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Gliptine (Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer) unter der Lupe

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 18. Juli 2017

Eine aktuelle Übersicht räumt den Gliptinen für die Behandlung eines Typ-2-Diabetes keinen Zusatznutzen ein und empfiehlt diese Substanzen – wegen des nicht definierten Nutzen-Risiko-Verhältnisses – nicht zur breiten Anwendung. Diese Einschätzung beruht darauf, dass Endpunktstudien bislang keinen Vorteil für Gliptine zeigten, dass sie möglicherweise das Risiko einer Herzinsuffizienz steigern und dass nach wie vor unklar ist, ob sie Pankreaserkrankungen begünstigen. Nicht zuletzt sei die Dipeptidylpeptidase-4 ein ubiquitär vorkommendes Enzym, dessen Hemmung das Potential für mannigfache andere Nebenwirkungen in sich trage.

Volltext der Übersicht aus «Arzneiverordnung in der Praxis»: Unerwünschte Wirkungen von DPP-4-Inhibitoren

«pharma-kritik»-Nummer (nur mit Abonnement/Passwort zugänglich): Neuere Antidiabetika im Vergleich

 
Gliptine (Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer) unter der Lupe (18. Juli 2017)
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