Finerenon

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 44 , Nummer 1, PK1193
    Redaktionsschluss: 30. April 2022
  • Als erster nicht-steroidaler Mineralokortikoid-Rezeptorantagonist (MRA) beeinflusst Finerenon (Kerendia®) die Nierenfunktion bei Personen mit einem Typ-2-Diabetes und Niereninsuffizienz vorteilhaft. Weitere Untersuchungen müssen zeigen, ob mit der neuen Substanz mehr als z.B. mit Eplerenon (Inspra® u.a.) erreicht wird.

Finerenon (Kerendia®) ist neu zur Behandlung einer chronischen Nierenkrankheit bei Typ-2-Diabetes zugelassen worden. Es soll eine weitere Abnahme der Nierenfunktion verzögern.

Pharmakologie
Finerenon, ein Dihydropyridin-Derivat, ist ein nicht-steroidaler Mineralokortikoid-Rezeptorantagonist (MRA). Die Mineralokortikoid-Rezeptoren werden von Finerenon selektiv gehemmt, was die Wirkung von Aldosteron reduziert. So können entzündliche und fibrotische Nierenveränderungen eingeschränkt werden. Im Gegensatz zu den «steroidalen» MRA – Spironolacton (Aldactone®) und Eplerenon (Inspra® u.a.) – hat Finerenon keine antagonistische Wirkung an Androgen-, Östrogen- und Glukokortikoid-Rezeptoren.

Geschätzte Lesedauer: Von 3 bis 5 Minuten

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Finerenon (30. April 2022)
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pharma-kritik, 44/No. 1
PK1193