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CYP3A4-Induktoren beeinträchtigen Notfall-Kontrazeption mit Levonorgestrel (NorLevo® u.a.)

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 20. September 2016

Eine Einmaldosis von 1,5 mg Levonorgestrel gilt als bewährte Massnahme für eine Notfall-Kontrazeption. Bei Frauen, die in den vier vorangegangenen Wochen eine CYP3A4-induzierende Substanz eingenommen haben wie Johanniskraut-Präparate, Rifampicin, gewisse Antiepileptika oder HIV-Medikamente, besteht allerdings Gefahr, dass keine genügend hohen Levonorgestrel-Plasmaspiegel erreicht werden und die Notfall-Kontrazeption nicht zuverlässig wirkt. In diesen Fällen wird geraten, die doppelte Levonorgestrel-Dosis (3 mg) einnehmen zu lassen oder – noch besser – eine nicht-hormonelle Methode einer Notfall-Kontrazeption durchzuführen (z.B. Einlage einer Kupferspirale).

Mitteilung der britischen Arzneimittelbehörde: Levonorgestrel-containing emergency hormonal contraception: advice on interactions with hepatic enzyme inducers and contraceptive efficacy

Früherer BDN-Text zur Notfall-Kontrazeption: Postkoitalpille: Wirkung abhängig vom Körpergewicht?

Aktuelle Übersicht zur Notfall-Kontrazeption: Emergency Contraception

 
CYP3A4-Induktoren beeinträchtigen Notfall-Kontrazeption mit Levonorgestrel (NorLevo® u.a.) (20. September 2016)
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