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Pharma-Kritik

Antidepressiva

Etzel Gysling
Reviewer: Matthias Egger, Andreas Frei, Michael M. Kochen, Peter Zingg
pharma-kritik Jahrgang 27 , Nummer 11, PK133
Redaktionsschluss: 30. März 2006
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In den letzten Jahren sind eine Reihe von Arbeiten veröffentlicht worden, die sich allgemein mit dem Stellenwert der Antidepressiva und besonders mit der Wirksamkeit und den Risiken dieser Medikamente auseinandersetzen. Seit 1996 in dieser Zeitschrift eine Übersicht zu den selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern («selective serotonin reuptake inhibitors » = SSRI) erschienen ist,(1) sind zu dieser Gruppe von Antidepressiva einige neue Erkenntnisse gewonnen worden. Verändert haben sich auch die Kosten dieser Medikamente: Da heute praktisch alle SSRI auch als Generika erhältlich sind, existiert für diese Medikamentengruppe kein sehr grosser Preisunterschied zu den älteren Antidepressiva mehr. Neben den SSRI sind noch einige neuere Antidepressiva erhältlich, die teilweise andere Wirkungsmechanismen haben und teurer sind, sich jedoch in ihrer Wirksamkeit kaum von den SSRI unterscheiden. Dies gilt insbesondere auch für das nicht als Generikum erhältliche Escitalopram, das sich nicht nennenswert von Citalopram unterscheidet.(2) In der Tabelle 1 sind die Markennamen der Originalpräparate der gebräuchlichen Antidepressiva zusammengestellt. Die folgende Übersicht befasst sich in erster Linie mit den SSRI.

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Fragen zur Wirksamkeit

Der Begriff «Depression» wird auf sehr verschiedene, zum Teil heterogene Krankheitsbilder angewandt. Nicht selten ist die Diagnose nicht eindeutig. Entsprechend ist es keineswegs einfach, allgemeine therapeutische Prinzipien zu formulieren.(3) Die Beurteilung der Wirksamkeit von antidepressiven Massnahmen erfolgt jedoch auf Grund von relativ schematischen Skalen. Die bekannteste und in Medikamentenstudien am häufigsten angewandte Skala ist die Hamilton-Skala («Hamilton Rating Scale for Depression»). Obwohl die Hamilton-Skala bedeutende konzeptuelle und psychometrische Schwächen aufweist,(4) hat sie bisher ihre Bedeutung bei der Beurteilung einer Depression beibehalten.

So wird die Wirkung von Antidepressiva sehr oft mit der Hamilton- Skala geprüft (d.h. eine bestimmte Veränderung der Punktezahl gilt als primärer Endpunkt der Studie). Dabei lässt sich ohne grobe Vereinfachung feststellen, dass sich im Durchschnitt mit einem Placebo mindestens zwei Drittel der Wirkung von Antidepressiva erreichen lässt. Dies ist ebenso für ältere wie für neuere Antidepressiva gültig. Mit anderen Worten: die meistens nach einigen Wochen geprüfte Wirksamkeit eines Antidepressivums entspricht beispielsweise der Senkung der Hamilton-Punktezahl um 12, während sich mit dem Placebo durchschnittlich eine Senkung um 8 Punkte erreichen lässt. Mit anderen gebräuchlichen Skalen (insbesondere mit der «Montgomery- Åsberg Depression Rating Scale») ergeben sich ähnliche Resultate. Es gibt zwar praktisch für alle Antidepressiva Studien, die eine höhere Wirksamkeit des aktiven Medikaments zeigen, aber auch solche, in denen das Antidepressivum nicht wirksamer ist als das Placebo.

