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Digoxin beim Vorhofflimmern prognostisch ungünstig?

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 7. Juli 2015

Die ROCKET-AF-Studie ist eine doppelblinde Untersuchung, in der man Warfarin und Rivaroxaban (Xarelto®) zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern miteinander verglichen hat. In einer «Post-hoc»-Analyse dieser Studie wurde geprüft, ob sich bezüglich Endpunkten ein Unterschied findet zwischen den Personen, die zum Zeitpunkt der Randomisierung Digoxin erhielten (n = 5239), und denen, die kein Digoxin nahmen (n = 8932). Wie sich zeigte, war die Digoxin-Gruppe mit einer signifikanten Zunahme der Gesamtsterblichkeit («Hazard Ratio» 1,17 [95% CI 1,04–1,32]) belastet, was sich daraus zusammensetzte, dass sowohl das Risiko eines vaskulär bedingten als auch dasjenige eines plötzlichen Todesfalls signifikant erhöht waren.

Kurzfassung der Studie aus dem «Lancet»: Digoxin use in patients with atrial fibrillation and adverse cardiovascular outcomes: a retrospective analysis of the Rivaroxaban Once Daily Oral Direct Factor Xa Inhibition Compared with Vitamin K Antagonism for Prevention of Stroke and Embolism Trial in Atrial Fibrillation (ROCKET AF)

 
Digoxin beim Vorhofflimmern prognostisch ungünstig? (7. Juli 2015)
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