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TELEGRAMM: Asthma begünstigt die Entstehung einer obstruktiven Schlafapnoe

  • k -- Teodorescu M, Barnet JH, Hagen EW et al. Association between asthma and risk of developing obstructive sleep apnea. JAMA 2015 (13. Januar); 313: 156-64 [Link]
  • Zusammengefasst von: Niklaus Löffel
  • infomed screen Jahrgang 19 (2015) , Nummer 3
    Datum der Ausgabe: Juni 2015

Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) tritt bei Asthmakranken häufiger auf. Unklar ist, ob das Asthma mit der Entwicklung eines OSAS assoziiert ist. In der «Wisconsin Sleep Cohort Study», einer 1988 begonnenen prospektiven epidemiologischen Studie, wurden zufällig ausgewählte Staatsangestellte, die bei Studienbeginn 30 bis 60 Jahre alt waren, in Vierjahresperioden ein bis mehrere Male polysomnographisch untersucht. Von initial 1'521 Personen konnten 547 bis März 2013 beobachtet werden. Bezogen auf total 1'105 Vierjahresintervalle konnten unter den Asthmakranken 45 neue Fälle von OSAS pro 167 Vierjahresintervalle (27%) und bei Personen ohne Asthma 160 neue Fälle von OSAS pro 938 Vierjahresintervalle (17%) diagnostiziert werden. Das gemäss Alter, Geschlecht, BMI und weiteren Parametern bereinigte relative Risiko (RR) für die Entwicklung eines OSAS betrug für Asthmakranke im Vergleich zu Personen ohne Asthma 1,39 (95% CI 1,06-1,82).

Telegramm von Niklaus Löffel

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infomed-screen 19 -- No. 3
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Asthma begünstigt die Entstehung einer obstruktiven Schlafapnoe (Juni 2015)