Eine unbefangene Beurteilung der Wirksamkeit von Antidepressiva wird auch durch die Tatsache beeinträchtigt, dass fast alle klinischen Studien von den Herstellern finanziert sind. In den publizierten Studien erzeugt das vom Sponsor hergestellte Medikament jeweils regelmässig eine um etwa 5% bessere Wirkung als aktive Vergleichsmedikamente.(5) Zudem ist erwiesen, dass Studien mit Resultaten, die keine Vorteile des vom jeweiligen Sponsor hergestellten Medikamentes ergeben haben, nicht zur Veröffentlichung gelangen.(6)

Schliesslich ist auch zu erwähnen, dass viele neuere Antidepressiva ein sehr breites Wirkspektrum aufweisen (siehe Tabelle 2), was eher auf allgemein sedativ-anxiolytische Wirkungen als auf eine spezifisch antidepressive Wirkung schliessen lässt. So gibt es neben einer Mehrzahl von Fachleuten, die sowohl älteren als auch neueren Wirkstoffen dieser Medikamentengruppe klinisch relevante antidepressive Eigenschaften beimessen, auch solche, die insbesondere die antidepressive Wirksamkeit der SSRI in Frage stellen.(7) Kritisiert wird unter anderem die Tatsache, dass eine vorteilhafte langfristige Beeinflussung einer Depression bisher ungenügend nachgewiesen ist; ausserdem werden Zweifel an verschiedenen methodologischen Einzelheiten genannt.

Kaum in Frage gestellt wird dagegen die Feststellung, dass die neueren Antidepressiva nicht wirksamer als ältere Vertreter dieser Wirkstoffklasse sind. Verschiedene Untersuchungen weisen eher darauf hin, dass Trizyklika (z.B. Amitriptylin) eine höhere antidepressive Wirksamkeit aufweisen.(8,9)

In einer firmenunabhängigen systematischen Übersicht wurde untersucht, ob sich die verschiedenen neueren Antidepressiva – insbesondere die SSRI – in ihrer Wirksamkeit unterscheiden. 46 randomisierte Vergleichsstudien wurden dabei berücksichtigt; nur in 5 Studien fanden sich statistisch signifikante Unterschiede. Eine Metaanalyse dieser Daten lässt annehmen, dass Sertralin und Venlafaxin im Vergleich mit Fluoxetin eine etwas stärkere antidepressive Wirkung haben und dass im übrigen jedoch keine Unterschiede bestehen.(5)

Was den Wirkungseintritt der Antidepressiva betrifft, kann auf Grund einer aktuellen Metaanalyse angenommen werden, dass bei mindestens 50% der Personen, die auf ein Medikament ansprechen, bereits in den ersten zwei Behandlungswochen eine antidepressive   Wirkung nachweisbar ist.(10)

Wirksamkeit bei Kinder und Jugendlichen

Die Wirksamkeit der Antidepressiva ist bei Kindern und Jugendlichen noch viel stärker umstritten als bei Erwachsenen. Bis 1996 gab es noch kaum kontrollierte Studien zur Behandlung mit Antidepressiva bis zum Alter von 18 Jahren. Seither sind jedoch einige Studien durchgeführt worden, wobei die Beurteilung in der Regel nicht mit der Hamilton-Skala, sondern mit einer speziellen Skala («Childhood Depression Rating Scale - Revised») erfolgte. Offiziell ist in Europa keines der neueren Medikamente zur Depressionsbehandlung bei Kindern und Jugendlichen zugelassen. (In der Schweiz sind Fluvoxamin und Sertralin zur Behandlung von Zwangsstörungen bei Kindern ab 8 bzw. 6 Jahren zugelassen.) Das britische «Committee on Safety of Medicines»(11) und die Arzneimittelbehörden der USA(12) sind zum Schluss gekommen, eine antidepressive Wirksamkeit bis zum Alter von 18 Jahren sei nur für Fluoxetin genügend nachgewiesen. In einer aktuellen Übersicht zu diesem Thema wird die Datenlage etwas positiver beurteilt: Trotz vielen negativen Resultaten gebe es auch für Citalopram, Paroxetin und Sertralin Hinweise auf eine Wirksamkeit; für Mirtazapin und Venlafaxin sei dies dagegen nicht der Fall.(13)



Markennamen der Originalpräparate gebräuchlicher Antidepressiva

Weitere Indikationen neuerer Antidepressiva*

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Unerwünschte Wirkungen

In Anbetracht der verhältnismässig bescheidenen Wirksamkeit kommt den unerwünschten Wirkungen der Antidepressiva besondere Bedeutung zu. Dabei ist zu berücksichtigen, dass klinische Studien nur beschränkt geeignet sind, die Häufigkeit und die Gefahren von unerwünschten Wirkungen zu erfassen. Dies gilt besonders für seltene medikamentös induzierte Probleme.

