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Akute Niereninsuffizienz durch Androgenblockade

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 24. September 2013

Das Ergebnis einer Fall-Kontroll-Studie, die bei Männern mit einem nicht-metastasierenden Prostatakarzinom durchgeführt wurde, lässt vermuten, dass eine medikamentöse Androgenblockade das Risiko einer akuten Niereninsuffizienz erhöht: Patienten, die man wegen einer akuten Niereninsuffizienz hospitalisiert hatte, standen signifikant häufiger unter einer androgenblockierenden Behandlung als die Kontrollgruppe («Odds Ratio» = 2,5). Unterteilte man nach verschiedenen Medikamentengruppen, waren es die Kombinationsbehandlungen (z.B. Gonadotropin-Agonist + orales Antiandrogen) sowie die Monotherapie mit einem Gonadotropin-Agonisten oder einem Östrogen, bei denen der Zusammenhang als signifikant auffiel. 


Kurzfassung der Studie aus dem JAMA: Androgen Deprivation Therapy and Risk of Acute Kidney Injury in Patients With Prostate Cancer

Übersichtsartikel zur Androgenblockade: Androgen Deprivation Therapy as Primary Treatment for Prostate Cancer und Contemporary role of androgen deprivation therapy for prostate cancer

 
Akute Niereninsuffizienz durch Androgenblockade (24. September 2013)
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