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Fluorochinolone erhöhen Risiko eines Aortenaneurysmas

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 12. März 2018

Gemäss einer schwedischen Kohortenstudie, in der ungefähr 360’000 Fluorochinolon-Verschreibungen analysiert wurden, erhöhen diese Antibiotika auch die Gefahr eines Aortenaneurysmas. Personen, die ein Fluorochinolon erhalten hatten, stellte man einem mit Amoxicillin (Clamoxyl® u.a.) behandelten Referenzkollektiv gegenüber. Als Zeitfenster galten 60 Tage, die der Verschreibung folgten. In der Fluorochinolon-Gruppe betrug die Häufigkeit eines Aortenaneurysmas oder einer Aortendissektion 1,2, in der Amoxicillin-Gruppe 0,7 pro 1000 Personenjahre, was einer «Hazard Ratio» von 1,66 (1,12–2,46) entspricht. Betrachtete man nur die Fälle von Aortendissektionen, war der Unterschied nicht signifikant.

Volltext der Studie aus dem BMJ: Fluoroquinolone use and risk of aortic aneurysm and dissection: nationwide cohort study

Kürzlich erschienener BDN-Text zu den Fluorochinolonen: Fluorochinolone und akute interstitielle Nephritis

 
Fluorochinolone erhöhen Risiko eines Aortenaneurysmas (12. März 2018)
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