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Depotneuroleptika: Paliperidon (Xeplion®) nicht wirksamer als Haloperidol (Haldol®)

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 8. Juli 2014

Bei 290 Patienten und Patientinnen mit einer Schizophrenie oder einer schizoaffektiven Erkrankung wurden die beiden intramuskulär verabreichten Depotneuroleptika Paliperidon-Palmitat und Haloperidol-Decanoat doppelblind miteinander verglichen (als Hauptmetabolit von Risperidon gehört Paliperidon zur Gruppe der atypischen Neuroleptika). Die Beobachtungszeit betrug im Median 1â…“ Jahre. Den primären Studienendpunkt bildeten jegliche Ereignisse, die sich unter «Therapieversagen» einordnen liessen, was in der Paliperidon-Gruppe bei 33,8% und in der Haloperidol-Gruppe bei 32,4% der Behandelten eintraf. Hinsichtlich Nebenwirkungen fielen bei Paliperidon die Gewichtszunahme, bei Haloperidol der stärkere Akathisie-induzierende Effekt auf.


Kurzfassung der Studie aus dem JAMA: Effectiveness of Paliperidone Palmitate vs Haloperidol Decanoate for Maintenance Treatment of Schizophrenia

Frühere BDN-Texte zu Paliperidon:
Risperidon (Risperdal® u.a.) und Paliperidon (Invega®, Xeplion®): Warnung vor «Floppy-Iris-Syndrom»
Todesfälle unter Paliperidonpalmitat (Xeplion®)

 
Depotneuroleptika: Paliperidon (Xeplion®) nicht wirksamer als Haloperidol (Haldol®) (8. Juli 2014)
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