Stuhltransplantation bei Clostridioides-Infektion

  • Autor(en): Markus Häusermann, Max Giger
  • pharma-kritik-Jahrgang 48 , PK1419, Online-Artikel
    Publikationsdatum: 13. Februar 2026
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2026.1419
  • Falls geeignete Spenderstuhlpräparate zur Verfügung stehen, ist die Stuhlbakterientransplantation als Erstbehandlung bei C.-difficile-Infektion eine gute und verträgliche Alternative zur Vancomycin-Behandlung.
Was wurde untersucht?
In 20 Spitälern in Norwegen wurde untersucht, ob für die Erstbehandlung einer antibiotikaassoziierten Clostridioides-difficile-Infektion (CDI) eine Stuhlbakterientransplantation («fecal microbiota transplantation», FMT) gleich gut ist wie eine Antibiotikatherapie.

Warum ist die Frage wichtig?
Zur Ersttherapie einer CDI werden gemäss Richtlinien Antibiotika (Vancomycin [Vancocin® u.a.] oder Fidaxomicin [Dificlir®]) eingesetzt. Bei rezidivierenden CDI wirkt hingegen die enterale FMT besser als Antibiotika, die auch zahlreiche Nebenwirkungen haben und das Risiko einer Selektion resistenter Bakterien bergen. Mit FMT statt Antibiotika auch zur Ersttherapie einer CDI könnte man diese Probleme vermeiden; deren Wirksamkeit für diese Indikation ist aber nicht bekannt. 

Geschätzte Lesedauer: Von 3 bis 4 Minuten
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Stuhltransplantation bei Clostridioides-Infektion (13. Februar 2026)
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pharma-kritik, 48/No. 2
PK1419
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