der auf diese Problematik hingewiesen wird. Jetzt sind mindestens 109 F&auml;lle von schweren Lebersch&auml;den im Zusammenhang mit Nefazodon bekannt; alle betroffenen Personen mussten hospitalisiert werden (oder es wurde ein Spitalaufenthalt wegen der Hepatotoxizit&auml;t verl&auml;ngert). In 23 F&auml;llen kam es zum Leberversagen; 16 davon starben oder erhielten eine Lebertransplantation. Auch unter therapeutischen Dosen von Nefazodon kann ein Ikterus bzw. eine hepatozellul&auml;re Nekrose auftreten. Bei zwei Dritteln der F&auml;lle mit Leberversagen traten die ersten Symptome innerhalb der ersten vier Behandlungsmonate auf. Es gilt, Patientinnen und Patienten auf m&ouml;gliche Zeichen einer Lebersch&auml;digung hinzuweisen, damit das Medikament allenfalls so rasch wie m&ouml;glich abgesetzt werden kann. Leider ist es in Einzelf&auml;llen selbst dann zu einer delet&auml;ren Entwicklung gekommen, wenn Nefazodon rasch abgesetzt wurde. <p>Das aktuelle kanadische Dokument:<br /> <a href="http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/nefazodone_e.pdf">http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/nefazodone_e.pdf</a> </p> <p>Beispiel eines Fallberichtes: <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=10068386&amp;dopt=Abstract">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=10068386&amp;dopt=Abstract</a> </p> <p>pharma-kritik-Text (f&uuml;r Abonnentinnen und Abonnenten): <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk02a-99njs.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 10 Jul 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Amlodipin bei hypertensiver Nephropathie enttäuschend </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=250</link>
						 <description><![CDATA[ <p>Eine Hypertonie kann bei Schwarzen weit verheerendere Auswirkungen auf die Nierenfunktion haben als bei Personen mit weisser Hautfarbe. Deshalb werden in einer Doppelblindstudie die renalen Auswirkungen verschiedener Antihypertensiva speziell bei schwarzen Amerikanern und Amerikanerinnen untersucht. In den Jahren 1995 bis 1998 wurden solche Personen mit erh&ouml;htem Blutdruck und einer Kreatininclearance im Bereich von 20 bis 65 ml/min in diese Studie aufgenommen. Ramipril (Triatec&reg;, Vesdil&reg;) wurde mit Amlodipin (Norvasc&reg;) und Metoprolol (z.B. Beloc&reg;) verglichen. Die Behandlung mit Amlodipin wurde jedoch im Herbst 2000 abgebrochen, da sich f&uuml;r diese Gruppe im Vergleich mit Ramipril ein deutlich ung&uuml;nstigerer Verlauf zeigte. Als Endpunkte waren unter anderem eine Abnahme der glomerul&auml;ren Filtrationsrate um mehr als 50% oder 25 ml/min, eine terminale Niereninsuffizienz und der Tod definiert. Nach Korrektur f&uuml;r unterschiedliche Basisdaten konnte festgestellt werden, dass dieser kombinierte Endpunkt unter Ramipril um ann&auml;hernd 40% seltener erreicht wurde als unter Amlodipin. Da die Studie sonst noch nicht abgeschlossen ist, steht der Vergleich zwischen Ramipril und Metoprolol noch aus. </p> <p>Abstract der Studie: <a href="http://jama.ama-assn.org/issues/v285n21/abs/joc10545.html">http://jama.ama-assn.org/issues/v285n21/abs/joc10545.html</a> </p> <p>Abstract einer aktuellen Review zu den Kalziumantagonisten: <br /> <a href="http://archinte.ama-assn.org/issues/v161n9/abs/ira00066.html">http://archinte.ama-assn.org/issues/v161n9/abs/ira00066.html</a> <br /> Zitat aus dem begleitenden Editorial (Moser M): "At present, calcium canal blockers should be considered as second-step, third-step, or add-on agents in patients who are nonresponsive to ACE inhibitors alone or with a diuretic or a diuretic alone or in combination with a beta-blocker in patients experiencing intolerable adverse effects with other agents." </p> <p>pharma-kritik-Text zu den Kalziumantagonisten (f&uuml;r Abonnentinnen und Abonnenten): http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk13a-00.