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Erniedrigte Magnesiumkonzentration durch Protonenpumpenhemmer

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 23. März 2011

In einer Mitteilung der FDA wird darauf hingewiesen, dass eine längerfristige Behandlung mit Protonenpumpenhemmern – vor allem wenn sie mehr als ein Jahr dauert – eine Hypomagnesiämie hervorrufen kann. In rund einem Viertel der beobachteten Fälle musste der Protonenpumpenhemmer abgesetzt werden, da eine Magnesiumgabe den Spiegel nicht zu normalisieren vermochte. Eine Hypomagnesiämie kann zu ernsthaften Nebenwirkungen führen wie Muskelspasmen, Arrhythmien oder Konvulsionen. Deshalb seien Kontrollen des Magnesiumspiegels zu erwägen, falls Protonenpumpenhemmer über längere Zeit oder in Kombination zum Beispiel mit Diuretika oder Digoxin eingenommen werden.

Mitteilung der FDA

Frühere BDN-Texte zu Protonenpumpenhemmern:
Protonenpumpenhemmer dienen schlecht für die Diagnose einer gastroösophagealen Refluxkrankheit
Protonenpumpenhemmer und H2-Blocker sind mit erhöhtem Pneumonie-Risiko assoziiert
Erhöhen Protonenpumpenhemmer das Risiko einer pseudomembranösen Kolitis?
Erhöhen Protonenpumpenhemmer das Risiko von Femurfrakturen?

 
Erniedrigte Magnesiumkonzentration durch Protonenpumpenhemmer (23. März 2011)
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