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Totvolumen — ein unterschätztes Problem

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 30. Juni 2015

Etliche Medikamente werden in Form von Kurzinfusionen verabreicht, wobei das verabreichte Volumen relativ klein ist (50 bis 200 ml). Aus technischen Gründen bleibt, abhängig vom Infusionssystem, ein Rest- oder Totvolumen im Infusionssystem. Dadurch kann ein namhafter Wirkstoffanteil – unter Umständen im zweistelligen Prozentbereich – im System zurückbleiben, was je nach Wirkstoff das Risiko einer Unterdosierung birgt. Naturgemäss stellt sich das Problem umso eher, je kleiner das infundierte Volumen ist. Wichtigste vorbeugende Massnahme ist das Nachspülen, eventuell mit Hilfe einer Sekundärinfusion.

Artikel im «Bulletin zur Arzneimittelsicherheit» (Seiten 3–9 der aktuellen Ausgabe): Der vergessene Rest –€ Totvolumina bei Kurzinfusionen

 
Totvolumen — ein unterschätztes Problem (30. Juni 2015)
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