Finerenon bei Herzinsuffizienz

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 48 , Nummer 4, PK1443
    Publikationsdatum: 28. April 2026
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2026.1443
  • Finerenon ist neu auch bei Personen zugelassen, die an einer Herzinsuffizienz mit erhaltener oder nur leicht eingeschränkter linksventrikulärer Auswurffraktion erkrankt sind. Der deutsche «Arzneimittelbrief» hat den möglichen Zusatznutzen beurteilt.
Der Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonist Finerenon (Kerendia®) ist neu auch bei Personen zugelassen, die zwar keinen Diabetes haben, aber an einer Herzinsuffizienz mit erhaltener oder nur leicht eingeschränkter linksventrikulärer Auswurffraktion (LVEF ≥40%) erkrankt sind. Der deutsche «Arzneimittelbrief» hat wiederholt über die entsprechende grosse Doppelblindstudie («FINEARTS-HF») berichtet. Diese zeigt, dass unter Finerenon gegenüber Placebo die Zahl von Herzinsuffizienz-bedingten Spitalaufenthalten und Notfallkonsulationen über den Zeitraum von median 32 Monaten um 18% seltener sind. Kardiovaskulär bedingte Todesfälle wurden jedoch nicht signifikant beeinflusst.  Besonders unter Berücksichtigung der möglichen Nebenwirkungen beurteilt der «Arzneimittelbrief» den Zusatznutzen von Finerenon als nicht bedeutsam.

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Finerenon bei Herzinsuffizienz (28. April 2026)
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pharma-kritik, 48/No. 4
PK1443
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