Suzidalität

Depressionen sind häufig, führen aber nur selten zum Suizid. Das ideale Antidepressivum wäre fähig, Suizide weitgehend zu verhindern. Nun sprechen zwar unkontrollierte Beobachtungen tatsächlich für eine Suizid-verhütende Wirkung von Antidepressiva – in klinischen Studien ist diese Wirkung jedoch bisher nie nachgewiesen worden. Im Gegenteil: auf Grund der heute vorliegenden Daten kann nicht ausgeschlossen werden, dass SSRI vor allem bei Jugendlichen, möglicherweise aber auch bei Erwachsenen die Suizidalität erhöhen.

Bei Kindern und Jugendlichen ergibt sich für die meisten SSRI (mit Ausnahme von Fluoxetin) eine ungünstige Nutzen/Risiko- Bilanz, wenn auch Resultate von nicht-veröffentlichten Studien berücksichtigt werden.(6) Eine Analyse der kontrollierten Studien im Kindes- und Jugendlichenalter durch die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat gezeigt, dass das relative Risiko suizidaler Ereignisse unter Antidepressiva signifikant (um mehr als 50%) erhöht ist.(14) Für Venlafaxin (als Einzelsubstanz) ist der Unterschied gegenüber Placebo signifikant, für die anderen Antidepressiva lässt sich nur ein signifikanter Unterschied errechnen, wenn alle Studien zusammengefasst werden. In welchem Ausmass Beobachtungsstudien mit günstigeren Resultaten als aussagekräftig angesehen werden können, steht zur Diskussion.(13)

Zur Frage des Suizidrisikos bei Erwachsenen sind zwei systematische Übersichten veröffentlicht worden. Die eine umfasst 477 Studien mit SSRI, die den britischen Zulassungsbehörden vorgelegt wurden. In dieser Arbeit ergaben sich keine eindeutigen Schlussfolgerungen in Bezug auf Suizidalität oder suizidale Gedanken; das Risiko einer suizidalen Handlung («self harm») war unter SSRI etwas erhöht.(15) In der anderen Arbeit wurden 702 Studien berücksichtigt, in denen SSRI mit Placebo oder Nicht-SSRI-Antidepressiva verglichen wurden. Diese zeigte eine signifikant erhöhte Wahrscheinlichkeit von Suizidversuchen unter SSRI im Vergleich mit einer Placebobehandlung («Odds Ratio» 2,28, 95% Vertrauensintervall 1,14-4,55). Im Vergleich mit Trizyklika ergab sich kein signifikanter Unterschied, wohl aber im Vergleich mit anderen Antidepressiva.(16)

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die aktuell vorhandenen Daten nicht erlauben, klare Schlüsse zu ziehen – ein erhöhtes Suizidrisiko unter SSRI lässt sich jedenfalls nicht sicher ausschliessen.

Gewöhnung

Beim Absetzen einzelner SSRI – insbesondere von Paroxetin – sowie nach Verabreichung des Noradrenalin-Serotonin-Wiederaufnahmehemmers Venlafaxin kommt es nicht selten zu störenden Symptomen. Ob es sich dabei um eigentliche Entzugssymptome handelt oder ob man besser von «Absetzerscheinungen » spricht, ist eigentlich belanglos. Dass diese störenden Symptome vorkommen, gilt heute jedoch als überzeugend dokumentiert. Es gibt ein breites Spektrum von Symptomen, die unter anderem Schwindel, Schlafstörungen (teilweise mit intensiven Träumen), Angstzustände, Sinnesstörungen (Elektroschockempfindungen), Ruhelosigkeit, Reizbarkeit und Verwirrtheit umfassen.

