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Keine Senkung des Brustkrebsrisikos durch Bisphosphonate

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 10. November 2014

Mit den Daten der sogenannten FIT-Studie («Fracture Intervention Trial») und der HORIZON-PFT-Studie («Health Outcomes and Reduced Incidence with Zoledronic acid Once Yearly-Pivotal Fracture Trial») wurde die im Raum stehende Hypothese überprüft, ob Bisphosphonate eine brustkrebsschützende Wirkung hätten. In beiden Studien war bei Frauen mit erniedrigter Knochendichte oder mit Osteoporose der frakturverhütende Effekt von Alendronat (Fosamax® u.a.) bzw. Zoledronat (Aclasta® u.a.) untersucht worden. In der aktuellen Analyse hat man nun die Brustkrebshäufigkeit in den beiden Studien zusammengestellt. In der FIT-Studie war nach einer mittleren Beobachtungszeit von 3,8 Jahren in der Alendronat-Gruppe bei 1,8% der Frauen ein Mammakarzinom diagnostiziert worden und in der Placebo-Gruppe bei 1,5%; in der 3-jährigen HORIZON-PFT-Studie lag dieser Prozentsatz in der Zoledronat-Gruppe bei 0,9% und in der Placebogruppe bei 0,8%.


Kurzfassung der Studie aus dem «JAMA Internal Medicine»: Effect of Bisphosphonate Use on Risk of Postmenopausal Breast Cancer – Results From the Randomized Clinical Trials of Alendronate and Zoledronic Acid

 
Keine Senkung des Brustkrebsrisikos durch Bisphosphonate (10. November 2014)
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