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Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 19. Oktober 2018

Wie Studiendaten zeigen, werden Dosierungsangaben von Medikamenten – abhängig vom Grad der Lesefähigkeit – nicht selten falsch interpretiert. Ein australischer Artikel gibt einige Empfehlungen, worauf zu achten ist, damit Dosierungsangaben möglichst richtig verstanden werden. Dazu gehört, dass man (1) für die Beschriftung eine gut lesbare Schriftgrösse wählt und Wichtiges zum Beispiel mit Grossbuchstaben hervorhebt, (2) für numerische Informationen Nummern und nicht Worte verwendet («2» statt «zwei»), (3) für Einnahmezeiten definierte Angaben macht («morgens, mittags, abends, vor dem Schlafengehen» statt «4-mal pro Tag» oder «6-stündlich»), (4) die Indikation für das Medikament erwähnt oder (5) komplexe Informationen in Form einer Tabelle vermittelt.

Artikel aus dem «Australian Prescriber»: Safer dispensing labels for prescription medicines

 
(19. Oktober 2018)
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