bad drug news

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 20. Februar 2004

Das bei Multipler Sklerose eingesetzte Interferon beta kann in seltenen Fällen zu Leberschäden führen, zum Beispiel in Form einer autoimmunen Hepatitis. Weltweit sind bis anhin drei mit Interferon beta behandelte Personen von einem schweren, eine Transplantation erfordernden Leberversagen betroffen, wobei in einem Fall noch ein anderes hepatotoxisches Medikament eingenommen wurde. Die Leberschäden manifestierten sich in den meisten Fällen während der ersten sechs Therapiemonaten. Es wird empfohlen, die Interferon-beta-Behandlung mit regelmässigen Leberwert-Kontrollen zu begleiten und die Dosis zu reduzieren bzw. das Mittel abzusetzen, wenn die ALAT-Aktivität das fünffache der oberen Norm übersteigt.

Kanadischer ("Dear Doctor Letter"): http://www.hc-sc.gc.ca/hpfb-dgpsa/tpd-dpt/beta-interferon_hpc_e.html

"pharma-kritik"-Nummer "Interferon beta bei Multipler Sklerose": http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk01c-96.html

"pharma-kritik"-Text zu Autoimmunhepatitis und anderen Interferon-beta-Nebenwirkungen (nur mit Abonnement/Passwort zugänglich):
http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk04a-01.html#ut3

Früherer BDN-Text zu Interferon beta: http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn93.html

 
(20. Februar 2004)
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