Inhalative Dreifach-Therapie bei COPD?

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 46 , Nummer 5, PK1373
    Redaktionsschluss: 6. Mai 2025
  • Die Wirksamkeit einer kombinierten Dreifachtherapie bei COPD ist ungenügend nachgewiesen.
In einer kürzlich erschienenen Nummer des kanadischen «Therapeutics Letter» wird bestätigt, dass aktuell weiterhin keine genügende Evidenz vorliegt, dass Personen mit einer chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) primär mit einer inhalativen Dreifach-Therapie behandelt werden sollten. Dies gilt für fixe Dreierkombinationen (LABA, LAMA, ICS: z.B. Trilegy Ellipta®), aber auch für eine zusätzliche Verabreichung eines Kortikosteroids mit einer fixen Zweierkombination zusammen. Die Dreifachtherapie wurde bisher ausschliesslich bei Personen dokumentiert, bei denen trotz einer inhalativen Therapie weiter ein hohes Risiko von Exazerbationen bestand. Zu einer primären Behandlung mit einer Dreifachkombination gibt es keine kontrollierten Studien. Auch fehlt nach wie vor ein überzeugender Nachweis, dass die Dreifachtherapie Exazerbationen oder Todesfälle verhindert. Wichtig ist aber der Verzicht auf das Rauchen, genügender Impfschutz und eine optimale Inhalationstechnik.

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Inhalative Dreifach-Therapie bei COPD? (6. Mai 2025)
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pharma-kritik, 46/No. 5
PK1373
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