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Hypokalzämie und Zoledronat (Aclasta®, Zometa® u.a.)

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 9. Juli 2018

Die neuseeländische Arzneimittelbehörde erinnert daran, dass nach Zoledronat-Infusionen bei 5 bis 10% der Behandelten eine Hypokalzämie auftritt, weil dieses Bisphosphonat eine rasche Verminderung des Knochenstoffwechsels bewirkt. Meistens ist die Hypokalzämie vorübergehend und harmlos, doch sind auch – vereinzelt mit Todesfolge – Fälle von Herzrhythmusstörungen und neurologischen Ereignissen (epileptische Anfälle, Tetanie, Taubheitsgefühl) vorgekommen. Das Risiko für eine zoledronatbedingte Hypokalzämie ist zum Beispiel erhöht bei Vitamin-D-Mangel und bei gleichzeitiger Behandlung mit Steroiden oder Schleifendiuretika. Die Verabreichung von Zoledronat sollte deshalb von einer Kontrolle und allfälligen Korrektur des Kalziumspiegels begleitet sein.

Mitteilung der neuseeländischen Arzneimittelbehörde: Hypocalcaemia – Risk with Zoledronic Acid

 
Hypokalzämie und Zoledronat (Aclasta®, Zometa® u.a.) (9. Juli 2018)
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