Andere unerwünschte Wirkungen der SSRI

Im Vergleich mit den trizyklischen Antidepressiva haben die SSRI eine geringere akute Toxizität – das Risiko, an einer Überdosis zu sterben, ist deshalb bei den SSRI geringer.(17) Allgemein sind unerwünschte Wirkungen von SSRI zwar andersartig, jedoch nicht seltener als diejenigen von Trizyklika. Bei den SSRI stehen häufig gastro-intestinale Probleme (Brechreiz, seltener Durchfall) im Vordergrund. Gemäss mehreren Kohortenstudien sind unter SSRI Blutungen im oberen Magen-Darmtrakt rund dreimal häufiger als bei Personen, die keine solchen Medikamente einnehmen. Es wird geschätzt, dass jährlich 1 von 300 mit SSRI Behandelten eine zusätzliche gastrointestinale Blutung erleidet; wenn jemand auch Acetylsalicylsäure oder ein anderes nicht-steroidales Antirheumatikum einnimmt, ist das Risiko höher. Diese Komplikation wird durch die Affinität der SSRI für den Serotonin-Transporter erklärt, die zu einer Serotonin-Verarmung der Thrombozyten führt. Eine besonders hohe Affinität zum Serotonin-Transporter haben Fluoxetin, Paroxetin und Sertralin sowie Clomipramin.(18)

Häufig wird unter SSRI auch über Kopfschmerzen und Schwindel berichtet. Starkes Schwitzen und Mundtrockenheit kommen vor, sind jedoch seltener als unter trizyklischen Antidepressiva.

Charakteristisch für SSRI ist die Beeinflussung der Sexualfunktion – Impotenz, ausbleibende Ejakulation und, bei Frauen, Anorgasmie werden beschrieben. Dieser Effekt ist so ausgeprägt, dass verschiedene SSRI auch zur Behandlung einer vorzeitigen Ejakulation verwendet wurden, wobei es aber wahrscheinlich nicht genügt, wenn das Medikament nur ganz kurzfristig eingenommen wird.

SSRI können sehr variable Wirkung auf den Wachzustand haben: Agitation und Schlaflosigkeit kommen vor, anderseits aber auch Müdigkeit oder Somnolenz. Bei jungen Kindern, die wegen Zwangsstörungen mit SSRI behandelt werden, wird manchmal feindseliges Verhalten beobachtet.

Risiken in der Schwangerschaft

Bis vor kurzem wurde die Verabreichung von SSRI in der Schwangerschaft als relativ harmlos angesehen. Neue Publikationen weisen jedoch auf verschiedene Probleme hin. Zwei retrospektive Analysen zeigen auf, dass Kinder von Müttern, die im ersten Schwangerschaftstrimester Paroxetin erhalten haben, häufiger kardiovaskuläre Missbildungen aufweisen.(19) Andere SSRI könnten eine ähnliche teratogene Wirkungen haben. Bei Neugeborenen, deren Mütter in der zweiten Schwangerschaftshälfte Fluoxetin, Paroxetin oder Sertralin genommen hatten, fand sich häufiger als bei Kontrollen eine persistierende pulmonale Hypertonie.(20) Schliesslich wurde bei einem hohen Prozentsatz Neugeborener ein Abstinenzsyndrom beobachtet, wenn die Mutter während der Schwangerschaft einen SSRI oder Venlafaxin eingenommen hatte.(21)

Interaktionen

Fast alle gebräuchlichen Antidepressiva werden über Zytochrome (besonders via CYP2D6) metabolisiert und die meisten sind auch Hemmer von Zytochromen. Wie schon früher festgestellt, (1) sind unter den SSRI Citalopram und Sertralin diejenigen, deren Hemmwirkung vergleichsweise gering ist und die deshalb seltener Ursache relevanter Interaktionen sind.(22) Gleichzeitige Verabreichung mit anderen CYP2D6-Hemmern kann jedoch bei den meisten Antidepressiva zu einem deutlichen Spiegelanstieg führen.



