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Ticagrelor (Brilique®): Prophylaktischer Effekt bei PAVK nicht besser als mit Clopidogrel (Plavix® u.a.)

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 22. November 2016

In einer Doppelblindstudie erhielten knapp 14’000 Personen, die eine symptomatische peripher-arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) aufwiesen, zur plättchenhemmenden Sekundärprophylaxe entwederTicagrelor (2-mal 90 mg/Tag; für diese Indikation offiziell nicht zugelassen) oder Clopidogrel (1-mal 75 mg/Tag). Primärer Endpunkt war die Kombination aus kardiovaskulärem Tod, Herzinfarkt oder ischämisch bedingtem Schlaganfall. Nach einer Beobachtungszeit von rund 2½ Jahren hatten in der Ticagrelor-Gruppe 10,8% der Behandelten ein zum primären Endpunkt beitragendes Ereignis erlitten; in der Clopidorgel-Gruppe waren es 10,6%. Auch bei den Blutungskomplikationen liess sich zwischen den beiden Substanzen kein Unterschied feststellen.

Volltext der Studie aus dem «New England Journal of Medicine»: Ticagrelor versus Clopidogrel in Symptomatic Peripheral Artery Disease

Früherer BDN-Text zu Ticagrelor: Ticagrelor (Brilique®) bei zerebrovaskulären Ereignissen nicht besser als Acetylsalicylsäure (Aspirin® u.a.)

 
Ticagrelor (Brilique®): Prophylaktischer Effekt bei PAVK nicht besser als mit Clopidogrel (Plavix® u.a.) (22. November 2016)
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