Medikamente bei Makuladegeneration

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 46 , Nummer 4, PK1359
    Redaktionsschluss: 5. Februar 2025
  • Bei der nassen Makuladegeneration kann eine Therapien mit VEGF-Hemmern die Sehkraft verbessern. Andere Behandlungen, auch bei der trockenen Form, sind diesbezüglich wenig wirksam.
Seit in unserer Zeitschrift eine Übersicht zur altersbedingten Makuladegerenation erschienen ist, sind weitere dafür indizierte Therapien eingeführt worden. Der «Medical Letter on Drugs and Therapeutics» hat kürzlich zu diesem Thema einen Text veröffentlicht. Man unterscheidet eine trockene Form der Degeneration mit dem Spätstadium der «geographischen» Atrophie von einer feuchten Form. Während der Kombination von Vitaminen und Zink eine bescheidene Wirkung bei einer trockenen Makuladegeneration zugeschrieben wird, sollen Komplementhemmer wie Pegcetacoplan (Aspaveli®) zwar zu einer Verlangsamung einer geographischen Atrophie führen, jedoch ohne Einfluss auf die Sehkraft. Eine Lichttherapie («Valera Light») hat dagegen bei geographischer Atrophie auch eine Verbesserung des Visus bewirkt. Bei der feuchten Atrophie werden Hemmstoffe des «Vascular Endothelial Growth Factor» (VEGF) wie Ranibizumab (Lucentis® u.a.) eingesetzt. Von diesen kann eine Verbesserung des Visus erwartet werden. Die photodynamische Therapie mit Verteporfin (Visudyne®) wird als weniger wirksam beurteilt.

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Medikamente bei Makuladegeneration (5. Februar 2025)
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pharma-kritik, 46/No. 4
PK1359
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