Kardiovaskulärer Nutzen von Finerenon

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 47 , Nummer 1, PK1395
    Redaktionsschluss: 1. Oktober 2025
  • Kardiovaskulärer Nutzen von Finerenon
    Bei Diabeteskranken, die wegen reduzierter Nierenfunktion mit Finerenon behandelt werden, zeigen neue Studien auch eine signifikante Reduktion von Herz-Kreislaufereignissen.  

Der nicht-steroidale Aldosteronhemmer Finerenon (Kerendia®) ist bekanntlich als Zusatztherapie von Diabeteskranken mit chronischer Nierenerkrankung zugelassen. Nach neuen Studienresultaten ist anzunehmen, dass das Medikament bei Nierenkranken auch einen kardiovaskulären Nutzen aufweist. In der kanadischen Publikation «RxFiles» findet sich eine detaillierte Analyse von zwei grossen Finerenon-Studien. Personen mit einer chronischen Niereninsuffizienz (Stadium 2 bis 4), die neben maximal verträglichen Dosen eines ACE-Hemmers oder eines Angiotensin-Rezeptorblockers für ungefähr drei Jahre täglich 10 bis 20 mg Finerenon einnahmen, hatten auch kardiovaskuläre Vorteile: Im Vergleich mit den Personen in den Placebo-Gruppen war nicht nur ihr Risiko einer Abnahme der glomerulären Filtrationsrate geringer. Auch bedeutsame Herz-Kreislaufereignisse (Schlaganfall, Herzinfarkt, kardiovaskulär bedingte Spitalaufenthalte und Todesfälle) waren gesamthaft signifikant seltener. Eine Hyperkaliämie war jedoch unter Finerenon doppelt so häufig wie unter Placebo.

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Kardiovaskulärer Nutzen von Finerenon (1. Oktober 2025)
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pharma-kritik, 47/No. 1
PK1395
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