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Gliptine (Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer) und entzündliche Darmerkrankungen

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 27. März 2018

In einer britischen Kohortenstudie wurden über 140’000 Personen mit Typ-2-Diabetes während durchschnittlich 3,6 Jahren (Median) beobachtet. Bei Leuten, die mit einem Gliptin behandelt waren, traten signifikant häufiger entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) auf als bei denjenigen, die andere Antidiabetika verwendeten: unter Gliptinen betrug die Häufigkeit 53, unter anderen Antidiabetika 35 pro 100’000 Personenjahre, was einer «Hazard Ratio» von 1,75 (1,22–2,49) entspricht.

Volltext der Studie aus dem BMJ: Dipeptidyl peptidase-4 inhibitors and incidence of inflammatory bowel disease among patients with type 2 diabetes: population based cohort study

Kürzlich erschienener BDN-Text zu den Gliptinen: Gliptine (Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer) und bullöses Pemphigoid

 
Gliptine (Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer) und entzündliche Darmerkrankungen (27. März 2018)
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