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 22 Jun 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Kinder sollen nicht mit Propofol (Disoprivan®) sediert werden </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=251</link>
						 <description><![CDATA[<p>Aufgrund der Resultate einer Studie hat in den USA die Herstellerfirma von Propofol daran erinnert, dass das Mittel nicht eingesetzt werden soll, um Kinder auf Intensivstationen zu sedieren. Bei 327 Kindern war Propofol mit anderen Sedativa (Benzodiazepinen, Opiaten u.a.) verglichen worden. W&auml;hrend der vierw&ouml;chigen Beobachtungszeit starben 25 Kinder: in der Propofol-Gruppe lag die Mortalit&auml;t bei 9%, in der anderen Gruppe lediglich bei 4%. Dieser Unterschied liess sich nicht durch die Krankheitszust&auml;nde erkl&auml;ren, so dass ein Zusammenhang mit den verwendeten Sedativa nicht ausgeschlossen werden kann. </p> <p>&laquo;Dear Doctor Letter&raquo; der Herstellerfirma (PDF-File, &laquo;Acrobat Reader&raquo; n&ouml;tig): <a href="http://www.fda.gov/medwatch/safety/2001/diprivan_deardoc.pdf">http://www.fda.gov/medwatch/safety/2001/diprivan_deardoc.pdf</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 08 Jun 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>ACE-Hemmer schützen bei koronaren Stents nicht vor Restenose</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=252</link>
						 <description><![CDATA[<p>Es gibt Personen, die im Rahmen eines genetischen Polymorphismus erh&ouml;hte Konzentrationen des &laquo;Angiotensin-I Converting Enzyme&raquo; aufweisen; bei ihnen scheint das Risiko einer Restenose nach koronarer Stentimplantation erh&ouml;ht zu sein. In einer Doppelblindstudie, die 79 Personen mit dieser genetischen Ver&auml;nderung umfasste, wurde nach Stenteinlage neben der pl&auml;ttchenhemmenden Therapie entweder Quinapril (Accupro&reg;, 40 mg/Tag) oder Placebo verordnet. Nach 6 Monaten hatte in der Quinapril-Gruppe der mittlere Durchmesser an der Stentstelle um 1,11 mm abgenommen, die Restenose-Rate (Abnahme des Durchmessers um mehr als 50%) betrug 37%; in der Placebo-Gruppe waren es dagegen nur 0,76 mm bzw. 24%. </p> <p>Volltext der Studie aus &laquo;Lancet&raquo;: <a href="http://www.thelancet.com/journal/vol357/iss9265/full/llan.357.9265.original_research.16022.1">http://www.thelancet.com/journal/vol357/iss9265/full/llan.357.9265.original_research.16022.1 </a></p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 08 Jun 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Erhöhte Mortalität unter Irinotecan/Fluorouracil/Calciumfolinat</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=253</link>
