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Makrolide erhöhen Risiko für hypertrophe Pylorusstenose

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 25. März 2014

Das Resultat einer dänischen Kohortenstudie erhärtet den Verdacht, dass eine Makrolid-Exposition im letzten Trimenon und in der Postnatalzeit das Risiko der bei Säuglingen auftretenden hypertrophen Pylorusstenose erhöht. Für Säuglinge, die mit einem Makrolid behandelt worden waren, ergab sich im Vergleich zur Kontrollgruppe eine «rate ratio» (RR) von 29,8, wenn die Verabreichung zwischen Tag 0 und 13, und eine RR von 3,2, wenn sie zwischen Tag 14 und 120 stattgefunden hatte. Auch wenn die Mutter nach der 28.Schwangerschaftswoche oder in den ersten zwei Wochen nach Geburt ein Makrolid bekommen hatte, liess sich ein erhöhtes Risiko ableiten (RR = 1,8 bzw. 3,5).


Volltext der Studie aus dem BMJ: Use of macrolides in mother and child and risk of infantile hypertrophic pyloric stenosis: nationwide cohort study

 
Makrolide erhöhen Risiko für hypertrophe Pylorusstenose (25. März 2014)
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