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Rezidivrisiko nach Thromboembolie bei Absetzen der Antikoagulation

m -- Khan F, Rahman A, Carrier M et al. Long term risk of symptomatic recurrent venous thromboembolism after discontinuation of anticoagulant treatment for first unprovoked venous thromboembolism event: systematic review and meta-analysis. BMJ 2019 Jul 24 [Link]
Zusammengefasst von: Natalie Marty
infomed screen Jahrgang 23 (2019) , Nummer 6
Datum der Ausgabe: Dezember 2019

Eine Antikoagulation senkt wirksam das Rezidivrisiko nach einer spontanen venösen Thrombo­embolie, doch muss für eine langdauernde Weiter­füh­rung der Be­hand­lung dieser Nutzen gegen das Blutungsrisiko ab­ge­wogen werden. In einer früheren Meta-Analyse war das Rezidiv­risiko in den ers­ten 24 Monaten untersucht worden. Da inzwischen Studien mit längerer Beobachtungsdauer verfügbar waren, wurde in der vor­lie­gen­den Meta-Analyse das Rezidivrisiko nach Beenden der Anti­ko­agu­lation anhand von 18 Studien mit 7515 Betroffenen neu berechnet. Es lag bei 10% im ers­ten Jahr, 16% nach zwei Jahren, 25% nach fünf Jahren und 36% nach 10 Jahren. 4% der Rezidive führten zum Tod.

Telegramm von Natalie Marty

 

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infomed-screen 23 -- No. 6
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Rezidivrisiko nach Thromboembolie bei Absetzen der Antikoagulation (Dezember 2019)
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