bad drug news

Höherdosierte Protonenpumpenhemmer erhöhen bei Älteren Mortalität

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 20. März 2013

In einer Kohortenstudie wurden knapp 500 ältere Patienten und Patientinnen (≥ 65 Jahre), die aus dem Spital entlassen worden waren, während eines Jahres weiterverfolgt. Endpunkte bildeten zum einen die Mortalität, zum anderen die Kombination der beiden Ereignisse «Tod» oder «Rehospitalisation». Bei Personen, die einen Protonenpumpenhemmer einnahmen, kamen beide Endpunkte häufiger vor als bei solchen, die diese Medikamente nicht verwendeten. Bei der Mortalität war der Unterschied signifikant, beim kombinierten Endpunkt nicht-signifikant. Ferner beschränkte sich das heraufgesetzte Sterberisiko auf eine höherdosierte Protonenpumpenhemmer-Verabreichung, worunter in der Studie zum Beispiel bei Omeprazol (Antra® u.a.), Esomeprazol (Nexium® u.a.) oder Pantoprazol (Pantozol® u.a.) eine Menge von 40 mg/Tag verstanden wurde.


Kurzfassung der Studie aus dem «JAMA Intern Med»: Proton Pump Inhibitors and Risk of 1-Year Mortality and Rehospitalization in Older Patients Discharged From Acute Care Hospitals

Frühere BDN-Texte zu Protonenpumpenhemmern:
Erniedrigte Magnesiumkonzentration durch Protonenpumpenhemmer
Erhöhen Protonenpumpenhemmer das Risiko von Femurfrakturen?
Erhöhen Protonenpumpenhemmer das Risiko einer pseudomembranösen Kolitis?
Protonenpumpenhemmer und H2-Blocker sind mit erhöhtem Pneumonie-Risiko assoziiert


 
Höherdosierte Protonenpumpenhemmer erhöhen bei Älteren Mortalität (20. März 2013)
Copyright © 2018 Infomed-Verlags-AG

infosheet projekt infos

pharma-kritik abonnieren

infomed-screen abonnieren

mailingliste abonnieren

rss feed abonnieren

Ressourcen Links
Bad Drug News index
pharma-kritik abonnemente
infomed-screen abonnemente
pharma-kritik neu im web
aktueller pharma-kritik jahrgang