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Post-Finasterid-Syndrom

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 3. Mai 2016

Finasterid wird zur Behandlung der androgenetischen Alopezie (Propecia® u.a., 1-mg-Tabletten) und der Prostatahyperplasie (Proscar® u.a., 5-mg-Tabletten) verwendet. Offenbar kann Finasterid zu mannigfachen Beschwerden führen, die auch nach Absetzen über lange Zeit andauern, was mit dem Begriff «Post-Finasterid-Syndrom» verdeutlicht wird. Beschrieben sind hauptsächlich sexuelle Symptome (Libidoverlust, erektile Dysfunktion u.a.), neuropsychologische Symptome (Gedächtnisschwierigkeiten, Depressivität, Ängstlichkeit, Suizidalität u.a.) sowie somatische Symptome (Gynäkomastie, chronische Müdigkeit, Muskelatrophie, Hautveränderungen, Fettleibigkeit u.a.).

Bericht aus dem neuseeländischen «Prescriber Update»: Post-Finasteride Syndrome

Früherer BDN-Text zu Finasterid: Finasterid und Suizidalität

 
Post-Finasterid-Syndrom (3. Mai 2016)
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