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Anticholinerge Substanzen und Demenzrisiko

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 27. Oktober 2017

Wie eine kürzlich erschienene Kohortenstudie zeigte, steigt das Risiko einer Demenz mit der kumulativ eingenommenen Dosis von Medikamenten mit anticholinerger Wirkung. Von diesbezüglicher Bedeutung sind namentlich trizyklische Antidepressiva, Erstgenerations-Antihistaminika und Spasmolytika zur Behandlung einer Reizblase oder Inkontinenz. Mit einem signifikanten Anstieg des Demenzrisikos ist offenbar dann zu rechnen, wenn ein solches Mittel während mehr als drei Jahren regelmässig verwendet wird.

Volltext der Untersuchung aus dem «JAMA Internal Medicine»: Cumulative Use of Strong Anticholinergics and Incident Dementia

 
Anticholinerge Substanzen und Demenzrisiko (27. Oktober 2017)
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