GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) erhöhen Risiko eines gastroösophagealen Refluxes

  • Verfasst von: Urspeter Masche
  • Datum: 16. September 2025

In einer Kohortenstudie wurde genauer untersucht, ob es – wie vermutet wird – einen Zusammenhang zwischen GLP-1-RA und gastroösphagealer Refluxkrankheit gibt. In einer britischen Datenbank («UK Clinical Practice Research Datalink») wurden über 100’000 Personen identifiziert, die an einem Typ-2-Diabetes litten und neu mit einem GLP-1-RA (Exenatid [Bydureon®], Liraglutid [Victoza® u.a. ], Dulaglutid [Trulicity®], Semaglutid [Ozempic® u.a.]) oder mit einem SGLT-2-Hemmer (Gliflozin) behandelt worden waren.
Während der 3-jährigen Beobachtungszeit war die Diagnose einer gastroösophagealen Refluxkrankeit bei 3,1 (2,9–3,4)% der mit einem GLP-1-RA Behandelten und bei 2,4 (2,2–2,7)% der mit einem SGLT-2-Hemmer Behandelten gestellt worden; mit einem Risikoverhältnis von 1,27 (1,14–1,42) war der Unterschied signifikant.


News: GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) erhöhen Risiko eines gastroösophagealen Refluxes (16. September 2025)
Copyright © 2026 Infomed-Verlags-AG