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Glutäale Tendinopathie: Steroidinjektion schlechter als Physiotherapie

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 20. Juni 2018

In einer randomisierten Studie verteilte man 204 Personen, die an einer glutäalen Tendinopathie («Bursitis trochanterica») litten, auf drei Gruppen. In der ersten Gruppe wurden 14 Physiotherapie-Sitzungen mit Instruktion eines Heimprogramms durchgeführt; die zweite Gruppe erhielt eine einmalige Injektion mit einem Kortikosteroid/Lokalanästhetikum-Gemisch; in der dritten Gruppe fand ausser einer einmaligen physiotherapeutischen Beratung keine weitere Intervention statt. Primärer Endpunkt war der Anteil der Patientinnen und Patienten, die ihren Zustand in einer Globalbeurteilung als mindestens mittelgradig gebessert einschätzten. In der ersten Gruppe (Physiotherapie) betrug dieser Prozentsatz nach 8 Wochen 77% und nach 52 Wochen 78%, in der zweiten Gruppe (Steroid) 58% bzw. 57% und in der dritten Gruppe (Abwarten) 29% bzw. 52%.

Volltext der Studie aus dem BMJ: Education plus exercise versus corticosteroid injection use versus a wait and see approach on global outcome and pain from gluteal tendinopathy: prospective, single blinded, randomised clinical trial

 
Glutäale Tendinopathie: Steroidinjektion schlechter als Physiotherapie (20. Juni 2018)
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