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Synkopen unter Cholinesterasehemmern

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 11. Juni 2009

In einer Kohortenstudie – durchgeführt in der kanadischen Provinz Ontario, wo die Krankendaten der Bevölkerung systematisch erfasst werden – untersuchte man den Zusammenhang zwischen Synkopen und Cholinesterasehemmern. Das Kollektiv setzte sich aus rund 80'000 Personen im Alter von über 65 Jahren zusammen, bei denen eine Demenz diagnostiziert worden war. Es zeigte sich, dass Personen, die unter einer Therapie mit Donepezil (Aricept®), Galantamin (Reminyl®) oder Rivastigmin (Exelon®) standen, einem signifikant höheren Risiko ausgesetzt waren, infolge einer Synkope hospitalisiert werden zu müssen (mit einer "Hazard Ratio" von knapp 1,8); andere, mit einer Synkope assoziierte Ereignisse wie Bradykardie, Herzschrittmacher-Implantation oder Femurfraktur traten ebenfalls häufiger auf als in der nicht mit Cholinesterasehemmern behandelten Kontrollgruppe.

Volltext Studie aus den "Archives of Internal Medicine":
http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/full/169/9/867

Frühere BDN-Texte zu Cholinesterasehemmern:
http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=98
http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=117
http://www.infomed.ch/bdn.php?bdnid=132


 
Synkopen unter Cholinesterasehemmern (11. Juni 2009)
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