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Methylphenidat (Ritalin® u.a.) und Herzmissbildungen

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 23. März 2018

In einer Studie wurden 4,3 Millionen Schwangerschaften analysiert, wobei man sich auf zwei Kohorten abstützte, das heisst eine US-amerikanische und eine skandinavisch-isländische. Die Zusammenführung der zwei Datensätze ergab, dass bei Kindern, deren Mütter im ersten Schwangerschaftsdrittel mit Methylphenidat behandelt waren, vermehrt Herzmissbildungen auftreten, mit einer knapp signifikanten Erhöhung des relativen Risikos um 1,28 (1,00–1,64). Bei Amphetaminen beobachtete man keinen Anstieg des Herzmissbildungsrisikos.

Kurzform der Studie aus dem «JAMA Psychiatry»: Association Between Methylphenidate and Amphetamine Use in Pregnancy and Risk of Congenital Malformations: A Cohort Study From the International Pregnancy Safety Study Consortium

 
Methylphenidat (Ritalin® u.a.) und Herzmissbildungen (23. März 2018)
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