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Nutzen von antepartalen Steroiden verliert sich ab der 34. Schwangerschaftswoche

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 18. Mai 2011

Schwangeren Frauen, bei denen eine vorzeitige Geburt droht, verabreicht man zur fetalen Lungenreifung Steroide. Während diese Massnahme vor der 34. Schwangerschaftswoche als unbestritten gilt, ist sie bei «älteren» Frühgeburten offenbar weniger dringlich: So wurden in einer kontrollierten Studie 273 Neugeborene untersucht, die in der 34. bis 36. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen waren und deren Mütter im Abstand von 24 Stunden intramuskulär 2-mal 12 mg Betamethason oder Placebo erhalten hatten. Dabei zeigte sich, dass sich das Risiko eines Atemnotsyndroms oder einer sogenannten transienten Tachypnoe mit dem Steroid nicht reduzieren lässt.

Volltext der Studie aus dem «British Medical Journal»

 
Nutzen von antepartalen Steroiden verliert sich ab der 34. Schwangerschaftswoche (18. Mai 2011)
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