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Plättchenhemmer bei essentieller Thrombozythämie schlecht dokumentiert

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 19. Juli 2017

In einer systematischen Übersicht wurde untersucht, ob eine Behandlung mit Plättchenhemmern wie Acetylsalicylsäure (Aspirin® u.a.) bei essentieller Thrombozythämie das Risiko von thromboembolischen Komplikationen senkt. Indessen liessen sich zu dieser Fragestellung keine randomisierten Studien finden. Die vorhandenen, unkontrollierten Studien liefern widersprüchliche und wenig genaue Daten, so dass es sehr unsicher bleibt, ob Plättchenhemmer das Thromboembolie-Risiko vermindern. Ebenso lässt sich keine fundierte Aussage darüber machen, ob sie bei essentieller Thrombozythämie vermehrt Blutungen verursachen.

Kurzform der systematischen Übersicht aus «Annals of Internal Medicine»: Benefits and Risks of Antithrombotic Therapy in Essential Thrombocythemia: A Systematic Review

 
Plättchenhemmer bei essentieller Thrombozythämie schlecht dokumentiert (19. Juli 2017)
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