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Verstärkte Blutdrucksenkung ohne Wirkung auf Demenzrisiko

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 5. Februar 2019

Die vor drei Jahren publizierte SPRINT-Studie hatte gezeigt, dass eine intensive Blutdrucksenkung (auf durchschnittlich 122 mmHg) kardiovaskuläre Ereignisse besser verhütet als eine weniger intensive Blutdrucksenkung (auf durchschnittlich 135 mmHg). Nun ist eine zusätzliche Analyse der SPRINT-Studie erschienen, in der man den Einfluss der Blutdrucksenkung auf kognitive Funktionen untersucht hatte. Dabei stellte man fest, dass eine verstärkte antihypertensive Behandlung das Risiko einer dementiellen Entwicklung offenbar nicht zu senken vermag. Es wird allerdings eingeräumt, dass die Teststärke der Studie zu gering gewesen sein könnte, um den Endpunkt «Demenz» abschliessend zu beurteilen.

Volltext der Studie aus dem JAMA: Effect of Intensive vs Standard Blood Pressure Control on Probable Dementia

«infomed-screen»-Zusammenfassung der SPRINT-Hauptstudie nur mit Abonnement/Passwort zugänglich): Noch tiefere Zielblutdruckwerte?

 
Verstärkte Blutdrucksenkung ohne Wirkung auf Demenzrisiko (5. Februar 2019)
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