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Umgang mit PDF-Dateien

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Zusammerfasser(in): Etzel Gysling
infomed screen Jahrgang 21 (2017), Nummer 4
Datum der Ausgabe: Juli 2017

Dateien im «Portable Document Format» (PDF) sind heute wohl für fast alle Leute, die das Internet verwenden, zur alltäglichen Selbstverständlichkeit geworden. Dieses ursprüng­lich von der Firma Adobe eingeführte Format hat den Vorteil, dass eine bestimmte Präsentation von Inhalten auf verschie­denen Geräten (auch mit verschiedenen Betriebssystemen) immer gleich dargestellt wird. Schon die allererste infomed-screen-Nummer war in diesem Format erhältlich.

Klickt man im Browser auf einen als PDF bezeichneten Link, so wird heute das entsprechende Dokument üblicherweise ohne weiteres im PDF-Format gezeigt – diese Funktionalität ist im Browser integriert. Ursprünglich benötigte man dazu eine Lesehilfe, einen «Reader» (der aber in den Browser eingefügt werden konnte). Die Möglichkeit, immer einen speziellen Reader zu verwenden, besteht weiterhin; sie kann beispiels­weise im Chrome-Browser in den «erweiterten Einstellungen» festgelegt werden. Umgekehrt ist es auch möglich, PDF-Da­teien aus dem eigenen Computer (ausserhalb des Internets) ohne speziellen Reader im Browser zu öffnen. Allgemein wei­sen aber die (gratis erhältlichen) speziellen Reader mehr Mög­lichkeiten auf als die Browser-eigenen PDF-Seiten. Auch heute ist das Angebot von Adobe (Acrobat Reader DC: https://get.adobe.com/de/reader/) noch sehr gut; weitere, sehr brauchbare Angebote siehe:  http://pkweb.ch/2sWNgBr. Ich verwende seit einigen Jahren überwiegend den PDF-Xchange Viewer, der neuerdings durch eine bezüglich Reader-Funktionen weiterhin kostenlose Version des PDF-Xchange Editors (http://pkweb.ch/2sXeXu4) abgelöst wurde.

Selbst eine PDF-Datei herzustellen, ist ein Kinderspiel. Aus praktisch jedem Textbearbeitungs-, Tabellenkalkulations- oder Präsentationsprogramm heraus kann man PDFs «drucken» oder «exportieren». Dazu ist heute kaum mehr ein Zusatz­pro­gramm notwendig. Oft ist es auch nützlich, eine Website als PDF abzuspeichern: die im Browser dargestellte Seite kann ebenfalls ganz einfach «gedruckt» werden, z.B. indem man Ctrl-P drückt und dann beim Drucker «als PDF speichern» wählt.

Will man PDF-Dateien in der einen oder anderen Art ändern, dann benötigt man einen PDF-Editor. Man kann nämlich viele PDF-Dateien nachträglich annotieren oder korrigieren, die Seitenreihenfolge ändern oder auch mehrere zusammenführen. Auch dazu gibt es viele Programme, siehe z.B. bei http://pkweb.ch/2sXflsB. Viele dieser Programme funktionieren aber nur in Windows.

Sehr nützlich ist es auch, wenn man den Inhalt der auf dem eigenen Gerät gespeicherten PDF-Dateien rasch durchsuchen kann. Dies kann mit der auf jedem neueren Computer vorhandenen Desktop-Suche ausgeführt werden. Mac-Computer bieten diese Funktion schon seit längerem (Spotlight). Aber auch die systemeigene Windowssuche (Win7, Win10) glänzt heute durch hohe Geschwindigkeit. Man muss aber darauf achten, dass PDF-Dateien auch tatsächlich in den Index aufgenommen werden (siehe: http://pkweb.ch/2tGCBIj). So kann man z.B. die auf dem eigenen Computer abgelegten pharma-kritik- und infomed-screen-Nummern durchsuchen –  viel schneller als dies früher mithilfe der farbigen Ordner aus dem Büchergestell möglich war. (Wer aber die Windows-Ordner farblich aufwerten möchte, sollte sich FolderIco (www.folderico.com) ansehen.)

Etzel Gysling

 

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