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Missbrauch von schwächeren Opioiden gibt Anlass zur Sorge

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 22. März 2013

Ein Artikel im «British Medical Journal» befasst sich mit den steigenden Verschreibungszahlen sowie den zunehmenden Abhängigkeits- und Todesfällen, die man zum Beispiel in den USA und in Grossbritannien bei Tramadol (Tramal® u.a.) und der Kombination von Codein/Paracetamol (Co-Dafalgan® u.a.) beobachte. Besonders Codein/Paracetamol verdiene mehr Aufmerksamkeit. So werden für diese Schmerzmittelkombination typische Fälle von Suchtverhalten beschrieben, indem die empfohlene Dosis massiv überschritten wurde (was auch mit der Gefahr der Paracetamol-Überdosierung verbunden ist). Das Internet sei voll mit Einträgen, die eine Codein/Paracetamol-Abhängigkeit bezeugen, woraus sich ein grassierendes Problem ableiten lässt. Die vielgehörte Meinung, zur Schmerztherapie eingesetzte Opioide verursachten keine Abhängigkeit, wird deshalb als falsch taxiert.


Link zum BMJ-Artikel (Text nur mit Abonnement/Passwort zugänglich): Bad medicine: co-codamol

 
Missbrauch von schwächeren Opioiden gibt Anlass zur Sorge (22. März 2013)
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