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Trichterwinde (Ipomoea violacea)

Juli 2005

 Trichterwinde (Ipomoea violacea)

Die Trichterwinde («Morning Glory»), hier in Gesellschaft von ein paar Clematis-Blüten, ist einerseits als prächtige Gartenpflanze beliebt, anderseits aber in manchen Ländern als Unkraut verhasst, da sie sich rasch ausbreitet und wächst. Ihre Samen haben halluzinogene Eigenschaften, weil sie Lysergsäureamid (Ergin) enthalten. Lysergsäureamid ist nahe verwandt mit LSD (Lysergsäurediäthylamid) und wurde ebenfalls vom Schweizer Chemiker Albert Hofmann (siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/Albert_Hofmann) identifiziert. Die Azteken haben aus Samen von Windengewächsen halluzinogene Zaubetränke (z.B. Ololiuhqui) hergestellt. Auch die Süsskartoffel («sweet potato») gehört zu den Ipomoea-Arten, enthält aber keine Halluzinogene!

 
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Trichterwinde (Ipomoea violacea) (Juli 2005)
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