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Mirtazapin bei therapieresistenter Depression: kein Zusatznutzen

r -- Kessler DS, MacNeill SJ, Tallon D et al. Mirtazapine added to SSRIs or SNRIs for treatment resistant depression in primary care: phase III randomised placebo con-trolled trial (MIR). BMJ. 2018 Oct 31;363:k4218 [Link]
Zusammengefasst von:
Kommentiert von: Peter Zingg
infomed screen Jahrgang 23 (2019) , Nummer 1
Datum der Ausgabe: Februar 2019
Warum diese Studie? Hausärztinnen und Hausärzte sind meist die erste Anlauf­stelle bei einer depressiven Erkrankung. Oft schlägt die Be­handlung mit Antidepressiva ungenügend an. In dieser briti­schen Studie wurde untersucht, wie eine zusätzli­che Ver­schrei­­bung von Mirtazapin (Remeron® u.a.) auf de­pressive Men­schen wirkt, die mit selektiven Serotonin­ant­agonisten (SSRI) wie Fluoxetin (Prozac® u.a.) oder Seroto­nin-Noradre­na­lin-Wiederaufnahmehemmern (SNRI) wie Duloxetin (Cym­­balta® u.a.) anbehandelt sind. Die Grundlage bildete die theoreti­sche Überlegung, dass Mirtazapin additiv und komplementär auf die Basismedikation wirkt. Was hat

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