Doping

  • Autor(en): Peter Jenoure
  • pharma-kritik-Jahrgang 44 , Nummer 3, PK1206
    Redaktionsschluss: 28. September 2022
  • Doping kann an vielen Orten – wie z.B.in hausärztlichen Praxen, Apotheken, Spitälern – von Bedeutung sein. Bei sportlich aktiven Personen verboten, spielen Wirkstoffe, die Aussehen und Leistung verbessern, auch z.B. bei Bodybuildern eine Rolle. Medizinisch indizierte Medikamente können bei Menschen, die Sport betreiben, allenfalls zulässig sein (Ausnahmebewilligungen). Unter den Substanzen, die als Doping eingesetzt werden, sind anabol wirkende Wirkstoffe besonders problematisch. 

Unter Doping wird primär die Anwendung von Wirkstoffen oder Verfahren verstanden, die eine Leistungssteigerung bewirken und so jemandem gegenüber anderen, nicht-gedopten Individuen einen Vorteil verschaffen. Der Begriff wird in ganz verschiedenen Bereichen angewandt. Im Wettkampfsport ist Doping formell geregelt und strafbar. Heute spielen jedoch Substanzen mit dem Potential einer Verbesserung von Aussehen und Leistung («Image and Performance Enhancing Drugs», IPED) vermehrt auch für Personen eine Rolle, für die das Aussehen von zentraler Bedeutung ist.1,2 Doping im weiteren Sinn ist deshalb nicht nur in sportärztlichen Praxen von Bedeutung, sondern in praktisch allen Einrichtungen, die sich um die Gesundheit möglicherweise gedopter Individuen kümmern (hausärztliche Praxen, Apotheken, Spitäler). Einerseits benötigen auch Menschen, die in Wettkampfsportarten aktiv sind, gelegentlich für «banale» Erkrankungen Hilfe. Anderseits ist nicht generell auszuschliessen, dass jemand IPED einnimmt, allenfalls sogar unwissentlich (mit sogen. Nahrungsergänzungsmitteln). Der folgende Text bezweckt, die wichtigsten medizinischen Aspekte von Doping kurz darzustellen.

Regeln
Bei Personen, die sportlich aktiv sind, müssen verschiedene Regelwerke berücksichtigt werden: 1. Das strafrechtliche Dopingverbot im schweizerischen Sportförderungsgesetz (
Geschätzte Lesedauer: Von 15 bis 19 Minuten

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Doping (28. September 2022)
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pharma-kritik, 44/No. 3
PK1206