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Hormonersatz in der Menopause erhöht das Risiko einer Stuhlinkontinenz

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 11. April 2017

In einer amerikanischen Kohortenstudie ergab sich, dass eine in der Menopause durchgeführte Hormonsubstitution auch das Risiko für eine Stuhlinkontinenz erhöht. Das Kollektiv bestand aus über 55’000 Frauen, die man aus dem «Nurses’-Health-Study»-Projekt rekrutiert hatte. Das Risiko einer Stuhlinkontinenz war sowohl bei Frauen erhöht, die aktuell unter einer Hormonbehandlung standen (HR 1,32 [1,20–1,45]), als auch bei solchen, die Hormone in der Vergangenheit verwendet hatten (HR 1,26 [1,18–1,34]).

Kurzform der Studie aus «Gastroenterology»: Menopausal Hormone Therapy is Associated With Increased Risk of Fecal Incontinence in Women After Menopause

 
Hormonersatz in der Menopause erhöht das Risiko einer Stuhlinkontinenz (11. April 2017)
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