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Neue Warnhinweise zu Opioiden

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 27. April 2016

Die FDA hat neue Warnhinweise publiziert, die Probleme im Zusammenhang mit einer Opioidbehandlung beschreiben:
(1) Gewisse Opioide können, wenn sie zusammen mit serotoninergen Substanzen wie zum Beispiel Antidepressiva oder Medikamenten gegen Migräne (Triptanen) verschrieben werden, ein Serotoninsyndrom auslösen; bereits bekannt war dies bei Tramadol (Tramal® u.a.), Tapentadol (Palexia®) und Pethidin; unterdessen sind auch Fälle unter Fentanyl (Durogesic® u.a.) und Methadon (Ketalgin® u.a.) beschrieben.
(2) Opioide können in seltenen Fällen eine Nebennierenrinden-Insuffizienz verursachen.
(3) Eine längerdauernde Opioidbehandlung kann die Sexualhormonspiegel vermindern, was zu Libidoverlust, erektiler Dysfunktion, Zyklusstörungen oder Infertilität führen kann.

FDA-Publikation: FDA warns about several safety issues with opioid pain medicines; requires label changes

 
Neue Warnhinweise zu Opioiden (27. April 2016)
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