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Neurokognitive Störungen durch PCSK9-Hemmer?

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 23. Februar 2017

PCSK9-Hemmer, vertreten durch Alirocumab (Praluent®) und Evolocumab (Repatha®), sind neue lipidsenkende Medikamente. Es gibt Vermutungen, dass eine starke Senkung des LDL-Cholesterins das Risiko von neurokognitiven Störungen erhöhe. Diese Hypothese wurde in einer Metaanalyse überprüft, in der man diejenigen klinischen Studien zu Alirocumab und Evolocumab einbezog, die mindestens ein halbes Jahr gedauert hatten. Wenn man die Gesamtheit dieser Studien betrachtete, traten neurokognitive Probleme unter PCSK9-Hemmern nicht gehäuft auf; fasste man jedoch nur die beiden grossen «Outcome»-Studien zusammen, die rund zwei Drittel der Patientendaten lieferten, ergab sich ein signifikant erhöhtes Risiko für neurokognitive Störungen (OR 2,81; 95% CI 1,32−5,99).

Volltext der Metaanalyse aus «Circulation: Cardiovascular Quality and Outcomes»: Increased Risk of Adverse Neurocognitive Outcomes With Proprotein Convertase Subtilisin-Kexin Type 9 Inhibitors 

«pharma-kritik»-Text zu den PCSK9-Hemmern (nur mit Abonnement/Passwort zugänglich): Alirocumab & Evolocumab

 
Neurokognitive Störungen durch PCSK9-Hemmer? (23. Februar 2017)
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