						 <description><![CDATA[Nach Studienresultaten, die im September 2000 im New England Journal of Medicine erschienen sind, wird die Prognose von Personen mit einem metastasierenden kolorektalen Karzinom verbessert, wenn sie Irinotecan (Campto&reg;) zus&auml;tzlich zu Fluorouracil und Calciumfolinat (Leucovorin) erhalten. In dieser Studie &uuml;berlebten Kranke, die die Dreierkombination erhielten, durchschnittlich 14,8 Monate; diejenigen, die nur Fluorouracil/Calciumfolinat erhielten, &uuml;berlebten nur 12,6 Monate. Nun sind aber in zwei weiteren Studien, in denen die Dreierkombination Irinotecan/Fluorouracil/Calciumfolinat eingesetzt wurde, innerhalb von 60 Tagen nach Behandlungsbeginn wesentlich mehr Todesf&auml;lle als in den Vergleichsgruppen beobachtet worden. Die h&auml;ufigsten unmittelbaren Ursachen der 28 Todesf&auml;lle waren Neutropenie oder Sepsis sowie Dehydratation infolge von Durchfall und Erbrechen. Die Aufnahme von weiteren Personen in diese beiden Studien wurde vorl&auml;ufig gestoppt. <p>Originalartikel mit den Resultaten der ersten Studie (Gratispasswort notwendig): <a href="http://content.nejm.org/cgi/content/full/343/13/905">http://content.nejm.org/cgi/content/full/343/13/905</a> </p> <p>&laquo;Early release&raquo; des Berichtes &uuml;ber die Toxizit&auml;t (wahrscheinlich bis 21. Juni 2001 gratis abrufbar): <a href="http://www.nejm.org/feature.asp">http://www.nejm.org/feature.asp</a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Sat, 02 Jun 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Itraconazol und Terbinafin: Warnungen der FDA</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=254</link>
						 <description><![CDATA[ Die amerikanische Arzneimittelbeh&ouml;rde FDA hat am 9. Mai 2001 neue Warnungen zu Itraconazol (Sporanox&reg;) und Terbinafin (Lamisil&reg;) ver&ouml;ffentlicht. Beide Antimykotika wurden in seltenen F&auml;llen mit lebensbedrohlichen Lebersch&auml;den in Verbindung gebracht. Todesf&auml;lle sind allerdings nur in kleiner Zahl beobachtet worden (je 11 unter Itraconazol und Terbinafin). Zus&auml;tzlich kann es jedoch unter Itraconazol zu einer Herzinsuffizienz kommen, da die Substanz eine negativ-inotrope Wirkung aufweist. Die FDA hat Kenntnis von 58 F&auml;llen, in denen Itraconazol Ursache oder Teilursache einer Herzinsuffizienz war; 13 Personen sind gestorben. Die FDA empfiehlt, vor der Behandlung einer Nagelmykose mit Itraconazol oder Terbinafin auf alle F&auml;lle die Infektion mykologisch nachzuweisen. Lokal anwendbare Formen von Terbinafin k&ouml;nnen jedoch bedenkenlos angewandt werden. <p>&Uuml;bersicht zu den aktuellen FDA-Dokumenten: <br /> <a href="http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/sporanox-lamisil/default.htm">http://www.fda.gov/cder/drug/advisory/sporanox-lamisil/default.htm</a> </p> <p>FDA Talk Paper zu diesen beiden Antimykotika:<br /> <a href="http://www.fda.gov/bbs/topics/answers/2001/ans01083.html">http://www.fda.gov/bbs/topics/answers/2001/ans01083.html</a> </p> <p>pharma-kritik-&Uuml;bersicht zu den Hautmykosen: <br /> http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk19a-95.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Tue, 15 May 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Wie gut wirkt Johanniskraut wirklich? </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=255</link>
						 <description><![CDATA[ <p>Eine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Studie liefert &Uuml;berraschendes zur Wirkung von Johanniskraut (Hypericum): 200 Personen mit einer Depression und mindestens 20 Punkten auf der &laquo;Hamilton Depression Scale&raquo; (HAM-D) wurden mit einem Johanniskrautextrakt (3 bis 4mal 300 mg/Tag) oder mit Placebo behandelt. Nach 8 Wochen erreichte man mit Johanniskraut bei 27% der F&auml;lle eine Besserung (HAM-D unter 13), bei 14% eine Remission (HAM-D unter 8); mit Placebo lagen diese Prozents&auml;tze bei 19% bzw. 5%. Die Remissionsrate war der einzige Unterschied, der signifikant war (m&ouml;glicherweise