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Acetylcystein (Fluimucil® u.a.) bei Lungenfibrose enttäuschend

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 23. Mai 2014

Vor zwei Jahren haben wir an dieser Stelle schon über die PANTHER-IPF-Studie berichtet, eine Untersuchung, in der man bei idiopathischer Lungenfibrose die Dreierkombination von Prednison, Azathioprin (Imurek® u.a.) und Acetylcystein mit einer Acetylcystein-Monotherapie (600 mg/Tag) und mit Placebo verglichen hatte. Nachdem sich die Therapie mit der Dreierkombination als eher nachteilig gezeigt hatte, wurde dieser Behandlungsarm geschlossen und nur noch der Vergleich zwischen Acetylcystein und Placebo weitergeführt, dessen Resultat nun vorliegt: Nach gut 1-jähriger Behandlung fand sich beim primären Endpunkt, der Abnahme der forcierten Vitalkapazität (FVC), kein signifikanter Unterschied. Auch beim 6-Minuten-Gehtest und bei «harten» Endpunkten wie Exazerbationshäufigkeit und Mortalität liess sich mit Acetylcystein kein signifikant besseres Resultat erzielen.


Studie aus dem «New England Journal of Medicine»: Randomized Trial of Acetylcysteine in Idiopathic Pulmonary Fibrosis

Früherer BDN-Text zur PANTHER-IPF-Studie: Idiopathische Lungenfibrose: häufig benutztes Therapieschema in Frage gestellt

 
Acetylcystein (Fluimucil® u.a.) bei Lungenfibrose enttäuschend (23. Mai 2014)
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