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Heparininduzierte Thrombozytopenie

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 10. Februar 2017

Die heparininduzierte Thrombozytopenie ist eine durch Antikörper vermittelte, potentiell tödliche Nebenwirkung, die bei unfraktionierten Heparinen in ungefähr 2,5% der Fälle und bei niedermolekularen Heparinen in ungefähr 0,2% der Fälle vorkommt. Typisch ist ein Abfall der Thrombozytenzahl um mindestens 50%, der 5 bis 10 Tage nach Therapiebeginn beobachtet wird, nicht selten begleitet von Thrombosen oder thromboembolischen Komplikationen. Bei Auftreten dieser Nebenwirkung sollte die Heparinbehandlung sofort gestoppt werden.
Eine Kurzzusammenfassung zur heparininduzierte Thrombozytopenie findet sich in der aktuellen Nummer des neuseeländischen «Prescriber Update».

Artikel aus dem «Prescriber Update»: Don’t get HIT: Heparin-induced Thrombocytopenia

 
Heparininduzierte Thrombozytopenie (10. Februar 2017)
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