nur, weil es sich um kleine Zahlen handelte). Zahlreiche Studien, auch in Metaanalysen zusammengefasst, hatten Johanniskraut als wirksames Antidepressivum erscheinen lassen; viele weisen jedoch methodische Schw&auml;chen auf, was den Gegensatz zu dieser aktuellen Studie erkl&auml;ren mag. </p> <p>Zusammenfassungen der Studie (f&uuml;r &laquo;Medscape&raquo;-Text kostenlose Anmeldung/Passwort n&ouml;tig): <br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/issues/v285n15/abs/joc02013.html">http://jama.ama-assn.org/issues/v285n15/abs/joc02013.html</a> <a href="http://www.medscape.com/reuters/prof/2001/04/04.18/20010417clin012.html">http://www.medscape.com/reuters/prof/2001/04/04.18/20010417clin012.html</a> </p> <p>Metaanalysen zur antidepressiven Wirksamkeit von Johanniskraut (f&uuml;r &laquo;Cochrane Library&raquo; kostenlose Anmeldung/Passwort n&ouml;tig): <a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/313/7052/253">http://www.bmj.com/cgi/content/full/313/7052/253</a><a href="http://www.infomed.org/bad-drug-news/%20"> </a><a href="http://MEDIZINCOCHRANE:COCHRANEMEDIZIN@cochrane.kfinder.com/fulltext/00017/00867/COCH0001700867_doc.html"><br /> http://MEDIZINCOCHRANE:COCHRANEMEDIZIN@cochrane.<br /> kfinder.com/fulltext/00017/00867/COCH0001700867_doc.html</a> </p> <p>Interaktionen mit Johanniskraut (BDN #4 vom 22.2.00): <br /> http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn04.html </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 04 May 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
					 </item>
					 <item>
						 <title>Statine haben keinen Einfluss auf Frakturrisiko</title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=256</link>
						 <description><![CDATA[<p>Es gibt Daten von epidemiologischen Studien, wonach Statine das Risiko osteoporosebedingter Frakturen senken w&uuml;rden. Resultate einer grossen Fall-Kontroll-Studie widerlegen nun diese Vermutung: Rund 60'000 Frauen und 20'000 M&auml;nner im Alter von mindestens 50 Jahren, die eine Fraktur erlitten hatten, wurden mit ebenso vielen, nicht von einer Fraktur betroffenen Kontrollpersonen verglichen. In beiden Gruppen hatten &auml;hnlich viele Personen Statine erhalten (&laquo;Odds Ratio&raquo; = 1,01), und auch bei der Verschreibungsdauer und den kumulativen Dosen fanden sich keine signifikanten Unterschiede. Mit Statinen Behandelte wiesen das gleiche Frakturrisiko auf wie diejenigen Personen mit Hypercholesterin&auml;mie, die andere oder keine Lipidsenker verwendet hatten. </p> <p>Zusammenfassungen der Studie (f&uuml;r &laquo;Medscape&raquo;-Text kostenlose Anmeldung/Passwort n&ouml;tig): <a href="http://jama.ama-assn.org/issues/v285n14/abs/joc01249.html">http://jama.ama-assn.org/issues/v285n14/abs/joc01249.html </a> <a href="http://www.medscape.com/reuters/prof/2001/04/04.11/20010410epid002.html">http://www.medscape.com/reuters/prof/2001/04/04.11/20010410epid002.html </a> </p> <p>Editorial zur Studie: <br /> <a href="http://jama.ama-assn.org/issues/v285n14/ffull/jed10016.html">http://jama.ama-assn.org/issues/v285n14/ffull/jed10016.html </a> </p> ]]></description>
						 <pubDate>Fri, 27 Apr 2001 00:00:00 +0200</pubDate>
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					 <item>
						 <title>Teratogenität von Antiepileptika bestätigt sich klar </title>
						 <link>http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=257</link>
						 <description><![CDATA[<p>Neugeborene, deren M&uuml;tter an einer Epilepsie leiden, weisen geh&auml;uft Missbildu