Behandlung der Depression - die wichtigsten therapeutischen Empfehlungen des britischen «National I

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Empfehlungen für die Praxis

So falsch es wäre, aus den neueren Untersuchungen radikale Schlüsse zu ziehen, so wenig ist es angebracht, die mannigfachen Vorbehalte auch gegen die neueren Antidepressiva einfach zu ignorieren. Dem britischen «National Institute for Health and Clinical Excellence» (NICE) ist es gelungen, ausgewogene und Evidenz-basierte Empfehlungen für die antidepressive Behandlung sowohl von Erwachsenen als auch von Jugendlichen auszuarbeiten.(3,23)

Die wichtigsten Schlussfolgerungen («key priorities») dieser Empfehlungen sind in Tabelle 3 (Seite 43) zusammengestellt. Auffallend ist die grosse Bedeutung, die den psychotherapeutischen Verfahren beigemessen wird. Längst nicht jeder depressive Zustand muss mit einem Antidepressivum behandelt werden.

Zur Frage der Auswahl eines geeigneten Antidepressivums wird argumentiert, die SSRI wären vorzuziehen, weil sie subjektiv besser verträglich und deshalb seltener abgesetzt würden als trizyklische Antidepressiva. Unter den SSRI könnte Citalopram oder Fluoxetin der Vorzug gegeben werden, da sie beim Absetzen selten Probleme verursachen. Andere Antidepressiva sollten initial nur in Zusammenarbeit mit psychiatrisch Ausgebildeten eingesetzt werden.

Bei Misserfolg eines ersten Antidepressivums könnte jedoch in der hausärztlichen Praxis nach 4 bis 6 Wochen das Medikament durch ein anderes Antidepressivum ersetzt werden. In diesem Zusammenhang ist eine randomisierte Studie zu erwähnen, in der Personen, bei denen Citalopram nicht verträglich oder nicht wirksam war, mit Sertralin, Venlafaxin oder dem in der Schweiz nur zur Raucherentwöhnung verwendeten Bupropion (Zyban®) behandelt wurden. Mit allen drei sekundär eingesetzten Medikamenten konnte ähnlich häufig, nämlich bei etwa 25% der Behandelten, eine Remission erreicht werden.(24)

Bei der Auswahl sind die möglichen Nebenwirkungen zu berücksichtigen. Nach den britischen Empfehlungen sollte die Verabreichung von Venlafaxin nur unter Mitwirkung einer speziell ausgebildeten Fachperson erfolgen. Schliesslich wird auch von der ärztlichen Verordnung von Johanniskraut abgeraten, da keine genügenden Informationen zur besten Dosis vorhanden und Interaktionen möglich sind.

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Literatur

  1. Ritzmann P. pharma-kritik 1996; 18: 17-20
  2. http://www.npc.co.uk/MeReC_Extra/2005/no18_2005.pdf
  3. Goldberg D et al. Depression – Management of depression in primary and secondary care. Clinical Guideline 23. 2004; London, National Institute for Clinical Excellence
  4. Bagby RM et al. Am J Psychiatry 2004; 161: 2163-77
  5. Hansen RA et al. Ann Intern Med 2005; 143: 415-26
  6. Whittington CJ et al. Lancet 2004; 363: 1341-5
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  8. Anderson IM. J Affect Disord 2000; 58: 19-36
  9. Guaiana G et al. Cochrane Database Syst Rev 2003; (2): CD004186
  10. Posternak MA, Zimmerman M. J Clin Psychiatry 2005; 66: 148-58
  11. http://www.mhra.gov.uk/home/groups/pl-p/documents/drugsafetymessage/ con019472.pdf
  12. http://www.fda.gov/cder/drug/antidepressants/SSRIPHA200410.htm
  13. Cheung AH et al. Can Med Assoc J 2006; 174: 193-200
  14. www.fda.gov/ohrms/dockets/ac/04/SLIDES/2004-4065s1_08_fda- Hammad.ppt
  15. Gunnell D et al. Br Med J 2005; 330: 385-8
  16. Fergusson D et al. Br Med J 2005; 330: 396-9
  17. Mason J et al. Br J Gen Pract 2000; 50: 366-70
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