Medikamentös induzierte Tendinopathien

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 46 , Nummer 3, PK1348
    Redaktionsschluss: 6. Dezember 2024
  • Besonders Chinolone und Kortikosteroide sind mögliche Ursachen von Sehnenläsionen.
Die neuseeländische Publikation «Prescriber Update» präsentiert eine (kostenlos verfügbare) Übersicht zu Sehnenläsionen, die von Medikamenten verursacht sind. Von Chinolonen verursachte Tendinopathien können bereits 48 Stunden nach Therapiebeginn, aber auch bis zu mehreren Monaten nach dem Absetzen des Antibiotikums auftreten. Die entsprechenden Beschwerden können sehr hartnäckig sein. Tendinopathien treten auch unter einer länger als drei Monate dauernden Kortikosteroid-Therapie auf, besonders bei Personen mit rheumatoider Arthritis. Die Achillessehnen sind wegen der mechanischen Zusatzbelastung besonders gefährdet. Sehnenläsionen werden ferner unter langdauernder Statinbehandlung und (überwiegend an den oberen Extremitäten) unter Aromatasehemmern wie Anastrozol (Arimidex® u.a.) beobachtet.

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Medikamentös induzierte Tendinopathien (6. Dezember 2024)
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pharma-kritik, 46/No. 3
PK1348
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