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Antidemenz-Medikamente ohne Nutzen bei leichter kognitiver Störung

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 13. November 2013

In einer kanadischen Metaanalyse wurde untersucht, ob Antidemenz-Medikamente bei leichter kognitiver Störung («mild cognitive impairment») einen Nutzen versprechen. Zusammengefasst wurden acht Studien, von denen sich vier mit Donepezil (Aricept® u.a.) befasst hatten, zwei mit Galantamin (Reminyl®) und je eine mit Rivastigmin (Exelon®) und Memantin (Axura®, Ebixa®). Es zeigte sich, dass sich mit diesen Substanzen im Vergleich zu Placebo keine signifikante Verbesserung in Bezug auf kognitive Fähigkeiten, Alltagsfunktionen und Gesamtsterblichkeit erzielen liess. Ferner führten die Medikamente häufiger als Placebo zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Kopfschmerzen.


Volltext der Metaanalyse aus dem «Canadian Medical Association Journal»: Efficacy and safety of cognitive enhancers for patients with mild cognitive impairment: a systematic review and meta-analysis

 
Antidemenz-Medikamente ohne Nutzen bei leichter kognitiver Störung (13. November 2013)
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